Der Tag
11. August 2023
6d612840-d481-4c7d-9138-8a2e83199fdbmit Uladzimir Zhyhachou
Zum Archiv
22:11 Uhr

Das war Freitag, der 11. August 2023

Endlich ist er da: Nach langem Hin und Her ist der englische Fußball-Superstar heute in München angekommen. Die wochenlange Transfer-Saga um den ersten 100-Millionen-Euro-Einkauf des deutschen Rekordmeisters FC Bayern befindet sich in der finalen Phase. Und wenn es alles glatt läuft, kommt der neue Stürmer womöglich morgen schon im Supercup gegen RB Leipzig zum Einsatz. Sollte er es pünktlich zum Spiel in den Kader schaffen, winkt dem Superstar eine wahrhaft kuriose Premiere.

Liebe Leserinnen und Leser, hier habe ich ein paar Leseempfehlungen für Sie:

Und jetzt verabschiede ich mich in den Feierabend. Haben Sie eine gute Nacht und ein schönes Wochenende! Tschüs!

Das war Freitag, der 11. August 2023
21:25 Uhr

Biden über "tickende Zeitbombe" China: "Schlechte Menschen tun schlechte Dinge"

US-Präsident Joe Biden hat China als eine "tickende Zeitbombe" bezeichnet. "Ich möchte China nicht schaden", sagte Biden bei einer Wahlkampfveranstaltung in Utah. Aber das Land befinde sich in einer wirtschaftlich schwierigen Situation und sei daher in "Schwierigkeiten". "Das ist nicht gut, denn wenn schlechte Menschen Probleme haben, tun sie schlechte Dinge", so Biden. Daher sei das Land in "vielen Fällen eine tickende Zeitbombe".

Angesprochen auf Bidens Äußerungen sagte der Kommunikationsdirektor des Nationalen Sicherheitsrats, John Kirby: "Der Präsident bezieht sich auf die innenpolitischen Herausforderungen, die China zu Hause hat, zum Teil auf wirtschaftlicher Ebene, zum Teil auf sozialer und kultureller Ebene." Diese Spannungen innerhalb des Landes hätten Auswirkungen darauf, wie Peking mit der Welt interagiere. "Das macht uns Sorgen, und zwar unmittelbar."

Biden über "tickende Zeitbombe" China: "Schlechte Menschen tun schlechte Dinge"
20:51 Uhr

Vater und Tochter besteigen Windrad

Romantisch, aber lebensgefährlich: Weil sie die Aussicht genießen wollten, sind ein Vater und seine Tochter in Oberfranken ein Windrad hochgeklettert. Der 50-Jährige und die 18-Jährige waren dabei gesehen worden, wie sie ungesichert den Gittermast eines Windrades bei Münchberg nördlich von Bayreuth bestiegen, wie die Polizei mitteilte. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte waren die beiden bereits auf einer Höhe von rund 80 Metern.

Erst nach mehrmaligem Auffordern über einen Lautsprecher und zunehmender Polizeipräsenz kletterte das Vater-Tochter-Gespann den Mast hinab. Sie erwartet nun eine Anzeige wegen Hausfriedensbruch.

Vater und Tochter besteigen Windrad
20:13 Uhr

Aktivisten sollen nach BER-Blockade nur 1060 Euro für Polizei-Einsatz zahlen

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Der Polizeieinsatz wird für die Aktivisten der "Letzten Generation" günstig. (Foto: picture alliance / PIC ONE)

Eine Aktion der "Letzen Generation" legt am 24. November vergangenen Jahres den Flugbetrieb am Hauptstadtflughafen BER für zwei Stunden komplett lahm. Die Kosten für den Polizeieinsatz werden den Aktivisten nun in Rechnung gestellt. Und diese sind erstaunlich niedrig: Die Polizei fordert von sechs Aktivisten insgesamt nur 1060 Euro. Vier Fälle befänden sich in der Vollstreckung, sagte eine Sprecherin Bundespolizeidirektion Berlin. Zwei Aktivisten hätten jedoch Widerspruch gegen den Bescheid eingelegt.

Die Aktivisten waren im November auf das Gelände des Flughafens eingedrungen. Vier von ihnen klebten sich im Bereich der Start- und Landebahnen an. Der Flugverkehr auf beiden Start- und Landebahnen musste deshalb vorübergehend eingestellt werden, es kam zu Verzögerungen.

Aktivisten sollen nach BER-Blockade nur 1060 Euro für Polizei-Einsatz zahlen
19:31 Uhr

Mutter schlägt Sohn mit Pfanne und ertränkt ihn - lebenslange Haft

Es ist ein unfassbares Verbrechen, für das das Hagener Landgericht eine 43-Jährige zu lebenslanger Haft verurteilt hat. Die Richter sind davon überzeugt, dass die Frau im Februar ihren neunjährigen Sohn zunächst mit einer Bratpfanne auf den Hinterkopf geschlagen hat. Anschließend legte sie das bereits benommene Kind in die gefüllte Badewanne und ließ es dort ertrinken.

Offenbar hatte sich die Frau wenige Wochen vor der Tat von dem Vater des Jungen getrennt. Möglicherweise sei sie mit der Last, die Erziehung nun alleine meistern zu müssen, nicht zurechtgekommen, sagten die Richter in der Urteilsbegründung. Unmittelbar nach der Tat hatte sich die Angeklagte mit einem Messer selbst am Unterarm verletzt. Die Polizei traf allerdings rechtzeitig ein, so dass das Leben der Frau gerettet werden konnte. Das Urteil wegen heimtückischen Mordes ist noch nicht rechtskräftig.

Mutter schlägt Sohn mit Pfanne und ertränkt ihn - lebenslange Haft
18:54 Uhr

Essenslieferung eskaliert - SEK greift ein

Eine Essenslieferung ist in Berlin im Einsatz eines Spezialeinsatzkommandos (SEK) der Polizei gemündet. Ein 33-Jähriger im Bezirk Lichtenberg beleidigte und schubste einen 40 Jahre alten Lieferanten und bedrohte ihn mit einer Langwaffe, wie die Polizei mitteilte. Hintergrund war, dass die Imbiss-Bestellung nicht vollständig gewesen sein soll.

Nachdem der 40-Jährige geflohen war und die Polizei gerufen hatte, rückte das SEK an und stellte eine Softairwaffe mit Munition in der Wohnung des 33-Jährigen sicher. Die Beamten nahmen den Mann fest, wobei er leicht im Gesicht verletzt wurde. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,3 Promille. Nach einer Blutentnahme durfte der Mann wieder gehen.

Essenslieferung eskaliert - SEK greift ein
18:40 Uhr

Sonderermittler zu Joe Bidens Sohn Hunter eingesetzt

US-Justizminister Merrick Garland hat einen Sonderermittler für die laufenden Untersuchungen gegen den Sohn von Präsident Joe Biden, Hunter Biden, eingesetzt. Wie Garland bei einer Pressekonferenz in Washington sagte, erhält Staatsanwalt David Weiss aus dem Bundesstaat Delaware, der bereits die Ermittlungen gegen Hunter Biden leitet, den Status eines Sonderermittlers. Dem Präsidentensohn werden Verstöße gegen das Steuer- und Waffenrecht zur Last gelegt.

Sonderermittler zu Joe Bidens Sohn Hunter eingesetzt
18:14 Uhr

Urlauber filmen Schockmoment: Klippe bricht und rauscht auf Strand

Am Strand des britischen Dorset halten Augenzeugen eine schockierende Szene fest. Ohne Vorwarnung bricht eine Klippe ab und stürzt auf den darunterliegenden Strandabschnitt. Einige der Fußgänger verfehlen die Steine nur knapp, glücklicherweise wird niemand verletzt.

Urlauber filmen Schockmoment: Klippe bricht und rauscht auf Strand
17:44 Uhr

16-jährige Zechprellerin überfährt Wirtin mit SUV

Sie haben in einem Restaurant gegessen, ohne zu bezahlen, und dann auch noch die Wirtin des Lokals mit einem Auto überfahren: Nach einem brutalen Fall von Zechprellerei fahndet die österreichische Polizei nach einer 16-jährigen Lenkerin und ihrem 17-jährigen Beifahrer. Wie die Staatsanwaltschaft Graz mitteilte, wurden die Teenager europaweit zur Fahndung ausgeschrieben.

Nach Angaben der Polizei hatten die beiden am Mittwoch in Linz in einem Restaurant gegessen und die Rechnung nicht beglichen. Als sie nach dem Abendessen in einen SUV stiegen, stellte sich die Wirtin vor das Fahrzeug. Das Mädchen sei losgefahren und habe die 41-jährige Frau mit zwei Reifen überrollt, berichtete die Polizei. Die Wirtin wurde schwer verletzt.

Aufgrund des Autokennzeichens machten die Ermittler die Mutter des Mädchens in Graz als Besitzerin des Wagens ausfindig.

16-jährige Zechprellerin überfährt Wirtin mit SUV
17:11 Uhr

Asylbewerber sollen Lastkahn in England wieder verlassen

Großbritannien hat diese Woche erstmals 39 Migranten auf einem Lastkahn an der englischen Küste untergebracht - jetzt sollen sie die Unterkunft wegen eines Krankheitserregers schon wieder verlassen. Bei Proben aus dem Wassersystem seien Legionellenwerte festgestellt worden, die weitere Untersuchungen erforderlich machten, teilte das Innenministerium mit. Vorsorglich sollten alle Migranten vom Schiff.

Die Regierung will insgesamt bis zu 500 Menschen auf dem Lastkahn "Bibby Stockholm" unterbringen, bis über deren Asylverfahren entschieden ist. Die ersten Männer waren am Montag in der südenglischen Stadt Portland angekommen. Damit will der konservative Premierminister Rishi Sunak sowohl ein Platzproblem bei der Unterbringung von Migranten lösen als auch hohe Kosten durch Hotelzimmer vermeiden.

Asylbewerber sollen Lastkahn in England wieder verlassen
16:22 Uhr

Seltene Aufnahmen zeigen Tornado neben Regenbogen

Der US-Bundesstaat South Dakota ist als "Tornado Valley" bekannt. Kürzlich treffen die Region zwei Wirbelstürme an einem Tag. Dabei kommt es zu einem seltenen Wetterphänomen. Direkt neben dem Tornado schmückt ein Regenbogen den Himmel.

Seltene Aufnahmen zeigen Tornado neben Regenbogen
15:42 Uhr

Radfahrer von Zug erfasst und getötet

Ein Radfahrer ist in Mittelfranken von einem Zug erfasst und tödlich verletzt worden. Der 72-Jährige befuhr einen unbeschrankten Bahnübergang im Landkreis Ansbach, als es zu dem Zusammenstoß kam. Offensichtlich habe der Mann den aus Rothenburg ob der Tauber herannahenden Personenzug zu spät bemerkt, teilte die Polizei mit.

Trotz eines akustischen Warnsignals und einer eingeleiteten Notbremsung wurde der Radfahrer vom Zug erfasst und so schwer verletzt, dass er noch an der Unfallstelle starb.

Die Zugführerin erlitt einen Schock und musste vom Rettungsdienst betreut werden. Die knapp 30 Fahrgäste blieben unverletzt. Die Bahnstrecke zwischen Rothenburg ob der Tauber und Steinach blieb über mehrere Stunden gesperrt.

Radfahrer von Zug erfasst und getötet
15:15 Uhr

Keime in Intim-Waschbalsam nachgewiesen - Rückruf bei dm

Wegen möglicher Keimbelastung hat die Drogeriekette dm ein Waschbalsam für den Intimbereich zurückgerufen. Betroffen ist der Artikel "Jessa Intimpflege Waschbalsam mit 10 Prozent Pflegeöl" in der 100-Milliliter-Tube, wie das Unternehmen mitteilte. Der Rückruf gelte unabhängig von Charge oder Mindesthaltbarkeitsdatum. Das Produkt wurde aus dem Verkauf genommen.

Der Grund für den Rückruf: Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass der Artikel vereinzelt mikrobiologisch belastet ist. Bei Kontrollen sei der Keim Pluralibacter gergoviae nachgewiesen worden. Das Risiko gesundheitlicher Auswirkungen dadurch sei generell gering, bei immungeschwächten Verbrauchern seien aber Infektionen möglich.

Durch die frühe Erkennung sind nach Angaben von dm nur sehr geringe Mengen des betroffenen Produktes im Umlauf. Die Drogeriemarktkette bat Kundinnen und Kunden, das Produkt nicht zu verwenden und in die Märkte zurückzubringen. Der Kaufpreis wird zurückerstattet.

Keime in Intim-Waschbalsam nachgewiesen - Rückruf bei dm
14:37 Uhr

Mann greift Kampfhund an - zwei Schwerverletzte

Im schleswig-holsteinischen Lauenburg greift ein 43-jähriger Mann einen Kampfhund an – ein großer Fehler. Am Ende landen er und sein 19-jähriger Bekannter mit schweren Bissverletzungen in den Unterarmen im Krankenhaus.

  • Hintergrund war laut Polizei ein tätlicher Konflikt zwischen den beiden Männern und dem 22-jährigen Besitzers des American Staffordshire Terriers, der sich auf einer Straße entwickelte. In dessen Verlauf ließ der Hundebesitzer demnach sein Tier von der Leine, das daraufhin die Kontrahenten attackierte.

  • Vorangegangen war ein Zwischenfall, bei dem der später verletzte 43-Jährige dem 22-Jährigen und seinem Kampfhund auf der Straße begegnete und das Tier unvermittelt mit einem nicht näher bezeichneten "Schlaggegenstand" attackierte. Darüber hinaus soll er es auch getreten haben.

  • Nachdem der 43-Jährige sich zunächst entfernte, kam er kurze Zeit später gemeinsam mit dem 19-Jährigen zurück und traf erneut auf den 22-Jährigen und dessen Hund. Auch dabei führten beide Männer wieder einen "Schlaggegenstand" mit. Darauf kam es zu der körperlichen Auseinandersetzung zwischen den drei Männern.

Mann greift Kampfhund an - zwei Schwerverletzte
14:15 Uhr

Schichtwechsel

Die Sonne ist wieder da - und die kann meine Kollegin Vivian Micks den ganzen Nachmittag genießen. Sie verabschiedet sich in den Feierabend, während ich ihren Platz in der Redaktion übernehme. Mein Name ist Uladzimir Zhyhachou, ich begleite Sie ab sofort und bis zum späten Abend durch den "Tag".

Schichtwechsel
13:56 Uhr

Einwohner entfernen rassistische Hass-Aufkleber in Burg

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Reste von Hass-Aufklebern liegen auf dem Boden. (Foto: Amt Burg (Spreewald)/Amt Burg/dp)

Mehrere Freiwillige aus Burg im Spreewald haben rassistische und menschenverachtende Aufkleber in der brandenburgischen Stadt entfernt. Mehrere Hundert Aufkleber seien unter anderem von Straßenlaternen, Straßenschildern, Warnbaken und Papierkörben genommen worden, teilte eine Sprecherin der Stadtverwaltung mit. Für die Aktion "Mit Herz und Spachtel gegen Hass" hatte eine Bürgerinitiative mehrere Vereine kontaktiert. Laut Stadtverwaltung ist davon auszugehen, dass die "Laternen leider nicht lange sauber bleiben werden". Man bitte daher die Einwohner, ihre "Augen zu öffnen, dauerhaft die Patenschaft für die eigene Straßenfront zu übernehmen und vor der eigenen Haustür die Aufkleber zu entfernen".

Burg sorgte im April für bundesweites Aufsehen, als in einem anonymen Brief einer Lehrerin und eines Lehrers öffentlich wurde, dass sie an ihrer Schule täglich mit Rechtsextremismus, Sexismus und Homophobie konfrontiert seien. Daraufhin wurden beide aus der rechten Szene angefeindet und haben die Schule inzwischen verlassen.

Einwohner entfernen rassistische Hass-Aufkleber in Burg
13:28 Uhr

Cem Özdemirs Tochter will nicht mehr durch Görlitzer Park in Berlin laufen

Der Görlitzer Park im Berliner Stadtteil Kreuzberg ist in ganz Deutschland für den dortigen Drogenhandel bekannt. Die 17-jährige Tochter von Landwirtschaftsminister Cem Özdemir meidet den Park wegen der vielen Dealer und Straftaten, die dort passieren, erzählt ihr Vater im Podcast "Tekkal & Behroz". "Ich habe selber eine 17-jährige Tochter, die erzählt mir schon sehr lange davon, dass sie in den Görlitzer Park nicht gehen möchte, mit ihren Freundinnen. Selbst wenn sie Jungs dabeihaben. Das geht nicht." Auch benutze sie zu bestimmten Zeiten keine Busse und Bahnen. Das sei nicht akzeptabel, so Özdemir. Frauen und Mädchen sollten sich in einer Stadt zu jeder Tageszeit frei bewegen können - ungeachtet der Uhrzeiten oder was sie für Kleidung tragen.

Der Görlitzer Park war zuletzt wieder in die Schlagzeilen geraten, nachdem sich im Juni mehrere Sexualstraftaten gehäuft hatten. Darunter auch eine Gruppenvergewaltigung.

Cem Özdemirs Tochter will nicht mehr durch Görlitzer Park in Berlin laufen
12:42 Uhr

Frau will Ex verklagen, der sie auf Hochzeit vor 200 Gästen abserviert hat

So hatte sich Christina Seymandi ihre Hochzeit sicher nicht vorgestellt. Vor mehr als 200 Gästen macht ihr Verlobter Massimo Segre kurzerhand mit der Italienerin Schluss. In einer Rede sagte er Medienberichten zufolge: "Ich habe immer gedacht, dass, einen Menschen zu lieben, bedeutet, sich dessen Wohl zu wünschen. Sogar mehr als das eigene. Und so lasse ich Christina die Freiheit, zu lieben – vor allem einen bekannten Anwalt." Der Schock der Anwesenden sitzt tief - wie auch bei Seymandi. Sie dachte zunächst, dass es ein Scherz sei, erzählt sie anschließend im Interview. Sie hätten sich sehr geliebt und mit Seymandis Tochter zusammengelebt, sagte die Politberaterin. Die Rede sei "sehr schwere Gewalt" gewesen. Sie überlege deshalb, ob sie ihren Ex-Partner verklagt. Zu dem Vorwurf des Betrugs äußerte sie sich dagegen nicht.

Frau will Ex verklagen, der sie auf Hochzeit vor 200 Gästen abserviert hat
12:13 Uhr

Zwei Männer klettern auf Spitze des Mailänder Doms

Sie hatten Handys und Kameras dabei, um ihre waghalsige Aktion zu filmen, doch die Polizei kam ihnen zuvor: Zwei junge Männer sind am frühen Morgen auf den Hauptturm des berühmten Mailänder Doms geklettert. Als die beiden von Passanten und der örtlichen Polizei kurz nach 6.00 Uhr entdeckt wurden, stiegen sie freiwillig hinab und wurden festgenommen, schrieb Mailands Stadtrat für Sicherheit und Zivilschutz, Marco Granelli, bei X, ehemals Twitter. Sie hatten es auf die "Madonnina", die vergoldete Statue der in den Himmel auffahrenden Muttergottes auf dem Hauptturm des Doms in 108,5 Metern Höhe, abgesehen. Italienischen Medienberichten zufolge soll es sich um zwei junge Franzosen im Alter von 18 und 20 Jahren handeln, die Teil einer Gruppe von Parkour-Enthusiasten sind.

Zwei Männer klettern auf Spitze des Mailänder Doms
11:33 Uhr

Physiker Harald Lesch warnt vor Besuch von Außerirdischen

Der Münchner Physik-Professor und Buchautor Harald Lesch hat Sorge vor einem Besuch von Außerirdischen auf der Erde. "Wenn wir entdeckt werden sollten, würden wir wahrscheinlich an den Entdeckern zugrunde gehen", sagte der 63-Jährige der "Augsburger Allgemeinen". Lesch, der auch die bekannte Fernsehsendung "Leschs Kosmos" moderiert, vertritt die These, dass Außerirdische existieren und den Erdbewohnern gegenüber feindlich eingestellt wären.

Er glaube, dass ein Besuch von Außerirdischen verbunden wäre mit einer "Verschmelzung mit uns Lebewesen". Womöglich würden Außerirdische unseren Planeten auch nur für die Rohstoffe ausnehmen. "Die Vorstellung, dass jemand zu uns kommt, der weise ist und philosophiert, wie zum Beispiel E.T. oder Meister Yoda, ist ein bisschen naiv", sagte Lesch.

Physiker Harald Lesch warnt vor Besuch von Außerirdischen
11:06 Uhr

Spinne in Bananenkiste legt österreichischen Supermarkt tagelang lahm

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Drei Tage lang musste der Supermarkt in Krems wegen der Suchaktion geschlossen bleiben. (Foto: picture alliance/dpa/FEUERWEHR KREMS/APA)

Gucken Sie auch immer erst nach, ob sich eine große Spinne zwischen den Bananen versteckt, wenn Sie im Supermarkt danach greifen? Ich schon, denn die giftigen Tiere reisen gerne in den Kisten mit - wie im österreichischen Krems: dort hat ein Mitarbeiter der Supermarktkette Rewe beim Öffnen einer Bananenkiste eine rund zehn Zentimeter große Spinne mit schwarz-roter Musterung entdeckt. Das Geschäft blieb daraufhin wegen "umfangreiche Such-, Sicherheits- und Reinigungsmaßnahmen" drei Tage lang geschlossen. Einsatzkräfte der Feuerwehr entsorgten daraufhin alle Bananen. Anschließend wurden alle anderen frischen Lebensmittel aussortiert, und das Geschäft wurde gereinigt und desinfiziert. Trotz des mehrtägigen Einsatzes sei die Spinne dabei nicht entdeckt worden. Es sei dennoch auszuschließen, dass sich das Tier noch im Geschäft befinde, hieß es von Rewe.

Spinne in Bananenkiste legt österreichischen Supermarkt tagelang lahm
10:29 Uhr

Rihanna soll zum zweiten Mal Mutter geworden sein

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Mama Rihanna und Papa ASAP Rocky. (Foto: picture alliance / zz/NDZ/STAR MAX/IPx)

Baby-Glück bei Pop-Ikone Rihanna und US-Rapper ASAP Rocky! Sie sollen zum zweiten Mal Eltern geworden sein. Das berichtet das US-Magazin "Media Takeout" mit Berufung auf mehrere Personen, die dem Paar nahestehen. Demnach hat die 35-Jährige nach Baby RZA ein Mädchen zur Welt gebracht. Die mittlerweile vierköpfige Familie soll sich derzeit in ihrem Haus in Los Angeles von der Geburt erholen und das neue Mitglied kennenlernen. Ihr Sohn kam im Mai 2022, ebenfalls in Los Angeles, auf die Welt.

Rihanna soll zum zweiten Mal Mutter geworden sein
10:05 Uhr

Länder halten Fortführung des Deutschlandtickets für "ernsthaft gefährdet"

Gut drei Monate nach dem Start des Deutschlandtickets sehen Länder und Verkehrsbranche das Projekt angesichts fehlender langfristiger Finanzzusagen in Gefahr. Verkehrsminister Volker Wissing "müsse sich jetzt endlich zu dem von ihm selbst initiierten Projekt bekennen und auch in den kommenden Jahren die Hälfte der Kosten des Deutschlandtickets übernehmen", sagte Baden-Württembergs Verkehrsminister Winfried Hermann der "Süddeutschen Zeitung". Rund elf Millionen Menschen haben das Ticket als Abo. Bund und Länder wollen das Deutschlandticket bis 2025 je zur Hälfte mit insgesamt drei Milliarden Euro finanzieren. Mögliche Mehrkosten sind aber nur in diesem Jahr abgedeckt, hier droht im kommenden Jahr eine Finanzierungslücke, da der Bund bislang keine Zusagen machte, diese weiterhin zur Hälfte zur übernehmen.

Länder halten Fortführung des Deutschlandtickets für "ernsthaft gefährdet"
09:18 Uhr

Polens Regierungspartei PiS schießt im Wahlkampf scharf gegen Deutschland

Zum Auftakt des Wahlkampfs in Polen hat die nationalkonservative Regierungspartei PiS ihre antideutschen Töne verschärft. Gleichzeitig mit der Parlamentswahl am 15. Oktober sollen die Polen in einem Referendum über vier Fragen entscheiden. Die erste dieser Fragen werde lauten: "Unterstützt du den Ausverkauf staatlicher Unternehmen?", wie PiS-Chef Jaroslaw Kaczynski in einem veröffentlichten Videoclip ankündigte. "Die Deutschen wollen Donald Tusk in Polen einbetten, um polnische Vermögenswerte zu privatisieren und zu veräußern", sagte er weiter. Der ehemalige polnische Regierungschef und frühere EU-Ratsvorsitzende Tusk ist der Vorsitzende der größten polnischen Oppositionspartei, der liberalkonservativen Bürgerplattform (PO). Die PiS attackiert den gebürtigen Danziger seit langem mit der Unterstellung, er handele im Auftrag Deutschlands.

Polens Regierungspartei PiS schießt im Wahlkampf scharf gegen Deutschland
08:46 Uhr

Hurrikans lassen Preise für Orangensaft in den USA explodieren

In den USA müssen Verbraucher derzeit für Orangensaft tief in die Tasche greifen. Mit mehr als drei Dollar steigt der Preis für ein Pfund Tiefkühl-Orangensaftkonzentrat im September auf ein Rekordhoch. Ende Juli hatte er kurzzeitig bereits 3,20 Dollar erreicht - Analysten rechnen mit einem weiteren Anstieg auf bis zu 3,50 Dollar. Grund sind die beiden schweren Wirbelstürme "Ian" und "Nicole" im Herbst 2022 und eine Zitruskrankheit, die die Bäume befällt.

  • "Ian" und "Nicole" waren über Florida hinweggefegt, wo die Hauptanbauregion für Orangen in den USA liegt, der sogenannte Zitrusgürtel. Die Region ist nach Brasilien der zweitgrößte Produzent von Orangensaft weltweit.

  • Seit rund 15 Jahren verbreitet sich zudem die Zitruskrankheit Huanglongbing (HLB), bekannt als "Gelber Drache". Sie sorgt dafür, dass die Früchte klein und grün bleiben, deformiert und bitter sind und die Bäume binnen weniger Jahre absterben. Übertragen wird das Bakterium vom Zitrusblattfloh.

  • Das US-Landwirtschaftsministerium rechnet damit, dass die Orangenproduktion in diesem Jahr um 25 Prozent auf 2,3 Millionen Tonnen fallen wird. Das wäre die niedrigste Menge seit 56 Jahren. Die Saftproduktion wird demnach auf ein Rekordtief von 85.000 Tonnen fallen.

Hurrikans lassen Preise für Orangensaft in den USA explodieren
08:35 Uhr

Augstein & Blome: Clan-Mitglieder abschieben?

Bundesinnenministerin Nancy Faeser will Menschen aus sogenannten Clan-Strukturen in Zukunft leichter abschieben. Jakob Augstein glaubt an ein plumpes Wahlkampfmanöver, mit dem Faeser Punkte sammeln will für die hessische Landtagswahl im Herbst, bei der sie als SPD-Spitzenkandidatin antritt - und an einen "kolossalen Fehler": Denn ihren Plan werde Faeser nicht umsetzen können, sagt er in der neuen Folge des Podcasts "Augstein & Blome". Das sei genau das, "was die Leute Politikern vorwerfen: Ihr versprecht uns das Blaue vom Himmel runter und dann passiert überhaupt nix."

Außerdem stellen sich Augstein und Blome der Frage, ob Sahra Wagenknechts mögliche Partei einfach nur die rote AfD wird. Und, wie hat Blome der "Barbie"-Film gefallen? Wieso freut sich Augstein über Regen in Deutschland, während er in Italien am Strand liegt?

Augstein & Blome

Seit mehr als zehn Jahren befinden sich Jakob Augstein und Nikolaus Blome im politischen Dauerstreit. Ab sofort sind die hitzigen Diskussionen der beiden Journalisten auch als Podcast verfügbar: Schöner streiten und lauter lachen mit "Augstein & Blome" - immer freitags auf RTL+ Musik und überall, wo es Podcasts gibt.

Augstein & Blome: Clan-Mitglieder abschieben?
07:53 Uhr

Mann erblindet nach Ballermann-Party auf Mallorca

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Bei dem aus Indien stammenden Festival werden Farbbeutel geworfen, was in der Regel für spektakuläre Fotos sorgt und in vielen Teilen der Welt nachgemacht wird. (Foto: picture alliance / AA)

Für einen jungen Schotten endet ein Club-Besuch auf der spanischen Insel Mallorca nach einem schweren Unfall im Krankenhaus. Auf einer sogenannten Holi-Party, bei der Farbbeutel geworfen werden oder spezielle Farbe verschossen wird, wurde Dillon Connery die Farbe direkt ins Gesicht geschossen. Der damals 18-Jährige trug im Jahr 2018 schwere Verletzungen an beiden Augen davon und erblindete. Auch mehrere OPs konnten sein Sehvermögen nicht retten, heißt es in einem Bericht der "Mallorca-Zeitung". Jetzt wurde der Club auf Zahlung von 150.000 Euro Schmerzensgeld verklagt. Grund für die Strafe des Mallorca-Gerichts: Bei der Party seien keine ausreichenden Sicherheitsmaßnahmen getroffen, die Gäste nicht vor den Gefahren der Farbe gewarnt worden. Gefordert hatte die Familie von Connery eine Million Euro Schmerzensgeld.

Mann erblindet nach Ballermann-Party auf Mallorca
07:29 Uhr

Sechs Kolumbianer nach Mord an Villavicencio in Ecuador festgenommen

Bei den mutmaßlichen Tätern des Mordanschlags auf den Präsidentschaftskandidaten Fernando Villavicencio in Ecuador handelt es sich nach Angaben der Regierung um Ausländer. Die sechs Festgenommenen kämen aus dem Bereich der organisierten Kriminalität, sagte Innenminister Juan Zapata. Es seien Pistolen, Granaten, ein Gewehr und eine Maschinenpistole sichergestellt worden. Zapata sprach von einem "politischen Verbrechen mit terroristischen Zügen" und einem "Versuch, die kommenden Wahlen zu sabotieren". Nach Polizeiangaben sollen die Verdächtigen aus dem Nachbarland Kolumbien kommen.

In Ecuador ist für drei Monate der Ausnahmezustand verhängt worden. Präsident Guillermo Lasso bat am Donnerstag zudem das FBI um Unterstützung bei den Ermittlungen. Die für den 20. August geplanten Präsidentschafts- und Parlamentswahlen sollen dennoch wie geplant stattfinden.

Sechs Kolumbianer nach Mord an Villavicencio in Ecuador festgenommen
07:19 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen liebe Leserinnen und Leser,

nicht nur ist heute (endlich) Freitag, auch kommt nach den verregneten und kalten Tagen der vergangenen Wochen nun endlich der Sommer zurück. Ich hoffe, Sie haben bereits schöne Pläne fürs Wochenende gemacht. Bevor wir uns aber von der Woche verabschieden, werfen wir einen kurzen Blick auf das, was heute noch ansteht:

  • Erste Anhörung im Verfahren gegen Ex-US-Präsident Donald Trump im Zusammenhang mit Wahlbetrug und der Attacke auf das US-Kapitol. Es wird um die Frage gehen, ob die Richterin Trump verbieten wird, bestimmte Beweise, die im Rahmen der strafrechtlichen Ermittlungen gesammelt wurden, öffentlich zu machen. Trump selbst nicht persönlich erscheinen.

  • Fortsetzung bundesweiter Sommerkongress der Klimabewegung Fridays for Future: Nach Angaben der Veranstalter nehmen mehr als 450 Klimastreik-Organisatorinnen und -Organisatoren aus ganz Deutschland teil.

  • Bundeskanzler Olaf Scholz ist zu Besuch in Wiesbaden. Dort macht er Station am Flughafen Frankfurt, bei der DEHOGA und dem Handelsverband Hessen, bei einer familiengeführten Schreinerei in Mühlheim am Main und bei einer Bürgerdiskussion im Gewerkschaftshaus in Frankfurt.

Sie sehen, wir stecken mitten im Sommerloch, denn viel ist es nicht. Alle weiteren Entwicklungen zum Krieg in der Ukraine und der Frage, ob Deutschland Kiew Taurus-Marschflugkörper liefert, lesen Sie wie immer in unserem Ukraine-Ticker.

Hinweise oder (freundliche) Kritik können Sie gerne an dertag@ntv.de schicken.

Los geht's an diesem Freitag!

Ihre Vivian Micks

Das wird heute wichtig
06:47 Uhr

Sternschnuppenstrom leuchtet am Wochenende über Deutschland

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Die Perseiden zählen zu den bekanntesten Sternschnuppenströmen. Sie sind nach dem Sternbild Perseus benannt, aus dem sie zu kommen scheinen. (Foto: picture alliance/dpa)

In ganze Deutschland kann am Wochenende in der Nacht der Himmel beobachtet werden, denn es gibt wieder etwas zu gucken. In den frühen Morgenstunden am Sonntag wird der alljährliche Sternschnuppenstrom der Perseiden sein Maximum erreichen. Nach Angaben der Vereinigung der Sternfreunde (VdS) bieten sich in diesem Jahr besonders günstige Bedingungen für die Beobachtung, da der störende Einfluss eines hellen Mondes ausbleibt. Schon in den vergangenen Nächten waren einige Sternschnuppen zu sehen. Die beste Zeit für die Beobachtung der Perseiden liege am Sonntag um etwa 3 Uhr nachts, wenn der Strom seinen Höhepunkt erreiche. Allerdings lassen sich die Perseiden auch schon am Abendhimmel beobachten, wenn auch vermutlich in geringerer Anzahl. Die ideale Beobachtungssituation sei eine freie Rundumsicht abseits von Lichtverschmutzung und menschlichen Ansiedlungen, also fernab von Städten.

Sternschnuppenstrom leuchtet am Wochenende über Deutschland
06:38 Uhr

Schwere Grippewelle im Anmarsch: Kinderärzte-Präsident rät zu Kauf von Fiebersäften

Viele Eltern können sich nur zu gut an den letzten Winter erinnern: kranke Kinder und leere Apotheken. Denn zeitweise waren Fiebersäfte für Kinder nur schwer zu bekommen. Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) ruft angesichts erneut drohender Engpässe bei wichtigen Arzneimitteln für Kinder Eltern zu rechtzeitiger Vorbereitung auf. "Wir müssen uns darauf einstellen, dass wir auch in diesem Winter wieder eine schwere Influenzawelle bekommen", sagte Verbandspräsident Thomas Fischbach den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Auf der Südhalbkugel, besonders in Australien, stiegen die Fallzahlen bereits rasant an, "das ist üblicherweise ein sicheres Alarmzeichen für uns". Eltern sollten deswegen "eine gut gefüllte Hausapotheke haben", sagte Fischbach. Es gehe nicht darum, Medikamente in großen Mengen zu horten, sondern für den akuten Fall unter anderem mit Fiebermedikamenten ausgerüstet zu sein.

Schwere Grippewelle im Anmarsch: Kinderärzte-Präsident rät zu Kauf von Fiebersäften
06:14 Uhr

Kein Mensch am Steuer: San Francisco testet Robotaxis im großen Stil

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Ein selbstfahrendes Auto der Roboterwagenfirma Cruise des US-Konzerns General Motors sorgt für Unmut bei Fußgängern, nachdem es auf einer Kreuzung steckenblieb und sie bei Rot verlässt. (Foto: picture alliance/dpa)

Worüber in anderen Orten bisher nur heiß diskutiert wird, wird in San Francisco Wirklichkeit: Die US-Stadt wird zu einem einzigartigen Testfeld für Robotaxi-Dienste. Die Firmen Waymo und Cruise haben die grundsätzliche Erlaubnis erhalten, zahlende Fahrgäste im gesamten Stadtgebiet rund um die Uhr auch ohne einen Sicherheitsfahrer zu befördern. Die kalifornische Regulierungsbehörde CPUC setzte sich mit ihrer Entscheidung in der Nacht über den Widerstand der städtischen Verkehrsbetriebe und einiger Einwohner hinweg. Ausprobiert werden soll vor allem das Geschäftsmodell selbst - denn die Fahrzeuge sind teuer. Kritiker führen an, die fahrerlosen Autos blockierten manchmal nach Software-Fehlern die Straßen - und behinderten so den Verkehr und die Arbeiten von Rettungsdiensten. In Deutschland will die zum Chip-Riesen Intel gehörende Firma Mobileye einen Robotaxi-Service aufbauen. Das dürfte aber noch dauern. In San Francisco daher erst einmal gute Fahrt!

Kein Mensch am Steuer: San Francisco testet Robotaxis im großen Stil