Dienstag, 24. November 2020Der Tag

mit Uladzimir Zhyhachou
Uladzimir Zhyhachou
22:29 Uhr

Das war Dienstag, der 24. November 2020

Weitere Beschränkungen oder Lockerungen? Was erwartet uns im Dezember? Und ist Weihnachten noch zu retten? Morgen entscheiden Bundeskanzlerin Merkel und die Regierungschefs der Länder über die Corona-Maßnahmen der kommenden Wochen. Weitgehend einig sind sich Bund und Länder, dass die derzeitigen Corona-Einschränkungen bis zum 20. Dezember verlängert werden sollen. Für Weihnachten und Silvester sollen die Kontaktbeschränkungen befristet gelockert werden. Welche Maßnahmen die Beschlussvorlage vorsieht, erfahren Sie hier.

Was war heute sonst wichtig:

Ich verabschiede mich in den Feierabend und wünsche Ihnen eine gute Nacht. Bis morgen!

21:52 Uhr

Frauenleiche unter Kinderbett - Polizei sucht diesen Mann

tuhki-azr.jpg

Dieser Mann soll seine Frau in München erstochen haben.

Die Polizei fahndet nach einem Mann, der seine Ehefrau erstochen und unter einem Kinderbett in der gemeinsamen Wohnung in München versteckt haben soll.

Vor einer Woche wurde die 34-jährige Frau von ihren Familienangehörigen als vermisst gemeldet. Nach wenigen Tagen entdeckte die Polizei dann die Leiche.

Gegen den flüchtigen Ehemann - den 41-jährigen Abdul Mohammad Tukhi - wurde ein Haftbefehl wegen Totschlags erlassen. Die Ermittler vermuten, dass Tukhi sich nach Afghanistan abgesetzt haben könnte, er besitzt die dortige Staatsbürgerschaft.

Personen, die sachdienliche Hinweise insbesondere zum Aufenthaltsort des Tatverdächtigen geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München unter der Telefonnummer 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

21:12 Uhr

Mädchen sticht im Unterricht auf Mitschüler ein

Am Montagmittag hat eine 14-Jährige in Salzwedel in Sachsen-Anhalt während des Unterrichts einen Mitschüler mit einem Messer angegriffen und am Rücken verletzt.

  • Das Mädchen muss in Untersuchungshaft. Der Schülerin wird versuchter Totschlag und gefährliche Körperverletzung vorgeworfen.
  • Erste Befragungen der Klassenkameraden ergaben keine Hinweise auf einen Streit. Das Mädchen äußerte sich bislang nicht zu den Hintergründen.
  • Der verletzte Junge ist noch in ärztlicher Behandlung.

Ein ähnlicher Fall hatte sich ebenfalls am Montag in Östringen im Kreis Karlsruhe ereignet. In der Schulpause soll ein 13-Jähriger mit einem Messer mehrfach auf den Oberkörper eines gleichaltrigen Mitschülers eingestochen haben.

20:44 Uhr

Die Videos des Tages

20:20 Uhr

Los entscheidet Bürgermeisterwahl in Nordhessen

137604292.jpg

Nicht mal per "Schnick, Schnack, Schnuck": Stephan Hänes (l.) gewinnt die Bürgermeisterwahl in Ahnatal nach Losentscheid.

(Foto: picture alliance/dpa)

Die Bürgermeisterwahl in der nordhessischen Gemeinde Ahnatal war nicht weniger spannend als der Wahl-Krimi in den USA. Bei der Stichwahl am Sonntag ergab sich ein Patt - beide Politiker bekamen mit jeweils 2106 exakt die Hälfte der Wählerstimmen.

Für solche Fälle hat die Hessische Gemeindeordnung eine Lösung: Ein Losentscheid! Der Name des Siegers muss dabei vom Wahlleiter gezogen werden, Münzwürfe sind nicht erlaubt. Herausforderer Stephan Hänes von der SPD setzte sich dabei gegen Amtsinhaber Michael Aufenanger von der CDU durch.

19:33 Uhr

Terror in der Schweiz? Frau greift Passantinnen mit Messer an

Eine Frau hat in einem Warenhaus in Lugano im schweizerischen Kanton Tessin zwei Passantinnen mit einem Messer angegriffen. Die Bundesanwaltschaft geht von einem "mutmaßlichen terroristisch motivierten Angriff" aus, wie sie auf Twitter schrieb. Nach Angaben der Polizei war eine 28-jährige Schweizerin aus zunächst ungeklärten Gründen auf die anderen Frauen losgegangen.

19:16 Uhr
Breaking News

Weihnachtsferien sollen auf 16. Dezember vorgezogen werden

Die Weihnachtsferien sollen bundesweit auf den 16. Dezember vorgezogen werden. Das geht aus einer nach Beratungen der Länder mit Kanzleramtschef Helge Braun verbreiteten aktualisierte Fassung des Länderentwurfs für die Beratungen mit Kanzlerin Angela Merkel hervor. Bisher wollten die Länder die Möglichkeit schaffen, dass die Weihnachtsferien bundesweit am 19. Dezember beginnen.

Mehr dazu lesen Sie hier.
18:58 Uhr

AfD verpasst zwei Abgeordneten einen Maulkorb

Die AfD-Fraktion hat zwei Abgeordneten, die an den Zwischenfällen mit Störern vor einer Woche im Bundestag beteiligt waren, für drei Monate die Redemöglichkeiten entzogen. Der Fraktionsvorstand werde bis Ende Februar keine Redevorschläge für Petr Bystron und Udo Hemmelgarn akzeptieren, teilte ein Sprecher in Berlin mit. Kurzinterventionen und Befragungen der beiden sollen in dieser Zeit ebenfalls nicht weitergeleitet werden.

Die beiden Abgeordneten hatten am vergangenen Mittwoch jene Besucher eingeladen, die dann bei der Debatte zum Infektionsschutzgesetz Parlamentarier belästigten, bedrängten und beleidigten.

18:28 Uhr

Dutzende Tote und Verletzte nach Anschlag in Afghanistan

Bei mehreren Bombenexplosionen in einer der ruhigsten Provinzen Afghanistans sind mindestens 14 Menschen getötet worden. Bei dem Anschlag auf einem Basar der Stadt Bamian in der gleichnamigen Provinz seien 45 weitere Menschen verletzt worden, teilte das Innenministerium am Dienstag mit. Zunächst bekannte sich niemand zu der Attacke.

Der Anschlag erfolgte, während in Genf die Staatengemeinschaft bei einer Geberkonferenz über Finanzhilfen für Afghanistan entscheidet. 

18:11 Uhr
Breaking News

Dow-Jones-Index erstmals über 30.000 Punkten

Der Dow Jones Industrial hat erstmals in seiner Geschichte die Marke von 30.000 Punkten hinter sich gelassen. Das aus 30 Aktien großer US-Konzerne zusammengesetzte, weltweit wohl bekannteste Börsenbarometer schaffte es ganz knapp über die viel beachtete Marke. Zuletzt stand noch ein Plus von 1,37 Prozent auf 29.997,57 Zähler zu Buche.

Mehr dazu lesen Sie hier.
17:42 Uhr

Hirsch entwaffnet Jäger und läuft mit Gewehr weg

99876441.jpg

Ein bewaffneter Hirsch läuft womöglich immer noch irgendwo im Wald herum.

(Foto: picture alliance / Patrick Pleul)

Ein Hirsch in Tschechien hat gezeigt, wer im Wald das Sagen hat.

  • Eine Gruppe von Jägern durchstreifte einen Wald bei Horni Plana (Oberplan) im Böhmerwald auf der Suche nach Kleinwild, als ihr Hund einen Hirsch aufschreckte. Das Tier lief direkt auf einen der Männer zu, streifte ihn an der Schulter, zerriss dabei den Ärmel und nahm das umhängende Gewehr mit dem Geweih auf.
  • Das Tier wurde später einen Kilometer weiter mit der Waffe am Geweih hängend gesichtet.
  • Den Jägern blieb nichts anderes übrig, als den Vorgang der Polizei zu melden. Etwaige Finder wurden aufgerufen, die Jagdbüchse bei der nächsten Polizeidienststelle abzugeben.
17:30 Uhr

SPD nominiert Ziegler als Bundestagsvize

137601197.jpg

Dagmar Ziegler soll neue Bundestagsvizepräsidentin werden.

(Foto: picture alliance/dpa)

Nach dem Tod von Bundestagsvizepräsident Thomas Oppermann soll Dagmar Ziegler die Nachfolge in diesem Amt übernehmen. Sie wurde in der SPD-Fraktion vorgeschlagen und im zweiten Wahlgang ohne Gegenstimme gewählt, teilte ein Pressesprecher mit. Ambitionen auf das Amt hatte in der SPD-Fraktion auch die frühere Gesundheitsministerin Ulla Schmidt. Der Bundestag muss der Personalie noch zustimmen.

17:14 Uhr

Polizei-Wachmann arbeitet nebenbei als Drogentaxi-Fahrer

Ein Berliner hatte zwei Jobs, die unterschiedlicher kaum sein können. Der eine ist Wachmann der Berliner Polizei. Und während der Ausübung des anderen wurde der Mann nun von seinen Kollegen erwischt: Nebenbei arbeitete er als Fahrer eines sogenannten Drogentaxis.

  • Der Mann soll laut einem Bericht des "Tagesspiegels" in dem Auto ein Kilogramm Marihuana und 2000 Euro dabei gehabt haben.
  • "Die fristlose Entlassung wird aktuell betrieben", kommentierte ein Polizeisprecher.
  • Der Mann, der beim sogenannten Zentralen Objektschutz der Polizei arbeitet, hatte zudem seinen Dienstausweis dabei. Die Objektschützer sind keine Polizeibeamten, stehen aber in Polizeiuniformen und bewaffnet vor Gebäuden, die besonders geschützt werden, etwa vor Botschaften, Synagogen oder dem Roten Rathaus.
17:02 Uhr

Schlagzeilen zum Feierabend

16:41 Uhr

Massaker in Äthiopien - mindestens 600 Tote

In Äthiopien soll eine Bande aus jugendlichen Tigrayern nach Angaben von staatsnahen Menschenrechtlern bei einem Massaker mindestens 600 Zivilisten getötet haben.

  • Der Vorfall ereignete sich demnach bereits am 9. November in Mai Kadra, wie die von der Regierung besetzte Äthiopische Menschenrechtskommission mitteilte. Die Bande soll mit Hilfe örtlicher Sicherheitskräfte gehandelt haben. Das Massaker sei gezielt an Menschen verübt worden, die nicht zum Stamm der Tigrayer gehörten.
  • Amnesty International hatte bereits am 12. November von einem Massaker in der Gegend berichtet. Damals hatte die Führung der Tigray Befreiungsfront TPLF eine Verantwortung zurückgewiesen.
  • Die Zentralregierung liefert sich mit der TPLF seit Anfang November Kämpfe. Hunderte, wenn nicht gar Tausende sind seitdem ums Leben gekommen.
16:01 Uhr

Frauen sterben nach Po-OP: Arzt darf vorerst nicht arbeiten

Ein Mediziner in Düsseldorf bietet seit Jahren Po-Vergrößerungen mittels Eigenfett-Implantation an - eine populäre aber auch gefährliche Methode. Zwei seiner Patientinnen sterben nach den Behandlungen.

Gestern hatte die Staatsanwaltschaft in der NRW-Hauptstadt Anklage gegen den Arzt erhoben. Ihm wird fahrlässige Tötung in zwei Fällen sowie fahrlässige Körperverletzung vorgeworfen.

Der Mann darf nun vorerst nicht mehr als Arzt praktizieren. Gegen den 49-Jährigen bestehe auch ein Haftbefehl, der aber gegen Auflagen außer Vollzug gesetzt worden sei, sagte eine Sprecherin des Düsseldorfer Landgerichts. So muss sich der Arzt zweimal pro Woche bei der Polizei melden und seinen Reisepass abgeben. Außerdem musste er 100.000 Euro Kaution hinterlegen.

15:25 Uhr

Wo ist Jan A.? Junger Mann auf Fehmarn verschwunden

Auf der Ostseeinsel Fehmarn wird seit Freitag ein 28-jähriger Mann vermisst. Jan A. kommt aus Nordrhein-Westfalen, er befand sich vor seinem Verschwinden im Wochenendhaus seiner Eltern auf der Insel, berichten die "Lübecker Nachrichten". Er habe am Abend seines Verschwindens neben sich gestanden, möglicherweise sei er verwirrt und orientierungslos, sagte ein Freund seiner Familie der Zeitung.

Demnach habe der Mann unbemerkt und nur mit einem Kapuzenpulli und einer Jogginghose das Haus verlassen. Er hatte keine Schuhe an. Zuletzt gesehen wurde A. am Freitag gegen 17:30 Uhr im Bereich Marienleuchte auf Fehmarn.

Feuerwehr und Freiwillige suchen seit Tagen nach dem Vermissten, jedoch ohne Erfolg.

Update: Jan A. ist tot. Seine Leiche wurde auf Fehmarn im Bereich eines mehrstöckigen Hauses gefunden. Um die Umstände zu klären, unter denen der junge Mann zu Tode kam, hat die Staatsanwaltschaft Lübeck eine Obduktion beantragt. Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei haben die Todesermittlungen aufgenommen.

14:41 Uhr

Polizei löst Beerdigung mit 400 Familienangehörigen auf

Die Bremer Polizei hat eine Beisetzung mit mehreren hundert Trauergästen aufgelöst. Bis zu 400 Familienangehörige hätten sich auf einem Friedhof im Stadtteil Vegesack versammelt, teilten die Beamten in der Hansestadt mit. Neben einer deutlichen Überschreitung der zulässigen Teilnehmerzahl habe es auch Verstöße gegen Hygieneregeln gegeben. Die Trauernden hätten sich jedoch "einsichtig" gezeigt und verließen nach und nach die Beerdigung. Die Beamten dokumentierten die Verstöße und fertigten Anzeigen, die weiteren Ermittlungen übernahm das Ordnungsamt.

14:30 Uhr

Schichtwechsel

Janis Peitsch verabschiedet sich in den wohlverdienten Feierabed. Ich übernehme seinen Platz in der Redaktion und versorge Sie bis zum späten Abend mit Nachrichten aus aller Welt. Mein Name ist Uladzimir Zhyhachou, ich wünsche Ihnen einen schönen Nachmittag!

13:58 Uhr

Russische Behörden gehen erneut gegen Zeugen Jehovas vor

Russlands oberster Gerichtshof hatte vor drei Jahren die Auflösung der Zeugen Jehovas angeordnet. Das Justizministerium stuft die in den USA gegründete Gemeinschaft als "extremistisch" ein. Seitdem gehen die Behörden hart gegen Anhänger der Religionsgemeinschaft vor.

Nun hat das zuständige Investigativkomitee in Moskau ein neues Strafverfahren gegen die Zeugen Jehovas wegen extremistischer Aktivitäten eingeleitet. Anhänger der Gemeinschaft hätten "religiöse Literatur" sowie weitere Schriften, welche die "Lehren der Zeugen Jehovas propagieren", studiert, erklärte das Investigativkomitee. Auch habe die Rekrutierung weiterer Anhänger stattgefunden.

An den Razzien in Moskau und mehr als 20 weiteren Regionen des Landes seien auch das Innenministerium, der Inlandsgeheimdienst FSB sowie die Nationalgarde beteiligt, hieß es weiter.

13:35 Uhr

Kannibalenfall in Berlin: Polizei findet weiteres Leichenteil

Neue Erkenntnisse im Berliner Kannibalenfall: Wie die Polizei am Mittag bekannt gab, haben Ermittler im Stadtteil Pankow ein weiteres Leichenteil entdeckt. Untersuchungen ergaben, dass es sich bei dem Fund um sterbliche Überreste des Stefan T. handelt.

Der 44-Jährige verließ am 5. September seine Wohnung im Stadtteil Lichtenberg und kehrte nie zurück. Drei Tage später entdeckten Spaziergänger in Berlin-Buch einen Oberschenkelknochen von T. Der Lehrer Stefan R. steht im Verdacht, T. getötet und zerteilt zu haben. Beide Männer sollen sich zuvor über ein Datingportal kennengelernt haben.

12:47 Uhr

Historisches Wrack in der Ostsee entdeckt

Die "Deneb", ein Vermessungsschiff des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH), sammelt in der Regel Informationen für neue Seekarten. Aktuell ist das Schiff aber im Dienste der Archäologie unterwegs. Wie der NDR berichtet, sind Unterwasserarchäologen durch historische Akten auf den Fall eines vor 170 Jahren gesunkenen Schaufelraddampfers gestoßen.

In der Kadetrinne in der Ostsee wurde die Besatzung der "Deneb" nun fündig. In 26 Metern Tiefe entdeckten sie das Wrack. Laut den Quellen des Stadtarchivs Wismar handelt es sich bei dem Dampfer um die 40 Meter lange "Friedrich Franz II". Das Schiff kollidierte am 22. Juli 1849 mit einem anderen Schaufelraddampfer und sank. Menschen kamen dabei nicht zu Schaden.

Im Frühjahr sollen weitere Untersuchungen an dem Wrack folgen.

12:00 Uhr

Schlagzeilen zur Mittagspause

11:56 Uhr

Miley Cyrus beichtet Alkohol-Rückfall

Miley Cyrus hat nach längerer Zeit ihre Abstinenz gebrochen. Wie die Sängerin im Interview mit "Apple Music's New Music Daily" erzählt, ist sie vor zwei Wochen von ihrer Nüchternheit "abgefallen".

"Ich würde nie hier sitzen und sagen: 'Ich war nüchtern'", so die Sängerin. Sie habe den Mini-Rückfall akzeptiert: "Was ich immer sage: Sei nicht wütend, sondern neugierig. Also sei nicht böse auf dich selbst, sondern frage dich, was passiert ist."

Ende Juni hatte Cyrus in einem Interview mit "Variety" verraten, dass sie ihren Lifestyle geändert hat, nachdem sie wegen einer Stimmbandoperation nicht sprechen konnte. Aus der Stille wuchs die Erkenntnis, dass sie vorerst auf Alkohol verzichten wolle. Zu dem Zeitpunkt war sie bereits sechs Monate abstinent.

11:00 Uhr

Ordnungsdienst von Maskenverweigerin mit Messer angegriffen

In Dortmund ist eine Corona-Kontrolle völlig eskaliert. Ein Mitarbeiter des Ordnungsdienstes hatte eine 19-Jährige in der Innenstadt angesprochen, weil sie keinen Mundschutz trug.

Die junge Frau sei "äußerst uneinsichtig und aggressiv" aufgetreten, teilte die Stadt mit. Dann zog sie sogar ein Küchenmesser. Der Mitarbeiter des Ordnungsdienstes konnte den Angriff der 19-Jährigen abwehren, wurde dabei aber leicht verletzt.

Die "offenbar geistig verwirrte" Person wurde nach Angaben der Stadt zur psychiatrischen Begutachtung in eine Klinik gebracht. Auch bei ihrer Festnahme leistete die Frau Widerstand. Der Stadt-Mitarbeiter konnte seinen Dienst nach dem Vorfall fortsetzen.

10:05 Uhr

Wrestler stirbt mit 19 Jahren an Corona

In England ist der 19 Jahre alter Wrestler Cameron Wellington an den Folgen einer Covid-19-Erkrankung gestorben. Seine Eltern beschrieben ihn als "fit und gesund". Cameron habe eine große Karriere bevorgestanden, sagten sie dem News-Portal "Birmingham Live".

Mit dem Virus angesteckt hatte sich der 19-Jährige - wie auch seine Mutter - wohl bei seinem Vater. Der junge Sportler wurde mit Atemproblemen ins Krankenhaus eingeliefert - starb trotz verschiedener Behandlungsversuche und einer Operation aber bereits wenige Stunden später im Beisein seiner Eltern.

Nach seinem Tod richteten Angehörige eine Spendenseite ein, auf der schnell mehrere Tausend Britische Pfund zusammen kamen. Mit dem Geld soll die Familie bei der Trauerfeier unterstützt werden.

09:15 Uhr

"Wegen einer Frau": Männer verletzen sich mit Hammer und Schlagstock

Willkommen im 21. Jahrhundert: Mit Hammer und Schlagstock sind zwei Männer in Ludwigshafen aufeinander losgegangen. Die Kontrahenten im Alter von 33 und 38 Jahren schlugen am vergangenen Abend so aufeinander ein, dass beide ins Krankenhaus mussten.

Zwischen den Männern soll ein Streit "wegen einer Frau" eskaliert sein, teilte die Polizei mit. Beide müssen sich nun wegen Körperverletzung verantworten.

08:57 Uhr

Das wird heute wichtig

Liebe Leserinnen und Leser,

heute will ich nicht lange um den heißen Brei herumreden. Folgende Themen stehen auf der Agenda:

  • Auf der Geberkonferenz in Brüssel sollen Milliardenhilfen für Afghanistan organisiert werden.
  • Im Prozess um den mutmaßlichen Mord im Auftrag Russlands im Berliner Tiergarten sollen heute weitere Zeugen aussagen.
  • Die Deutsche Börse stellt neue Regeln zum Leitindex Dax vor.
  • Das Bundesamt gibt zur Wirtschaftsentwicklung im Zeitraum Juli bis September Auskunft.
  • Zwei Jahre nach dem brutalen Mord am saudi-arabischen Journalisten und Regierungskritiker Jamal Khashoggi wird sein Fall in der Türkei vor Gericht weiter verhandelt.
  • Im Streit um NPD-kritische Äußerungen des niedersächsischen Ministerpräsidenten Stephan Weil verkündet der Staatsgerichtshof des Landes seine Entscheidung.

Mein Name ist Janis Peitsch. Bis zum Nachmittag versorge ich Sie im "Tag" mit spannenden Nachrichten aus aller Welt. Bei Fragen, Anmerkungen oder Kritik - gerne eine Mail an janis.peitsch[at]nama.de.

08:22 Uhr

Füße hinter Couch verraten Straftäter

In Handschellen ist ein gesuchter Straftäter in der Wohnung von Bekannten im oberfränkischen Kulmbach aufgewacht. Laut Polizei waren Beamte am Abend wegen eines Streits zu einer Wohnung gerufen worden. Der Streit habe sich als nicht gravierend herausgestellt, allerdings entdeckten die Polizisten Füße hinter einem Sofa.

Der 32-Jährige, gegen den ein Haftbefehl wegen Körperverletzung bestand, war zu Besuch in der Wohnung und betrunken hinter der Couch eingeschlafen. Den Polizeibesuch habe er gar nicht mitbekommen. Die Polizisten erkannten ihn und legten ihm Handschellen an, bevor sie ihn weckten.

07:35 Uhr

Familie in Niedersachsen schmückt Haus mit 60.000 Lichtern

Weihnachts-Wahnsinn in Niedersachsen: Monatelang hat die Familie Borchart gebastelt und geschmückt. Nun ist ihr Haus in Delmenhorst bis in die Dachspitze hinein mit 60.000 Lichtern versehen.

112878056 (1).jpg

Das bereits erleuchtete Haus der Borcharts vor zwei Jahren. (Archiv).

(Foto: picture alliance/dpa)

"Es gibt nichts, was nicht beleuchtet ist", sagte Sven Borchart, der mit seiner Frau und seinem Sohn seit Februar gebastelt und geschmückt hat. Das Weihnachtshaus der Familie ist weit über Niedersachsen hinaus bekannt. Das 20-jährige Lichterjubiläum muss dieses Jahr aber anders als sonst gefeiert werden.

In den Vorjahren kamen jeweils Hunderte Besucher, um sich das Weihnachtshaus anzusehen. Bei Glühwein, Kinderpunsch und Spekulatius kamen die Menschen ins Gespräch. Das Angebot von Getränken und Knabbereien ist wegen der Corona-Pandemie nun nicht möglich. Eingeschaltet wird der Lichterglanz am ersten Advent.

07:29 Uhr

Zäher Nebel hat Südhälfte im Griff

In der Mitte und im Süden ist es heute meist neblig trüb, vereinzelt kann es leicht nieseln. Im Norden ziehen zeitweise dichte Wolken durch, hier bleibt es aber trocken. Gute Chancen auf längere sonnige Abschnitte bestehen im südlichen Brandenburg und in Sachsen sowie im Tagesverlauf in Teilen von NRW.

Viel Sonne gibt es in den Alpen und auf den Höhen des Schwarzwaldes und Bayerischen Waldes. Die Höchstwerte erreichen 7 bis 12 Grad, im Dauergrau allerdings nur 0 bis 7 Grad. An der Nordsee weht kräftiger Südwestwind.

06:52 Uhr

Weggefährten nehmen Abschied von Karl Dall

Die deutsche Fernsehlandschaft trauert um einen ganz Großen: Kult-Komiker Karl Dall ist am Montag verstorben. Er hatte sich nicht mehr von einem Schlaganfall erholt, den er vor rund zwölf Tagen erlitten hatte. Kollegen und Weggefährten reagieren in den sozialen Netzwerken bestürzt.

  • "Ich habe Karl Dall immer als einen herzensguten, lustigen Menschen kennengelernt", schreibt Comedy-Kollege Oliver Pocher auf Instagram.
  • Oliver Kalkofe twitterte: "Einer der Ersten, der mich in den 70ern bei Insterburg & Co zum Lachen brachte."
  • "Einziger Trost: Die Vorstellung, wie er im Purgatorium erst mal alle beleidigt, lässt mich in der Trauer schmunzeln. Wir sehen uns wieder, irgendwo", twitterte Comedian Wigald Boning.
  • Drag-Queen Olivia Jones erinnert sich auf Instagram: "Du warst ein Urgestein, mein Lichtblick auf jeder Party und jedes Treffen auf St. Pauli habe ich gefeiert".

06:11 Uhr

Transporter stürzt Abhang hinunter - mindestens 16 Tote

Bei einem Verkehrsunfall in Nicaragua sind mindestens 16 Menschen ums Leben gekommen und Dutzende weitere verletzt worden. Ein Transporter, in dem zahlreiche Menschen als Passagiere mitfuhren, stürzte im Norden des Landes in der Nähe der Ortschaft Ocote Tuma einen Abhang hinunter.

Die Bremsen hätten wohl versagt, sagte der Bürgermeister der Gemeinde Waslala, Germán Vargas, dem Sender Radio Nueva Ya. Die Mehrheit der Opfer seien Frauen, unter den Toten sei auch ein Neugeborenes. Mindestens 25 Insassen wurden verletzt.

In den vergangenen Wochen waren gleich zwei starke Hurrikans über Nicaragua hinweggefegt, die Überschwemmungen und Erdrutsche verursachten. In der Region um den Unfallort stehen manche Gebiete noch unter Wasser.