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Coronavirus-Liveticker +++ 23:51 Türkische Senioren dürfen einmal pro Woche raus +++

+++ 23:51 Türkische Senioren dürfen einmal pro Woche raus +++

Im Zuge der Lockerungen der Corona-Ausgangssperre in der Türkei haben Senioren erstmals seit knapp zwei Monaten wieder ihr Haus verlassen dürfen. "Es ist das erste Mal seit März, dass ich wieder draußen bin, und ich bin so glücklich", sagte eine Seniorin namens Ayse am Sonntag in der Hauptstadt Ankara. Menschen über 65 Jahren dürfen von nun an jeden Sonntag zwischen 11.00 und 15.00 Uhr ins Freie gehen. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hatte zuletzt angekündigt, die Corona-Maßnahmen schrittweise zu lockern. Neben den Senioren dürfen auch Kinder und Jugendliche künftig einmal in der Woche vier Stunden lang ihre Wohnungen verlassen. Zudem dürfen Einkaufszentren und Friseursalons unter Auflagen ab Montag wieder öffnen. Die ganztägigen Ausgangssperren am Wochenende, die für 31 Städte wie Ankara und Istanbul gelten, werden aber vorerst beibehalten. Das führte am Sonntag zu Unmut bei einigen Senioren.

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+++ 22:55 Mecklenburg-Vorpommern erlaubt allen Dauercampern Rückkehr +++

Ab sofort gestattet Mecklenburg-Vorpommern allen Dauercampern, auf die Campingplätze zurückzukehren. Bisher war dies nur Dauercampern mit Erst- oder Zweitwohnsitz im Nordosten gestattet. Die Änderung geht aus der neuesten Corona-Verordnung der Landesregierung hervor, die seit Samstag in Kraft ist. Der Städte- und Gemeindetag kritisiert die Kurzfristigkeit der Änderungen. "Eine frühzeitigere Verkündung würde helfen, entsprechende Vorbereitungen sorgfältig treffen zu können", sagt Geschäftsführer Andreas Wellmann. Schätzungen gehen von rund 11.000 Dauercampern in dem Bundesland aus. Mehr als zwei Drittel von ihnen kommen demnach aus anderen Bundesländern.

+++ 22:15 New York besorgt über Entzündungssyndrom bei Kindern +++

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Arbeiter desinfizieren einen Wagen der New Yorker Metro.

(Foto: picture alliance/dpa)

New Yorks Bürgermeister Bill de Blasio ist besorgt über Dutzende Fälle eines Syndroms bei Kindern, das mit dem neuartigen Coronavirus in Zusammenhang gebracht wird. De Blasio erklärte, in der Stadt New York seien bereits 38 Fälle des Syndroms festgestellt worden, bei dem verschiedene Körperteile von entzündlichen Prozessen betroffen sind. Zudem gebe es neun Verdachtsfälle. Später erklärte New Yorks Gouverneur Andrew Cuomo, dass die Behörden im gesamten Bundesstaat 85 mögliche Fälle dieses Syndroms prüften. Zu den Symptomen zählen anhaltendes Fieber, Ausschlag, Bauchschmerzen und Erbrechen. Am Samstag hatte Cuomo mitgeteilt, dass drei Todesfälle von Kindern mit diesem Syndrom in Verbindung gebracht würden.

+++ 21:55 Fleischwirtschaft warnt Politik vor harten Auflagen +++
Nach der Häufung von Corona-Infektionen in Schlachtbetrieben hat sich die Fleischindustrie gegen Kritik verwahrt. "Aus unserer Sicht sind nicht vor allem die Arbeitsbedingungen Schuld an den Corona-Ausbrüchen", sagt Heike Harstick, Hauptgeschäftsführerin des Verbands der Deutschen Fleischwirtschaft, der "Süddeutschen Zeitung". Als kritische Infrastruktur habe man die Produktion nicht wie die Autoindustrie einfach stoppen können und weiter gearbeitet, um die Versorgung sicherzustellen. So könne es zu Ansteckungen kommen. Der Verband warnte vor härteren Auflagen. "Eine schnelle und einfache Lösung gibt es nicht", sagt Harstick. Wenn etwa die Einzelunterbringung von Arbeitern vorgeschrieben und höhere Wohnungsmieten verursacht würden, seien "viele Betriebe nicht mehr wettbewerbsfähig".

+++ 21:35 Nur noch 70 Tote in Frankreich +++
Kurz vor der Lockerung der Corona-Ausgangsbeschränkungen in Frankreich ist die tägliche Zahl der Corona-Toten auf den niedrigsten Stand seit Beginn der Ausgangssperre vor knapp zwei Monaten gesunken. In den vergangenen 24 Stunden seien 70 mit dem neuartigen Coronavirus infizierte Menschen gestorben, teilten die französischen Gesundheitsbehörden am Abend mit. So niedrig war die tägliche Zahl der Corona-Toten seit Beginn der Ausgangssperre am 17. März nicht mehr. Seit dem 1. März wurden in Frankreich insgesamt 26.380 Corona-Tote gezählt.

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+++ 21:05 Kretschmann verteidigt Corona-Demonstranten +++
Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann reagiert gelassen auf die wachsenden Proteste gegen die staatlichen Vorgaben zur Bekämpfung des Coronavirus. Das müsse die Meinungsfreiheit aushalten. "Wir machen nichts falsch. Aber man kann nicht erwarten, dass alle Menschen in einer Demokratie einer Meinung sind", sagte Kretschmann am Abend in der ZDF-Sendung "Berlin direkt". "Es ist ihr gutes Recht, dagegen zu protestieren." Die Politik richte sich in der Corona-Krise trotzdem weiter nach dem Rat von Wissenschaftlern. Die Einschränkungen würden Schritt für Schritt gelockert, aber die Gefahr sei noch nicht vorbei.
Eine Analyse zu den Protesten lesen Sie hier.

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Kann Corona-Demonstranten verstehen, trägt aber selbst Mundschutz: Winfried Kretschmann.

(Foto: picture alliance/dpa)

+++ 20:30 Britische Ausgangsbeschränkungen bis 1. Juni verlängert +++
Der britische Premierminister Boris Johnson will die seit sieben Wochen geltende Corona-Augangssperre im Land bis Juni verlängern. Die Ausgangsbeschränkungen blieben noch bis mindestens zum 1. Juni in Kraft, sagte Johnson am Abend in einer Fernsehansprache. "Die Zahl der Todesfälle ist tragisch, das Leiden immens", sagte Johnson und kündigte für die nächste Zeit nur geringfügige Lockerungen an. Erst ab dem 1. Juni könne der Unterricht an Grundschulen schrittweise wieder aufgenommen werden und einige Geschäfte wieder öffnen. Im Kampf gegen die Corona-Pandemie will Großbritannien ein neues Alarmsystem einführen, das ähnlich dem bereits existierenden Terror-Warnsystem funktionieren soll.
Mehr dazu gleich auf ntv.de

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Boris Johnson während seiner Ansprache an die Briten.

(Foto: via REUTERS)

+++ 20:05 Zweiter Tag in Folge: Ansteckungsrate R über "1" +++
Die Virus-Ansteckungsrate in Deutschland ist nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) den zweiten Tag in Folge wieder über den kritischen Wert von "1" angestiegen. Das RKI teilte am Abend in seinem aktuellen Lagebericht mit, die Reproduktionsrate (R) werde aktuell auf 1,13 geschätzt, nach 1,1 am Samstag. Jeder Infizierte steckt damit statistisch mehr als eine weitere Person an, die Fallzahlen würden also wieder steigen. Bei der Interpretation müsse aber berücksichtigt werden, dass die Schätzung wie üblich mit Unsicherheit verbunden sei, erklärt das RKI. Es könne somit weiterhin noch nicht bewertet werden, ob sich der während der letzten Wochen sinkende Trend der Neuinfektionen weiter fortsetze oder es zu einem Wiederanstieg komme.
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+++ 19:41 Griechenland riegelt Flüchtlingslager weiter ab +++
Die griechische Regierung hat die Corona-Ausgangsbeschränkungen für Flüchtlingslager verlängert. Statt die Regelungen wie zunächst geplant am Montag auslaufen zu lassen, blieben sie nun bis zum 21. Mai in Kraft, teilte das Migrationsministerium in Athen mit. Gründe für die Verlängerung nannte das Ministerium nicht. In den völlig überfüllten Flüchtlingslagern auf den griechischen Ägäis-Inseln wurden bislang keine Corona-Infektionen festgestellt. In Griechenland ist die Pandemie bislang relativ glimpflich verlaufen: 2710 Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus wurden nachgewiesen, 151 Infizierte starben.

+++ 19:10 FDP-Vorstand debattiert Kemmerichs Parteiaustritt +++
FDP-Bundesvorstandsmitglied Marie-Agnes Strack-Zimmermann drängt den Thüringer FDP-Landeschef Thomas Kemmerich zum Parteiaustritt. "Wir als FDP-Bundesvorstand sollten Thomas Kemmerich dazu auffordern, seinen Hut zu nehmen und die FDP zu verlassen", sagte sie der "Welt". Sie halte das Verhalten für schwerst parteischädigend. "Offensichtlich sucht er jetzt nicht nur physisch die Nähe zur AfD, sondern auch zu Verschwörungstheoretikern und hat inzwischen wohl auch Gefallen an deren demokratiezersetzendem Kurs gefunden." Kemmerich hatte sich am Samstag in Gera an Protesten gegen die Einschränkung des öffentlichen Lebens zur Eindämmung des Coronavirus beteiligt und damit für massive Irritationen gesorgt.

+++ 18:50 Italien meldet niedrige Opferzahlen +++
Die Zahl der neuen Virus-Toten in Italien sinkt weiter. Zuletzt habe es noch 165 Opfer gegeben - nach 194 am Tag zuvor, teilt der Zivilschutz mit. Die Zahl der Neuinfektionen sinkt auf 802 nach 1083. Insgesamt liegt die Zahl der Toten damit nach amtlichen Angaben bei 30.560 und die der positiv auf Covid-19 Getesteten bei 219.070.

+++ 18:25 Abgewiesener Kirchgänger würgt Dom-Mitarbeiter +++
Weil ihm der Zutritt in den Wormser Dom verwehrt wurde, hat ein Mann einen Kirchenmitarbeiter gewürgt. Aufgrund der Corona-Pandemie ist eine Teilnahme an Gottesdiensten im Dom derzeit nur mit vorheriger Anmeldung möglich. Wie die Polizei mitteilte, wurde daher einem nicht registrierten Paar der Zugang zum Gottesdienst im Dom verwehrt. Der Mann wollte diese Auflage nicht einsehen und würgte der Polizei zufolge den Mitarbeiter. Das Opfer konnte sich aus dem Griff befreien und flüchtete ins Innere der Kirche. Die Polizei sucht nach Zeugen

+++ 18:02 Remdesivir-Studie kommt voran +++
Eine Studie zum Medikament Remdesivir zur Bekämpfung der Corona-Erkankung kommt nach Angaben des Kölner Studienleiters voran. Die Studie sei "in einem sehr weit fortgeschrittenen Stadium", sagte der Leiter der Infektiologie am Universitätsklinikum Köln, Gerd Fätkenheuer, dem "Kölner Stadt-Anzeiger". Er leitet den deutschen Teil der Studie eines internationalen Konsortiums zur Erforschung von Remdesivir.

+++ 17:35 Fünfter Kreis: Auch Rosenheim überspringt Obergrenze +++
In der bayerischen Stadt Rosenheim ist erneut die Marke von 50 Coronavirus-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche überschritten worden. Der Wert lag bei 50,5, teilte das Landesamt in Erlangen mit und erklärte die gestiegenen Fallzahlen durch eine Reihentestung in einer Asylbewerberunterkunft. Die Stadt Rosenheim hatte bereits am 7. Mai den Grenzwert gerissen, den Bund und Länder am Mittwoch festgelegt hatten. Damit sind jetzt fünf Orte in Deutschland bekannt, in denen die vereinbarte Obergrenze überschritten wird: neben der Stadt Rosenheim die Landkreise Greiz und Sonneburg in Thüringen, Coesfeld in Nordrhein-Westfalen und Steinburg in Schleswig-Holstein.
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+++ 17:20 Muttertags-Flashmob in Hongkong +++
Aus Anlass des Muttertags haben Aktivisten in Hongkong mehrere Demonstrationen gegen Regierungschefin Carrie Lam organisiert. In mindestens acht Einkaufszentren versammelten sich Menschen zu sogenannten Flashmobs. Auf Live-Aufnahmen war zu sehen, wie Sonderkräfte der Polizei die Teilnehmer jagten und mindestens drei Aktivisten festnahmen. Zudem verteilten die Polizisten Strafzettel wegen angeblicher Verstöße gegen die Corona-Abstandsregeln. Die Demonstranten werfen den Behörden vor, die Maßnahmen gegen die Pandemie auszunutzen, um bürgerliche Freiheiten in der chinesischen Sonderverwaltungsregion zu beschneiden.
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+++ 16:50 Vierter Landkreis reißt Corona-Obergrenze +++
Im Landkreis Sonneberg in Südthüringen sind in den vergangenen sieben Tagen mehr als 50 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner registriert worden. Der Wert lag am Vormittag bei 66,7 Neuinfektionen, teilte das Landratsamt mit. Insgesamt seien bis zu diesem Zeitpunkt 155 Infektionen im Landkreis nachgewiesen worden, Schwerpunkt sei ein Krankenhaus, in dem sich auch Mitarbeiter infiziert hätten. Wenn die Obergrenze überschritten ist, sollen strikte Beschränkungen greifen. Sonneberg ist nach Greiz, Coesfeld und Steinburg der vierte Kreis in Deutschland, in dem die Zahl der Neuinfektionen über der festgelegten Obergrenze liegt.

+++ 16:35 "Zahlentheater": Britischer Statistiker greift Johnson an +++
Ein von der britischen Regierung häufig zitierter Statistiker erhebt schwere Vorwürfe gegen Londons Kommunikationsstrategie in der Corona-Krise. Die tägliche Vorstellung statistischer Daten gleiche eher dem "Zahlentheater" eines PR-Teams statt zu informieren, sagte Professor David Spiegelhalter von der Universität Cambridge der BBC. "Ich wünsche mir einfach, dass die Zahlen von Leuten zusammengestellt werden, die ... Bescheid wissen", so der Wissenschaftler. Der Statistiker war von der Regierung als Garant dafür zitiert worden, dass Kritik am Krisenmanagement von Premier Boris Johnson in der Coronavirus-Pandemie unangebracht sei. Dagegen verwahrte sich der Experte entschieden. In keinem anderen Land Europas wurden mehr Corona-Tote gezählt als im Vereinigten Königreich.

+++ 16:15 Italienern winkt Sommer am Strand +++
Italiens Ministerpräsident Giuseppe Conte hat seinen Landsleuten in der Corona-Krise Hoffnung auf einen Sommerurlaub am Strand gemacht. "Diesen Sommer werden wir nicht auf dem Balkon verbringen, und die Schönheit Italiens wird nicht in Quarantäne bleiben. Wir können ans Meer fahren, in die Berge, unsere Städte genießen", sagte Conte der Zeitung "Corriere della Sera". Ob Touristen aus dem Ausland kommen dürfen, sagte er nicht.

+++ 15:50 Demo ohne Mundschutz: Kemmerich entschuldigt sich +++
Thüringens Ex-Ministerpräsident Thomas Kemmerich hat eingestanden, sich während einer Kundgebung gegen Corona-Beschränkungen in Gera falsch verhalten zu haben. Es sei ein Fehler gewesen, dass er dabei zeitweise die Abstandsregeln nicht eingehalten und auch keinen Mundschutz getragen habe, sagte der Vorsitzende der FDP-Fraktion im Thüringer Landtag. Zwar habe er vor Beginn eines sogenannten Spaziergangs auf die Einhaltung dieser Hygienevorschriften geachtet. Anschließend habe er das aber unterlassen, wie mehrere Fotos zeigen.
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+++ 15:15 Corona-Rebell im Innenministerium suspendiert +++
Von einem heiklen Vorgang im Bundesinnenministerium berichtet der "Spiegel": Ein Referent verfasste in Eigenregie einen Rapport zur Coronakrise, der in allen Punkten der offiziellen Haltung der Bundesregierung widerspreche. Auf 80 Seiten soll der Beamte dem Bericht zufolge dargelegt haben, der Kampf gegen das Coronavirus sei ein "globaler Fehlalarm", das Virus sei nicht gefährlicher als andere Viren und die Schutzmaßnahmen der Bundesregierung hätten mehr Schaden als Nutzen gebracht. Fazit des Papiers, das der Mitarbeiter des Innenministeriums an einen großen Verteiler geschickt habe: Der Staat sei in der Corona-Krise womöglich "einer der größten Fake-News-Produzenten". Der Mann wurde laut "Spiegel" vom Dienst suspendiert.
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+++ 15:01 Italien verschärft Umgang mit inhaftierten Mafia-Bossen +++
Die italienische Regierung hat die Bedingungen verschärft, unter denen Mafia-Mitglieder aufgrund der Corona-Pandemie aus dem Gefängnis freikommen können. Ein Dekret sieht vor, dass ab sofort die Rechtmäßigkeit und Notwendigkeit einer Freilassung alle zwei Wochen neu überprüft werden muss. Seit März wurden in Italien bereits hunderte Angehörige der Mafia aus dem Gefängnis entlassen und unter Hausarrest gestellt. Nach lautstarker Kritik aus der Bevölkerung würden "die Dinge zurechtgesetzt", teilte Justizminister Alfonso Bonafede mit.

+++ 14:29 Grüne wollen fünf Corona-Warnstufen +++
Die Grünen im Bundestag verlangen von Bund und Ländern mehr Klarheit über ihr Vorgehen in der Corona-Krise und schlagen fünf Corona-Warnstufen mit entsprechenden Testpflichten vor. Dem Konzept zufolge soll damit dem unterschiedlichen regionalen Entwicklungsgeschehen Rechnung getragen werden. Die fünf Stufen reichen von sogenannten Hotspotsbis zu Regionen, in denen es so gut wie keine Fälle gibt. In den Hotspotregionen mit besonders vielen Infektionen sollten alle Menschen vorsorglich getestet werden. Nur in Regionen mit der niedrigsten Corona-Warnstufe sollten entlang der bisherigen Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts lediglich Menschen mit Symptomen getestet werden.

+++ 14:01 Giffey warnt vor Rückfall in alte Rollenmuster +++
Bundesfamilienministerin Franziska Giffey fürchtet, dass alte, familiäre Rollenmuster zurückkehren. "Erste Untersuchungen zeigen, dass wir wieder stärker zur traditionellen Rollenverteilung zurückkommen, Mütter also mehr Verantwortung für Erziehung und Schularbeiten übernehmen als Väter", sagt Giffey der "Welt am Sonntag". "Wenn es ernst wird, ist der Weg zu tradierten Rollenmustern näher, als wir denken - wir müssen aufpassen, dass sich das nicht wieder verfestigt." Zwar sei ein gesellschaftlicher Wandel zu sehen. Fast 40 Prozent der Väter nähmen inzwischen Elterngeld in Anspruch und beteiligen sich an der gemeinsamen Erziehung der Kinder. "Es bleibt aber ein Aushandlungsprozess in den Familien", so die SPD-Politikerin. Wenn es darum gehe, wer beruflich zurücksteckt, seien es immer noch meist die Frauen, die Teilzeit arbeiteten.

+++ 13:43 Lindner über Kemmerich: "Ich habe dafür kein Verständnis" +++
Der FDP-Vorsitzende Christian Lindner schließt sich der Kritik an seinem Parteikollegen Thomas Kemmerich an. "Die Aktion von @KemmerichThL schwächt unsere Argumente. Ich habe dafür kein Verständnis", schreibt Lindner auf Twitter. Der ehemalige Thüringer Ministerpräsident Kemmerich war zuvor bereits dafür angegangen worden, dass er am Samstag an einem Protest gegen die Beschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie in Gera teilgenommen hatte. "Wer sich für Bürgerrechte und eine intelligente Öffnungsstrategie einsetzt, der demonstriert nicht mit obskuren Kreisen und der verzichtet nicht auf Abstand und Schutz", twittert Lindner.

+++ 13:30 Gericht lehnt Eilantrag gegen Westfleisch-Schließung in Coesfeld ab +++
Der Coesfelder Betrieb der Firma Westfleisch bleibt vorerst geschlossen: Das Verwaltungsgericht Münster lehnte einen Eilantrag gegen die befristete Schließung ab. Der Kreis hatte die Schließung des Schlacht- und Zerlegebetriebes von Samstag bis 18. Mai verfügt. Diese auf dem Infektionsschutzgesetz beruhende Verfügung sei "nach Aktenlage aller Voraussicht nach rechtmäßig", teilt das Gericht mit. Inzwischen sind mehr als 200 Beschäftigte des Betriebes positiv auf das Coronavirus getestet worden. Es sei davon auszugehen, dass es noch eine unbestimmte Anzahl von Corona-Verdachtsfällen oder Ansteckungen dort gebe. Gegen den Beschluss könne innerhalb von zwei Wochen Beschwerde beim Oberverwaltungsgericht NRW eingelegt werden.
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+++ 13:13 Erster Antigentest in USA zugelassen +++
Die US-Arzneimittelbehörde FDA erteilt erstmals einem Antigentest auf das Coronavirus eine Notfallgenehmigung. Es handele sich dabei um eine neue Kategorie von Test, die innerhalb von Minuten Ergebnisse liefern könne, schreibt die FDA. Bei dem Antigentest werden Proteinfragmente von Sars-CoV-2 aus Nasenabstrichen nachgewiesen. Damit unterscheidet sich die Untersuchung von Gentests, bei denen Viren-Erbgut in Abstrichen nachgewiesen wird, und von Antikörpertests, bei denen vom Immunsystem gebildete Antikörper im Blut nachgewiesen werden. Ein Vorteil der Antigentests ist laut FDA, dass sie sehr schnell Ergebnisse liefern. Allerdings seien sie weniger sensitiv als Gentests, ihnen rutschen also mehr Infektionen durch. In Deutschland wird eine Infektion in aller Regel mit einem Gentest festgestellt.

+++ 13:03 Türkei bereitet sich mit Auflagen auf Tourismussaison vor +++
Die Türkei will ab Ende Mai schrittweise den inländischen Reiseverkehr aufnehmen, sagt Kultur- und Tourismusminister Mehmet Ersoy dem Sender CNN Türk. Im Juni werde es voraussichtlich nach und nach wieder internationale Flüge geben. Hotels und Restaurants unterlägen strengen Auflagen, so Ersoy. Dazu habe die Türkei ein Zertifikationsprogramm mit 132 Kriterien entwickelt. Unter anderem müssten die Einrichtungen Abstands- und Hygieneregeln einhalten. Zudem erhalte das Personal eine Pandemie-Ausbildung. Zwar gebe es Buffets, aber ohne Selbstbedienung. Das Personal werde die Speisen und Getränke herausgeben. Die Türkei veröffentlicht zudem eine Übersicht von Krankenhauskapazitäten in den Tourismusgebieten. Daraus geht etwa hervor, dass in dem bei Deutschen beliebten Urlaubsort Antalya rund 59,4 Prozent der Intensivbetten belegt sind.

+++ 12:41 Großbritannien musste Tests zur Auswertung in USA schicken +++
Großbritannien musste Coronatests zur Auswertung zeitweise in die USA schicken. Auslöser sei ein Problem in einem britischen Labor gewesen, sagt Wohnungsbauminister Robert Jenrick dem Sender Sky News. Dieses Vorgehen entspreche den Notfall-Plänen des Gesundheitsministeriums für derartige Fälle. Der "Sunday Telegraph" hatte berichtet, vergangene Woche seien 50.000 Tests mit Charterflügen in die USA gebracht worden. Kritiker werfen der britischen Regierung vor, die Test-Kapazitäten im Land nur viel zu schleppend zu erhöhen im Vergleich zu Ländern wie Deutschland. Das selbst gesetzte Ziel von 100.000 Tests am Tag erreichte Großbritannien Ende April zwar einmal, seither ringt das Land allerdings darum, dieses Niveau aufrechtzuerhalten.

+++ 12:23 Corona-Demo in Melbourne eskaliert: Mehrere Festnahmen +++
Die australische Polizei hat zehn Teilnehmer einer Protestaktion gegen die Corona-Einschränkungen festgenommen. Ein Polizist wurde bei der Demonstration in Melbourne verletzt. Protestteilnehmer verbreiteten Verschwörungstheorien, wonach Sars-CoV-2 eine Erfindung der Regierung sei, um die Bevölkerung zu kontrollieren. Etwa 150 Menschen beteiligten sich an der Demonstration vor dem Parlament der Hauptstadt des Bundesstaats Victoria. Demonstranten hielten Plakate mit Aufschriften wie "Kämpft für unsere Freiheit und unsere Rechte" in die Höhe. Etliche Protestteilnehmer riefen "Verhaftet Bill Gates". Der Microsoft-Gründer ist ein zentrales Feindbild von Verschwörungstheoretikern in aller Welt.

+++ 12:04 "Wir sind Kirche" entsetzt über Aufruf von Geistlichen: Handlanger von Verschwörungstheoretikern +++
Die katholische Laienbewegung "Wir sind Kirche" kritisiert ein Schreiben von mehreren Geistlichen, in dem Verschwörungstheorien unterstützt werden. Die Kirchenvolksbewegung sei entsetzt darüber, wie verantwortungslos bekannte Kirchenmänner wie der ehemalige Regensburger Bischof und frühere Präfekt der Glaubenskongregation, Kurienkardinal Gerhard Ludwig Müller, sich zu Handlangern von Verschwörungstheoretikern machen ließen. Das Schreiben hatte der frühere Vatikan-Botschafter in den USA und erklärte Gegner von Papst Franziskus, Erzbischof Carlo Maria Vigano initiiert. Die Papst-Gegner machten sich lächerlich und könnten nicht mehr ernst genommen werden, erklärt "Wir sind Kirche" weiter.

+++ 11:45 Positive Krisen-Konsequenz: Züge der Deutschen Bahn pünktlicher am Ziel +++
Die Fernzüge der Bahn sind im April abermals deutlich pünktlicher ans Ziel gekommen - auch begünstigt von den Folgen der Corona-Pandemie. Im April habe sich Pünktlichkeit im gesamten Personenverkehr auf der Schiene "deutlich verbessert", berichtet ein Bahnsprecher. Im Fernverkehr kamen demnach 88,6 Prozent der Züge rechtzeitig an. Das waren 9,9 Prozentpunkte mehr als im April 2019 - und 6,2 Prozentpunkte über dem Wert vom März (82,4 Prozent). Allerdings sind aktuell nur rund drei Viertel der Fernverkehrszüge im Einsatz. Zur genauen Auslastung der Züge und den konkreten Gründen der steigenden Pünktlichkeit äußert sich die Bahn nicht. Zumindest eine Rolle dürften dabei sinkende Fahrgastzahlen und eine niedrigere Taktung in der gegenwärtigen Krise spielen. Denn als ein wichtiger Grund für Verspätungen gilt das Aus- und Einsteigen der Reisenden an vollen Bahnsteigen.

+++ 11:24 Scholz dringt auf höhere Steuern für Reiche +++
Angesichts der Milliardenlasten durch die Corona-Krise pocht Bundesfinanzminister Olaf Scholz auf höhere Steuern für besonders vermögende Bürger. Die Bürger, die "sehr, sehr viel verdienen, sollten einen etwas höheren Beitrag leisten", sagt Scholz dem "Tagesspiegel am Sonntag". "Das bleibt unser Ziel und das wird ganz sicher auch in unserem nächsten Wahlprogramm stehen". Der Vizekanzler verweist in dem Zusammenhang als Richtschnur auf das Wahlprogramm 2017, in dem die SPD einen Spitzensteuersatz von 45 Prozent und die Einführung einer Reichensteuer gefordert hatte. Diese Steuer in Höhe von drei Prozent auf den Spitzensteuersatz sollte ab einem zu versteuernden Einkommen für Ledige von 250.000 Euro gezahlt werden.

+++ 11:06 Russland meldet mehr als 200.000 Infizierte +++
In Russland hat die Zahl der Corona-Infektionen die Schwelle von 200.000 überschritten, wie die Behörden mitteilen. Binnen 24 Stunden seien 11.012 neue Ansteckungen nachgewiesen worden. Die Gesamtzahl der Fälle liege nun bei 209.688. 88 weitere Menschen seien in Verbindung mit einer Infektion gestorben. Die Zahl der Toten steige damit auf 1915 - ein vergleichsweise niedriger Wert. Die Erhebung der Daten ist umstritten. Örtliche Medien berichten etwa über Fälle, bei denen als Todesursache eine Lungenentzündung angegeben wurde, obwohl der Verstorbene positiv auf Corona getestet worden war.

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+++ 10:44 Ecuadors Präsident verzichtet auf Hälfte seines Gehalts +++
Der ecuadorianische Präsident Lenín Moreno hat per Dekret verfügt, dass seine eigene Vergütung sowie die seines Stellvertreters, der Minister und Vize-Minister um fünfzig Prozent gesenkt wird, teilt der Pressedienst der ecuadorianischen Präsidentschaft mit. "Der Rückgang der Staatseinnahmen infolge der Covid-19-Krise hat sich negativ auf die Wirtschaft des Landes ausgewirkt", erklärt die Präsidentschaft. Daher sei es "unbedingt erforderlich, die Gehälter zu senken". Bislang verdiente Moreno mehr als 5000 Dollar (4500 Euro) im Monat - mehr als das Zehnfache des ecuadorianischen Mindestlohns, der bei 400 Dollar liegt.


+++ 10:25 Johnson plant fünfstufiges Warnsystem für England +++
Großbritanniens Premierminister Boris Johnson will Medienberichten zufolge im Laufe des Tages ein fünfstufiges Warnsystem für England im Kampf gegen die Pandemie vorstellen. Dies sei Teil der Regierungspläne, um die Ausgangssperren langsam zu lockern. Die Stufen des Warnsystems sollten mit Farbcodes von grün bis rot gekennzeichnet werden und das Corona-Risiko in der jeweiligen Gegend angeben. Dies solle es der Regierung ermöglichen, die Beschränkungen je nach regionaler Lage wieder zu verschärfen. Wales, Schottland und Nordirland haben mit Blick auf die Lockerung der Ausgangssperren eigene Machtbefugnisse. Johnson hält am Abend eine Fernsehansprache. Dabei wird er vermutlich ankündigen, dass die Menschen ihre Wohnungen künftig öfter als nur einmal am Tag verlassen dürfen, um Sport zu treiben. Außerdem wird erwartet, dass Baumärkte, die Pflanzen, Samen und Gartenwerkzeug verkaufen, wieder öffnen dürfen.

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+++ 10:05 Mehr als vier Millionen Infektionen weltweit registriert +++
Weltweit gibt es aktuell mehr als vier Millionen bestätigte Coronavirus-Infektionen. Die Zahl der bisher erkannten Fälle steigt in der ntv-Zählung auf 4.003.873. Insgesamt 279.259 Menschen sind den offiziellen staatlichen Angaben zufolge bereits im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung gestorben.

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+++ 09:54 Neuinfektionen: Thüringer Landkreis kommt in kritischen Bereich +++
In Deutschland überschreiten nach wie vor drei Landkreise das Limit von 50 Neuinfektionen je 100.000 Einwohnern in den vergangenen sieben Tagen: Greiz, Coesfeld und Steinburg. Wie eine Auswertung von Daten des Robert-Koch-Instituts ergibt, befinden sich darüber hinaus aktuell drei Regionen in einem kritischen Bereich: die Stadt Rosenheim, der Landkreis Traunstein und - neu im Fokus - der Thüringer Landkreis Sonneberg. Letzterer grenzt an Bayern und verzeichnet einem Bericht des MDR zufolge vor allem in einem Gesundheitszentrum steigende Fallzahlen. In dem Komplex aus Krankenhaus, Medizinischem Versorgungszentrum, Dialyse- und Seniorenzentrum hätten sich die meisten Menschen mit dem Virus angesteckt. In der kommenden Woche sollen dem Bericht zufolge alle 600 Beschäftigten getestet werden. Trotz der hohen Infektionszahlen plane der Kreis - Stand gestern Nachmittag - vorerst keine weiteren Einschränkungen.

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+++ 09:32 Grenzkontrollen führen zu Fahndungserfolgen: 1900 Personen aufgegriffen +++
Die im Zuge der rasanten Ausbreitung des Coronavirus eingeführten Grenzkontrollen zeigen Wirkung bei der Bekämpfung von Kriminalität. Seit dem 16. März seien von Grenzbeamten 1898 Personen aufgegriffen worden, nach denen gefahndet wurde. Das berichtet die "Welt am Sonntag" unter Berufung auf die Bundespolizei. Demnach erzielten die Beamten 291 Sachfahndungstreffer. Bis einschließlich 6. Mai konnten dem Bericht zufolge 2160 Straftaten aufgeklärt werden. Laut Bundespolizei sei "die grenzüberschreitende Kriminalität bedingt durch die verstärkten Kontrollmaßnahmen Deutschlands und der Nachbarstaaten an den Binnengrenzen tendenziell rückläufig". Auch seien wegen der "europaweiten Grenzkontrollen illegale Migrationsbewegungen deutlich zurückgegangen". Bisher seien in den Kontrollen mehr als 123.000 Personen an der Grenze abgewiesen worden.

+++ 09:18 Krise hilft E-Scooter-Branche beim Gesundschrumpfen +++
Nach dem Hype und überbordenden Wachstum des vergangenen Jahres könnte die Corona-Krise der E-Scooter-Branche beim Gesundschrumpfen helfen. Viele Anbieter haben ihre Dienste vorübergehend gestoppt oder zumindest ausgedünnt, auch Kündigungen gab es schon. Experten erwarten nun eine Bereinigung der Branche, deren Erträge auch durch die starke Konkurrenz unter Druck stehen. Die Corona-Krise verschärfe den "Überlebenskampf", sagt Andreas Nienhaus von der Beratung Oliver Wyman. Auch beim Anbieter Lime heißt es, die Krise könne dazu beitragen, "dass sich die erwartete Markt-Konsolidierung beschleunigt und nicht alle E-Scooter-Anbieter die Pause überstehen werden". Man selbst sehe sich aber "in einer guten Position, die Krise zu meistern".

+++ 08:58 China meldet erstmals seit über einem Monat eine Infektion in Wuhan +++
In Wuhan wurde nach offiziellen Angaben erstmals seit über einem Monat eine Coronavirus-Infektion registriert. In der Millionenstadt war der Ausbruch der Epidemie ursprünglich entdeckt worden. Der Fall ist eine der 14 bestätigten Ansteckungen, die China im Laufe des Tages veröffentlichte. Zuletzt war am 3. April in Wuhan eine Infektion festgestellt worden. Die Zahl der Infektionen stieg insgesamt auf 82.901. Zwei der neuen Fälle seien aus dem Ausland eingeschleppt worden. Elf Neuinfektionen habe es in der nordöstlichen Provinz Jilin gegeben. Daher wurde die Risikostufe für die Stadt Shulan in der Provinz auf "hoch" von "mittel" geändert. Alle anderen Regionen in China sind seit Donnerstag mit "niedrig" eingestuft.

+++ 08:36 Tourismus-Präsident warnt vor 1 Million Arbeitslosen in seiner Branche +++
Der Präsident des Bundesverbandes der Tourismuswirtschaft (BTW), Michael Frenzel, rechnet mit einer hohen Arbeitslosigkeit in seiner Branche, falls Hilfen der Politik ausbleiben. "Wir schätzen, dass von den rund drei Millionen Beschäftigten in Tourismus und Gastgewerbe rund eine Million von Arbeitslosigkeit bedroht sind", sagt Frenzel in einem Interview der "Welt am Sonntag". "Rund 70 Prozent erhalten jetzt schon Kurzarbeitergeld." Die wirtschaftliche Lage der Branche habe sich "katastrophal verschärft", so der frühere TUI-Chef. Bis Mitte Juni verliere die Branche fast elf Milliarden Euro Umsatz. Hinzu kämen Rückerstattungsansprüche von drei bis vier Milliarden Euro für abgesagte Reisen. "Wir dürfen den drohenden Kollaps der Branche nicht hinnehmen."

+++ 08:11 Deutschland hilft Äthiopien mit 120 Millionen Euro +++
Entwicklungsminister Gerd Müller zeigt sich alarmiert über die Ausbreitung des Coronavirus in Afrika und kündigt weitere Hilfen zur Pandemiebekämpfung an. So werde Äthiopien mit 120 Millionen Euro unterstützt, sagt der CSU-Politiker den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Dabei handele es sich um zweckgebundene Mittel zur Stabilisierung und dem Ausbau der Gesundheitsinfrastruktur. Bisher gebe es in dem Land mit seinen 110 Millionen Einwohnern gerade einmal 150 Intensivbetten. Mit den Sofortmaßnahmen werde der Reformkurs des äthiopischen Präsidenten und Friedensnobelpreisträgers Abyi Ahmed unterstützt, der Pressefreiheit, Korruptionsbekämpfung und wirtschaftliche Modernisierung spürbar vorangebracht habe. "Diese Erfolge sind jetzt massiv gefährdet", warnt Müller. "In Äthiopien sind die Exporte nach Europa um ein Drittel zurückgegangen. Fabriken schließen, 1,5 Millionen Jobs gehen bereits verloren. Viele Millionen Menschen rutschen in Armut ab."

+++ 07:51 Expertinnen: Eltern müssen Kinder auf erstes Treffen mit Großeltern vorbereiten +++
Auf das erste Treffen mit Oma und Opa in der Corona-Krise sollten Eltern ihre Kinder gut vorbereiten. Für manche Kinder könnte eine Begegnung unter den neuen Umständen mit Maske vor dem Gesicht und mit Abstand schwierig werden, sagt die Kinder- und Jugendpsychotherapeutin, Beate Leinberger. "Kinder haben andere Gedanken und beziehen vieles auf sich." Es sei daher wichtig, ihnen zu erklären, dass sie keine Schuld an der Situation haben, etwa wenn eine Umarmung nicht möglich ist. Wenn Kinder viel Zeit mit ihren Großeltern verbringen, werden diese häufig zu wichtigen Bezugspersonen für sie. Gerade kleine Kinder könnten es dann nicht verstehen, wenn sie ihnen bei einem Treffen fern bleiben müssten, sagt auch die die Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Sozialpädiatrie und Jugendmedizin, Ute Thyen. Eltern sollten deshalb überlegen, ob sie nicht lieber auf ein Treffen verzichten - auch zum gesundheitlichen Schutz der Großeltern. Auch das sollte den Kindern jedoch genau erklärt werden.

+++ 07:23 Hamburger Polizei muss Feierwütige auseinandertreiben +++
Die Polizei musste bei einem Einsatz im Hamburger Schanzenviertel in einer feiernden Menge die Einhaltung der Abstandsregeln durchsetzen. 400 bis 500 Menschen hatten sich am Samstagabend am Schulterblatt versammelt, so ein Sprecher der Polizei. Es sei viel Alkohol geflossen. Die Abstandsregeln zur Eindämmung der Pandemie wurden dagegen nicht mehr allzu streng befolgt. Nachdem die Beamten zur Einhaltung der Regeln aufforderten und Platzverweise erteilten, beruhigte sich die Lage nach Angaben des Sprechers.

+++ 06:56 Giffey stellt Bedingung für Kita-Regelbetrieb im Sommer +++
Familienministerin Franziska Giffey ist optimistisch, dass eine Rückkehr zum Kita-Regelbetrieb mittelfristig bewerkstelligt wird. "Wenn das Infektionsgeschehen es zulässt, könnte die Rückkehr zum vollständigen Regelbetrieb vielleicht im Sommer möglich sein. Aber darüber entscheiden letztlich die Länder", sagt die SPD-Politikerin der "Welt am Sonntag". Sie wolle in der kommenden Woche mit der Jugend- und Familienministerkonferenz die weiteren Schritte besprechen. "Wenn jetzt Geschäfte, Hotels, Restaurants und viele andere Bereiche wieder öffnen und mehr Eltern wieder arbeiten gehen, brauchen sie auch eine gute Betreuung für ihre Kinder. Sonst funktioniert das Gesamtsystem nicht." Ab Montag gilt eine erweiterte Notbetreuung in Kitas.

+++ 06:32 Bericht: 2,1 Millionen Deutsche in ihrer Existenz bedroht +++
Hunderttausende Deutsche fallen in der Corona-Krise laut einem Bericht offenbar durch das Raster der staatlichen Hilfen. 2,6 Prozent der Deutschen erleiden dadurch existenzbedrohende finanzielle Verluste, also rund 2,1 Millionen Bürger, wie die "Welt am Sonntag" unter Berufung auf eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Kantar im Auftrag der Postbank berichtet. Weitere 4,2 Prozent oder 3,5 Millionen Deutsche verzeichnen dem Bericht zufolge erhebliche finanzielle Einbußen, 14,4 Prozent leichte Kürzungen. Insgesamt müsse damit mehr als ein Fünftel der Bevölkerung mit weniger Geld auskommen als vor der Krise.

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+++ 06:14 FDP bringt Corona-Untersuchungsausschuss ins Spiel +++
Die FDP besteht auf einer politischen Aufarbeitung der staatlichen Corona-Strategie und bringt dafür erstmals auch einen parlamentarischen Untersuchungsausschuss ins Spiel. "Schon jetzt zeichnen sich erhebliche Versäumnisse von Bundes- und Landesregierungen insbesondere in der Frühphase der Pandemie ab, die intensiv analysiert und bewertet werden müssen", sagt der Vizevorsitzende der FDP-Bundestagsfraktion, Michael Theurer. "Ein Untersuchungsausschuss mit den erheblichen Befugnissen ist sicherlich am ehesten geeignet, das Handeln und Nicht-Handeln der Bundesregierung einer kritischen Überprüfung zu unterziehen."

+++ 05:40 Clubbesucher in Südkorea sorgt für zahlreiche Neuinfektionen +++
In Südkorea ist die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen um 34 gestiegen. Das ist der höchste Wert seit dem 9. April. Acht davon seien eingeschleppt worden. Viele der neuen Fälle sind vermutlich auf einen Infizierten zurückzuführen, der in Clubs in Seoul Menschen ansteckte, bevor er positiv getestet wurde. Am Freitag hatten die Behörden von 15 neue Fälle gemeldet. Die Behörden in Seoul haben bis jetzt 1500 Menschen ausgemacht, die diese Clubs am vergangenen Wochenende besucht hatten.

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+++ 05:21 JHU: Über vier Millionen Infektionen weltweit registriert +++
Seit Beginn der Pandemie haben sich weltweit mehr als vier Millionen Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Das geht aus Daten der Universität Johns Hopkins (JHU) in Baltimore zur Zahl der bestätigten Infektionen hervor. 278.000 Menschen sind demnach an den Folgen einer Covid-19-Erkrankung gestorben. Die Webseite der Forscher wird regelmäßig mit eingehenden Daten aktualisiert und zeigt daher einen höheren Stand als die offiziellen Zahlen der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Die WHO etwa ging am Samstag von 3,85 Millionen bekannten Infektionen und 266.000 Todesfällen weltweit aus.

+++ 04:41 Johnson spricht am Abend über Lockerungspläne +++
Großbritanniens Premierminister Boris Johnson stellt seine Pläne für das weitere Vorgehen in der Pandemie am Sonntagabend in einer Fernsehansprache vor. Die Verantwortung für die Maßnahmen liegt in der Hand der einzelnen Nationen England, Schottland, Wales und Nordirland. Johnson spricht also nur für England. Zuletzt war der Druck auf Johnson gewachsen, die Ende März erlassenen Kontaktbeschränkungen zu lockern. Wales kündigte bereits die Wiedereröffnung von Gartencentern und Bibliotheken an.

+++ 04:15 Walter-Borjans will Eckkneipen retten +++
Der SPD-Vorsitzende Norbert Walter-Borjans fordert staatliche Zuschüsse zur Unterstützung von Kneipen in der Corona-Krise. "Die Eckkneipe ist enorm wichtig für das Alltagsleben der Menschen. Sie müssen wir retten", sagt Walter-Borjans der "Bild am Sonntag". Er kritisiert den Beschluss der Großen Koalition, die Mehrwertsteuer auf Speisen in Gaststätten zu senken: "In meiner Heimat Köln gibt es an jeder Ecke eine Kneipe. Die leben vor allem vom Bierausschank und haben nichts davon, wenn sie für ihre Frikadellen eine Steuersenkung bekommen." Die Kneipen benötigten vielmehr eine "direkten Zuschuss", so Walter-Borjans. "Was haben die von einer Umsatzsteuersenkung, wenn die gar keinen Umsatz machen, erst recht nicht mit Speisen."

+++ 03:33 Brasilien verzeichnet über 10.000 Tote +++
In Brasilien sind jetzt über 10.000 Menschen durch Covid-19 ums Leben gekommen. Innerhalb eines Tages seien 730 weitere mit dem Coronavirus infizierte Menschen gestorben, teilte das Gesundheitsministerium mit. Die Gesamtzahl der Corona-Toten liege nun bei 10.627. Insgesamt wurden nach Angaben der Behörden fast 156.000 Infektionen verzeichnet. Experten ziehen die offizielle Statistik wegen der geringen Testdichte jedoch in Zweifel. Sie gehen davon aus, dass die Zahl der Infizierten in Brasilien bis zu 20 Mal höher liegen könnte.

+++ 03:14 Weniger Asylanträge wegen Grenzschließungen +++
Die Zahl der Asylanträge in Deutschland ist wegen der Corona-Pandemie und verschärfter Grenzkontrollen deutlich gesunken. In den ersten vier Monaten dieses Jahres seien 29.132 Asyl-Erstanträge beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) gestellt worden und damit 29 Prozent weniger als im Vorjahreszeitrum, meldet die "Bild am Sonntag". Im April gab es demnach nur rund 4100 Asylbewerber. Vor einem Jahr seien es noch mehr als doppelt so viele gewesen. Die meisten Migranten kamen dem Bericht zufolge aus Syrien, Afghanistan und dem Irak.

+++ 02:24 TUI will als erstes Mallorca ansteuern +++
Der Chef des Touristikkonzerns TUI Friedrich Joussen will so schnell wie möglich wieder Urlaubsreisen anbieten. "Wir haben einen Gesundheitscheck für alle Urlaubsziele ausgearbeitet und werden Urlaub nur dort anbieten, wo er auch sicher ist. An erster Stelle steht dann sicherlich Mallorca. Die Hotels dort haben einen Probelauf gemacht, können sofort starten und Gäste aufnehmen", sagte er der "Bild am Sonntag". Gut vorbereitet seien auch Griechenland, Zypern, Kroatien, Bulgarien, Österreich und Dänemark. Zunächst müsse Deutschland aber die Grenzen öffnen.

+++ 01:35 Bund startet "Sprinterprogramm" zur Schutzmaskenproduktion +++
Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier will die Produktion von Atemschutzmasken massiv ankurbeln. Noch im Mai starte ein "Sprinterprogramm", um kurzfristig verfügbare Maschinen zur nationalen und europäischen Herstellung zertifizierter Masken zu fördern, sagt Altmaier den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Dabei sei ein staatlicher Investitionskostenzuschuss von bis zu 30 Prozent geplant. Damit sollten Anreize geschaffen werden, um eine Produktionskapazität von jährlich etwa 2,5 Milliarden Schutzmasken aufzubauen.

+++ 00:57 DFL hält trotz Quarantäne für Dynamo Dresden an Plänen fest +++
Die Deutsche Fußball Liga hält am Neustart der 1. und 2. Fußball-Bundesliga in einer Woche auch nach der Quarantäne für die komplette Mannschaft der SG Dynamo Dresden fest. "Wir ändern momentan nicht das Ziel, sondern nur die Pläne", sagte DFL-Geschäftsführer Christian Seifert im "Aktuellen Sportstudio" des ZDF. Das Ziel sei, die Saison zu Ende zu bringen. Die Quarantäne für Dynamo sei im Moment kein Grund, die Fortführung der 2. Liga infrage zu stellen. Das Konzept zur Wiederaufnahme des Spielbetriebs, die in einer Woche erfolgen soll, sah nur eine Quarantäne für den positiv auf Sars-CoV-2 getesteten Spieler vor. Das Dresdner Gesundheitsamt entschied aber anders.

+++ 00:17 EVP-Chef Weber will EU-Außengrenze lange geschlossen halten +++
Der Fraktionschef der Christdemokraten im Europaparlament (EVP) plädiert dafür, die EU-Außengrenze wegen der Corona-Pandemie für längere Zeit geschlossen zu halten. Manfred Weber sagt der "Bild am Sonntag": "Um alle Grenzen innerhalb der EU wieder öffnen zu können, müssen wir die EU-Außengrenze für Nicht-Europäer bis auf Weiteres geschlossen halten, wahrscheinlich sogar für manche Länder, bis ein Impfstoff gefunden ist." Weber sprach sich zugleich gegen bilaterale Reiseabkommen innerhalb Europas aus. "Wenn der Alltag zurückkommt, wenn es Lockerungen gibt, dann darf es keine Diskriminierung, keine Europäer erster und zweiter Klasse geben. Alle müssen gleich behandelt werden."


+++ 23:38 Spaniens Regierungschef mahnt die Bürger +++
Kurz vor den geplanten Lockerungen der Corona-Ausgangsbeschränkungen in Spanien ruft Regierungschef Pedro Sánchez die Bevölkerung auf, weiterhin zur Eindämmung der Pandemie beizutragen. "Ich fordere Sie auf, die größte Vorsicht und Umsicht walten zu lassen", appelliert Sánchez in einer Rede an die 47 Millionen Menschen im Land. Das neuartige Coronavirus sei schließlich "nicht verschwunden". Spanien zählt zu den am schwersten von der Corona-Pandemie betroffenen Ländern weltweit. Hier wurden bislang knapp 224.000 Ansteckungen und rund 26.500 Todesfälle registriert.

+++ 23:06 Brand in Moskauer Krankenhaus mit 700 Covid-Patienten +++
Bei einem Brand in einem Krankenhaus im Norden Moskaus ist ein Mensch ums Leben gekommen. Das Spasokukozky-Krankenhaus Nr. 50, in dem auch fast 700 Covid-19-Patienten behandelt wurden, musste wegen des Feuers teilweise evakuiert werden, teilten die Behörden mit. Allerdings sei der Brand im ersten Stock schnell gelöscht worden. Mehrere Nachrichtenagenturen berichteten, dass die Intensivstation von dem Brand betroffen sei. In Russland breitet sich das Coronavirus derzeit rasant aus, die Hauptstadt Moskau zählt zu den am schwersten betroffenen Gebieten.

+++ 22:35 Italiens Großunternehmen brauchen 18,5 Milliarden Euro +++
Großunternehmen in Italien fragen nach staatlich garantierten Krediten im Volumen von 18,5 Milliarden Euro. Damit wollten sie die Virus-Folgen abmildern, erklärt die Exportkredit-Behörde Sace. Das Hilfsangebot ist Teil eines Notfall-Pakets, dass die Regierung im April auf den Weg gebracht hat. Bislang gebe es 250 Anfragen.

+++ 22:08 "Mundschutz abnehmen": Demonstranten empören Kölner Polizei +++
Mehrere Hundert Menschen haben in Köln unangemeldet gegen die Corona-Schutzmaßnahmen demonstriert - ohne den Mindestabstand einzuhalten und ohne Mundschutz. "Ein Großteil der Demonstranten hat Unbeteiligte mehrfach dazu aufgefordert, den Mundschutz abzunehmen und ohne Maske die Geschäfte zu betreten. Dafür haben wir absolut kein Verständnis", teilte Polizeipräsident Uwe Jacob mit. "Es ist mir unbegreiflich, wie man so etwas in diesen Zeiten fordern kann."

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+++ 21:42 Brasilien verhängt Staatstrauer +++
Angesichts der anhaltenden Ausbreitung des Coronavirus ordnert das brasilianische Parlament eine dreitägige Staatstrauer für die Opfer der Pandemie an. Vor dem Kongress in der Hauptstadt Brasília wurde die Nationalflagge auf halbmast gesetzt. Während der Trauerzeit sind öffentliche Feiern untersagt. Während die Gouverneure einiger Bundesstaaten zuletzt strenge Ausgangsbeschränkungen verhängten, lehnt die Regierung des rechten Präsidenten Jair Bolsonaro Einschränkungen des öffentlichen Lebens ab und fordert eine rasche Rückkehr zur Normalität. Die Zahl der Todesopfer im Zusammenhang mit der Lungenkrankheit Covid-19 war zuletzt auf über 10.000 gestiegen. Damit liegt das größte Land Lateinamerikas weltweit an sechster Stelle.

+++ 21:20 Tesla-Chef droht Kalifornien wegen Corona-Schließung +++
Tesla-Chef Elon Musk reagiert scharf auf die Ankündigung aus Kalifornien, dass er sein einziges US-Fahrzeugwerk wegen der Corona-Risiken noch nicht wieder anfahren darf. Der Elektroauto-Pionier werde seinen Konzernsitz und seine künftigen Programme mit sofortiger Wirkung aus Kalifornien abziehen und nach Texas oder Nevada verlegen, twitterte Musk. Auch ließ er die Zukunft des Werks Fremont im kalifornischen Alameda mit seinen rund 10.000 Beschäftigten offen. Das werde davon abhängen, wie dort mit Tesla künftig weiter umgegangen werde.

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+++ 21:01 Frankreich verlängert Ausnahmezustand +++
Frankreichs Parlament stimmt der Verlängerung des Ausnahmezustands im Gesundheitsbereich zu. Die Nationalversammlung votiert am Abend für eine Verlängerung bis zum 10. Juli. Am Nachmittag hatte der von der Opposition dominierte Senat zugestimmt. Die Regierung hat mit dem Notstand die Möglichkeit, Beschlüsse schnell per Dekret umzusetzen. Mit dem Gesetz soll auch der Fahrplan der Regierung zur schrittweisen Lockerung der strengen Corona-Maßnahmen ab Montag abgesichert werden. In den vergangenen 24 Stunden verzeichnete Frankreich 80 Corona-Tote - das ist der niedrigste Wert seit Wochen. Insgesamt seien seit Beginn der Epidemie 26.310 Menschen in Krankenhäusern und Pflegeheimen gestorben, teilte das Gesundheitsministerium mit.

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Hinweis: Die wichtigsten Entwicklungen des Vortages zur aktuellen Lage rund um die weltweite Coronavirus-Pandemie können Sie hier nachlesen.

Quelle: ntv.de