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Runde 2: Model vs. Immobilienhai Für Heidi Klum ist jede Frau eine Zehn

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Bei Heidi Klum bekommen nicht nur ihre schönen "Victoria Secret"-Kolleginnen die volle Punktzahl.

(Foto: picture alliance / dpa)

Heidi Klum sei keine Zehn mehr, behauptet Präsidentschaftskandidat Donald Trump. Nachdem sie zuerst darüber gelacht hat, wird das Supermodel nun doch böse.

Model Heidi Klum läutet die zweite Runde gegen Immobilientycoon Donald Trump ein und räumt zugleich mit falschen Schönheitsidealen auf. Nachdem der Multimilliardär und Präsidentschaftskandidat in Bezug auf das Aussehen der 42-Jährigen gesagt hatte, Klum sei "leider keine Zehn" mehr, reagiert die vierfache Mutter nach anfänglichen Scherzen über diese Äußerung nun sehr nüchtern.

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Vor einigen Jahren verstanden sich Klum und Trump noch bestens.

(Foto: imago stock&people)

"Ich habe keine Ahnung, was ich mit der amerikanischen Präsidentschaftswahl zu tun habe", sagte Klum "Access Hollywood". Trumps Kommentar wollte sie dennoch nicht unkommentiert stehenlassen. "Jede Frau ist eine Zehn", betonte sie und befeuert damit die Debatte über moderne Schönheitsideale. Es ist nicht das erste Mal, dass sich der Republikaner abfällig über das weibliche Geschlecht ausgelassen hat.

Auf Instagram hatte die Castingshow-Jurorin zuvor ein kurzes Video veröffentlicht, in dem sie humorvoll auf Trumps Abwertung reagiert. Darin sieht man Klum in einem Shirt, auf dem ein Blatt, mit einer "10" angeheftet ist. Dieses reißt ein Mann mit einer Donald-Trump-Maske herunter. Es erscheint eine 9,99. "Trump hat es gesagt: leider keine Zehn mehr", kommentierte die Moderatorin ihr Video.

"Eigentlich nicht komisch"

Gegenüber "Access Hollywood" schlug sie nun ernstere Töne an. "Eigentlich ist es überhaupt nicht komisch, eine Frau mit einer Nummer zu beschreiben", erklärte das Supermodel. Für sie sei jede Frau eine Zehn, weil sie so viele Dinge unter einen Hut bringen. "Sie unterstützen ihre Familien, haben Kinder, schmieren Pausenbrote, fahren die Kinder überall hin und arbeiten nebenher auch noch." Man darf gespannt sein, ob Trump dazu noch etwas einfällt.

Es ist nicht der erste Vorfall, bei dem der 69-Jährige einen Prominenten verärgert. Mit seinen rassistischen Bemerkungen über Mexikaner zog er bereits den Zorn von Musikerin Shakira auf sich. Donald Trump bewirbt sich für das Amt des US-Präsidenten. Ihm werden als Kandidat für die republikanische Partei gute Chancen für die Wahl 2016 eingeräumt.

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Quelle: n-tv.de, lsc/spot

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