Unterhaltung

Mit oder ohne Aussprache? Harry und Meghan sind wieder in den USA

314694278.jpg

Haben Großbritannien wieder verlassen: Prinz Harry und Herzogin Meghan.

(Foto: picture alliance / empics)

Aus einem Trip, der nur ein paar Tage dauern sollte, sind knapp drei Wochen geworden. Wegen des Todes von Prinz Harrys Großmutter Elizabeth II. verlängerten er und seine Frau Meghan ihren Aufenthalt in Großbritannien. Nun sollen sie aber abgereist sein. Die Frage ist nur: mit welchen Gefühlen?

Prinz Harry und Herzogin Meghan sind wieder in den USA: Nach dem Staatsbegräbnis von Queen Elizabeth II. ist das royale Paar in seine Wahlheimat Kalifornien zurückgekehrt. Das berichten mehrere US-Medien übereinstimmend.

Der Promiseite "Page Six" zufolge haben Harry und Meghan Großbritannien schon am Dienstag verlassen, einen Tag nach der Beerdigung der Queen. Nun sind die beiden wieder mit ihren Kindern Archie und Lilibet vereint, die sie fast drei Wochen nicht gesehen hatten. Angeblich soll während dieser Zeit Meghans Mutter Doria Ragland bei ihren Enkelkindern geblieben sein.

Am 3. September waren Harry und Meghan nach Großbritannien gereist. Ursprünglich wollte das Paar nur wenige Tage in Europa verbringen. Manchester war die erste Station der beiden, danach folgte ein Besuch in Düsseldorf.

Alle Augen auf Harry und Meghan

Infolge der Nachricht, dass der Gesundheitszustand der Queen sich verschlechterte, reiste Harry zum Schloss Balmoral nach Schottland und sagte seine geplante Teilnahme an den Wellchild Awards in London ab. Die Queen starb am 8. September. Daraufhin blieben Harry und Meghan bis zum Staatsbegräbnis der Monarchin am 19. September in der Heimat des Prinzen.

Angesichts des angespannten Verhältnisses, das die beiden zum Rest der Königsfamilie haben sollen, waren während der Trauerfeiern für die Queen viele Augen auf das Paar gerichtet. Tatsächlich kam es bei den öffentlichen Auftritten der Royals aber zu keiner wahrnehmbaren Annäherung.

Das aus der ersten Palast-Reihe zurückgetretene Paar wurde zu einem Dinner am Vorabend des Staatsbegräbnisses nicht eingeladen. Harry durfte bei den meisten Anlässen keine Uniform tragen. Zu einem längeren Austausch mit seinem Vater, König Charles III., oder seinem Bruder, Prinz William, kam es - zumindest vor den Kameras - nicht.

"Immer Dramen"

Gleichwohl wurde viel darüber spekuliert, ob es womöglich hinter den Kulissen zu der einen oder anderen Aussprache gekommen sei. Adelsexperte Neil Sean etwa berichtete unter Berufung auf eine "sehr gute Quelle", Meghan habe den neuen König sogar um ein Vieraugengespräch gebeten.

Seine Kollegin, die CBS-Moderatorin Gayle King, erklärte hingegen zuletzt, sie halte die Situation für unverändert. Zwar habe es während des Begräbnisses der Queen "Bemühungen auf beiden Seiten" gegeben, "um dies irgendwie in Ordnung zu bringen". Zu einer Annährung sei es jedoch nicht gekommen, zitiert sie die "Daily Mail".

Große Familien würden "immer Dramen" und "Turbulenzen" durchmachen, so King. Man müsse nun die weitere Entwicklung abwarten. "Aber ich werde Ihnen eines sagen: Es war gut, Harry bei seiner Familie stehen zu sehen", findet King.

Mit welchen Gefühlen Harry und Meghan in die USA zurückgekehrt sind, wird sich womöglich bald zeigen. Schließlich ist demnächst sowohl eine neue Netflix-Dokumentation über das Paar als auch die Veröffentlichung von Harrys Memoiren geplant. Wie sich er und Meghan dann positionieren werden, wird mit Spannung erwartet.

Quelle: ntv.de, vpr/spot

ntv.de Dienste
Software
Social Networks
Newsletter
Ich möchte gerne Nachrichten und redaktionelle Artikel von der n-tv Nachrichtenfernsehen GmbH per E-Mail erhalten.
Nicht mehr anzeigen