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Vip, Vip, Hurra! "Mach et jot, leeve Willi, mach et jot!"

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Willi Herren wurde nur 45 Jahre alt

(Foto: imago images/Revierfoto)

Unser wöchentlicher Rückblick auf die Welt der Promis wird überschattet vom Tod von Willi Herren. Die kölsche Frohnatur lebte ein Leben auf der Überholspur, doch dieser plötzliche Tod schockiert zutiefst. Was sonst noch geschah, lesen Sie hier!

Normalerweise erscheint freitags an dieser Stelle der illustre Wochenrückblick auf die Welt der Stars und Sternchen. Diese Woche aber ist durchzogen von dem plötzlichen Tod des Entertainers Willi Herren. "Der Willi lebt nicht mehr, das kann doch gar nicht sein! Der war doch am Montagabend noch bei 'Promis unter Palmen' zu sehen. Und am Donnerstag hatte er seinen neuen Foodtruck vorgestellt!" Die Nachricht kam wie aus heiterem Himmel - ein Schock. Willi, der Lebemann, immer gute Laune, immer auf der Überholspur, starb mit nur 45 Jahren.

Die Promi-Welt trauert. Und natürlich hat man niemandem vorzuschreiben, wie man zu trauern hat, doch es hinterlässt zumindest einen fahlen Beigeschmack, wenn Wegbegleitern in ihrer Trauer nichts Besseres einfällt, als direkt auf Social Media einen Livestream nach dem anderen zu starten. In Stille trauern, offline, mal ein paar Stunden darüber nachdenken, dass da gerade ein Leben für immer vorbei ist, das geht anscheinend in dieser Show-Welt nicht.

Wilde Spekulationen und Gerüchte machen die Runde. Fakt ist: Der Reality-TV-Star war insolvent und hatte seit Längerem gesundheitliche Probleme. Seine Alkohol- und Drogensucht war hinlänglich bekannt. Aber vielleicht sollten wir trotz des Schocks, den sein plötzlicher Tod ausgelöst hat, endlich anfangen, laut darüber nachzudenken, wie wertvoll ein Menschenleben ist und welche Werte zusehends in einigen TV-Formaten vermittelt werden, in denen es nahezu pausenlos eskaliert. In denen Menschen sich vor einem Millionenpublikum die Kante geben, aufeinander einbrüllen und man dem Zuschauer Homophobie, Mobbing und sexistische Sprüche als Unterhaltung verkaufen will.

Zoo-Business statt Show-Business

Das Reality-TV-Geschäft hat wahrlich eine Reihe tragischer Figuren hervorgebracht. Regelmäßig werden sie belächelt, ihre Schwächen und Alkoholabstürze mit der Kamera begleitet. Mit Menschen, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen, lässt sich eben prima Entertainment machen. Es ist - man kann es nicht anders sagen - wie in einem Zoo für Zweibeiner. Sehen, staunen, lachen, den Kopf darüber schütteln, wie Sternchen und Reality-TV-Stars sich zum Affen machen. Zoo-Business statt Show-Business. Doch die Weichen für den nächsten Absturz sind längst gestellt.

Es ist die eine Sache, sich markige, kantige Typen in seine Formate zu holen - Leute, die polarisieren. Wenn unsere Sehgewohnheiten aber schon dahingehend tendieren, dass Leute, die nicht saufen oder pöbeln, als "langweilig" empfunden werden, dann läuft nicht nur was falsch bei den Produktionsfirmen, die den Zuschauer mit derlei Formaten bedienen, dann läuft generell was falsch. Willis Reise endete zu früh. Was bleibt, ist das ansteckende Lachen des ewigen "Kölsche Jung", der ein Leben lang gegen seine Sucht gekämpft hat. "Mach et jot, leeve Willi, mach et jot!"

Worüber sprach man in dieser Woche noch?

Annalena Baerbock ist Kanzlerkandidatin der Grünen. Und wie das bei Frauen leider immer noch gang und gäbe ist, wird ab jetzt nicht nur über ihre Qualitäten als Politikerin gesprochen werden, sondern auch über den modischen Kleidungsstil der 40-Jährigen. Sophia Thomalla jedenfalls hält mit ihrer Meinung nicht hinterm Berg. Dass die Grünen statt Habeck Baerbock für die Kanzlerkandidatur vorschlagen, hält sie für einen Fehler. Thomalla, die ebenfalls klar ausspricht, auch nicht mit allem einverstanden zu sein, was Armin Laschet macht, sieht den CDU-Politiker dennoch klar im Vorteil, wenn es darum geht, wer die größeren Chancen auf Merkels Nachfolge hat.

Schräge News kommen indes wieder einmal aus Hollywood. Kino-Legende Robert De Niro befindet sich mitten in einem Scheidungskrieg. Sein Anwalt sagt, sein Mandant müsse wegen der Luxus-Sucht seiner Gattin, Filmangebote annehmen, die unter dessen Würde seien. Innerhalb kürzester Zeit gebe diese beim Einkaufen mehrere Hunderttausend Dollar aus. Und wie auch schon im Rosenkrieg zwischen Phil Collins und seiner Ex-Frau gibt auch De Niros Gemahlin unangenehme intime Details aus der gemeinsamen Ehe preis. Sie könne den Kult-Schauspieler im wahrsten Sinne des Wortes nicht mehr riechen, weil er es mit dem Waschen und Rasieren nicht so genau nehmen würde. Die nächste Eskalationsstufe wäre somit erreicht.

Doppelkinn und neue Liebe

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Für Kopfschütteln sorgte in dieser Woche Stand-up-Comedian Amy Schumer. Die entschuldigt sich nämlich tatsächlich öffentlich dafür, dass sie etwas gegen ihr Doppelkinn unternimmt, obschon sie immer sage, dass man zu seinem (natürlichen) Körper stehen sollte. "Verurteilt mich nicht!", bittet die US-Komikerin. Dabei sollte es einem so ziemlich egal sein, was andere, vor allem fremde Menschen dazu sagen, wenn man sich das Doppelkinn "weg frosten" lässt - Hauptsache, sie fühlt sich wohl in ihrem Körper.

Eine kleine Überraschungsnachricht kommt zum Schluss. Erinnern Sie sich noch an Benjamin Piwko? Als erster gehörloser Kandidat bei "Let's Dance" tanzte sich der 41-Jährige im Jahre 2019 in die Herzen der Zuschauer. Nun macht er es offiziell: Piwko und die gleichaltrige Schauspielerin Felicitas Woll sind ein Paar. Beide seien miteinander sehr "glücklich." Na dann: Auf die Liebe!

Quelle: ntv.de

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