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Dach über dem Kopf So viel geht fürs Wohnen drauf

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(Foto: imago/Westend61)

Die monatlichen Konsumausgaben privater Haushalte in Deutschland belaufen sich auf rund 2400 Euro. Wie viel davon für Wohnen, Energie und Wohnungsinstandhaltung ausgegeben werden, hat das Statistische Bundesamt ermittelt.

Durchschnittlich 859 Euro und damit rund 36 Prozent ihres monatlichen Konsumbudgets gaben die privaten Haushalte in Deutschland im Jahr 2015 für Wohnen, Energie und Wohnungsinstandhaltung aus. Damit war das weiterhin der Bereich mit den höchsten Konsumausgaben. Das teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) mit. Der Wert ist damit in den vergangenen Jahren relativ konstant geblieben.

Dabei nimmt der Anteil der Wohnausgaben mit steigender Haushaltsgröße ab. Einpersonenhaushalte gaben 2015 durchschnittlich 41 Prozent (628 Euro) für das Wohnen aus, Zweipersonenhaushalte 35 Prozent (961 Euro). Haushalte mit vier Personen verwendeten im Schnitt 33 Prozent (1183 Euro) ihrer Konsumausgaben für Wohnen, Energie und Instandhaltung. In Haushalten mit mehr als vier Personen lag dieser Anteil bei 31 Prozent (1256 Euro).

Dahinter lagen die Ausgaben für Nahrungsmittel, Getränke und Tabakwaren mit 14 Prozent sowie für Verkehr mit 13 Prozent an zweiter und dritter Stelle. Es folgten mit knapp 11 Prozent die Ausgaben für Freizeit, Unterhaltung und Kultur. Die restlichen rund 27 Prozent entfielen auf Ausgaben für Gaststätten- und Beherbergungsdienstleistungen, Innenausstattung, Bekleidung, Gesundheit, Post und Telekommunikation, Bildung sowie andere Waren und Dienstleistungen. Im Durchschnitt beliefen sich die monatlichen Konsumausgaben eines privaten Haushalts 2015 auf insgesamt 2391 Euro.

Bei der Untersuchung wurde kein Unterschied gemacht, ob es sich bei den Wohnkosten um jene von Eigentümern oder Mietern handelt. Wer von beiden in der aktuellen Situation besser fährt, war Gegenstand einer Untersuchung des Instituts der deutschen Wirtschaft in Köln, die ergeben hatte, dass das Wohnen im selbst genutzten Eigentum bedeutend günstiger ist als das Wohnen zur Miete.

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Quelle: ntv.de, awi