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230 Millionen Jahre alt Bergarbeiter entdecken Dino-Kiefer

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Eineinhalb Tonnen ist der Steinblock schwer in dem der Kiefer steckt.

(Foto: picture alliance/dpa/Bayerisches Landesamt für Umwelt)

In einem Steinbruch in Unterfranken entdecken Arbeiter in einem herausgetrennten Steinblock einen Unterkiefer. Forscher des Bayerischen Landesamt für Umwelt sehen darin einen Sensationsfund, denn der Knochen gehörte mal einem sogenannten Mastodonosaurus.

Einen 230 Millionen Jahre alten Unterkiefer eines Dinosauriers haben Steinbruch-Mitarbeiter in Unterfranken entdeckt. Der mehr als einen halben Meter lange Knochen mit einer Reihe von spitzen Zähnen gehörte wohl einmal einem Mastodonsaurus, wie das Bayerische Landesamt für Umwelt (LfU) mitteilte.

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So ungefähr soll ein Mastodonosaurus (vorne rechts im Bild) damals ausgesehen haben.

(Foto: picture-alliance / akg-images)

"Für Bayern ist das schon eine kleine Sensation", sagte Roland Eichhorn, der Leiter des Geologischen Dienstes am LfU. Ein anerkannter Experte, der Paläontologie-Professor Gerd Geyer, habe sich den Fund angeschaut und ihn mit ziemlicher Sicherheit als Unterkiefer eines Mastodonsaurus identifiziert, sagte Eichhorn. Dieser Dino ähnle einem Urzeit-Krokodil und einem Riesenlurch. Er sei vier bis fünf Meter lang geworden, habe vermutlich so wie heutige Krokodile in Schlamm und Tümpeln auf Beute gelauert und sie mit großen Fangzähnen geschnappt.

Kleinere Bruchstücke von Mastodonsauriern würden in Bayern häufiger gefunden, sagte Eichhorn. Einen ganzen Unterkiefer gebe es im Freistaat aber selten. Der Kiefer sei vor wenigen Tagen im laufenden Steinbruchbetrieb in Rauhenebrach (Landkreis Haßberge) in einem eineinhalb Tonnen schweren Steinblock entdeckt worden, sagte eine LfU-Sprecherin. Am Freitag soll er geborgen und der Gesteinssammlung des LfU in Hof übergeben werden.

Quelle: ntv.de, jru/dpa

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