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Sonde "Dawn" mit deutscher Technik Fotos zeigen Krater auf Zwergplanet Ceres

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Der Haulani-Krater erstreckt sich über 34 Kilometer.

(Foto: dpa)

Acht Jahre ist die mit deutscher Beteiligung entwickelte Raumsonde "Dawn" inzwischen unterwegs. Nach fünf Milliarden Kilometern hat sie den Zwergplaneten Ceres erreicht. Die nun veröffentlichten Bilder zeigen beeindruckende Details.

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Die mit deutscher Beteiligung gebaute Nasa-Raumsonde "Dawn" hat neue Bilder von hellen Kratern auf dem Zwergplaneten Ceres geschickt. Die Fotos seien aus einer Höhe von 385 Kilometern aufgenommen worden, teilte die US-Raumfahrtbehörde mit. Zu sehen seien der Haulani-Krater mit einem Durchmesser von 34 Kilometern und der Oxo-Krater, der 10 Kilometer im Durchmesser umfasst.

Auf den Bildern sei zu erkennen, dass es Erdrutsche vom Rand des Haulani-Kraters gegeben habe. "Haulani zeigt genau die Eigenschaften, die wir von einem frischen Einschlag auf der Oberfläche von Ceres erwarten würden", sagte Martin Hoffmann vom Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung in Göttingen, der Teil des Forscherteams der "Dawn"-Mission ist. Hoffmanns Institut hatte Multispektral-Kameras an Bord von "Dawn" entwickelt.

Die 420-Millionen-Euro-Mission

Der Oxo-Krater scheine teilweise andere Mineralien aufzuweisen als der Rest von Ceres, teilte die Nasa mit. Das müsse aber noch genauer untersucht werden. "Der kleine Oxo scheint einen großen Teil zum Verständnis der oberen Kruste von Ceres beitragen zu können", sagte Forscher Chris Russell.

Die Sonde "Dawn" hatte im vergangenen März nach acht Jahren und fast fünf Milliarden zurückgelegten Kilometern als erster Flugkörper überhaupt die Umlaufbahn eines Zwergplaneten erreicht und umrundet Ceres seitdem. Zuvor hatte die 2007 gestartete Sonde im Rahmen ihrer insgesamt rund 470 Millionen Dollar (etwa 420 Millionen Euro) teuren Mission schon den Asteroiden Vesta besucht. Von der Forschung erhoffen sich Wissenschaftler neue Erkenntnisse über die Anfänge unseres Sonnensystems.

Quelle: n-tv.de, shu/dpa

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