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Kochen in der Antarktis Kälte bringt Essen zum Schweben

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Voilà: Gefrorenes Raclette.

(Foto: Twitter/@CPossnig und @CyprienVerseux)

Bis zu 80 Grad Minus kann es in der Antarktis kalt werden. Da die Kälte für normale Menschen schier unvorstellbar ist, hat ein Wissenschaftler eine Idee: Er unternimmt einen ungewöhnlichen Versuch und hält das Resultat fotografisch fest.

Wie kalt ist es eigentlich am kältesten Ort der Erde, der Antarktis? Dem Franzosen Cyprien Verseux ist es gelungen, die unvorstellbare Kälte im Foto einzufangen. Er bereitete im Freien Essen vor oder zu und fotografierte dann die Resultate.

Verseux ist Gletscherforscher und Astrobiologe auf der Station Dome Concordia, einer Forschungsstation in der Antarktis. Dort herrschen durchschnittlich Minus 50 Grad, im Winter können es auch mal bis zu Minus 80 Grad werden.

Wenn er nicht damit beschäftigt ist, über das Klima zu forschen, schreibt Verseux an seinem Blog. Dort teilt er seine Erfahrungen mit dem Leben in der extremen Umgebung. In seiner Freizeit kam ihm zusammen mit seiner Kollegin Carmen Possnig die Idee zum "Kochen im Freien". Seine Fotos von verschiedenen Gerichten, die in unterschiedlichen Momenten eingefroren sind, postete er dann auf seinem Twitter-Account.

Trotz der schwierigen Bedingungen, ist die Station im eisigen Nirgendwo für Wissenschaftler sehr interessant. "Die hier durchgeführte Forschung liefert wertvolle Informationen über den Klimawandel", sagte der Franzose im Gespräch mit der Online-Plattform Bored Panda. Die Forschungsstation wird genutzt, um die menschliche Anpassung zum Beispiel an zukünftige Mars- oder Mond-Bedingungen zu untersuchen. Die wissenschaftlichen Arbeiten der insgesamt 13 Mitarbeiter der Station geben außerdem Aufschluss darüber, wie sich das Klima in den vergangenen Jahren verändert hat und gibt einen Ausblick, wie es sich künftig verändern wird.

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Quelle: n-tv.de, kpi