Fundsache

Fundsache, Nr. 1331 1494 Silbermünzen in Sächsischer Schweiz

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Die Münzen sind Teil eines Schatzes, welcher von einem Bergsteiger in einer Felsspalte in der Sächsischen Schweiz entdeckt wurde.

(Foto: dpa)

Zunächst waren es nur ein paar Silberlinge, die Kletterer Ende April in Sachsen fanden. Jetzt entpuppt sich die Felsspalte im Elbsandsteingebirge als richtige Schatzkammer. Die Münzen wurden dort vor über 300 Jahren versteckt.

Der in einer Felsspalte im Elbsandsteingebirge gefundene Schatz ist einer der größten Münzfunde in Sachsen. Die Anzahl der silbernen Stücke sei auf 1494 angewachsen, teilte das Landesamt für Archäologie (LfA) nach weiteren Analysen mit. Damit sei er der zahlenmäßig größte bekannte Münzfund in Sachsen. 

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Das LfA war zunächst von 800 bis 1000 Stücken ausgegangen; nun sind es sogar fast 1500.

(Foto: dpa)

Die Geldstücke stammen den Angaben zufolge aus einem Zeitraum zwischen 1693 und 1817. Sie müssen demnach nach den Napoleonischen Kriegen und dem Wiener Kongress verborgen worden sein. In einem nächsten Schritt werden nun Numismatiker des Dresdener Münzkabinetts jede einzelne Münze bestimmen, hieß es.

Die "Sächsische Zeitung" hatte bereits darüber berichtet. Zwei Kletterer aus Bayern hatten die Münzen Ende April entdeckt. Das LfA war zunächst von 800 bis 1000 Stücken ausgegangen. Mitarbeiter hatten seitdem die Fundstelle untersucht, Sedimente freigelegt und weitere Münzen gefunden.

Quelle: n-tv.de, ddi/dpa