Fundsache

Fundsache, Nr. 1310 3500 Jahre altes Krieger-Grab in Griechenland

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Im Grab des Kriegers sind viele wertvolle Beigaben wie dieser Bronze-Spiegel gefunden worden.

University of Cincinnati

US-Wissenschaftler graben in Griechenland einen 3500 Jahre alten Krieger aus und sind beeindruckt von der Pracht der Grabstätte: Sie finden jede Menge wertvollen Schmuck, Waffen und Götterfiguren. Alles ist im aufwendigen minoischen Stil gearbeitet.

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US-Archäologen haben in Griechenland einen mehr als 3500 Jahre alten Grabschatz mit den Gebeinen eines antiken Kriegers entdeckt. Wie das Kulturministerium in Athen mitteilte, handelt es sich um den "bedeutsamsten Fund seit 65 Jahren" auf dem griechischen Festland.

Das 2,4 Meter lange und 1,5 Meter breite Grab mit dem hölzernen Sarg des Kriegers wurde bereits im Mai bei Ausgrabungsarbeiten nahe der Überreste des Nestor-Palasts bei Pylos auf der Peloponnes-Halbinsel gefunden.

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Einer der gefundenen Siegel-Steine mit aufwendiger Verzierung.

(Foto: University of Cincinnati)

Der Tote muss ein bedeutender Krieger gewesen sein, denn in seinem Grab wurden wertvolle Beigaben gefunden. Zum Beispiel Schmuckstücke aus Gold, darunter eine perlengeschmückte Kette, Siegelringe, ein Bronzeschwert mit einem Griff aus Gold und Elfenbein, Silbervasen und Elfenbeinkämme. Die Schmuckstücke sind im minoischen Stil verziert - mit Götterfiguren, Tieren (Löwen, Stiere und Adler) sowie florealen Mustern. Die minoische Kultur - benannt nach König Minos auf Kreta - wird auf die Zeit von 3000 bis 1100 vor unserer Zeitrechnung datiert.

Die Ruinen des mutmaßlich zwischen 1300 und 1200 gebauten Nestor-Palasts aus der mykenischen Epoche waren 1939 entdeckt und nach dem Zweiten Weltkrieg freigelegt worden.

Quelle: n-tv.de, kpi/AFP