Dienstag, 16. Juni 2020Der Tag

mit Uladzimir Zhyhachou
Uladzimir Zhyhachou
22:37 Uhr

Das war Dienstag, der 16. Juni 2020

Der FC Bayern ist vor wenigen Minuten wieder Meister geworden - zum 30. Mal. Herzlichen Glückwunsch an die Fans und das Team! Auch in Bielefeld ist heute in Partylaune - Arminia ist zurück in der Bundesliga. Anhänger des SC Paderborn dagegen haben keinen Grund zum Feiern - die Schwarz-Blauen steigen ab.

Was war heute sonst alles wichtig:

Ich wünsche Ihnen eine gute Nacht! Bis morgen!

22:13 Uhr

Schwarzenegger boykottiert sein Stamm-Fitnessstudio

Das Gold's Gym im kalifornischen Venice Beach nahe Los Angeles gilt als das Mekka des Bodybuildings. Natürlich vor allem deswegen, weil Arnold Schwarzenegger dort seit den späten 60er-Jahren regelmäßig seine Muskeln stählt. Nach der Corona-bedingten Schließung des Studios wollte der Terminator laut Informationen des US-Portals "TMZ" am ersten Tag der Wiedereröffnung auch höchstpersönlich ein paar Gewichte stemmen. Doch daraus wurde nichts:

  • Nach einem kurzen Plausch mit den Betreibern habe Schwarzenegger das Gym wieder verlassen und sei nach Hause gefahren - ohne Training. Der Grund: Die Sportler trainieren dort ohne Mund-Nasen-Schutz. Nur in den Umkleidekabinen und anderen Gemeinschaftsräumen gäbe es eine Maskenpflicht. An den Geräten selbst wird ohne Infektionsschutz trainiert.
  • Damit erfüllt das Gold's Gym zwar sämtliche kalifornischen Vorschriften, die gehen Schwarzenegger aber offenbar nicht weit genug. Er sehe eine erhöhte Infektionsgefahr. Er werde den Informationen des Blatts zufolge seinem Studio solange fernbleiben, bis die Sportler alle Masken tragen oder ein Impfstoff ihn vor einer Infektion schützen könne.
  • Trainieren kann er aber trotzdem: Der Terminator hat ein eigenes, privates Fitnessstudio in seiner Villa.
21:46 Uhr

Griechenland setzt offenbar Flüchtlinge im Mittelmeer aus

Die griechische Küstenwache setzt einem Medienbericht zufolge offenbar Bootsflüchtlinge im Mittelmeer auf aufblasbaren Rettungsinseln aus. Das ergaben gemeinsame Recherchen von "Report Mainz", "Lighthouse Reports" und dem "Spiegel".

  • Auf einem Video vom 13. Mai sei zu sehen, wie die Küstenwache die Flüchtlinge in der Ägäis zurücklässt. Oft würden die Menschen anschließend nach stundenlanger Verzögerung von der türkischen Küstenwache gerettet.
  • Die Medien berichteten zudem von Angriffen durch maskierte Männer in der Ägäis, über die Flüchtlingsaktivisten und Migranten seit Jahren klagten. Dabei werde oft der Motor der Flüchtlingsboote beschädigt und so die Ankunft der Menschen auf den griechischen Inseln verhindert.
  • Mithilfe forensischer Untersuchungen und dutzender Bildvergleiche konnten "Spiegel", "Report Mainz" und "Lighthouse Reports" nach eigenen Angaben nun erstmals die Männer in einem Fall der griechischen Küstenwache zuordnen. Die griechische Küstenwache bestreite demnach die Vorwürfe.
21:30 Uhr
Breaking News

Amthor zieht sich aus Amri-Untersuchungsausschuss zurück

Nach Lobbyismusvorwürfen zieht sich der CDU-Politiker Philipp Amthor aus dem Untersuchungsausschuss des Bundestags zum Terroranschlag auf dem Berliner Breitscheidplatz zurück. Dies erfuhr die dpa aus Kreisen der Unionsparteien in Berlin.

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21:03 Uhr

Patricia Blanco hat sich verlobt

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Patricia Blanco und Andreas Ellermann sind seit einem Jahr zusammen.

(Foto: picture alliance/dpa)

Bald läuten die Hochzeitsglocken: TV-Star Patricia Blanco und ihr Lebensgefährte, Moderator Andreas Ellermann haben sich verlobt. Wie die "Bild"-Zeitung in einem Video zeigt, fragte Ellermann seine Auserwählte an seinem 55. Geburtstag in einem edlen Hamburger Fischrestaurant, ob sie seine Frau werden wolle. Natürlich hatte er einen standesgemäßen Platinring mit Brillant in der Tasche, den er seiner Bald-Ehefrau sofort ansteckte.

Die Tochter von Schlagerstar Roberto Blanco erklärte später im Interview, dass es die erste Verlobung ihres Lebens sei und sie nicht eine Minute gezögert hätte: "Andreas ist der Mann meines Lebens. Es hätte mir viel bedeutet, wenn mein Vater dabei gewesen wäre." Sie habe aber keinen Kontakt mit ihm: "Ich hoffe, er freut sich für mich." Blanco und Ellermann sind seit rund einem Jahr ein Paar.

20:40 Uhr
Breaking News

Arminia Bielefeld steigt in die Fußball-Bundesliga auf

Arminia Bielefeld steht vorzeitig als erster Aufsteiger in die Fußball-Bundesliga fest. Nach dem 1:1 des Hamburger SV gegen den VfL Osnabrück können die Ostwestfalen nicht mehr von einem Aufstiegsplatz verdrängt werden.

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20:31 Uhr

Trump würdigt Forscher für den "Aids-Impfstoff"

Bei der heutigen Zeremonie im Rosengarten des Weißen Hauses ging es nicht nur um die Polizeireform. US-Präsident Donald Trump würdigte auch Wissenschaftler, die an der Entwicklung einer Vakzine gegen das Coronavirus arbeiten. Das sind "die besten, die klügsten, die genialsten" Menschen, sagte Trump vor laufenden Kameras und fügte hinzu: "Und sie haben den Aids-Impfstoff hergestellt." Der Präsident bemerkte allerdings schnell seinen Fehler: "Aids war früher ein Todesurteil", jetzt können die HIV-Infizierten aber dank Medikamenten lange leben, verbesserte sich Trump.

HIV - das Virus, das Aids verursacht - kann tatsächlich mit Medikamenten behandelt werden, die es den Infizierten ermöglichen, eine normale Lebenserwartung zu erreichen. Einen Impfstoff gegen HIV gibt es dagegen noch nicht.

19:43 Uhr

Polizei geht mit Razzia gegen Drogendealer aus Großfamilie vor

Ermittler haben bei einer Großrazzia gegen mutmaßliche Drogendealer 48 Wohnungen und Gaststätten in Nordrhein-Westfalen und Hessen durchsucht. Dabei wurden insgesamt sechs Verdächtige festgenommen, darunter fünf Personen im Alter zwischen 30 und 50 Jahren, gegen die Haftbefehle vorlagen, teilten die Staatsanwaltschaft Aachen und das Landeskriminalamt NRW mit.

Die Tatverdächtigen sollen einer türkischstämmigen Großfamilie aus Düren bei Aachen angehören. Hinzu kommen Unterstützer. Der Gruppe wird unter anderem Betrug sowie gewerbsmäßiger Handel mit Betäubungsmitteln vorgeworfen.

19:13 Uhr

Trump unterzeichnet Dekret für begrenzte Polizeireform

US-Präsident Donald Trump hat ein Dekret für eine begrenzte Polizeireform unterzeichnet.

  • Bei einer Zeremonie im Rosengarten des Weißen Hauses kündigte er unter anderem an, Polizisten sollten Würgegriffe nur noch einsetzen dürfen, wenn ihr Leben in Gefahr sei.
  • Mit dem Dekret sollen Rekrutierung, Ausbildung und Einsatzregeln für Polizisten verbessert werden. Bundesmittel für die Polizeibehörden sollen an die Bedingung geknüpft werden, dass gewisse Standards in diesen Feldern eingehalten werden. Vorgesehen ist unter anderem ein Austausch von Daten, damit Polizeibehörden keine Beamten mehr einstellen, die wegen schweren Fehlvergehens von einer anderen Polizeibehörde entlassen wurden.
  • Die oppositionellen Demokraten verlangen weitergehende Reformen und haben entsprechende Vorschläge im Kongress vorgelegt. Sie wollen unter anderem die sogenannte "qualifizierte Immunität" abschaffen, die Zivilklagen von Opfern von Polizeigewalt erschweren.
18:29 Uhr

Musks Sohn X AE A-Xii: Geburtsurkunde verrät echten Namen

Es war also wirklich kein Scherz: Der Sohn von Musikerin Grimes und Tesla-Boss Elon Musk heißt ganz offiziell X AE A-Xii Musk. Das beweist die Geburtsurkunde, die das US-Magazin "TMZ" nun veröffentlichte. Zwar sprachen sowohl Grimes als auch Musk mehrfach über den seltsamen Namen, einige Kommentatoren meinten jedoch hartnäckig, dass es sich dabei um einen Scherz handeln würde. Mitnichten, wie die offiziellen Papiere nun belegen.

Eigentlich wollten die beiden ihren Sohn X Æ A-12 nennen. Eine Verordnung im US-Bundesstaat Kalifornien verbietet jedoch die Verwendung von Sonderzeichen und Zahlen in Namen. Deswegen wurde daraus nun ganz gesetzeskonform X AE A-Xii.

Doch warum das Ganze? Das X stehe dem Paar zufolge für eine "unbekannte Variable", Æ sei die "elfische Schreibweise für Ai", Synonym für Liebe und/oder Künstliche Intelligenz und A-12 ist der Vorläufer zur SR-71, das Lieblingsflugzeug der beiden und stehe außerdem für Archangel, die Lieblingsband des Paares.

17:58 Uhr

Lettland würdigt Mediziner mit riesiger Statue

In Lettland ist als Dank und Wertschätzung für den selbstlosen Einsatz von Ärzten und Pflegepersonal während der Corona-Pandemie eine riesige Skulptur aufgestellt worden.

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Diese sechs Meter große Skulptur schmückt nun einen Platz vor dem Lettischen Nationalen Kunstmuseum in Riga.

(Foto: picture alliance/dpa)

  • Die sechs Meter hohe Statue "Mediziner für die Welt" des Bildhauers Aigars Bikse wurde heute vor dem Lettischen Nationalen Kunstmuseum in Riga enthüllt. Sie zeigt eine Ärztin mit Mundschutz und Handschuhen, die den Behandlungsraum verlassen hat und sich mit geschlossenen Augen streckt, um sich auf die nächste Aufgabe vorzubereiten.
  • "Mit dieser Skulptur möchten wir ausdrücken, dass es unsere Pflicht als Gesellschaft ist, die Verantwortung dafür zu übernehmen, dass Ärzte geeignete Bedingungen haben und entsprechend entlohnt werden, um ihre Aufgaben zu erfüllen", sagte Bikse.
  • Die aus Schaumstoff gefertigte und mit einer Polyurethanbeschichtung überzogene Skulptur ist nach Angaben von Bikse bewusst in ihrer beeindruckenden Größe geschaffen worden. Damit solle gezeigt werden, dass Menschen bei gesundheitlichen Problemen von der Fürsorge, Pflege und dem Wissen der Ärzte abhängig sind - ähnlich wie Kinder von ihren Erziehungsberechtigten.
17:20 Uhr

Weiteres Video im Fall George Floyd veröffentlicht

Der Anwalt der Hinterbliebenen von George Floyd veröffentlicht ein neues Video von dessen tödlicher Festnahme. Mehrere Passanten reden auf die Polizisten ein, sie sollen Floyds Puls messen, von ihm ablassen. Die Bitten werden jedoch ignoriert, bis der bewusstlose George Floyd schließlich vom Sanitäter abtransportiert wird.

17:09 Uhr

Schlagzeilen zum Feierabend

16:43 Uhr

Bewaffnete Tschetschenen liefern sich Schlachten mit Dijon-Bewohnern

Seit vier Tagen liefern sich Tschetschenen und Bewohner einer Vorstadt von Dijon brutale Straßenschlachten. Laut Augenzeugen sind sie zum Teil vermummt und bewaffnet mit Baseballschlägern und Eisenstangen. Auf den Videos in sozialen Netzwerken sind zudem Dutzende Vermummte mit Maschinengewehren zu sehen, die Schüsse in die Luft abgeben.

  • Die französische Regierung will niun hart durchgreifen. Innen-Staatssekretär Laurent Nuñez kündigte eine "extrem harte Antwort" der Sicherheitskräfte an.
  • Nuñez machte "Gauner" für die Gewalt verantwortlich. Unbekannte hatten in der Nacht erneut Mülleimer und ein Auto in Brand gesteckt, zudem wurden Schüsse in die Luft abgegeben.
  • Der Inhaber einer Pizzeria wurde laut Polizei durch Schüsse schwer verletzt. Auf verwackelten Handyvideos, die angeblich von beteiligten Tschetschenen stammen, ist ein Angriff junger Männer auf ein fahrendes Auto zu sehen, das sich überschlägt.
  • Seit dem Wochenende hatte es nach Polizeiangaben immer wieder Zusammenstöße zwischen bis zu 200 Tschetschenen und Bewohnern der Vorstadt Grésilles gegeben. Dabei ging es offenbar um Rache für einen aus Tschetschenien stammenden 16-Jährigen, der brutal angegriffen worden sein soll. Die Polizei vermutet, dass auch Drogen eine Rolle spielen.


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15:28 Uhr

Gedächtniskirche-Einbrecher stellt sich der Polizei

Nach dem dreisten Einbruch in die Berliner Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche vor vier Monaten hat sich der mutmaßliche Täter selbst der Polizei gestellt.

Ein 48-Jähriger gestand den Einbruch vom Februar, wie Polizei und Staatsanwaltschaft gemeinsam mitteilten. Demnach fanden die Ermittler infolge seiner Angaben im Stadtteil Lichtenberg eine mehrere Zentimeter tief eingegrabene Plastikbox, welche die gesuchten Orden und die wertvollen Silbermünzen enthielt.

Gegen den Mann wird nun wegen besonders schweren Diebstahls ermittelt. Er ist der Polizei bereits wegen Eigentumsdelikten bekannt.

14:50 Uhr

Berüchtigter Mafia-Boss "Einäugiger" kommt auf freien Fuß

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Zu 20 Jahren Haft verurteilt, nach fünfeinhalb Jahren frei: Massimo Carminati.

(Foto: picture alliance / dpa)

Einer der berüchtigtsten Kriminellen Roms ist wieder frei. Der frühere Rechtsterrorist Massimo Carminati - genannt der "Einäugige" - wurde nach rund fünfeinhalb Jahren aus dem Gefängnis entlassen.

  • Grund sei das Ablaufen der Untersuchungshaftzeiten, berichteten italienische Medien unter Berufung auf die Justizbehörden und die Anwälte Carminatis. Ihm wird vorgeworfen, der Kopf einer mafiösen Bande gewesen zu sein, die Politik und Geschäftswelt in Italiens Hauptstadt jahrelang unterwandert und korrumpiert hatte.
  • Carminati saß seit Dezember 2014 in Haft. Er war 2017 in einem spektakulären Korruptionsprozess zur sogenannten "Mafia Capitale" (Hauptstadtmafia) zu 20 Jahren verurteilt worden. Später wurde die Strafe reduziert und danach das Urteil aufgehoben. Ein neuer Prozess muss noch angesetzt werden.
  • Die "Mafia Capitale", die Ende 2014 aufflog, soll gegen Schmiergelder lukrative Aufträge für ihre Firmen an Land gezogen haben. Unter anderem Flüchtlingsunterkünfte und die Müllversorgung der Stadt gehörten zu ihrem Geschäftsfeld.
14:07 Uhr

Bewährungsantrag gestellt: Verdächtiger im Fall Maddie will aus der Haft

Der Inhaftierte, der im Fall Maddie als Hauptverdächtiger gilt, hat einen Antrag gestellt, den Rest einer Freiheitsstrafe für eine andere Tat zur Bewährung auszusetzen. Das Landgericht Kiel wies diesen Antrag jedoch nach Braunschweig zurück. Wie das Landgericht Kiel mitteilte, hält sich die mit der Sache befasste Strafvollstreckungskammer für örtlich nicht zuständig, da sich am Landgericht Braunschweig schon mal mit der Frage befasst worden ist, die Strafe auszusetzen. Damals war der Mann noch in der Justizvollzugsanstalt Wolfenbüttel inhaftiert.

Der Häftling steht im Verdacht, im 2007 die dreijährige Madeleine "Maddie" McCann aus einer Ferienanlage in Portugal entführt zu haben. Die Ermittler in Deutschland sind überzeugt, dass das Kind tot ist.

13:53 Uhr

Seltenes Schauspiel: Video zeigt Meteoritenabsturz über Brasilien

Die Menschen in der Nähe von Rio Grande do Sul im Süden Brasiliens werden Zeugen eines spektakulären Naturschauspiels: Ein Meteorit zieht 48 Sekunden lang über den Nachthimmel - und stürzt am Ende seiner Laufbahn über dem Land ab. Eingefangen wird dieser Moment von einer Sternwarten-Kamera.

13:31 Uhr

NRW startet Aussteiger-Programm für Clans

"Der Einstieg in den Clan ist in der Regel die Geburt", heißt es im Bericht des Innenministeriums. Deshalb könne man bei Clan-Mitgliedern nicht präventiv ansetzen. "Klassische Aussteigerprogramme funktionieren in diesem Bereich nicht; sie müssen "neu gedacht" werden", heißt es.

Das Land NRW hat deshalb ein Aussteigerprogramm für Angehörige krimineller Familienclans gestartet. Das nach Angaben des Innenministeriums bundesweit einmalige Projekt hat demnach bereits elf Kinder und Jugendliche aus polizeibekannten Clans aufgenommen. Laut einem Bericht des Innenministeriums an den Landtag startete das Programm bereits am 1. April.

12:56 Uhr

Aus der DDR einreisen? Britisches Corona-Formular erntet Spott

Eine versehentlich falsch eingefügte Liste bei einem Online-Fragebogen für Einreisende nach Großbritannien hat in sozialen Medien für großen Spott gesorgt. Als Option für den Ausgangspunkt war dort "German Democratic Republic" (Deutsche Demokratische Republik) auswählbar. Eine Korrespondentin der "Süddeutschen Zeitung" hatte einen Screenshot des Drop-Down-Menüs am Montag per Twitter geteilt - und große Resonanz erhalten.

Ein Twitter-Nutzer spekulierte, die Option sei womöglich für Zeitreisende eingerichtet worden. Das britische Innenministerium gestand den Lapsus auf Anfrage der dpa ein. Es habe sich um eine Liste für Geburtsländer gehandelt, die an der Stelle eingefügt worden sei. Heute war die Auswahl aktualisiert.

Einreisende nach Großbritannien müssen seit vergangener Woche an der Grenze ihre Adress- und Kontaktdaten hinterlassen und zwei Wochen lang in Quarantäne gehen. Wer sich nicht an die 14-tägige Pflicht zur Selbstisolation hält, muss mit einem hohen Bußgeld rechnen.

12:19 Uhr

JVA-Beamtin wegen Beziehung mit Gefangenem entlassen

Eine Justizvollzugsbeamtin aus Rheinland-Pfalz muss aus dem Dienst entlassen werden, weil sie eine Beziehung zu einem Gefangenen hatte. Das Oberverwaltungsgericht (OVG) in Koblenz entschied, dass sie wegen eines schweren Dienstvergehens aus dem Dienst entfernt werden müsse. Die Frau hatte nach Überzeugung des Gerichts über mehrere Monate eine Liebesbeziehung zu dem Gefangenen, dem sie auch mehrere Nacktfotos von sich schickte.

Bei der Beamtin einer Justizvollzugsanstalt (JVA) wurden bei einer Postkontrolle Briefe und Fotos gefunden. Das Land Rheinland-Pfalz klagte deshalb vor dem Verwaltungsgericht Trier auf ihre Entlassung aus dem Dienst. Das Gericht gab dieser Klage statt. Die dagegen gerichtete Berufung blieb vor dem OVG erfolglos.

12:00 Uhr

Tschechische Post dankt Helfern mit Mundschutz-Briefmarke

Die tschechische Post verewigt die Mundschutzmaske als Zeichen des Kampfes gegen das Coronavirus auf zwei Briefmarken. Die Neuausgabe erscheint am 24. Juni und kostet 19 Kronen, umgerechnet 71 Cent. Das ist das Inlandsporto für einen Standardbrief. Es gibt zwei Varianten mit der Aufschrift "Wir danken", die jeweils Rettungsdienst und Feuerwehr sowie weiteren Einsatzkräften gewidmet sind. Autor der Entwürfe ist der Grafikdesigner Filip Heyduk.

Tschechien hatte als eines der ersten Länder am 18. März eine allgemeine Mundschutzpflicht außerhalb der eigenen vier Wände eingeführt. Derzeit müssen die Masken noch in Geschäften sowie in Bus und Bahn getragen werden. Sie seien zu einem "Symbol unserer Zeit geworden", erläuterte die Post. "Sie sind ein Phänomen, das die aktuelle Situation besser illustriert als irgendetwas anderes."

12:00 Uhr

Schlagzeilen zur Mittagspause

11:32 Uhr

Zwei verstorbene Jugendliche in Augsburg: Polizei vermutet Drogentod

Die beiden in Nordendorf bei Augsburg tot aufgefundenen Jugendlichen sind nach bisherigen Erkenntnissen an Drogen gestorben. Wie die Kripo mitteilte, ergab ein Drogenvortest bei der Obduktion der Leichen der 15 und 16 Jahre alten Jugendlichen Hinweise auf Rauschmittelkonsum. Um die Drogen genau zu bestimmen, wurde ein chemisch-toxikologisches Gutachten in Auftrag gegeben, wie das Augsburger Polizeipräsidium berichtete.

Die Eltern des 16-Jährigen hatten am Samstagmorgen in ihrem Haus in Nordendorf die Leichen ihres Sohnes sowie des 15-Jährigen gefunden. Der Jüngere hatte bei seinem Freund übernachtet. Die Ermittler schließen Suizid und ein Gewaltverbrechen aus. Die Beamten sind bei der Untersuchung auf Amphetamine gestoßen. Dabei handelt es sich um synthetische Drogen, die auch als Speed bekannt sind. Die weiteren Laboruntersuchungen sollen nun klären, ob die Amphetamine zum Tod der Jugendlichen führten.

11:15 Uhr

Unionsfraktionsvize über Amthor: "Er ist eben noch jung"

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Philipp Amthor steht wegen seiner Lobbyarbeit in der Kritik.

(Foto: picture alliance/dpa)

Der CDU-Abgeordnete Philipp Amthor hat seinen Ruf als Saubermann durch seine Lobbytätigkeit für ein US-Unternehmen verloren. Auch aus seiner eigenen Partei gibt es Druck. Einige verteidigen den 27-Jährigen aber auch.

Unionsfraktionsvize Johann Wadephul sagte gegenüber dem Redaktionsnetzwerk Deutschland: "Es gilt die Unschuldsvermutung." Wenn Amthor sage, dass er nicht käuflich gewesen sei, "sollte daraus nicht mehr gemacht werden, ohne Beweise vorzulegen". Er verweist gegenüber dem RND auch auf Amthors Unerfahrenheit: "Er ist eben noch jung, und da trifft man im Überschwang noch leichter falsche Entscheidungen."

11:02 Uhr

Netz der Telekom läuft wieder störungsfrei

Im Mobilfunknetz der Deutschen Telekom hatte es in der Nacht Störungen gegeben. Die Probleme seien jedoch seit etwa sieben Uhr morgens wieder behoben, sagte ein Telekom-Sprecher. "Man kann jetzt wieder normal telefonieren und den Datenverkehr nutzen." Die Ursache seien Vorbereitungen auf 5G gewesen.

Betroffen waren vor allem die Großräume Berlin, Hamburg, Frankfurt und München. Zuvor hatte es auch im Netz der US-Tochter T-Mobile US Störungen gegeben. Das sei jedoch reiner Zufall, erklärte der Sprecher. Es gebe keinen Zusammenhang mit den Störungen im deutschen Netz.

10:49 Uhr

Lübcke-Prozess: Richter muss Angeklagten gleich zu Beginn ermahnen

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Der Prozess findet unter strengen Sicherheitsvorkehrungen statt.

(Foto: picture alliance/dpa)

Der Prozess zum Mord am Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke hat begonnen. Doch gleich zu Beginn sah sich Richter Thomas Sagebiel gezwungen, den Angeklagten Markus H. zu ermahnen: H. steht nicht auf, als das Gericht eintritt. "Künftig erwarte ich, dass Sie aufstehen, wenn wir reinkommen!", sagte Richter Sagebiel.

Als mutmaßlicher Haupttäter in dem Mordprozess ist der 46 Jahre alte Stephan E. angeklagt. Markus H. wird Beihilfe zum Mord vorgeworfen.

10:37 Uhr

Indische Soldaten bei Konfrontation mit chinesischem Militär getötet

Drei indische Soldaten sind nach Angaben der indischen Armee bei einer gewaltsamen Auseinandersetzung mit chinesischen Soldaten getötet worden. Der Vorfall habe sich demnach in der Nacht in der umstrittenen Grenzregion Ladakh im Himalaya ereignet. Ranghohe Militärvertreter der beiden Nachbarländer würden sich heute treffen, um die Situation zu entschärfen, hieß es.

Zwischen den beiden Nuklearmächten mit den größten Bevölkerungen der Welt gibt es zurzeit verstärkte Spannungen. Zuletzt hatten sich deshalb schon ranghohe Militärs beider Seiten getroffen. Bei jüngsten Zwischenfällen zwischen Truppen beider Seiten hatte es mehrere Verletzte gegeben.

10:07 Uhr

Vater lässt seine Kinder stundenlang im heißen Auto - tot

In Oklahoma ist ein 31-jähriger Mann festgenommen worden, dessen zwei kleinen Kinder im Auto starben, weil er sie dort stundenlang allein gelassen hatte. Die Familie war zusammen einkaufen, wie CNN die Polizei zitiert, als sie wieder zu Hause war, legte sich der Vater für vier bis fünf Stunden schlafen. Der Polizei soll er gesagt haben, er habe seine drei und vier Jahre alten Kinder nicht finden können, als er aufwachte. Dann habe er sie auf dem Boden seines Pick-up entdeckt.

Der Vater soll ausgesagt haben, er dachte, er hätte seine Kinder mit hereingenommen. Eine Überwachungskamera eines Nachbarn zeigt laut Polizei allerdings, wie er ohne sie ins Haus geht. Die Ermittler schätzen, dass die Kinder für etwa fünf Stunden allein gelassen wurden.

09:36 Uhr

Mann überquert Rhein mit Gummi-Flamingo - und löst Rettungseinsatz aus

Das Wetter wird wärmer, die Menschen offenbar leichtsinniger. In Bonn löste ein junger Mann einen Rettungseinsatz aus, weil er mit einem aufblasbaren Gummi-Flamingo den Rhein überquerte. Die Feuerwehr-Leitstelle sei am Montagabend von einem Passanten informiert worden, dass eine Person schlaff auf dem Flamingo liege und auf Ansprache nicht reagiere, berichtete ein Feuerwehrsprecher. Da solch eine Situation eine "Riesen-Gefahr" sein könne, alarmierte die Leitstelle ein Großaufgebot - mit rund 45 Rettern und einem Hubschrauber.

"Nach intensiver Suche" sei der Mann gefunden worden, der den Fluss erfolgreich von der rechts- zur linksrheinischen Seite überquert hatte und wohlauf war. Ihm sei nachdrücklich gesagt worden, wie gefährlich die Aktion war, berichtete der Sprecher. Da er aber nichts Verbotenes getan habe, seien die Personalien nicht aufgenommen worden.

Schwimmen im Rhein gilt wegen der starken Strömung und der Sogwirkung, die Frachtschiffe auslösen können, als lebensgefährlich. Mit einem "nicht-manövrierfähigen" Schlauchboot sei eine Fahrt auf dem Fluss ebenfalls sehr gefährlich, betonte der Feuerwehrsprecher.

09:12 Uhr
Breaking News

Seoul: Nordkorea sprengt Verbindungsbüro an der Grenze

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Rauchwolken an der koreanischen Grenze.

(Foto: REUTERS)

Nordkorea hat nach südkoreanischen Angaben das innerkoreanische Verbindungsbüro in der Grenzstadt Kaesong gesprengt. Die Sprengung sei am Nachmittag (Ortszeit) erfolgt, sagte eine Sprecherin des Vereinigungsministeriums in Seoul. Nähere Einzelheiten sind bisher nicht bekannt.

Zuvor hatte Nordkorea nach einer Propagandaflugblatt-Aktion südkoreanischer Aktivisten gedroht, bereits "entmilitarisierte" Zonen an der Grenze wieder mit Soldaten zu besetzen.

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09:12 Uhr

800 Nachkommen gezeugt: Riesenschildkröte setzt sich zur Ruhe

Diego war sehr fleißig: Hunderte Nachkommen hat er gezeugt und so maßgeblich zum Erhalt seiner Art beigetragen. Jetzt verabschiedet sich die Riesenschildkröte in den Ruhestand und kehrt auf seine Heimatinsel im Galápagos-Archipel zurück.

Diego ist mehr als 100 Jahre alt und lebte lange im Zoo von San Diego im US-Bundesstaat Kalifornien und dann in der Zucht- und Forschungsstation der Charles-Darwin-Stiftung auf der Galápagosinsel Santa Cruz. Dort paarte er sich immer wieder mit Weibchen der Art Chelonoidis hoodensis - die Nachkommen wurden ausgewildert. Er zeugte schätzungsweise 800 Nachkommen - rund 40 Prozent aller Española-Riesenschildkröten stammen demnach von ihm ab.

09:00 Uhr

Schlagzeilen am Morgen

08:28 Uhr

Es könnte mehr als 30 Zivilisationen in unserer Galaxie geben

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Gibt es da draußen eine intelligente Zivilisation?

(Foto: picture alliance/dpa)

In unserer Heimatgalaxie könnte es nach einer Schätzung unter ganz bestimmten Annahmen rund 36 intelligente Zivilisationen geben. Entdeckung von und Kommunikation mit diesen Außerirdischen sei mit aktueller Technik jedoch sehr schwierig, da der mittlere Abstand zwischen diesen Zivilisationen rund 17.000 Lichtjahre betrage, betonen Tom Westby und Christopher Conselice von der Universität Nottingham. Sie stellen ihre Abschätzung im Fachblatt "The Astrophysical Journal" vor. Ein Lichtjahr ist die Strecke, die das Licht - und damit beispielsweise auch ein Funkspruch - in einem Jahr zurücklegt.

Die beiden Forscher hatten sich gefragt, wie viele kommunizierende extraterrestrische Intelligenzen (CETI) es in der Milchstraße wohl geben könnte, die sich im Prinzip durch ihre Funksignale aufspüren lassen könnten. "Die Idee ist, die Evolution im kosmischen Maßstab zu betrachten", erläuterte Conselice. "Unter der Annahme, dass es wie auf der Erde rund fünf Milliarden Jahre dauert, bis sich intelligentes Leben auf anderen Planeten entwickelt, sollte es zumindest ein paar Dutzend aktive Zivilisationen in unserer Galaxie geben."

08:12 Uhr

Im Norden und Osten dominiert heute die Sonne

Heute geht es erneut mit zweigeteilten Aussichten weiter. Denn während im Norden und Osten die Sonne dominiert und es dementsprechend gerne mal auf 9 bis knapp 16 ungetrübte Betriebsstunden bringt, sieht es im Westen und Süden ganz anders aus. Vom Emsland bis runter an die Alpen überwiegen nämlich die Wolken mit Schauern und einzelnen Gewittern. Erst zum Abend hin lockern die Wolken dort zum Teil auch mal länger auf.

Die Temperaturen erreichen zwischen 17 Grad am Alpenrand und bis zu 28 Grad in Brandenburg. Damit gibt es abermals ein Gefälle zwischen dem sonnig warmen Osten und Nordosten und dem wolkigeren Süden.

Morgen erwartet uns eine ähnliche Wetterteilung zwischen Sonne nordöstlich der Elbe und mehr Wolken sowie teils kräftigen Gewittern im übrigen Land. Auch die Temperaturen zeigen sich kaum verändert bei 18 bis 28 Grad. Ab Donnerstag schwappt die schwül-warme Gewitterluft auch bis in den Norden und Osten, sodass es überall wechselhaft weitergeht. Die Temperaturen gehen damit auch im Osten zurück und bringen es nach 18 bis 27 Grad am Donnerstag maximal noch auf 18 bis 24 Grad am Freitag. Ihr Björn Alexander

07:50 Uhr

Sensation auf der Alm: Seltenes weißes Rentier geboren

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Rentier Nala ist eine Woche alt.

(Foto: picture alliance/dpa)

Erneut ist ein extrem seltenes weißes Rentier auf einer Alm im rheinland-pfälzischen Nahetal geboren worden. Das Kleine ist ein Weibchen und heißt Nala. "Es ist ein absolutes Wunder. Damit hätten wir nie gerechnet", sagt Sonja Persch-Jost, die Inhaberin der Rentieralm in Niederhausen. Im Mai 2018 war der weiße Mika zur Welt gekommen. "Es kann doch nicht noch mal ein weißes Rentier geben, das ist doch irre", sagt Persch-Jost. Weltweit seien weniger als drei Prozent aller Rentiere weiß.

Die kleine Nala mit ihren hellblauen Augen ist vor einer Woche geboren worden. Sie sei topfit und schon eifrig auf dem rund 20.000 Quadratmeter großen Gelände unterwegs. "Sie ist ein weißer Blitz", sagt Persch-Jost. Nala wächst nun mit zwölf Artgenossen auf. Eines Tages wird sie um die 90 Kilogramm schwer sein und ein prächtiges Geweih - mit weißem Bast - tragen. Rentiere sind die einzige Hirschart, bei der auch die Weibchen ein Geweih tragen.

07:37 Uhr

Anklage: Ex-Ebay-Mitarbeiter sollen unappetitliche Pakete verschickt haben

Kakerlaken, eine blutende Schweinemaske, ein Trauerkranz: Mit derartigen Sendungen sollen Ex-Beschäftigte von Ebay in den USA ein Paar drangsaliert haben, welches das Unternehmen in einem Rundbrief kritisiert hatte. Gegen insgesamt sechs frühere Mitarbeiter - darunter solche in ehemals leitenden Positionen - wurde wegen dieser anonym verschickten Lieferungen in Massachusetts Anklage erhoben.

  • Den ehemaligen Ebay-Angestellten drohen mehrjährige Haftstrafen. Nachdem die mutmaßlichen Opfer sich an die Polizei gewandt hatten, sollen die Angeklagten zudem versucht haben, die Ermittlungen zu behindern. Ebay teilte mit, es habe die sechs Mitarbeiter aufgrund interner Untersuchungen bereits im September 2019 entlassen.
  • Die früheren Mitarbeiter schickten an das Paar nach Angaben der Staatsanwaltschaft neben den lebenden Kakerlaken, der Halloween-Schweinemaske mit Blut und dem Beerdigungskranz etwa auch einen Ratgeber zum Weiterleben nach dem Tod des Ehepartners und Pornografie.
07:16 Uhr

Telekom meldet Störungen im Mobilfunknetz

Im Mobilfunknetz der Telekom gibt es seit der vergangenen Nacht Störungen. In Teilen komme es aktuell für Kunden zu Problemen beim Aufbau der Daten und Sprachverbindung, teilte die Telekom am Morgen mit. Das Festnetz sei nicht betroffen. "Wir arbeiten mit Hochdruck an der Fehlerbehebung", hieß es. Nähere Angaben wurden zunächst nicht gemacht.

Zuvor hatten Telekom-Kunden Berichten der Internetportale allestoerungen.de und netzwelt.de zufolge Probleme mit dem Mobilfunkempfang und mit dem mobilen Internet gemeldet. Betroffen waren demnach unter anderem die Großräume Berlin, Hamburg, Frankfurt und München.

06:48 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser,

heute beginnt einer der wohl wichtigsten Prozesse des Jahres: der Fall Walter Lübcke. Vor knapp einem Jahr wurde der Kasseler Regierungspräsident auf seiner Terrasse erschossen. Die Tat gleicht einer Hinrichtung, die Spuren führen ins rechtsextreme Milieu. Angeklagt ist der 46-jährige Stephan E., der die Tat erst gestand, seine Aussage aber wieder zurückgezogen hat. Motiv für den Mord soll Lübckes Engagement in der Flüchtlingshilfe gewesen sein. Der Prozessauftakt findet unter hohen Sicherheitsvorkehrungen statt. Zudem ist die Zahl der Zuschauer wegen der Corona-Pandemie stark begrenzt.

Folgende Themen werden heute außerdem wichtig:

  • Inflation im Mai: Die Inflation in Deutschland ist im Mai in der Corona-Krise auf den niedrigsten Stand seit fast vier Jahren gesunken. Nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes lag die Jahresteuerungsrate bei 0,6 Prozent. Es war der niedrigste Wert seit September 2016. Die endgültigen Daten gibt die Wiesbadener Behörde um 8 Uhr bekannt.
  • Bayern kurz vorm Meistertitel, Paderborn kurz vorm Abstieg: Der FC Bayern kann heute seinen 30. Meistertitel perfekt machen. Ein Sieg der Münchner am 32. Bundesliga-Spieltag gegen den Vorletzten Werder Bremen (20.30 Uhr) würde den sicheren Titelgewinn bedeuten. Im Tabellenkeller wäre der Abstieg der Paderborner im Falle einer Niederlage beim 1. FC Union Berlin (20.30 Uhr) beschlossene Sache - und für Union der Klassenerhalt.
  • Funklöcher stopfen: Die Bundesregierung will bei einem zweiten "Mobilfunkgipfel" ihre Pläne zum Schließen von Funklöchern in Deutschland voranbringen.
  • "Recht auf Vergessen": Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe beschäftigt sich ab 9.30 Uhr erneut mit dem "Recht auf Vergessen" im Internet.

Starten Sie gut in diesen Dienstag. Als Werder-Fan wird für mich der Abend am spannendsten sein. Ich hoffe, Kohfeldts Team verliert nicht zu hoch ... Mein Name ist Ina Bullwinkel und ich begleite Sie heute durch den "Tag". Haben Sie Fragen oder Kritik? Sie erreichen mich per Mail unter: ina.bullwinkel[at]nama.de.

06:23 Uhr

Schröder fordert Rückkehr Russlands in G7

Altkanzler Gerhard Schröder hat sich für eine Rückkehr Russlands in die G7 ausgesprochen, die damit wieder zur G8 würde. "Natürlich macht es Sinn, wenn man in diesen Formaten zusammenarbeitet, diejenigen einzubeziehen, die man einfach braucht, um weltpolitische Fragen zu lösen", sagte der SPD-Politiker in seinem Podcast "Die Agenda". "Die Vorstellung, man könnte ein Land, das ständiges Mitglied im Sicherheitsrat ist, und deswegen ein Vetorecht für all diese Fragen hat, isolieren, ist ja eine abwegige Vorstellung." Man brauche alle ständigen Mitglieder des Weltsicherheitsrats, um irgendein Problem von einiger Bedeutung auf dieser Welt zu lösen, sagte Schröder.

Der G7 gehören derzeit mit den USA, Großbritannien und Frankreich nur drei ständige Mitglieder des wichtigsten UN-Gremiums an - außerdem Deutschland, Italien, Japan und Kanada. Die Wiederaufnahme Russlands hatte bereits im vergangenen Jahr US-Präsident Donald Trump vorgeschlagen. Er konnte die anderen Mitglieder beim Gipfel im französischen Biarritz aber nicht davon überzeugen.