Der Tag
4. Dezember 2025
DSCF2333-2-Zuschnitt-Autorenboxmit Friederike Zörner
Zum Archiv
22:25 Uhr

Das war Donnerstag, der 4. Dezember 2025

2025 neigt sich langsam aber sicher dem Ende zu. Noch sind es knapp vier Wochen bis zum Jahreswechsel, doch schon jetzt flammt eine Diskussion über Silvester auf. Immer mehr Menschen sehen den privaten Einsatz von Böllern, Raketen und Co. kritisch. Dafür gibt es verschiedene Gründe: Neben der Belastung der Umwelt und dem Leid von Tieren birgt Feuerwerk zum Teil auch die Gefahr, sich und andere Menschen zu verletzen. Jedes Jahr sind die Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst und Krankenhauspersonal im Dauereinsatz.

Das sollte nicht so sein, sagt der Chef der Gewerkschaft der Polizei, Jochen Kopelke, im Interview mit ntv.de. Er macht sich für ein rigoroses Böllerverbot stark. "Wenn die Innenministerkonferenz prügelnden Ultras im Fußball das Stadion verbieten will, warum dann nicht auch Menschen die Böller wegnehmen, die an Silvester Polizisten auf der Straße angreifen?" Er sehe da keinen Unterschied. "Ich verstehe nicht, warum im Fußball Dinge verboten werden, aber auf der Straße, im Alltag, nicht."

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Kommen Sie gut durch die Nacht. Bis morgen.

Das war Donnerstag, der 4. Dezember 2025
21:49 Uhr

US-Admiral springt umstrittenen Hegseth zur Seite

Der wegen eines zweiten Angriffs auf ein angebliches Drogenboot unter Druck stehende US-Verteidigungsminister Pete Hegseth soll nach Angaben eines US-Admirals keinen Befehl zum Töten von Überlebenden gegeben haben. Admiral Frank M. Bradley habe vor für Militärfragen zuständigen Kongressmitgliedern angegeben, keinen Befehl erhalten zu haben, "alle zu töten", sagten der republikanische Senator Tom Cotton und der demokratische Abgeordnete des Repräsentantenhauses, Jim Himes, Reportern im Anschluss. Das US-Militär hatte am 2. September ein Boot in der Karibik angegriffen, auf dem angeblich Drogen geschmuggelt wurden. Wenig später soll dann Berichten zufolge eine zweite Attacke angeordnet worden sein, um zwei überlebende Männer zu töten.

Cotton sagte den Journalisten, auf einem Video des Angriffs zwei Überlebende gesehen zu haben. Er rechtfertigte den zweiten Angriff damit, dass die Überlebenden nach seiner Darlegung weiter mit Drogen geschmuggelt hätten. Beweise dafür, dass es sich bei den getöteten Männern tatsächlich um Rauschgifttransporteure handelte, gibt es nach wie vor nicht. Himes bezeichnete das Videomaterial als "eines der beunruhigendsten Dinge, die ich in meiner Zeit im öffentlichen Dienst erlebt habe".

US-Admiral springt umstrittenen Hegseth zur Seite
21:24 Uhr

"Schmierige Stasi-Spitzel": Weidel hetzt gegen Verfassungsschutz

Das Bundesamt für Verfassungsschutz teilt Anfang Mai mit, dass es die AfD fortan als gesichert rechtsextremistische Bestrebung einstufen werde. Wegen einer Klage der AfD gegen diesen Schritt legt die Behörde die Einstufung aber bis zur gerichtlichen Klärung auf Eis. In vier Bundesländern sind die Landesverbände der Partei bereits als gesichert rechtsextrem eingestuft, in fünf weiteren Bundesländern gelten AfD-Landesverbände als Verdachtsfälle. Das Vorgehen der Verfassungsschützer gefällt der AfD-Co-Vorsitzenden Alice Weidel - wenig überraschend - ganz und gar nicht. In unnachahmlicher Manier teilt sie gegen den Inlandsnachrichtendienst aus und vergleicht diesen mit dem früheren DDR-Geheimdienst Stasi. "Dieser Verfassungsschutz, diese schmierigen Stasi-Spitzel", sagte Weidel im Gespräch mit "Welt"-Chefredakteur Jan Philipp Burgard auf "Welt-TV". Mit Blick auf eine mögliche Beobachtung der neu gegründeten AfD-Parteijugend "Generation Deutschland" durch das Bundesamt nannte es Weidel zudem absurd, dass der Verfassungsschutz als eine angeblich abhängige Behörde, die aus Partei-Gängern bestehe, an der Konkurrenzbeseitigung beteiligt sei und die AfD seit Jahren diffamiere.

Die AfD-Co-Chefin arbeitete sich dabei auch am Verfassungsschutzpräsidenten in Thüringen, Stephan Kramer, ab. "Schauen Sie sich doch mal diesen Verfassungsschutzpräsidenten in Thüringen an, diesen Kramer da mit diesem Bart und so. Wie der aussieht, was das für Leute sind. Der Typ ist in so einer Biker-Vereinigung", behauptete Weidel. Eine inhaltliche Auseinandersetzung sieht anders aus. Aber vermutlich will das die Parteichefin auch gar nicht.

"Schmierige Stasi-Spitzel": Weidel hetzt gegen Verfassungsschutz
20:48 Uhr

Passagier stirbt auf Flug von den Kanaren nach Deutschland

Auf einem Eurowings-Flug von Gran Canaria nach Hamburg ist ein Passagier gestorben. Die Maschine mit sechs Crew-Mitgliedern und 175 Passagieren an Bord habe wegen des medizinischen Notfalls außerplanmäßig in Bilbao zwischenlanden müssen, teilte die Airline mit. Der Vorfall hatte sich bereits am Sonntag ereignet.

Trotz sofort eingeleiteter Versorgung und Reanimationsmaßnahmen durch die Crew sei der Passagier noch an Bord der A320 gestorben. Der Flug sei danach nicht sofort fortgesetzt worden, sondern erst am nächsten Tag. Besatzung und Passagiere verbrachten die Nacht in der spanischen Stadt. Eurowings sprach den Angehörigen des Verstorbenen ihr Mitgefühl aus. Nach Angaben der Zeitung "Euro Weekly News" soll es sich um einen Rentner gehandelt haben, der mit seiner Tochter unterwegs war und während des Fluges einen Herzinfarkt erlitt.

Passagier stirbt auf Flug von den Kanaren nach Deutschland
20:14 Uhr

Wagenknecht spricht jetzt von einer "Bananenrepublik"

Neun Monate hoffte das Bündnis Sahra Wagenknecht, dass das Ergebnis der Bundestagswahl neu ausgezählt wird. Vergeblich. Der Wahlprüfungsausschuss des Bundestages hat heute gegen die Beschwerde der Partei entschieden. Sahra Wagenknecht zeigte sich entsprechend empört. "Deutschland hat die Wahlprüfung einer Bananenrepublik", sagte sie dem "Spiegel". Ähnlich äußerte sie sich im Gespräch mit der dpa. "Die Abgeordneten sind Richter in eigener Sache. Diese Regel aus der Kaiserzeit ist völlig inakzeptabel."

Vor allem kritisierte sie das langwierige Prozedere. Das BSW war denkbar knapp an der Fünfprozenthürde gescheitert und macht unter anderem Zählfehler für die Niederlage verantwortlich. Der Wahlprüfungsausschuss musste entscheiden, ob er der Beschwerde folgt. Seit Juli wurden Stellungnahmen des BSW sowie der Wahlleitungen eingeholt, beraten wurde nun erst in einer Sitzung im Dezember. Der Bundestag muss der Empfehlung des Wahlprüfungsausschusses noch zustimmen. Das Votum gilt als sicher. Das BSW will dann beim Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe klagen. Wagenknecht zeigte sich optimistisch, dass die Richter eine Neuauszählung anordnen. "Niemand sollte ein Interesse daran haben, dass ungeklärt bleibt, wie das korrekte Wahlergebnis im Februar 2025 tatsächlich war und ob der Bundestag in dieser Legislatur auf verfassungsgemäße Weise zusammengesetzt ist", sagte sie dem "Spiegel".

Wagenknecht spricht jetzt von einer "Bananenrepublik"
19:54 Uhr

Merz will "Kanzlermehrheit" bei Renten-Abstimmung

Bundeskanzler Friedrich Merz will bei der Abstimmung über das umstrittene Renten-Gesetz im Bundestag am morgigen Freitag die absolute Mehrheit aller Abgeordneten mit eigenen Stimmen der Koalition erzielen - die sogenannte "Kanzlermehrheit". "Wir haben 630 Abgeordnete im Deutschen Bundestag. Die Mehrheit ist 316. Wir haben 328 und ich würde mir ein Ergebnis wünschen zwischen 316 und 328", sagte er nach einem Treffen mit den Ministerpräsidenten der Länder in Berlin.

Merz will "Kanzlermehrheit" bei Renten-Abstimmung
19:30 Uhr

Travis Kelce überrascht mit Aussage zu Beziehung mit Taylor Swift

Mehr als zwei Jahre sind Football-Profi Travis Kelce und Musik-Superstar Taylor Swift schon zusammen, aber gestritten hat sich das Paar nach Angaben von Kelce noch nie. "Noch nicht ein einziges Mal", sagte der Football-Spieler auf eine entsprechende Frage des Schauspielers George Clooney, der zu Gast in dem Podcast "New Heights" war, den Kelce gemeinsam mit seinem Bruder Jason Kelce moderiert. Ende August hatten Travis Kelce und Swift ihre Verlobung verkündet. Hoffen wir mal, dass auch die Zukunft der beiden Stars so harmonisch bleibt.

Travis Kelce überrascht mit Aussage zu Beziehung mit Taylor Swift
19:22 Uhr

Mehrere Länder boykottieren ESC, weil Israel dabei sein darf

Mit Spannung wurde die Entscheidung über die Teilnahme Israels am kommenden Eurovision Song Contest (ESC) bei einer Sitzung der Europäischen Rundfunkunion (EBU) erwartet. Doch zu einer Abstimmung kommt es trotz vielfacher Bedenken einiger Teilnehmerstaaten in Genf nicht. Wie am Abend in einer Erklärung mitgeteilt wurde, darf Israel beim ESC in Wien mitmachen.

Spanien, eines der wichtigen ESC-Länder und entschiedener Kritiker von Israels Vorgehen im Gazastreifen, kündigte daraufhin umgehend seinen Boykott an. Auch die Niederlande und Irland wollen unter diesen Bedingungen nicht an dem prestigeträchtigen Wettbewerb teilnehmen. Andere Staaten könnten sich dem Protest noch anschließen.

Mehrere Länder boykottieren ESC, weil Israel dabei sein darf
18:52 Uhr

Personenschützerin von Ministerpräsident Günther löst Polizei-Einsatz in Estland aus

Ein geselliger Abend in einer estnischen Bar hat für Aufregung rund um Schleswig-Holsteins Ministerpräsidenten Daniel Günther gesorgt. Als der CDU-Politiker in der vergangenen Woche mit einer Delegation durch Finnland und Estland reiste, ging er gegen Mitternacht mit mehreren Menschen essen. Auch eine Personenschützerin des LKA war dabei. Sie führte ihre Dienstwaffe mit sich - und das wurde zum Problem, wie RTL Nord berichtet. Demnach fiel einigen Zeugen in der Bar auf, dass die Frau eine Waffe bei sich hat. Sie alarmierten die örtliche Polizei. Den Vorfall bestätigte inzwischen die Kieler Staatskanzlei. Dem Bericht zufolge hatte die Personenschützerin zwar eine Genehmigung, die Waffe zu führen, dies sei allerdings unter Alkoholeinfluss nicht erlaubt. Wie die Staatskanzlei mitteilte, soll die Frau einen Promillewert von 0,16 gehabt haben. Estnischen Medienberichten zufolge beschlagnahmte die Polizei die Dienstwaffe kurzfristig.

Personenschützerin von Ministerpräsident Günther löst Polizei-Einsatz in Estland aus
18:28 Uhr

Das soll die Farbe des Jahres 2026 werden

Es soll "ein Symbol des beruhigenden Einflusses in einer frenetischen Gesellschaft, die den Wert der maßvollen Überlegung und des ruhigen Nachdenkens wiederentdeckt", sein. Wenn es nach der US-Firma Pantone geht, wird das Jahr 2026 "Traumtänzer"-weiß. Es handele sich um ein "wogendes Weiß, durchzogen von einem Gefühl der Gelassenheit". Das Unternehmen veröffentlicht seit rund einem Vierteljahrhundert jährlich eine - ihrer Einschätzung zufolge - definierende Farbe für das kommende Jahr, die dann unter anderem Designerinnen und Designern beim Entwerfen von etwa Möbeln und Kleidungsstücken als Inspiration dienen soll.

Pantone ist bekannt für sein international verbreitetes Farbsystem, das oft als Referenz in der Kosmetik-, Mode- und Grafikindustrie verwendet wird. Für 2020 hatte die Firma "klassisches Blau" ausgerufen, für 2021 Grau und Gelb, 2022 Lila, 2023 Magenta, 2024 "Pfirsichflaum" und 2025 "Mokka-Mousse".

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Meine ehemalige Kunstlehrerin würde monieren, dass es sich gar nicht um eine Farbe handelt. (Foto: picture alliance/dpa/Pantone)
Das soll die Farbe des Jahres 2026 werden
18:09 Uhr

Betrunkene junge Frauen überfallen Taxifahrer und rauben Auto

Vier betrunkene Frauen im Alter zwischen 16 und 24 Jahren haben bei einem Streit ums Geld in Wiesbaden einen Taxifahrer überfallen und sein Fahrzeug geraubt. Der 66 Jahre alte Fahrer wurde leicht verletzt, wie die Polizei mitteilte. Demnach ereignete sich der Vorfall in der hessischen Landeshauptstadt in der Nacht zum Mittwoch. Als zwei der vier Fahrgäste an ihrem Ziel aussteigen wollten, gerieten die Frauen mit dem 66-Jährigen in einen Streit um die Zahlung. Daraufhin sollen sie den Mann dazu aufgefordert haben, ihnen sein Geld zu geben. Als er das verweigerte, attackierten sie ihn und zerrten ihn aus seinem Taxi.

Während zwei Frauen zu Fuß flüchteten, fuhren die beiden anderen mit dem Taxi weg. Die Polizei konnte ihre Flucht wenig später stoppen. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass die Frau, die am Lenker saß, keinen Führerschein hat. Ein Atemalkoholtest bei ihr ergab einen Wert von mehr als einem Promille. Auch ihre Mitfahrerin war betrunken. Beide wurden anschließend zur Polizei gebracht und mussten dort über Nacht ausnüchtern. Die beiden zu Fuß geflüchteten Frauen wurden ebenfalls identifiziert. Gegen alle vier wird nun ermittelt.

Betrunkene junge Frauen überfallen Taxifahrer und rauben Auto
17:55 Uhr

Mutter von neunjährigem Magdeburger Anschlagsopfer sagt unter Tränen aus

"Unser Leben ist zerstört." Im Prozess gegen den Todesfahrer vom Magdeburger Weihnachtsmarkt hat die Mutter des getöteten Neunjährigen als Zeugin ausgesagt. Unter Tränen, mit einem Kuscheltier vor sich und ihrem Partner an der Seite, berichtete sie, wie sie ihren Kindern 50 Euro in die Hand gedrückt habe, damit sie allein über den Markt gehen können. Nachdem sie den Anschlag mitbekommen habe, sei sie schreiend auf die Suche nach dem Neunjährigen und seinem großen Bruder gegangen. Immer wieder unterbrach die Zeugin ihre Aussagen, wendete ein Taschentuch hin und her. Die Familie war einige Monate vor dem Anschlag aus Bayern nach Niedersachsen gezogen.

Sie hatte sich gewünscht, dem Angeklagten im Gerichtssaal nicht ins Gesicht sehen zu müssen. Deshalb wurden, als sie in den Raum kam, kurzzeitig graue Sichtschutzwände vor der Glaskabine aufgestellt, in der Taleb A. während der Verhandlungen sitzt. Während der Aussage der Mutter senkte der Angeklagte seinen Kopf so weit nach vorn, dass sein Gesicht kaum noch zu sehen war. Der Vorsitzende Richter, Dirk Sternberg, drückte der Zeugin seinen großen Respekt dafür aus, dass sie die Kraft gefunden habe, vor Gericht überhaupt etwas zu sagen. Es sei schwer, Worte für das zu finden, was geschehen sei.

Mutter von neunjährigem Magdeburger Anschlagsopfer sagt unter Tränen aus
17:44 Uhr

BSW gescheitert: Bundestagswahl muss nicht neu ausgezählt werden

Das Bündnis Sahra Wagenknecht ist im Wahlprüfungsausschuss des Bundestags mit dem Anliegen gescheitert, die Stimmen der Bundestagswahl vom Februar neu auszählen zu lassen. Die Mehrheit im Ausschuss hält die Einsprüche des BSW für unbegründet, wie der Vorsitzende Macit Karaahmetoğlu in Berlin mitteilte. Der Ausschuss habe die Anliegen des BSW sehr genau geprüft, sagte der SPD-Politiker. Doch habe sich der Sachvortrag des BSW in allen Teilen als unzutreffend herausgestellt.

BSW gescheitert: Bundestagswahl muss nicht neu ausgezählt werden
17:27 Uhr

"New York Times" verklagt US-Pentagon

Im September veröffentlicht das US-Verteidigungsministerium neue Presserichtlinien. Demnach dürfen Journalistinnen und Journalisten keine Informationen mehr veröffentlichen, die nicht zuvor offiziell vom Pentagon freigegeben wurden. Das Befragen nicht autorisierter Quellen ist nicht gestattet. Von den Medienvertretern wurde verlangt, sich in einer eidesstattlichen Erklärung zur Einhaltung der neuen Bestimmungen zu verpflichten oder ihre Büros im Ministerium zu räumen. Alle namhaften internationalen und US-Medienunternehmen verweigerten die neuen Regeln und verloren daraufhin ihre Presseakkreditierungen im Pentagon. Dazu zählten die "New York Times" sowie Nachrichtenagenturen wie AP und AFP, sowie konservative US-Medien wie Fox News oder Newsmax. Stattdessen ließ das Pentagon Minister Pete Hegseth nahe Journalisten und Influencer zu.

Das will die "New York Times" nicht auf sich sitzen lassen. Die renommierte Zeitung verklagt das Ministerium. Die neuen Pentagon-Regeln verstießen gegen die Pressefreiheit, die im ersten Zusatz zur US-Verfassung garantiert ist, hieß es in der Klageschrift. Das Ministerium schränke die Kernaufgabe von Journalistinnen und Journalisten ein. Diese sei: "Fragen an Regierungsmitarbeiter zu stellen und Informationen für Berichte zu sammeln, die die Öffentlichkeit über offizielle Verlautbarungen hinaus informieren."

"New York Times" verklagt US-Pentagon
16:47 Uhr

Frau in Bayern auf offener Straße erstochen - Ex-Partner unter Verdacht

Schon wieder ein Femizid: Eine 50-Jährige ist am Mittwochabend im bayerischen Burgkirchen an der Alz auf offener Straße mit einer Stichwaffe angegriffen und tödlich verletzt worden. Als tatverdächtig gilt ihr drei Jahre jüngerer früherer Lebensgefährte, wie die Polizei in Rosenheim mitteilte. Spezialkräfte nahmen den Mann heute Morgen in der Region um Burgkirchen in seiner Wohnung fest. "Hintergründe und Motiv der Tat sind derzeit noch unklar und Gegenstand der kriminalpolizeilichen Ermittlungen", erklärte die Polizei. Die Frau wurde am Mittwochabend auf einem zentralen Platz in Burgkirchen angegriffen und erlitt einen Stich in den Hals. Sie starb trotz sofort eingeleiteter Wiederbelebungsmaßnahmen noch vor Ort.

Es liefen umfangreiche Fahndungs- und Ermittlungsmaßnahmen an, schnell erhärtete sich ein Tatverdacht gegen den 47-jährigen früheren Partner der Frau. Ein Haftrichter ordnete Untersuchungshaft wegen des Verdachts des Totschlags für den italienischen Staatsbürger an. Erst vor wenigen Wochen gab die Bundesregierung bekannt, ihr Engagement zum Schutz von Frauen vor partnerschaftlicher und häuslicher Gewalt verstärken zu wollen. Im vergangenen Jahr wurden 132 Frauen von ihren (Ex-)Partnern getötet.

Frau in Bayern auf offener Straße erstochen - Ex-Partner unter Verdacht
16:11 Uhr

Neues Hightech-Feuerwehrauto - keines kann höher löschen

Der Hersteller "Weflying" stellt die nächste Generation von Feuerwehrautos für die Hochhaus-Stadtteile chinesischer Metropolen vor. Energie und Löschwasser bezieht die Drohne vom Boden - und kann so deutlich höher gelegene Brände erreichen als herkömmliche Fahrzeuge.

Neues Hightech-Feuerwehrauto - keines kann höher löschen
15:41 Uhr

Fall Fabian: Neue Suchaktion der Polizei am Leichen-Fundort

In-unmittelbarer-Naehe-des-Fundortes-des-getoeteten-achtjaehrigen-Fabian-aus-Guestrow-durchsucht-ein-Polizist-mit-einem-Metalldetektor-Buschwerk-am-Wegesrand-Nach-Auskunft-von-Staatsanwaltschaft-und-Polizeipraesidium-Rostock-sind-rund-20-Beamte-im-Einsatz-Ziel-ist-das-Auffinden-von-weiteren-Bezugsgegenstaenden-zur-Tat
Ein Polizist setzte einen Metalldetektor am Wegesrand ein. In der Nähe war die Leiche von Fabian gefunden worden. (Foto: picture alliance/dpa)

Wie ist der achtjährige Fabian im Oktober zu Tode gekommen? Dieser Frage gehen die Ermittler in Mecklenburg-Vorpommern fieberhaft nach. Mehrere Wochen nach dem Fund des getöteten Jungen nehmen Polizisten erneut die Umgebung des Fundortes in den Blick. In den Mittagsstunden waren laut Mitteilung 22 Beamte bei Klein Upahl südlich von Güstrow im Einsatz. Sie suchten eine Wiese ab und benutzten dabei auch Metalldetektoren, wie eine Polizeisprecherin sagte. "Alles, was nicht auf die Wiese gehört, gucken wir uns jetzt hier ganz genau an." Ein Polizeisprecher ergänzte: "Hintergrund ist, dass man in der Rückschau der getroffenen Maßnahmen festgestellt hat, dass es also eine gewisse Fläche gibt, in etwa zwei-, dreihundert Meter entfernt vom Fundort, die noch nicht abgesucht worden ist." Die Polizei wolle sicherstellen, dass der Bereich des Fundortes hundertprozentig abgesucht worden sei und nichts ausgelassen werde, das möglicherweise relevant sein könnte.

Auf die Frage, ob mit den Metalldetektoren nach einer Tatwaffe, etwa einem Messer gesucht werde, sprach der Beamte von tatrelevanten Gegenständen. Das seien alle möglichen Gegenstände, die nicht auf eine Wiese gehörten. "Inwieweit hier möglicherweise noch ein Messer bei rumkommt, das müssen wir eben sehen." Die entsprechende Freifläche sei mehrere hundert Meter lang und breit. Nach Aussage des Sprechers waren die Kräfte unter anderem mit Motorsensen im Einsatz, um auch angrenzende Büsche zu entfernen.

Fall Fabian: Neue Suchaktion der Polizei am Leichen-Fundort
15:11 Uhr

Putin wird für Tod von Britin verantwortlich gemacht

Im Juli 2018 findet ein Mann eine vermeintliche Parfümflasche in einem Mülleimer im britischen Salisbury. Er gibt sie seiner Freundin. Sie besprüht sich damit. Wenig später ist die 44-jährige Dawn Sturgess tot. Wie sich später herausstellte, enthielt die Flasche das tödliche Nervengift Nowitschok. Die Mutter dreier Kinder hatte keine Chance. Einige Monate zuvor, im März 2018, war in Großbritannien auf den früheren russischen Doppelagenten Sergej Skripal und dessen Tochter Julia ein Anschlag mit ebendiesem Nervengift verübt worden. Beide überlebten nach intensiver medizinischer Behandlung. Großbritannien machte Agenten des russischen Militärgeheimdienstes GRU verantwortlich, was Moskau bestritt. Die britischen Behörden vermuteten, dass die Agenten die Parfümflasche weggeworfen hatten.

Jahre später macht nun ein Untersuchungsbericht keinen Geringeren als Russlands Staatschef Wladimir Putin für den Tod von Dawn Sturgess verantwortlich. Der Kreml-Chef trage die "moralische Verantwortung" für ihren Tod. Das Risiko, dass nicht nur das eigentlich geplante Opfer Skripal, sondern auch andere durch den Anschlag mit dem Nervengift getötet oder verletzt werden, sei "vollkommen absehbar" gewesen, heißt es in dem Untersuchungsbericht weiter. Als Konsequenz wurde der russische Botschafter in London, Andrej Kelin, einbestellt. Von ihm wurde unter anderem "verlangt, dass Russland seine Kampagne feindlicher Aktivitäten gegen Großbritannien und die Nato beendet", wie das britische Außenministerium mitteilte.

Putin wird für Tod von Britin verantwortlich gemacht
14:40 Uhr

In Italien im Stau? Künftig gibt es Geld zurück

Gute Nachrichten für all diejenigen, die mit dem Auto nach Italien in den Urlaub fahren: In dem Land gibt es künftig Geld zurück, wenn man auf einer gebührenpflichtigen Autobahn wegen einer Baustelle zu lange im Stau steht. Die Verkehrsbehörde in Rom legte fest, dass bei deutlicher Überschreitung der normalen Fahrzeit ein Teil oder sogar die gesamte Summe der gezahlten Maut zurückerstattet werden muss. Die neue Regelung tritt im Juni nächsten Jahres in Kraft - also noch vor Beginn der Hauptreisezeit im Sommer.

Die Entschädigung soll über eine App beantragt werden können, in der alle Betreiber von privaten Autobahnen zusammengeschlossen sind. Autofahrer sollen bereits Geld zurückbekommen, wenn die Fahrtzeit auf einer Strecke von bis zu 50 Kilometern zehn Minuten länger dauert als üblich. Bei längeren Strecken soll es ab einer Verspätung von 15 Minuten eine Erstattung geben. Bei einer Verspätung von mindestens drei Stunden infolge von Staus muss die gesamte Maut erstattet werden.

In Italien im Stau? Künftig gibt es Geld zurück
14:15 Uhr

Schichtwechsel

Liebe Leserinnen und Leser, meine Kollegin Leah Nowak hat sich in den wohlverdienten Feierabend verabschiedet. Bis zum späten Abend versorge ich Sie jetzt mit Nachrichten aus aller Welt in "Der Tag". Mein Name ist Friederike Zörner. Bei Fragen oder Hinweisen erreichen Sie mich via Mail an friederike.zoerner[at]ntv.de.

Schichtwechsel
13:50 Uhr

Mann mit vermisster 13-Jähriger in ICE gefasst

Mit einer vermissten 13-Jährigen ist ein Mann in einem ICE von Köln nach Aachen gefasst worden. Es werde wegen des Verdachts der Entziehung Minderjähriger gegen den 24-Jährigen ermittelt, teilte die Bundespolizei mit. Mit der Minderjährigen sei der 24-Jährige am Mittwoch in dem Zug beim Schwarzfahren entdeckt worden. Die Beamten hätten deshalb die Personalien der beiden aufgenommen, die Dänin habe sich als 18-Jährige ausgegeben und einen falschen Namen genannt. Eine Anfrage an Behörden in Dänemark habe ergeben, dass es sich um eine 13-Jährige handelte, die vermisst wurde.

Die Bundespolizei nahm den Dänen und das Mädchen vorläufig fest. In Deutschland werde wegen des Verdachts der Entziehung Minderjähriger ermittelt, sagte der Sprecher. Zu klären sei, ob das Mädchen freiwillig mit dem 24-Jährigen mitgegangen sei und ob der Mann es ins Ausland gebracht habe, sagte der Sprecher.

Mann mit vermisster 13-Jähriger in ICE gefasst
13:21 Uhr

Diebe machen Millionen-Beute - in Secondhandladen

In New York City brechen Unbekannte in einen Luxus-Secondhandladen ein und erbeuten Kleidung im Wert von rund einer Million Euro. Zu den gestohlenen Stücken gehören personalisierte Designerjeans von Lenny Kravitz und für Kim Kardashian.

Diebe machen Millionen-Beute - in Secondhandladen
12:47 Uhr

Tierschützer fangen entflohene Kuh nach halbem Jahr

Monatelang hat eine geflüchtete Kuh allein an einem See in Oberbayern gelebt - nun ist sie mit Hilfe einer Drohne und eines Betäubungsgewehrs eingefangen worden. Das inzwischen auf den Namen Arielle getaufte Tier wurde auf einen Gnadenhof der Tierschutzorganisation Gut Aiderbichl in Iffeldorf gebracht, wie diese mitteilt. Das etwa eineinhalb Jahre alte Tier hatte demnach im Schilf des Seehamer Sees in Weyarn im bayerischen Landkreis Miesbach gelebt, nachdem es vor etwa einem halben Jahr aus seiner Weide ausgebrochen war.

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Der Transport sei problemlos verlaufen hieß es von Gut Aiderbichl. Noch sei Arielle nach vielen Monaten ohne Menschenkontakt aber scheu. (Foto: picture alliance/dpa/Gut Aiderbichl)

Bemühungen der Besitzer, die Kuh einzufangen oder mit Futter anzulocken, waren erfolglos geblieben. Zwischenzeitlich hatte sich auch die Polizei mit der Kuh befasst, wie sie bestätigt - allerdings erfolglos. Da es Sorgen gab, dass Arielle den Winter allein nicht überleben würde, habe man sich entschieden, sie einzufangen.

Tierschützer fangen entflohene Kuh nach halbem Jahr
12:24 Uhr

F-16C stürzt auf US-Wüste - Pilot startet Schleudersitz

In der kalifornischen Wüste stürzt eine F-16C Fighting Falcon ab. Der Pilot kann sich per Schleudersitz retten und wird verletzt ins Krankenhaus gebracht. Der Vorfall erinnert an ein ähnliches Unglück vor drei Jahren - damals war ein Absturz in derselben Region tödlich ausgegangen.

F-16C stürzt auf US-Wüste - Pilot startet Schleudersitz
12:11 Uhr

Thailand kippt seit 1972 geltendes Alkoholverbot

Thailand hat ein seit 1972 geltendes nachmittägliches Alkoholverbot aufgehoben, um den Tourismus zu stärken. Bisher durften zwischen 14 und 17 Uhr keine alkoholischen Getränke verkauft werden, was mit dem Schutz von Kindern und Jugendlichen begründet wurde. Während dieser Zeit waren Alkoholkäufe in Geschäften untersagt und nur lizenzierte Lokale durften ausschenken. Das Gesundheitsministerium hat die Regel nun beendet – zunächst für eine 180-tägige Probephase.

Der Schritt soll rechtzeitig zum Jahreswechsel mehr internationale Besucher anziehen, denn das Land kämpft derzeit mit sinkenden Touristenzahlen, besonders aus China. Sicherheitsbedenken und negative Berichte in sozialen Medien haben dort viele Reisende abgeschreckt. Gleichzeitig weist Thailand laut WHO eine der höchsten Alkoholkonsumraten Asiens auf – ein deutlicher Gegensatz zur buddhistischen Tradition, die Alkoholkonsum eigentlich ablehnt.

Thailand kippt seit 1972 geltendes Alkoholverbot
11:30 Uhr

Sex trotz Ehekrise? Anna-Maria macht intimes Geständnis

Im Interview mit Frauke Ludowig spricht Anna-Maria Ferchichi offen über die Ehekrise mit ihrem Mann Bushido. Sie erzählt von einem "Schlüsselmoment", der zur Trennung führte. Die beiden leben nicht mehr unter einem Dach, verbringen aber dennoch viel Zeit miteinander. Und auch körperlich bleiben sie sich offenbar nah.

Sex trotz Ehekrise? Anna-Maria macht intimes Geständnis
10:51 Uhr

UBS: Deutschland ist "wohlhabendste Region Westeuropas"

Deutschland ist laut UBS die "wohlhabendste Region Westeuropas": Die Zahl der Milliardäre stieg hier binnen eines Jahres um ein Drittel auf 156, so viele wie in keinem anderen europäischen Land. Ein Viertel der Superreichen hat sein Vermögen selbst aufgebaut, insgesamt wuchs ihr Vermögen auf 692,1 Milliarden Dollar.

Weltweit erreichte das Vermögen der Milliardäre einen Rekordwert von 15,8 Billionen Dollar (rund 13,6 Billionen Euro), ein Plus von 13 Prozent im Vergleich zu 2024. Die Zahl der Superreichen stieg auf 2919 Personen, darunter 91 Erben; Männer dominieren mit 2.545 gegenüber 374 Frauen. In die Berechnung fließen Bargeld, Wertpapiere, Unternehmensbeteiligungen, Immobilien und weitere Sachwerte ein.

UBS: Deutschland ist "wohlhabendste Region Westeuropas"
10:25 Uhr

Ermittlungen in Brandenburg: Zwei Tote in Kleingarten gefunden

Nach ersten Ermittlungen geht die Polizei davon aus, dass möglicherweise eine Kohlenmonoxidvergiftung zu dem Tod von zwei Menschen in einer Kleingartenanlage in Schwedt/Oder geführt hat. Wie die Polizei mitteilte, fanden Einsatzkräfte in der Gartenlaube einen Holzkohleofen, der noch in Betrieb gewesen sei.

Gestern Abend waren die beiden Menschen leblos in der Kleingartenanlage gefunden worden. Bei den Verstorbenen handelt es sich laut Polizei um einen Mann und eine Frau. Näheres zur Identität wurde bislang nicht bekannt gegeben.

Ermittlungen in Brandenburg: Zwei Tote in Kleingarten gefunden
09:55 Uhr

Verdacht auf Ausbeutung: Polizei startet Razzia bei Versace, Gucci & Co

Die italienische Polizei hat Luxusfirmen wie Dolce & Gabbana, Versace, Prada, Gucci, Adidas Italy, Missoni, Ferragamo, Off-White und Coccinelle im Zuge des Verdachts auf Ausbeutung von Arbeitskräften aufgesucht. Laut Reuters vorliegenden Gerichtsdokumenten wurden die Unternehmen aufgefordert, Unterlagen zu ihrer Unternehmensführung und zu den Kontrollen der Lieferketten vorzulegen. Zuvor hatten Durchsuchungen in chinesisch geführten Werkstätten Kleidungsstücke und Unterlagen zu Unteraufträgen für diese Marken zutage gefördert. Ziel ist es, zu prüfen, inwieweit die Firmen in Ausbeutungspraktiken verwickelt sind und ob ihre internen Kontrollmechanismen ausreichen, um Missbrauch zu verhindern.

Die Ermittlungen der vergangenen Jahre offenbaren ein systematisches Problem der Arbeitsausbeutung in der italienischen Mode- und Luxusgüterindustrie. Die Mailänder Staatsanwaltschaft hatte bereits bei fünf anderen Marken wie Valentino und Armani Zwangsverwaltungen durchgesetzt.

Verdacht auf Ausbeutung: Polizei startet Razzia bei Versace, Gucci & Co
09:35 Uhr

Not-OP? Herzogin Meghans Vater soll sich auf Intensivstation befinden

Thomas Markle, der Vater von Herzogin Meghan, liegt offenbar nach einer dreistündigen Notoperation auf der Intensivstation eines Krankenhauses auf den Philippinen. Laut einem Bericht der "Daily Mail" brachte ihn sein Sohn Thomas Jr. zunächst in ein nahegelegenes Hospital, bevor er wegen akuter Lebensgefahr in ein größeres Krankenhaus verlegt wurde.

Markles Gesundheitszustand ist seit Jahren fragil: Er überstand bereits zwei Herzinfarkte und einen Schlaganfall. Kurz vor Meghans Hochzeit 2018 konnte er wegen Herzproblemen nicht nach London reisen. Seitdem besteht kein Kontakt zu seiner Tochter, seinem Schwiegersohn oder seinen Enkelkindern Archie und Lilibet. Seine Tochter Samantha sagt: "Er ist ein starker Mann, aber er hat so viel durchgemacht. Ich bete, dass er stark genug ist, das zu überstehen."

Not-OP? Herzogin Meghans Vater soll sich auf Intensivstation befinden
09:02 Uhr

US-Friedensinstitut wird zu Ehren von Trump umbenannt

Das US-Friedensinstitut Usip ist zu Ehren von Präsident Donald Trump umbenannt worden. Das United States Institute of Peace heiße fortan Donald J. Trump Institute of Peace, teilte das US-Außenministerium mit. Mit dem Schritt solle der "größte Deal-Maker in der Geschichte unseres Landes" gewürdigt werden.

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Das Institut wurde 1984 vom damaligen Präsidenten Ronald Reagan gegründet. (Foto: picture alliance / ZUMAPRESS.com)

Trump hatte im Februar ein Dekret zur Auflösung des Friedensinstituts erlassen. Der Leiter des Instituts wurde abgesetzt und von Polizisten aus seinem Büro eskortiert. Fast alle Mitarbeiter des Usip in Washington wurden Medienberichten zufolge entlassen.

US-Friedensinstitut wird zu Ehren von Trump umbenannt
08:30 Uhr

Junge begeistert mit Fallrückzieher - Video geht viral

Der neunjährige Wasem Al-Ali vom VfR Heisfelde hat bei einem Hallenturnier in Ostfriesland mit einem spektakulären Fallrückzieher das 1:0 im Finale erzielt - ein Treffer, der viral ging und vom niedersächsischen Fußball-Verband als "Tor des Monats" nominiert werden soll. Trainer Jan-Niklas Eickels sagt: "Die Zuschauer sind aufgesprungen, als hätte Cristiano Ronaldo ein Tor gemacht", und spricht von einem außergewöhnlichen Talent.

Wasem, der ein Jahr für das Kunststück geübt hat, erklärt: "Ich komme aus Syrien und habe das von meinem Vater gelernt." Cristiano Ronaldo sei sein Lieblingsspieler. Auch Nathalie Pauls, die den Treffer filmte, lobt: "Ich habe von einem neunjährigen Jungen noch nie so ein Tor gesehen."

Junge begeistert mit Fallrückzieher - Video geht viral
08:13 Uhr

Ottfried Fischer fühlt mit Gottschalk: Bekenntnis eine Befreiung

Kabarettist und Schauspieler Ottfried Fischer zeigt Verständnis für Moderator Thomas Gottschalk und dessen Entschluss, mit seiner Krebserkrankung an die Öffentlichkeit zu gehen. "Das ist eigentlich das Gescheiteste. Man gibt es zu und hat die ganze Nummer vom Hals", sagte Fischer der Deutschen Presse-Agentur. Der 72-Jährige hatte 2008 öffentlich gemacht, an Parkinson erkrankt zu sein und wenige Tage später bei einem Auftritt den inzwischen berühmten Satz gesagt: "Keine Angst, ich mach' keine Schüttelreime".

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Für den Film "Zärtliche Chaoten" (1987) standen Fischer und Gottschalk gemeinsam vor der Kamera. (Foto: picture alliance / BREUEL-BILD)

Bevor er sich damals entschlossen habe, mit der Krankheit an die Öffentlichkeit zu gehen, habe ihn die Angst vor einem Outing etwa zwei Drittel seiner Energie gekostet. "Wenn man das erstmal geschafft hat, geht es einem besser. Das ist eine Befreiung."

Ottfried Fischer fühlt mit Gottschalk: Bekenntnis eine Befreiung
07:31 Uhr

Abgeordnete dürfen wieder häufiger Business-Class fliegen

Bundestagsabgeordnete dürfen wieder öfter in der Business-Class fliegen. Laut einem Bericht der "Bild"-Zeitung hat der Ältestenrat unter Leitung von Parlamentspräsidentin Julia Klöckner bereits am 11. September beschlossen, dass Dienstflüge ab zwei Stunden wieder in der teureren Klasse gebucht werden dürfen. Damit wurde die Regel aus der vorherigen Legislaturperiode aufgehoben, nach der Economy-Tickets für Flüge unter vier Stunden verpflichtend waren.

Ein Bundestagssprecher begründete die Änderung damit, dass die Ticketersparnis bei zwei- bis vierstündigen Flügen gegen die eingeschränkte Arbeitsfähigkeit der Abgeordneten abgewogen worden sei. Außerdem würden auf solchen Auslandsflügen häufig vertrauliche Unterlagen vorbereitet. Für den Steuerzahler bedeutet die Neuregelung potenziell höhere Kosten: Ein Flug Berlin - Lissabon kostet am 1. Januar 2026 in der Economy rund 174 Euro, ein Business-Ticket etwa 570 Euro.

Abgeordnete dürfen wieder häufiger Business-Class fliegen
07:30 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser,

der Wahlprüfungsausschuss des Bundestags will heute über den Antrag des Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) auf eine Neuauszählung der Bundestagswahl entscheiden. Es wird damit gerechnet, dass der Ausschuss die Forderung des BSW zurückweist; bereits in der Vorwoche war eine entsprechende Beschlussempfehlung des Gremiums bekannt geworden. Parteigründerin Wagenknecht hat für den Fall einer Ablehnung eine Klage vor dem Bundesverfassungsgericht angekündigt. Von einer Neuauszählung erhofft sich das BSW, doch noch die Fünf-Prozent-Hürde überspringen zu können und in den Bundestag einzuziehen.

Das wird heute außerdem wichtig:

  • Der Bundestag stimmt über das schwarz-rote Steuerpaket ab, das unter anderem eine höhere Pendlerpauschale sowie eine niedrigere Umsatzsteuer in der Gastronomie vorsieht.

  • In Berlin konferieren außerdem die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder. Bundeskanzler Friedrich Merz wird ebenfalls anwesend sein und unter anderem die Vorbereitung zur Olympiabewerbung unterzeichnen.

  • In Wien findet das jährliche Außenministertreffen der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) statt.

  • Bei der Innenministerkonferenz in Bremen wird weiter über die Abwehr von Drohnen, Hybride Bedrohungen und die Einführung des neuen europäischen Asylsystems debattiert.

  • Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hält eine Rede vor dem britischen Parlament - eine seltene Ehre für einen ausländischen Staatsgast. US-Präsident Donald Trump durfte bei seinem Besuch im September nicht vor dem Parlament in London sprechen.

  • Kremlchef Wladimir Putin reist derweil für einen zweitägigen Staatsbesuch nach Indien. Es ist die erste Visite seit Beginn des Ukraine-Kriegs. Indien gibt sich in dem Konflikt offiziell neutral, ist aber weiter ein wichtiger Abnehmer russischen Öls und der Rüstungsindustrie.

  • Die Bundeswehr bekommt die ersten G95-Sturmgewehre.

Mein Name ist Leah Nowak, ich begleite Sie heute durch den frühen "Tag". Bei Fragen, Anregungen oder Kritik schreiben Sie mir gerne an: leah.nowak@ntv.de.

Das wird heute wichtig
06:55 Uhr

Töchter vergiftet: 30 Jahre Haft für Mutter aus Frankreich

Eine Mutter ist für die Vergiftung ihrer beiden Töchter durch Medikamente von einem Gericht in Frankreich zu 30 Jahren Haft verurteilt worden. Die Vorsitzende Richterin des Schwurgerichts von Mont-de-Marsan im Südwesten Frankreichs begründete das Urteil mit der "Schwere der Tat". Die 18 Jahre alte Tochter der Verurteilten war 2019 an einer Überdosis Medikamenten gestorben. Bei der jüngeren Schwester wurden Spuren von Medikamenten nachgewiesen, die ihr nicht verschrieben worden waren.

Das Gericht legte fest, dass die 53-jährige Maylis D. mindestens 20 der 30 Jahre absitzen muss - fünf Jahre mehr, als die Staatsanwaltschaft gefordert hatte. Die Mutter hatte in der Gerichtsverhandlung die Vorwürfe zurückgewiesen.

Töchter vergiftet: 30 Jahre Haft für Mutter aus Frankreich
06:26 Uhr

NS-Verbot: Vier Jahre Haft für Deutschen in Österreich

Ein deutscher Publizist ist in Österreich wegen Verstößen gegen das NS-Verbotsgesetz zu vier Jahren Haft verurteilt worden. Das Landesgericht in Graz sprach ihn als ehemaligen Chefredakteur und Geschäftsführer der rechten Zeitschrift "Aula" schuldig, wie die Nachrichtenagentur APA berichtete. Demnach wurde er auch wegen seiner Aussagen vor Gericht verurteilt, die von den Geschworenen als Verharmlosung von NS-Verbrechen gewertet wurden.

Die Staatsanwaltschaft warf dem Angeklagten vor, in der mittlerweile eingestellten Publikation jahrelang rassistische Ideen, Antisemitismus und andere NS-Stereotype propagiert zu haben. Die letzte Ausgabe der "Aula" erschien 2018.

NS-Verbot: Vier Jahre Haft für Deutschen in Österreich
06:00 Uhr

Meta beginnt mit Ausschluss von Nutzern unter 16 in Australien

Vor dem kommende Woche in Kraft tretenden Verbot von Onlineplattformen für Kinder und Jugendliche hat die Facebook- und Instagram-Mutter Meta damit begonnen, Nutzer unter 16 Jahren von der Plattform auszuschließen. "Wir arbeiten intensiv daran, alle Nutzer, von denen wir wissen, dass sie jünger als 16 Jahre sind, bis zum 10. Dezember zu entfernen", sagte ein Meta-Sprecher "Die Einhaltung der Gesetze wird jedoch ein fortlaufender und vielschichtiger Prozess sein."

Die Unternehmen werden per Gesetz verpflichtet, die Konten entfernen. Bei Verstoß droht ihnen eine Strafe in Höhe von bis zu 49,5 Millionen australischen Dollar (etwa 27,8 Millionen Euro). Australien ist mit dem scharf formulierten Gesetz ein weltweiter Vorreiter.

Meta beginnt mit Ausschluss von Nutzern unter 16 in Australien