Der Tag
10. November 2023
DSCF2333-2-Zuschnitt-Autorenboxmit Friederike Zörner
Zum Archiv
22:37 Uhr

Das war Freitag, der 10. November 2023

Während der Krieg zwischen Israel und der Terrororganisation Hamas unvermittelt weiter tobt und auch in der Ukraine an kein Ende der Kämpfe zu denken ist, rüttelt der Bundesverteidigungsminister die Deutschen auf. Die Bundeswehr müsse "kriegstüchtig" werden, sagt Boris Pistorius. Er wisse, dass dies hart klinge und einige erschreckt habe, so der SPD-Politiker bei der heutigen Bundeswehrtagung in Berlin. Er sage dies aber "nicht mit Leichtfertigkeit". Der Krieg sei "zurück in Europa" und darauf müsse sich Deutschland einstellen.

"Ein souveränes Land muss in der Lage sein, sich gegen äußere Feinde im Ernstfall zur Wehr zu setzen", sagt Pistorius weiter. "Das Ziel muss es sein, es gar nicht erst zum Ernstfall kommen zu lassen durch eine effektive Abschreckung: Krieg führen können, um keinen Krieg führen zu müssen." Dies bedeute es, "kriegstüchtig" zu sein. Dabei gehe es "nicht um Kriegstreiberei", sondern darum, Deutschlands Sicherheit zu gewährleisten. Bundeskanzler Olaf Scholz sichert der Bundeswehr in diesem Zuge "dauerhaft" einen höheren Verteidigungsetat zu. Ob das abschreckend und ertüchtigend genug ist, wird sich zeigen.

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Kommen Sie gut durch die Nacht.

Das war Freitag, der 10. November 2023
22:12 Uhr

Verträge, die Kunden nicht wollten: Vodafone muss 10.000 Euro zahlen

Zwei Vodafone-Kunden haben unabhängig voneinander in den Jahren 2021 und 2022 ihre Festnetz-Verträge gekündigt. Beide bekamen danach einen Anruf von der Vodafone-Hotline. So weit, so gängige Praxis. Doch im Anschluss wurde ihnen eine Rücknahme der Kündigung bestätigt, was einem neuen Vertrag gleichkommt. Dabei hatten die beiden Kunden nach eigener Aussage ihre Kündigung gar nicht rückgängig gemacht und damit auch keinen neuen Vertrag abgeschlossen. Doch das wollte Vodafone so nicht gelten lassen. Die Fälle kamen vor Gericht - mit besserem Ende für die Kunden.

Das Landgericht München teilte nämlich nun auf Anfrage mit, dass Vodafone 10.000 Euro Ordnungsgeld zahlen muss. Zuvor hatte die Verbraucherzentrale Hamburg, die geklagt hatte, den Sachverhalt öffentlich gemacht. Der Beschluss ist vom 1. August. Die Klage war in München eingereicht worden, weil im benachbarten Unterföhring die Kabelgesellschaft von Vodafone ihren Sitz hat. "Dieses Ordnungsgeld sendet eine deutliche Botschaft an Vodafone: Verbraucherinnen und Verbrauchern dürfen nicht an der Nase herumgeführt werden", sagte Julia Rehberg von der Verbraucherzentrale Hamburg. Man habe das Ordnungsgeld akzeptiert, sagte ein Vodafone-Sprecher und betonte die Bedeutung einer kompetenten Beratung.

Verträge, die Kunden nicht wollten: Vodafone muss 10.000 Euro zahlen
21:54 Uhr

Berliner Grünen-Politiker berichtet von Angriff mit Hammer auf ihn - "Anzeige erstattet"

Der Berliner Grünen-Abgeordnete Jian Omar ist eigenen Angaben zufolge in seinem Wahlkreisbüro im Stadtteil Moabit von einer Person mit einem Hammer angegriffen und rassistisch beleidigt worden. Körperliche Verletzungen habe er nicht erlitten. "Ich habe eine Anzeige erstattet", teilte Omar am Abend auf X mit. Die Polizei habe wegen der politischen Motivation der Tat und der Volksverhetzung auch den Staatsschutz informiert und Ermittlungen aufgenommen. Eine Passantin sei eingeschritten und habe ihm zur Seite gestanden. Die Polizei bestätigte den Vorfall auf Anfrage am Abend bislang nicht.

Die Fraktionsvorsitzenden der Grünen im Abgeordnetenhaus, Bettina Jarasch und Werner Graf, verurteilten den Angriff. "Der Angriff mit Hammer zeigt, dass wir in einem Klima aus Hass leben, dem wir alle entgegentreten müssen", teilten sie mit. "Zum Glück sind alle körperlich unverletzt geblieben."

Berliner Grünen-Politiker berichtet von Angriff mit Hammer auf ihn - "Anzeige erstattet"
21:31 Uhr

Proteste vor Auftritt von Till Lindemann in Düsseldorf

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Die Teilnehmenden der Demonstration protestierten gegen Gewalt gegen Frauen. (Foto: dpa)

Der Solo-Auftritt von Rammstein-Frontsänger Till Lindemann sorgt auch in Düsseldorf für Protest. An einer Demonstration nahmen am Abend nach Polizeiangaben rund 150 Menschen teil. Einem Behördensprecher zufolge gab es dabei "keine besonderen Vorkommnisse". Lindemann gastierte mit seinem Solo-Album "Zunge".

Der 60-Jährige stand in den vergangenen Monaten im Zentrum von Vorwürfen, die er zurückgewiesen hatte. Die Berliner Staatsanwaltschaft hatte ihre Ermittlungen gegen den Rockstar eingestellt. Bereits bei den jüngsten Konzerten der Rammstein-Tournee gab es kleinere Proteste. Am Donnerstagabend hatten rund 600 Menschen in Leipzig gegen das Konzert von Lindemann dort protestiert.

Proteste vor Auftritt von Till Lindemann in Düsseldorf
21:03 Uhr

Ist hessisches CDU-SPD-Bündnis ein Vorzeichen für den Bund? Merz äußert sich

Die Entscheidung der hessischen CDU, Koalitionsverhandlungen mit der SPD statt mit den Grünen aufzunehmen, ist nach Worten des CDU-Bundesvorsitzenden Friedrich Merz keine Vorentscheidung für Koalitionen auf Bundesebene. "Die Entscheidung der hessischen CDU, jetzt die Koalitionsverhandlungen mit der SPD und nicht mit den Grünen zu führen, ist zunächst einmal eine Entscheidung der hessischen CDU - aufgrund der hessischen Herausforderungen, die für eine künftige Landesregierung dort bestehen", sagte Merz im "Interview der Woche" des Deutschlandfunks, das am Sonntag ausgestrahlt wird.

Er sei sicher, dass Hessens CDU-Landesvorsitzender Boris Rhein eine kluge Entscheidung getroffen habe. "Ich will allerdings auch sagen, für die Bundespartei ist das keine Vorentscheidung in die ein oder andere Richtung." Richtig sei auch, dass die CDU nicht von den Grünen belehrt werden müsse, "dass wir anschlussfähig bleiben müssen an die Grünen", sagte Merz. "Die Grünen müssen an die Wirklichkeit anschlussfähig bleiben." Sie müssten akzeptieren, dass sie Kompromisse machen müssten. Wenn sie dazu nicht bereit seien, habe die Union andere Optionen.

Ist hessisches CDU-SPD-Bündnis ein Vorzeichen für den Bund? Merz äußert sich
20:42 Uhr

Bestseller-Biografie über Musk wird verfilmt

Liebe Leserinnen und Leser, falls Sie noch nicht genug von dem omnipräsenten Elon Musk haben, habe ich gute Neuigkeiten für Sie: Die Bestseller-Biografie über den High-Tech-Milliardär wird verfilmt. Ein Vertreter der Produktionsfirma A24 teilte mit, das Unternehmen habe einen "hart umkämpften" Deal für die Rechte des Buches von Walter Isaacson gewonnen. Mit Darren Aronofsky stehe bereits der Regisseur und Produzent fest. Aronofsky hatte schon bei Filmen wie "Black Swan" und "The Whale" Regie geführt. Einen Zeitplan für den Film nannte A24 nicht.

Isaacsons Musk-Biografie war im September erschienen und hatte, wie frühere Werke des Autors etwa über Apple-Gründer Steve Jobs und Leonardo Da Vinci, schnell die Spitzen der Bestseller-Listen erreicht. Das Buch beschreibt Musk als einen Mann, der von den Dämonen seiner Kindheit angetrieben wird und davon besessen ist, Menschen auf den Mars zu bringen. Wer ihn auf der Leinwand verkörpern wird, steht noch nicht fest.

Bestseller-Biografie über Musk wird verfilmt
20:15 Uhr

Lindner stellt steuerliche Entlastung für arbeitende Familien in Aussicht

Neben der Erhöhung des Bürgergelds empfindet es Finanzminister Christian Lindner als wichtig, die arbeitenden Familien zu entlasten. "Wir können nicht nur Sozialleistungen an die Inflation anpassen, sondern es muss dann auch eine zusätzliche steuerliche Entlastung im nächsten Jahr geben, für die Menschen, die Steuern zahlen", so der FDP-Politiker im Interview mit RTL. Und er fügte hinzu: "Wir müssen die Menschen, die Bürgergeld beziehen, stärker aktivieren für den Arbeitsmarkt." Damit meinte er auch ukrainische Geflüchtete in Deutschland. "Das sind Hunderttausende Menschen, die im Prinzip dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen, aber gegenwärtig nicht arbeiten, sondern soziale Leistungen beziehen." Hier müsse man die ganze Palette an Maßnahmen einsetzen. "Von der Beseitigung von Qualifikationsmängeln, über die Vermittlung von Jobangeboten und im schlimmsten Fall, wenn jemand sich verweigert, müssen auch Leistungen gekürzt werden. Das ist auch ein Gebot der Solidarität", so der FDP-Chef. Denn wer Sozialleistungen beziehe, müsse sich bemühen, das nur so lange und weit wie nötig zu tun.

Lindner stellt steuerliche Entlastung für arbeitende Familien in Aussicht
19:38 Uhr

"Game of Thrones"-Star und Ehefrau haben ihr Kind verloren

"Game of Thrones"-Star Hafthor Julius Björnsson und seine Ehefrau Kelsey Henson trauern um ihre Tochter. Wie das Ehepaar in einem emotionalen Instagram-Post bekannt gab, hat Henson in der 21. Schwangerschaftswoche eine Totgeburt erlitten. "Mit großer Trauer geben wir die Geburt unserer Tochter Grace Morgan Hafthorsdottir bekannt, die am 8. November in der 21 1/2. Schwangerschaftswoche geboren wurde", heißt es zu einer Reihe an Fotos, die das Ehepaar mit seinem verstorbenen Kind im Krankenhaus zeigen. "Nach einer spürbaren Abnahme der Bewegungen stellten wir fest, dass ihr Herz nicht mehr schlug."

Die erneute Schwangerschaft hatten Björnsson und Henson erst vor knapp drei Wochen, am 19. Oktober, via Instagram verkündet, da war Henson gerade in der 19. Schwangerschaftswoche. Der gebürtige Isländer und die Kanadierin sind seit 2017 ein Paar und gaben sich im August 2018 das Jawort. Im September 2020 wurden sie Eltern eines Sohnes. Aus einer vorherigen Beziehung hat Björnsson eine weitere Tochter.

"Game of Thrones"-Star und Ehefrau haben ihr Kind verloren
19:12 Uhr

Schweizer Polizei findet zweieinhalb Meter langen Tigerpython in Auto

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Tigerpythons sind in großen Teilen der Tropen und Teilen der Subtropen heimisch. (Foto: Polizei Kanton Zug)

Zwischendurch mal eine etwas leichtere und kuriose Meldung: Eine zweieinhalb Meter lange Schlange ist bei einer Polizeikontrolle in der Schweiz zum Vorschein gekommen. Das Reptil, ein Tigerpython, habe sich in einer Styroporbox im Kofferraum befunden, teilte die Polizei im Kanton Zug mit. Über die Herkunft der 15 Kilogramm schweren Schlange machten die vier Insassen des Autos unklare und unterschiedliche Angaben. Weil sie keine Bewilligung für den Besitz vorweisen konnten, wurde der Python in eine Tierklinik gebracht. Er sei nach ersten Erkenntnissen in guter Verfassung gewesen. Einer der Männer habe gefälschte Ausweise dabeigehabt und werde deshalb angezeigt, fügte die Polizei hinzu.

Schweizer Polizei findet zweieinhalb Meter langen Tigerpython in Auto
18:49 Uhr

Neuer Moschino-Chefdesigner stirbt zehn Tage nach seiner Ernennung

Nur zehn Tage nach seiner Ernennung ist der neue Chefdesigner des italienischen Luxus-Modelabels Moschino, Davide Renne, gestorben. Der aus der Toskana stammende 46-Jährige sei in Mailand nach einer "plötzlichen Krankheit" gestorben, erklärte das Modehaus. Renne hatte seinen Posten am 1. November angetreten und hätte im Februar bei der Modewoche in Mailand seine erste Kollektion präsentieren sollen. Es fehlten die Worte "um den Schmerz zu beschreiben, den wir in dieser dramatischen Zeit fühlen", erklärte Massimo Ferretti vom Moschino-Mutterhaus Aeffe. Gemeinsam mit Renne habe das Unternehmen "in einer Atmosphäre des Enthusiasmus und Optimismus für die Zukunft" an einem "ehrgeizigen Projekt" gearbeitet.

Neuer Moschino-Chefdesigner stirbt zehn Tage nach seiner Ernennung
18:22 Uhr

Spektakuläre Wende: Britisches Paar in ägyptischem Hotel laut Gericht an Insektizid gestorben

Ein Ehepaar aus Großbritannien, das während eines Urlaubs im ägyptischen Badeort Hurghada auf mysteriöse Weise starb, hat eine Vergiftung durch Insektizide erlitten. Das ist das Ergebnis einer richterlichen Untersuchung zu den Todesfällen aus dem Jahr 2018, wie die Nachrichtenagentur PA aus einem Gericht im englischen Preston meldete. Demnach starben die Senioren an einer Kohlenmonoxid-Vergiftung, nachdem ein angrenzendes Hotelzimmer mit einer Mischung aus Chemikalien gegen Bettwanzen behandelt worden war.

Der 69 Jahre alte Mann und die 63-jährige Frau, die im August 2018 mit ihrer Tochter und deren Familie im Urlaub waren, starben innerhalb weniger Stunden nach dem Einsetzen von Beschwerden. Der ägyptische Generalstaatsanwalt machte damals fälschlicherweise Darmbakterien für den Tod des Ehepaars verantwortlich (wir berichteten). Die Familie der Eheleute zeigte sich erleichtert, jetzt endlich zu wissen, wie es zu deren Tod gekommen war. "Wir würden alles tun, um sie wieder in unserem Leben zu haben, aber es ist ein kleiner Trost, dass wir wenigstens die Antworten haben, die wir verdienen", zitiert die BBC deren Tochter.

Spektakuläre Wende: Britisches Paar in ägyptischem Hotel laut Gericht an Insektizid gestorben
17:56 Uhr

Edeka will Millionen-Schadenersatz von Cornflakes-Hersteller Kellogg

Ob Cornflakes, "Froot Loops" oder "Smacks": Frühstückszerealien von Kellogg's gelten in der Lebensmittelbranche als Produkte, die viele Kunden unbedingt haben wollen - sind diese in einem Supermarkt nicht zu kaufen, gehen sie woanders hin und tätigen dort ihren gesamten Einkauf. Dessen ist sich auch Edeka bewusst. Die Supermarktkette fährt deswegen im seit Längerem schwelenden Streit mit dem US-Hersteller über höhere Lieferpreise härtere Geschütze auf: Man habe Schadenersatzansprüche gegenüber dem Unternehmen gestellt, teilte Edeka in Hamburg mit. Damit sollen Einbußen für entgangene Erträge und Kunden-Verluste ausgeglichen werden.

Zur Höhe der Schadenersatz-Forderung wollte sich die Genossenschaft nicht äußern, laut "Lebensmittel Zeitung" beläuft sie sich zunächst auf rund 10 Millionen Euro. Dieser Betrag könnte bis Mitte 2024 auf 34 Millionen Euro steigen, sollte Kellogg weiter nicht liefern. Edeka zufolge wollte Kellogg die Preise um bis zu 45 Prozent erhöhen. Dem Vernehmen zufolge akzeptierte die Supermarktkette die Forderungen teilweise, dennoch nahm Kellogg die Belieferung nicht wieder auf - aus Sicht von Edeka hätte das aber geschehen müssen.

Edeka will Millionen-Schadenersatz von Cornflakes-Hersteller Kellogg
17:23 Uhr

Bericht: BND-Mitarbeiter darf trotz antisemitischer und sexistischer Entgleisungen im Dienst bleiben

  • "Na da muss ich dann auch mal fragen, warum sie das auserwählte Volk sind, wenn sie in Auschwitz immer die Selektionstreppe nehmen mussten."

  • "Sie müssen bei der Kollegin, die immer so griesgrämig guckt, mal Pussyslapping machen. Da hauen Sie ihr von hinten mal zwischen die Beine, und wenn Sie Glück haben, dann grüßt Ihr Handballen ihre Schamlippen." Die Kollegin freue sich dann "endlich mal richtig".

Trotz dieser antisemitischen und sexistischen Entgleisungen darf ein Mitarbeiter des Bundesnachrichtendienstes (BND) im Dienst bleiben. Das geht aus einem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts hervor, das im März veröffentlicht wurde und über das der "Spiegel" nun berichtet.

Kolleginnen und Kollegen hatten sich über zahlreiche solcher Äußerungen des Mannes beklagt. Seinen "Selektionstreppen"-Spruch über Juden und sein sexistischer "Pussyslapping"-Ratschlag sind der Führungsetage des BND bekannt, aber harte Konsequenzen muss der Mann dennoch nicht fürchten. Ein Sprecher des BND teilte dem Magazin mit, BND-Chef Bruno Kahl habe den Fall gegenüber Führungskräften und bei zwei Personalversammlungen als "krass und beschämend" bezeichnet. Die Aussagen seien "menschenverachtender Müll", sie machten ihn "fassungslos". Der BND hatte Disziplinarklage erhoben. Das Bundesverwaltungsgericht sprach eine Zurückstufung sowie ein zweijähriges Beförderungsverbot gegen den Beamten aus. Aber: Eine Entfernung des Beamten aus dem Dienst hatte der BND nicht beantragt. Laut Urteil argumentierte die Behörde vor Gericht, dass angesichts der Leistungen des Mitarbeiters eine Zurückstufung angemessen sei.

Bericht: BND-Mitarbeiter darf trotz antisemitischer und sexistischer Entgleisungen im Dienst bleiben
16:59 Uhr

Tempo des Gletscherrückgangs in Grönland vervielfacht sich

Diese neue Studie beseitigt alle verbleibenden Zweifel an den Folgen des Klimawandels für die Gletscher Grönlands: Die Geschwindigkeit, in der diese schmelzen, habe sich in den vergangenen 20 Jahren stellenweise verfünffacht, wie aus einer Untersuchung von Forschern der Universität Kopenhagen im Fachblatt "Nature Climate Change" hervorgeht. Vor der Jahrtausendwende sei das Gletschereis im Südwesten Grönlands um etwa fünf Meter pro Jahr zurückgegangen, derzeit seien es 25 Meter. Das sei eine dramatische Zunahme. Besonders stark sei der Rückgang bei Gletschern am Rand Grönlands und an den Eiskappen.

Für die Studie untersuchten die Wissenschaftler gut 1000 der etwa 22.000 Gletscher Grönlands und griffen dabei nicht nur auf Satellitenbilder zurück, sondern werteten auch 200.000 Fotos und Luftaufnahmen aus den vergangenen 130 Jahren aus. Der an Untersuchung beteiligte Geowissenschaftler Anders Bjørk teilte mit, frühere Studien hätten bereits gezeigt, dass die größten Gletscher Grönlands wegen des globalen Klimawandels und steigender Temperaturen unter gewaltigem Druck stünden. Wegen unzureichender Messmethoden habe es aber noch Zweifel am Umfang gegeben.

Tempo des Gletscherrückgangs in Grönland vervielfacht sich
16:35 Uhr

Prinz Harry erringt wichtigen Sieg vor Gericht

Prinz Harry hat einen wichtigen Sieg in seinem Kampf gegen britische Medien errungen. Der zuständige Richter wies die Anträge des Herausgebers der "Daily Mail" und der "Mail on Sunday" auf Einstellung eines von Harry und anderen Prominenten angestrengten Verfahrens wegen illegaler Informationsbeschaffung durch Journalisten zurück. Damit öffnete er den Weg für einen möglichen Prozess gegen die Mediengruppe ANL.

Die Klägerinnen und Kläger werfen dem Verlag Associated Newspapers (ANL) unter anderem vor, Privatdetektive angeheuert zu haben, um Abhörgeräte in Autos und Wohnungen zu verstecken und illegal private Telefongespräche mitzuschneiden. Der Verlag soll zudem Schmiergelder an Polizisten gezahlt haben, um an vertrauliche Informationen zu gelangen. Zu den Klägerinnen und Klägern gehören neben Prinz Harry der Sänger Elton John und dessen Ehemann David Furnish sowie die britischen Schauspielerinnen Liz Hurley und Sadie Frost. Auch der Politiker Simon Hughes und die Mutter eines Mordopfers haben sich angeschlossen.

Prinz Harry erringt wichtigen Sieg vor Gericht
16:07 Uhr

Kurz nach Geburt der Tochter: Ex-BVB-Torwart Weidenfeller und Frau Lisa verkünden Trennung

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Roman Weidenfeller und seine Frau Lisa im Jahr 2017. (Foto: picture alliance / SvenSimon)

Der ehemalige Fußball-Nationaltorhüter Roman Weidenfeller und seine Frau Lisa haben sich getrennt. "Es stimmt, Lisa und ich sind kein Paar mehr. Wir haben uns einvernehmlich getrennt", bestätigte der 43 Jahre alte Weidenfeller der "Bild"-Zeitung. "Für uns stehen unsere beiden Kinder an erster Stelle. Selbstverständlich werden wir uns als Eltern gemeinsam um deren Wohl kümmern."

Erst im Mai hatte das Ehepaar eine Tochter bekommen. Zudem haben beide einen Sohn, der 2016 zur Welt kam. Nach Aussage des früheren Torhüters von Borussia Dortmund habe das Paar versucht, die Ehe zu retten. Allerdings hätten Sie feststellen müssen, dass es auf lange Sicht nicht mehr funktioniere. "Wir sind beide traurig darüber, dass wir es nicht geschafft haben", sagte Weidenfeller. Wie das Blatt weiter berichtet, trennen die beiden sich nicht zum ersten Mal: Bereits 2018 habe sich das Paar, das 2015 heiratete, zu diesem Schritt entschlossen, aber rund zwei Jahre später wieder zusammen gefunden.

Kurz nach Geburt der Tochter: Ex-BVB-Torwart Weidenfeller und Frau Lisa verkünden Trennung
15:36 Uhr

Mitschüler prügeln 14-Jährigen krankenhausreif - Notoperation

Was ist nur an deutschen Schulen los? Abgesehen von all den bekannten Problemen (fehlendes Personal, marode Gebäude etc.) haben zum Teil gewaltsame und tödliche Vorfälle die Schlagzeilen der vergangenen Tage bestimmt. Aus Baden-Württemberg kommt jetzt diese Nachricht: Zwei Jugendliche sollen nach Polizeiangaben einen 14-jährigen Mitschüler in einer Schule so sehr zusammengeschlagen haben, dass dieser schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht und notoperiert werden musste. Der Jugendliche habe sich mit den beiden mutmaßlichen Schlägern im Alter von 14 und 16 Jahren in der Mensa der Schule in Mutlangen gestritten, teilte die Polizei mit. Im Laufe der Auseinandersetzung hätten die beiden den Jungen zu Boden gerungen und gemeinsam auf das liegende Opfer eingeschlagen. Zwei Lehrerinnen gingen dazwischen und verhinderten weitere Schläge. Die Kriminalpolizei Aalen hat die Ermittlungen zur weiteren Aufklärung des Vorfalls von Mittwoch übernommen.

Mitschüler prügeln 14-Jährigen krankenhausreif - Notoperation
15:12 Uhr

Betrunkener rammt mit Auto früheren "X Factor"-Juror DJ Jerome

Der deutsche Künstler DJ Jerome ist in einen schweren Verkehrsunfall verwickelt worden. Wie RTL unter Berufung auf die Polizei berichtet, hatte Anfang der Woche ein Betrunkener mit seinem Fahrzeug den früheren Juror bei der Vox-Show "X Factor" gerammt. Demnach hatte der 41-Jährige seinen Audi am rechten Fahrbandrand im schleswig-holsteinischen Tornesch abgestellt und am geöffneten Kofferraum gestanden, als der 22-jährige Unfallverursacher aus ungeklärter Ursache auf den parkenden PKW auffuhr. Der Musikproduzent wurde in der Folge zwischen einem Baum und seinem eigenen Fahrzeug eingeklemmt und schwer verletzt. Die Feuerwehr musste den Wagen vorsichtig vorziehen, um ihn zu befreien, berichtet die "Bild"-Zeitung. Demnach schwebte der DJ zeitweise in Lebensgefahr.

Den Unfall bestätigt auch sein Management und Frau Anni in einem gemeinsamen Posting bei Instagram. "Leider hatte Jerome einen schweren unverschuldeten Verkehrsunfall. Er liegt zur Zeit im Krankenhaus und es wird sich bestmöglich um ihn gekümmert", heißt es dort. Nach Polizeiangaben war der 22-jährige Fahrer stark alkoholisiert und muss sich nun in einem Strafverfahren verantworten.

Betrunkener rammt mit Auto früheren "X Factor"-Juror DJ Jerome
14:56 Uhr

Feind Marder: Schäden an Autos hoch wie nie

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Possierlich - aber nicht im Auto. (Foto: IMAGO/blickwinkel)

Marderbisse verursachen immer größere Schäden an Autos. Im vergangenen Jahr belief sich die Schadensumme an kaskoversicherten Fahrzeugen auf 104 Millionen Euro, wie der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) mitteilte. "Die Zahl der Marderbisse ist nur leicht gestiegen, aber der einzelne Schadenfall wird immer teurer", erklärte die stellvertretende GDV-Hauptgeschäftsführerin Anja Käfer-Rohrbach.

2022 zahlten die Versicherer demnach für jeden Marderbiss durchschnittlich fast 500 Euro - rund zehn Prozent mehr als 2021. Aus der GDV-Auswertung geht der Zusammenhang zwar nicht explizit hervor, es liegt jedoch nahe, dass diese Entwicklung zum Teil auf die zunehmende Verbreitung von Elektroautos zurückgeht. Denn bei diesen seien Marderbisse "besonders gravierend", erklärte der Verband. Bei defekten Hochvoltkabeln müsse oft der gesamte Kabelsatz ausgetauscht werden.

Feind Marder: Schäden an Autos hoch wie nie
14:28 Uhr

Opfer in Offenburger Schule von zwei Schüssen getroffen - Lehrerin verletzt

Nach der unbegreiflichen Gewalttat in einer Offenburger Schule kommen immer mehr Details ans Licht. So teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am frühen Nachmittag mit, dass der 15-Jährige, der getötet wurde, von zwei Schüssen getroffen worden ist. Am Donnerstag - wenige Stunden nach der Tat - war von mindestens einem Schuss die Rede gewesen. Tatverdächtig ist ein 15 Jahre alter Mitschüler des Opfers. Nach Abgabe der Schüsse sei eine Lehrerin im Flur vor dem Klassenzimmer auf den mutmaßlichen Täter getroffen, teilten die Ermittler weiter mit. Der Tatverdächtige habe ihr auf den Kopf geschlagen. Die Frau sei leicht verletzt worden.

Der Vater eines unbeteiligten Schulkindes hielt ihn demnach nach der Tat auf. Er habe den Jugendlichen lautstark angesprochen und ihn dazu bewegt, die Schusswaffe abzulegen, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit. "In der Folge hielt der Vater den mutmaßlich aufgebenden Täter bis zum Eintreffen der schnell vor Ort erschienenen Polizeikräfte fest." Die Handfeuerwaffe des mutmaßlichen Todesschützen dürfte nach Angaben der Polizei aus dessen persönlichen Umfeld stammen.

Opfer in Offenburger Schule von zwei Schüssen getroffen - Lehrerin verletzt
14:15 Uhr

Schichtwechsel

Liebe Leserinnen und Leser, meine Kollegin Anja Rau verabschiedet sich in den wohlverdienten Feierabend und ins Wochenende. Bis zum späten Abend begleite ich Sie durch den Nachrichten-Tag. Mein Name ist Friederike Zörner. Bei Fragen oder Anregungen erreichen Sie mich unter friederike.zoerner[at]ntv.de

Schichtwechsel
14:07 Uhr

"Stiff Bull Gold": Bei illegalem Potenzmittel droht Lebensgefahr

Das rheinland-pfälzische Landesuntersuchungsamt warnt vor dem Produkt "Stiff Bull Gold - Instant Coffee". Dabei handle es sich nicht wie auf der Packung angegeben um löslichen Kaffee, sondern um ein illegales Potenzmittel, teilte die Behörde mit.

  • Nach Angaben der Verbraucherschützer enthält das Produkt das Arzneimittel Sildenafil. Medikamente mit diesem Wirkstoff seien demnach zulassungs- und verschreibungspflichtig und würden bei Erektionsstörungen verwendet.

  • Der Behörde zufolge können sie aber zahlreiche Nebenwirkungen hervorrufen, bei gleichzeitiger Einnahme mit Herzmedikamenten drohe sogar Lebensgefahr.

  • "Stiff Bull Gold" werde als rein pflanzliches Naturprodukt angeboten, heißt es vom Landesuntersuchungsamt. Den Käufern werde verschwiegen, dass verschreibungspflichtige Arzneistoffe enthalten seien.

"Stiff Bull Gold": Bei illegalem Potenzmittel droht Lebensgefahr
13:45 Uhr

Hamburger Gerüsteinsturz fordert fünftes Todesopfer

Etwas mehr als eineinhalb Wochen nach einem tödlichen Gerüsteinsturz auf einer Großbaustelle in der Hamburger Hafencity ist ein fünfter Arbeiter gestorben. Der aus Albanien stammende Mann sei am späten Mittwochabend im Krankenhaus seinen schweren Verletzungen erlegen, sagte ein Polizeisprecher.

In einem großen Rohbau in der Hafencity war am Montag vergangener Woche ein über mehrere Stockwerke reichendes Gerüst in einem Aufzugschacht eingestürzt und hatte fünf Arbeiter verschüttet. Vier Männer starben sofort, der fünfte wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen gerettet und kam ins Krankenhaus. Die Ursache des Gerüsteinsturzes ist nach Polizeiangaben weiterhin unklar.

Hamburger Gerüsteinsturz fordert fünftes Todesopfer
13:22 Uhr

Pipeline-Leck: Chinesisches Schiff wohl Schuld am Schaden

Einen Monat nach der Beschädigung der Ostsee-Pipeline Balticconnector verdichten sich die Hinweise, dass die Schäden von einem Anker eines chinesischen Schiffs verursacht wurden. Technische Untersuchungen hätten den Verdacht erhärtet, dass der Ende Oktober gehobene Anker zum Containerschiff "Newnew Polar Bear" gehöre, teilte die finnische Kriminalpolizei mit.

  • Aufgrund technischer Details und auch von Farbabgleichungen könne man den Anker als Teil des Schiffs betrachten, erklärte Ermittler Risto Lohi.

  • Balticconnector verläuft zwischen Finnland und Estland im östlichen Teil der Ostsee. Die Betreibergesellschaften hatten am 8. Oktober plötzlich einen Druckabfall in der Gas-Pipeline bemerkt. Zwei Tage später gab der finnische Präsident Sauli Niinistö bekannt, dass sie wahrscheinlich durch "äußere Aktivität" beschädigt worden sei.

  • Die Ermittler fanden später einen Schiffsanker am Meeresgrund. Die "Newnew Polar Bear" fährt unter der Flagge Hongkongs und gehört einer chinesischen Reederei.

  • Ob es sich bei dem Vorfall um einen Unfall oder um bewusste Sabotage handelte, ist weiterhin unklar.

Pipeline-Leck: Chinesisches Schiff wohl Schuld am Schaden
12:59 Uhr

"Abschreckend": Musks X verliert massenhaft deutsche Nutzer

Wegen der Umwälzungen seit der Übernahme durch Elon Musk kehren einer Umfrage zufolge immer mehr Nutzer der Plattform X den Rücken. Mehr als ein Drittel der Befragten in Deutschland verbringe im früher als Twitter bekannten Netzwerk weniger Zeit als noch vor rund einem Jahr, ergab eine repräsentative Studie im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. Knapp ein Fünftel der aktiven Nutzerinnen und Nutzer habe die Aktivitäten sogar komplett eingestellt.

  • "Die Zunahme von Fake News und Hate Speech und der weitgehende Verzicht auf die Moderation von Inhalten bei Twitter/X wirkt auf Nutzerinnen und Nutzer zunehmend abschreckend", sagte Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder.

  • "Online-Plattformen brauchen heute mehr denn je geschulte Moderatorinnen und Moderatoren, die gemeldete illegale oder regelwidrige Inhalte schnell löschen." Einer Statistik der EU-Kommission zufolge beschäftigt die Alphabet-Tochter Google in Europa die meisten sogenannten Content-Moderatoren, insgesamt knapp 17.000. X komme auf weniger als 3000.

  • Mehr als die Hälfte der Befragten sei der Auffassung, dass Falschinformationen und Hassrede auf X in den vergangenen Monaten zugenommen hätten, hieß es in der Studie weiter. Daher wolle ein Drittel ihr Profil auf dem Kurznachrichtendienst perspektivisch löschen. Weitere elf Prozent spielten mit dem Gedanken.

"Abschreckend": Musks X verliert massenhaft deutsche Nutzer
12:22 Uhr

"Wirklich schrecklich": Hai beißt Frau in den Kopf, Badegäste müssen zusehen

Vor der Küste Südaustraliens ist eine Frau von einem Hai attackiert und schwer am Kopf verletzt worden. Die 32-Jährige war zusammen mit einem Freund im Wasser, als das Tier angriff, wie der Sender 9News berichtete. Der Hai habe sie auch ins Gesicht gebissen.

  • Das Unglück ereignete sich in der Nähe des Ortes Port Noarlunga südlich von Adelaide. Zahlreiche Notdienste waren im Einsatz und leisteten Erste Hilfe, bevor das Opfer in ein Krankenhaus gebracht werden konnte.

  • An dem Strand befanden sich zahlreiche Badegäste, darunter auch viele Kinder. "Es war wirklich schrecklich", sagte Tom Bearne, der in der Region wohnt, dem Sender ABC. "So etwas habe ich hier in meinem ganzen Leben noch nie gesehen."

  • Um welche Hai-Art es sich handelte, war zunächst unklar. Einsatzkräfte suchten nach dem Tier - allerdings zunächst erfolglos.

  • Es war bereits der vierte Haiangriff vor dem Bundesstaat South Australia in diesem Jahr. Zwei der Opfer wurden nie gefunden. Eine 64-Jährige überlebte Anfang Oktober eine Attacke mit schweren Verletzungen am Bein.

"Wirklich schrecklich": Hai beißt Frau in den Kopf, Badegäste müssen zusehen
12:06 Uhr

Königliche Stiftungen: Charles' Wohltätigkeiten steigen auf

Ein halbes Jahr nach der Krönung von Charles III. werden nun auch seine Wohltätigkeitsstiftungen königlich. Im Namen der Stiftungen werde das Wort "Prince" durch "King" ersetzt, teilte der Buckingham-Palast mit. Betroffen ist vor allem Charles' Hauptstiftung The Prince's Trust, die seit Jahrzehnten Jugendliche und junge Erwachsene unterstützt. Sie heißt ab sofort The King's Trust.

Charles hatte die Stiftung 1976 mit seiner Abfindungszahlung von der Marine ins Leben gerufen, damals war er noch Thronfolger. Dem Palast zufolge wurden im Laufe der Jahre mehr als eine Million junge Menschen in schwierigen Lebensumständen unterstützt, unter anderem durch Ausbildung oder die Vermittlung von Jobs. Zudem ist die Stiftung in mehr als 20 anderen Ländern weltweit aktiv.

Umbenannt werden den Angaben zufolge auch die Stiftungen The Prince of Wales's Charitable Fund und The Prince's Foundation, die sich beide unter anderem um Umweltschutz und soziale Inklusion kümmern. Aus ihnen werden The King Charles III Charitable Fund und The King's Foundation.

Königliche Stiftungen: Charles' Wohltätigkeiten steigen auf
11:38 Uhr

Von wegen ausgestorben: Forscher entdecken Igel erstmals seit 1961

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Der Schnabeligel ist nach Forscher David Attenborough benannt. (Foto: picture alliance/dpa/PA Wire)

Forscher haben in Indonesien einen seit Jahrzehnten für ausgestorben gehaltenen Schnabeligel wiederentdeckt. Erst am letzten Tag einer vierwöchigen Expedition und auf der letzten Speicherkarte für die 80 Kamerafallen sei der Zaglossus attenboroughi aufgetaucht, erklärte Expeditionsleiter James Kempton von der Oxford-Universität. Der nach dem berühmten britischen Naturforscher David Attenborough benannte Langschnabeligel war demnach zuvor zuletzt 1961 gesehen worden.

  • Schnabeligel gehören zu den einzigen verbliebenen Säugetieren, die ihre Nachkommen nicht lebend gebären, sondern Eier legen. Sie sind nachtaktiv und scheu und deshalb nur schwer zu finden. Der Attenborough-Langschnabeligel wurde noch nie außerhalb des extrem abgelegenen Zyklopengebirges in der indonesischen Region Papua gesichtet.

  • Dass das Team um Kempton ihn nun fand, hat es auch der Unterstützung durch die örtlichen Gemeinschaften zu verdanken, die ihm halfen, sich in dem abgelegenen und schwierigen Gelände zurechtzufinden und zudem Zugang zu geheiligten Orten gewährten.

  • Für ihre Mühe belohnt wurden die Forscher nun mit wenigen Sekunden dauernden Schwarz-Weiß-Aufnahmen der ungewöhnlichen Kreatur.

Von wegen ausgestorben: Forscher entdecken Igel erstmals seit 1961
11:10 Uhr

Sicherheitskreise: 15-Jähriger hatte Molotowcocktail bei Schul-Attentat dabei

Der mutmaßliche Todesschütze von Offenburg hat nach Informationen aus Sicherheitskreisen auch einen Molotowcocktail dabei gehabt. Es sei ein Brandsatz gefunden worden, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus Sicherheitskreisen.

Der 15-Jährige soll gestern in einer sonderpädagogischen Schule auf einen gleichaltrigen Mitschüler geschossen haben, der kurz darauf seinen Verletzungen erlag. Der tatverdächtige Deutsche kam wegen mutmaßlichen Totschlags in Untersuchungshaft.

Sicherheitskreise: 15-Jähriger hatte Molotowcocktail bei Schul-Attentat dabei
10:48 Uhr

Spektakulärer Juwelendiebstahl im Grünen Gewölbe: Erstes Urteil rechtskräftig

Ein erstes Urteil nach dem spektakulären Juwelendiebstahl aus dem Grünem Gewölbe in Dresden ist rechtskräftig. Ein 24-Jähriger habe sein Urteil akzeptiert und die Revision zurückgenommen, sagte eine Sprecherin des Landgerichts Dresden.

  • Der 24-Jährige war Mitte Mai wegen Mittäterschaft zu einer Jugendstrafe von fünf Jahren verurteilt worden. Die anderen fünf damals verurteilten Männer haben Revision beim Bundesgerichtshof eingelegt. Wann das Gericht eine Entscheidung verkündet, ist noch unklar.

  • Der Kunstdiebstahl aus Sachsens berühmtem Schatzkammermuseum am 25. November 2019 gilt als einer der spektakulärsten in Deutschland. Die Täter erbeuteten 21 historische Schmuckstücke aus Diamanten und Brillanten im Gesamtwert von 116,8 Millionen Euro und verursachten über eine Million Euro Schaden.

Spektakulärer Juwelendiebstahl im Grünen Gewölbe: Erstes Urteil rechtskräftig
10:32 Uhr

Nach Gewalttat in Offenburg: Psychologen betreuen Schüler

Nach dem tödlichen Schuss in einer Schule in Offenburg betreuen Schulpsychologen die jungen Leute der umliegenden Bildungseinrichtungen. Sie unterstützten in der Nachsorge beim Umgang mit der Gewalttat, teilte das baden-württembergische Kultusministerium mit. Die Krisennachsorge vor Ort in der Waldbachschule werde am Montag fortgesetzt.

Kultusministerin Theresa Schopper sagte: "Unsere Gedanken sind jetzt bei der Familie und den Angehörigen des Opfers." Ein Ereignis wie dieses schlage tiefe Wunden in eine Schulgemeinschaft. "Was wir tun können, für die Hinterbliebenen, für Schülerinnen und Schüler sowie für die Lehrkräfte der Waldbachschule, das werden wir tun." Die Waldbachschule blieb an diesem Freitag geschlossen.

Nach Gewalttat in Offenburg: Psychologen betreuen Schüler
10:13 Uhr

Britscher Politiker hat offenbar Millionen-Offerte für Dschungelcamp

Großer Fang für das britische Dschungelcamp? Brexit-Verfechter Nigel Farage könnte sich bald schon den Prüfungen in der Sendung "I'm A Celebrity … Get Me Out Of Here!" stellen. Der "Sun" zufolge befindet sich der 59-Jährige in den letzten Zügen der Verhandlungen mit dem Sender ITV. Die Gage soll demzufolge eine Million Pfund (etwa 1,15 Millioinen Euro) betragen. Farage selbst bestätigte bei GB News, ein Angebot erhalten zu haben.

  • Die neue Staffel - es ist schon die 23. - startet bereits in neun Tagen.

  • Farage zeigt sich gern als "Einer von uns" in Pubs. Seine Karriere begann er bei den konservativen Tories, später Mitglied der Ukip, die das Ziel hatte, Großbritannien aus der EU zu führen. Für sie saß er auch im Europaparlament.

  • Farage war gemeinsam mit Boris Johnson einer der lautstärksten Verfechter des EU-Austritts. Kritiker werfen den Politikern vor, ihren Wahlkampf vor dem Brexit-Referendum 2016 auf Lügen und falschen Angaben aufgebaut zu haben.

Britscher Politiker hat offenbar Millionen-Offerte für Dschungelcamp
09:44 Uhr

Beschwerde über Misshandlung: Schreibt flüchtiger Mörder an Häftling?

Polizei sucht weiterhin nach flüchtigem MörderIm Fall des Ende Oktober entflohenen verurteilten Mörders untersucht das Landeskriminalamt Baden-Württemberg einen angeblichen Brief von ihm. Dieser soll an einen Ex-Mithäftling gegangen sein. "Wir prüfen ein Schreiben", sagte eine LKA-Sprecherin.

Laut den "Badischen Neuesten Nachrichten" soll sich der flüchtige Mörder in dem Schreiben über Haftbedingungen in der JVA Bruchsal beschwert haben. Von angeblichen Misshandlungen sei die Rede. Auch habe der Gewaltverbrecher geklagt, dass das Nichtraucherschutzgesetz im Gefängnis "in keinster Weise eingehalten und umgesetzt" werde.

Der Deutsch-Kasache war als Gefangener der JVA Bruchsal am 30. Oktober bei einem bewachten Ausflug an einen Baggersee im rheinland-pfälzischen Germersheim entkommen. Es war bereits seine achte Ausführung in Begleitung seiner Frau und seiner Kinder. Er war 2012 vom Landgericht Karlsruhe zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt worden, weil er einen 44-Jährigen erwürgt hatte. Er wird weiterhin europaweit gesucht.

Beschwerde über Misshandlung: Schreibt flüchtiger Mörder an Häftling?
09:14 Uhr

Pro-Palästina-Demonstrierende dringen bei "New York Times" ein

Bei einer Protestkundgebung in New York haben sich propalästinensische Demonstranten Zutritt zum Gebäude der "New York Times" verschafft. Wie die US-Zeitung berichtete, sei ein Protestzug mit Tausenden Teilnehmern in Richtung des Times Square in Manhattan gezogen. Dabei seien einige vor dem Wolkenkratzer stehengeblieben, in dem die Zeitung ihren Hauptsitz hat. Dutzende Personen seien in die Eingangshalle eingedrungen, hieß es.

  • Die Zeitung "New York Daily News" berichtete, etwa 30 Personen hätten in der Lobby der "New York Times" Augenzeugen zufolge Parolen skandiert. Demonstranten hätten ihre Gesichter im Gebäude mit Palästinensertüchern verhüllt.

  • Die Demonstranten hätten ein Café im selben Gebäude mit den Worten "Blut an euren Händen", "Free Gaza" und "Free Palestine" besprüht. Bei einem Polizeiauto vor dem Hochhaus sei die Heckscheibe eingeschlagen worden, hieß es.

  • Der Protest habe sich gegen die Berichterstattung der "New York Times" gerichtet, hieß es weiter. Die Demonstranten warfen demnach dem Blatt eine "proisraelische Tendenz" vor.

Pro-Palästina-Demonstrierende dringen bei "New York Times" ein
08:53 Uhr

"Ewige Schuld": Niedersächsischer Ratsherr teilt antisemitischen Post

Im niedersächsischen Algermissen sorgt ein Ratsherr für einen politischen Skandal - jetzt hat er ein Verfahren wegen Volksverhetzung am Hals: Hagen Dierks hat einen anitsemitischen Post geteilt, in dem auch die Wiedereinführung von Judensternen gefordert wurde, berichtet die "Hildesheimer Allgemeine". Er hat diesen zudem mit dem Kommentar "Die ewige Schuld des Deutschen" versehen. Den Post hat Facebook inzwischen entfernt, Dierks hat seinen Repost gelöscht.

Der parteilose Ratsherr verteidigt die Aktion und lehnt einen geforderten Rücktritt ab. Dies sei "völlig lächerlich wie überflüssig", so Dierks laut Zeitung. Er teilte demzufolge in einem Schreiben an den Bürgermeister mit: "Und viele unserer Politiker sehen so wie auch ich, dass wir uns gegenüber den Juden hier und auf der ganzen Welt und natürlich auch in Israel verantwortlich fühlen müssen." Er betonte: "Ansonsten verurteile ich diesen vom Kommentator ins Facebook gestellten Beitrag genau wie Sie auch aufs schärfste."

"Ewige Schuld": Niedersächsischer Ratsherr teilt antisemitischen Post
08:18 Uhr

Klimawandel macht Asyl nötig: Australien schafft "bahnbrechendes Abkommen"

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Tuvalu wird wohl untergehen. (Foto: picture alliance/dpa/MAXPPP)

Australien und der Inselstaat Tuvalu haben am Rande des regionalen Pazifik-Insel-Forums ein "bahnbrechendes" Abkommen unterzeichnet. Die australische Regierung teilte mit, Australien werde ein spezielles Aufnahmeprogramm für die Einwohner von Tuvalu einrichten, die es ihnen ermögliche, nach Australien zu kommen, dort zu leben und zu arbeiten. Dem "bahnrechenden" Abkommen nach könnten anfänglich jährlich 280 Menschen aus Tuvalu nach Australien kommen.

  • Laut einem Bericht der Zeitung "Sydney Morning Herald" wird Australiens Premierminister Anthony Albanese jedoch ankündigen, dass sein Land letztendlich allen 11.200 Einwohnern von Tuvalu Klimaasyl anbieten wird. Die Tageszeitung beruft sich auf mit der Angelegenheit vertraute Personen.

  • Tuvalu ist eine Ansammlung von neun niedrig gelegenen Inseln im Pazifik und eines der am stärksten vom Klimawandel bedrohten Länder der Welt.

Klimawandel macht Asyl nötig: Australien schafft "bahnbrechendes Abkommen"
07:55 Uhr

Verurteilt wegen Diskriminierung: De Niros Firma muss 1,3 Millionen Dollar zahlen

Die Produktionsfirma des US-Schauspielers Robert De Niro muss einer ehemaligen Angestellten wegen geschlechtsspezifischer Diskriminierung 1,3 Millionen Dollar (rund 1,2 Millionen Euro) zahlen. Ein US-Geschworenengericht verhängte die Strafe gegen Canal Productions.

Graham Chase Robinson hatte dem "Taxi Driver"-Star vorgeworfen, sie für typische Frauentätigkeiten eingesetzt zu haben. Demnach musste Robinson Wäsche waschen, De Niros Wohnung saugen und Abendveranstaltungen organisieren - auch nachdem sie in dem Unternehmen in eine Führungsposition aufgestiegen war. De Niro soll laut Chase Robinson zudem Körperkontakt erzwungen und "sexuell aufgeladene" Bemerkungen gemacht haben.

De Niro, der bei der Urteilsverkündung nicht anwesend war, hatte zu Beginn des zweiwöchigen Prozesses die Anschuldigungen seiner früheren Assistentin als "Unsinn" bezeichnet.

Verurteilt wegen Diskriminierung: De Niros Firma muss 1,3 Millionen Dollar zahlen
07:27 Uhr

"The Rock" als US-Präsident? Hollywood-Star offenbart Partei-Anfragen

Schon seit Längerem wird Hollywood-Schwergewicht Dwayne "The Rock" Johnson in den USA als Präsidentschaftskandidat ins Spiel gebracht. So wünschten sich etwa in einer vor zwei Jahren veröffentlichten Umfrage 46 Prozent der befragten US-Amerikaner den Schauspieler und Ex-Wrestler im höchsten Amt der Vereinigten Staaten.

  • Dass diese Möglichkeit gar nicht so unrealistisch ist, wie einige denken mögen, hat der Star nun selbst im Gespräch mit Ex-"Daily Show"-Host Trevor Noah enthüllt. "Ich verrate dir etwas: Ende des Jahres 2022 bekam ich Besuch von beiden Parteien, die mich fragten, ob ich kandidieren würde und ob ich kandidieren könnte", berichtet der 51-jährige Johnson in Noahs Podcast "What Now?".

  • Zu einer Kandidatur des Schauspielers, der zuletzt in "Fast & Furious 10" einen Kurzauftritt absolvierte, wird es aber wohl zumindest vorerst nicht kommen. Denn bereits im vergangenen Jahr erklärte Johnson, dass seine derzeitige Priorität sei, im Leben seiner beiden Töchter Tiana und Jasmine präsent zu sein. Für sie wolle er vor allem "Papa sein", nachdem er zuvor wichtige Lebensereignisse seine heute 22-jährigen Tochter Simone aufgrund seiner zeitraubenden Wrestling-Karriere verpasst hatte.

"The Rock" als US-Präsident? Hollywood-Star offenbart Partei-Anfragen
07:27 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen, werte Leserinnen und Leser!

"Der frühe Vogel fängt den Wurm. Aber Kekse schmecken besser als Wurm. Also schlafe ich aus." Das sagte einst das Krümelmonster in der Sesamstraße. Wenn Sie dies nun gelesen haben, sind Sie aber bereits wach. Und können nun lesen, dass heute vor 54 Jahren die erste Folge der "Sesamstraße" in den USA ausgestrahlt wurde. Darauf erst einmal einen Keks - und die Infos zu allem, was heute wichtig wird:

  • Bundesaußenministerin Annalena Baerbock reist in die Vereinigten Arabischen Emirate, nach Saudi-Arabien und nach Israel. Dort soll es bei Gesprächen vor dem Hintergrund des Krieges unter anderem um die Befreiung der Hamas-Geiseln gehen, unter denen auch Deutsche sind.

  • Bundestrainer Julian Nagelsmann gibt seinen Kader für die anstehenden Länderspiele bekannt. Dabei geht es in Berlin gegen die Türkei (18.11.) und anschließend gegen Österreich (21.11.).

  • Am Abend ist der VfL Wolfsburg in der Fußball-Bundesliga zu Gast bei Borussia Mönchengladbach (20.30 Uhr/DAZN und im ntv.de-Liveticker). In der 2. Liga trifft Krisenklub FC Schalke 04 auf den Tiptop-Aufsteiger SV Elversberg und der Tabellenführer FC St. Pauli empfängt den Dritten Hannover 96 (beide 18.30 Uhr/Sky und im ntv.de-Liveticker).

  • Sechs Wochen vor Weihnachten eröffnet heute die Christkindpostfiliale der Deutschen Post ihre Pforten. Wunschzettel stapeln sich dort bereits jetzt. Wer seinen ebenfalls abschicken möchte: Christkindpostamt - 51766, Engels-Platz 2

Das wird heute wichtig
06:59 Uhr

Startup geht mit Smartphone-Ersatz ohne Display an den Start

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"Ai Pin" - ein kleines Gerät mit Kamera und Laser-Projektor. (Foto: -/Humane/dpa)

Kann Künstliche Intelligenz den häufigen Blick auf das Smartphone überflüssig machen? Ein seit Monaten von viel Hype umgebenes Startup von zwei ehemaligen Apple-Beschäftigten will beweisen, dass die Idee kommerziell erfolgreich sein kann. Die Firma mit dem Namen Humane vermarktet ein kleines Gerät ohne Display, aber mit Kamera, Lautsprecher und Laser-Projektor.

  • Der flache "Ai Pin" mit Kantengrößen von weniger als fünf Zentimetern wird per Magnet an der Kleidung fixiert und auf Brusthöhe getragen. Es hat kein Display, sondern wird über Sprache oder per Handgesten bedient.

  • Die Kamera spielt eine besondere Rolle - sie ist sozusagen das Auge der Künstlichen Intelligenz. Denn die Software kann Objekte erkennen.

  • Mitgründer Imran Chaudhri zeigte ihre Fähigkeiten, indem er eine Handvoll Mandeln vor die Linse hielt und fragte, wie viel Protein sie enthalten. "15 Gramm", war die Antwort, die sich exakt auf die erfasste Menge bezog.

Startup geht mit Smartphone-Ersatz ohne Display an den Start
06:29 Uhr

Hoher Besuch: Erster Moderator will nochmal "Wetten, dass ...?" erleben

"Wetten, dass ...?"-Erfinder Frank Elstner will die letzte Sendung der Show mit Moderator Thomas Gottschalk am 25. November aus dem Publikum verfolgen. "Ich freue mich auf die letzte Sendung, die ich höchstwahrscheinlich im Publikum mitverfolgen werde, und hoffe, dass es ein schöner Abschied wird, an den man sich lange erinnert", sagte der 81-Jährige der "Neuen Osnabrücker Zeitung".

Elstner geht davon aus, den letzten Akt der Spielshow mit Fassung zu verfolgen. "Ich habe so oft in meinem Leben Abschied geübt, dass ich nicht damit rechne, dass mich das umhauen wird." Über ein mögliches Wenn und Aber einer Fortsetzung der Sendung auch ohne Gottschalk wolle er nicht mehr spekulieren, sagte der erste "Wetten, dass ...?"-Moderator. "Über 'Wetten, dass ...?' wurde leider so lange geredet, und es wurde so viel kopiert, dass die Einmaligkeit dieser Sendung verloren gegangen ist."

Hoher Besuch: Erster Moderator will nochmal "Wetten, dass ...?" erleben
06:04 Uhr

Einbrecher versuchte, der Polizei davonzuschwimmen

Ein Einbrecher wollte in Bonn-Castell bei dem Versuch, der Polizei zu entkommen, den Weg über das Wasser wählen. Nachdem der 41-Jährige am frühen Morgen in eine Wohnung eingebrochen war und die Polizei bereits erfolgreich nach ihm gefahndet hatte, drohte er den Beamten damit, in den Rhein zu springen und davonzuschwimmen. Das sagte ein Polizeisprecher. Dabei soll er sich vor den Einsatzkräften ausgezogen haben und ins Wasser gegangen sein.

Als die Polizei ein Rettungsboot dazu holte, entschied sich der Mann dann doch noch dazu, wieder aus dem Wasser rauszukommen. Zu dem Zeitpunkt stand er bereits hüfthoch und etwa zehn Meter von den Polizisten entfernt im Wasser, wie der Sprecher sagte. Die Beamten fuhren anschließend mit dem Mann in ein Krankenhaus. Sobald er dort wieder entlassen wird, soll er in Polizeigewahrsam gebracht werden.

Einbrecher versuchte, der Polizei davonzuschwimmen