Dienstag, 28. April 2020Der Tag

mit Uladzimir Zhyhachou
Uladzimir Zhyhachou
22:27 Uhr

Das war Dienstag, der 28. April 2020

Ist das gut? Ist das schlecht? Die Gesamtzahl der akut mit dem Coronavirus Infizierten sinkt auf unter 40.000. Gleichzeitig steigt aber die Zahl der Neuinfektionen im Vergleich zum Wochenbeginn deutlich. Allerdings: Die steigenden Zahlen sind vermutlich auf verzögerte Meldungen der Gesundheitsämter vom Wochenende zurückzuführen.

Und auch die als wichtig angesehene Ansteckungsrate ist nach Angaben des RKI wieder auf 0,9 gesunken. Hier lesen Sie mehr dazu.

Was war heute sonst wichtig:

Ich wünsche Ihnen einen schönen Abend! Bis morgen!

22:00 Uhr

Roy von "Siegfried und Roy" mit Coronavirus infiziert

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Roy Horn (r.) wurde positiv auf das Coronavirus getestet.

(Foto: picture alliance/dpa)

Jahrzehntelang trat das deutsch-amerikanische Magierduo Siegfried und Roy im ausverkauften "Mirage Hotel" in Las Vegas auf. Bis ein Unfall im Jahr 2003 einen vorzeitigen Schlussstrich unter die Karriere der beiden zog. An Roy Horns 59. Geburtstag, dem 3. Oktober, griff ein Tiger den Magier an und verletzte ihn lebensgefährlich. Seitdem ist Roy teilweise gelähmt.

Jetzt kommt der nächste Schicksalsschlag: Wie mehrere US-Medien unter Berufung auf Horns Pressesprecher berichten, hat sich der 75-Jährige mit dem Coronavirus angesteckt. Demnach spricht Roy gut auf die Behandlung an.

"Siegfried und Roy senden positive Wünsche an alle, die von der Pandemie betroffen sind. Wir werden derzeit keine weiteren Kommentare über Roys Gesundheitszustand abgeben und bitten alle, seine Privatsphäre zu respektieren", so Roys Pressesprecher weiter.

21:46 Uhr

Hillary Clinton stellt sich hinter Joe Biden bei US-Wahl

Nach diversen anderen hochrangigen Demokraten hat sich auch die frühere US-Außenministerin Hillary Clinton offiziell hinter Joe Biden als Präsidentschaftskandidaten der Partei gestellt.

  • In diesen Zeiten brauche das Land einen Anführer und Präsidenten wie Biden, sagte Clinton bei einer öffentlichen Online-Schalte mit Biden. Sie könne es kaum abwarten, bis Biden ins Weiße Haus einziehe. "Ich wünschte, du wärst jetzt schon Präsident", sagte sie an Bidens Adresse.
  • Clinton mahnte, es wäre gut für das Land, wenn es in dieser Krise einen Präsidenten gäbe, der sich auf Wissenschaft und Fakten stütze und Amerika zusammenführe - und nicht nur jemanden, "der einen (Präsidenten) im Fernsehen spielt".
  • Biden dankte Clinton und sagte, eigentlich hätte sie zu diesem Zeitpunkt US-Präsidentin sein sollen. Clinton war bei der Wahl 2016 selbst als Präsidentschaftskandidatin für die Demokraten angetreten - sie unterlag damals aber dem republikanischen Kandidaten Donald Trump.
20:58 Uhr

In Golfclub an Corona-Grenze dürfen nur neun Löcher bespielt werden

Die teils unterschiedlichen Coronavirus-Regelungen in den Bundesländern führen zu manchem Kuriosum. So dürfen auf dem 18-Loch-Platz des Golf-Clubs Bremer Schweiz zurzeit nur neun Löcher bespielt werden. Der Grund: Mitten durch die Anlage verläuft die Landesgrenze zwischen Bremen und Niedersachsen.

Die eine Hälfte des Grüns, die sich auf Bremer Boden befinde, darf seit Samstag unter besonderen Hygienemaßnahmen von den Mitgliedern wieder genutzt werden. Der niedersächsische Teil bleibt dagegen gesperrt.

Vereinspräsident Ralph Bünning hofft, dass er die Anlage ab 4. Mai wieder komplett öffnen darf.

20:32 Uhr

Lukas Podolski arbeitet jetzt mit Aldi zusammen

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Mode von Poldi gibt's jetzt bei Aldi.

(Foto: picture alliance/dpa)

Der Fußballprofi Lukas Podolski kennt sich auch mit Mode aus. Seit Jahren leitet der Weltmeister von 2014 sein eigenes Label "Strassenkicker". Ab dem 7. Mai gibt es seine Kreationen nun auch bei Aldi Nord und Aldi Süd zu kaufen. Freizeitmode für Herren und Kinder, wie das Unternehmen mitteilt.

  • "Ich wollte etwas für junge Familien machen. [...] Ich wollte, dass diese Produkte für jeden zugänglich sind. Das passt einfach", erklärt Podolski, der seit Januar dieses Jahres beim türkischen Fußballverein Antalyaspor unter Vertrag steht.
  • Die Sweatshorts, T-Shirts, Jogginghosen, Caps und Beutel, die der Kicker entworfen hat, sind für Jung und Alt geeignet.
  • Podolski erklärt: "Ich liebe es, mit meinen Kindern zusammen im Partnerlook auf die Straße zu gehen. Da sieht jeder gleich, wir gehören zusammen."
20:02 Uhr

Corona-Proteste in peruanischem Gefängnis - neun Tote

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In ganz Lateinamerika kommt es wegen der Corona-Pandemie in den vergangenen Wochen immer wieder zu Gefangenenmeutereien.

(Foto: picture alliance/dpa)

Bei Krawallen in einem Gefängnis in Peru sind neun Häftlinge ums Leben gekommen. Rund 60 Justizvollzugsbeamte und fünf Polizisten sowie zwei Häftlinge seien bei den Ausschreitungen verletzt worden, teilte die Gefängnisverwaltung des südamerikanischen Landes mit. Die Sicherheitskräfte brachten die Haftanstalt nahe der Hauptstadt Lima nach einigen Stunden wieder unter Kontrolle.

Die Proteste in dem Gefängnis richteten sich gegen die aus Sicht der Gefangenen unzureichenden Schutzmaßnahmen gegen eine Ausbreitung des neuartigen Coronavirus.

20:00 Uhr

Die Videos des Tages

19:35 Uhr

Trump "kann jetzt nicht darüber reden", wie es Kim geht

Seit Tagen ist Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un nicht mehr in der Öffentlichkeit aufgetreten; es gibt Gerüchte, dass er schwer krank ist.

Donald Trump behauptet nun, er habe eine "sehr gute Vorstellung" darüber, wie es Kim gehe, "aber ich kann jetzt nicht darüber reden". Das sagte der US-Präsident bei einer Pressekonferenz im Rosengarten des Weißen Hauses. "Ich wünsche ihm einfach alles Gute. Ich hoffe, es geht ihm gut", so Trump. Später sagte er mit Blick auf Kim weiter: "Niemand weiß, wo er ist."

Mehr dazu lesen Sie hier.
19:10 Uhr

Schauspieler Ron Holzschuh mit 50 Jahren gestorben

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Ron Holzschuh litt vor seinem Tod an einer schweren Krankheit.

(Foto: imago stock&people)

Ron Holzschuh ist tot. Der deutsche Schauspieler ist am gestrigen Montag in seinem Elternhaus im sächsischen Mülsen nach einer kurzen, schweren Krankheit im Alter von nur 50 Jahren verstorben. Das habe sein Management "Radio Zwickau" bestätigt. Auch RTL berichtet vom Tod des Schauspielers. Holzschuh spielte für den Sender in der Serie "Alles was zählt" seit 2019 den Eislauf-Produzenten Niclas Nadolny.

Zuvor war Holzschuh unter anderem in "Verbotene Liebe" oder "Eine wie keine" zu sehen. Auch eine Gastrolle in "Unter uns" hatte er gespielt, bevor er zu "Alles was zählt" kam. Zudem trat er in den vergangenen Jahren in zahlreichen Musicals wie "Evita" und "Saturday Night Fever" auf und auch am Theater überzeugte er mit seinem Spiel.

18:35 Uhr

Passagier schlägt Busfahrer wegen Maskenpflicht ins Gesicht

Was für ein unangenehmer Fahrgast! Zuerst weigerte er sich, in einem Linienbus eine Schutzmaske zu tragen, dann schlug er den Fahrer auch noch ins Gesicht.

  • Im nordrhein-westfälischen Höxter wurde die Polizei zu einem Streit gerufen, weil sich der Fahrgast zunächst weigerte, im Bus eine Maske zu tragen. Die Polizisten statteten den 46-Jährigen sogar mit einer Schutzmaske aus, damit die Busfahrt weitergehen konnte.
  • Am Bahnhof Höxter sprach der Fahrgast den Busfahrer dann erneut an, wieder entwickelte sich ein Streit. Dabei soll der Mann dem 60-jährigen Busfahrer ins Gesicht geschlagen haben.
  • Nach einer kurzen Flucht wurde er festgenommen. Der Mann ist polizeibekannt und wurde wegen Körperverletzung angezeigt.
17:41 Uhr

Mehr als 20 Tote bei Anschlag in Syrien

Bei einem Anschlag auf einem Markt in Nordsyrien sind nach Angaben von Aktivisten mehr als 20 Menschen ums Leben gekommen. "Mindestens 22 Menschen wurden getötet und 27 weitere verwundet, als ein in einem Tanklastwagen platzierter Sprengsatz explodierte", erklärte die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte. Unter den Toten sollen auch sechs von der Türkei unterstützte Rebellenkämpfer sein.

17:02 Uhr

Unbekannte werfen Betonplatte auf Auto

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Zum Glück war der Beifahrersitz unbesetzt.

(Foto: Polizei Dortmund)

Heute Nacht haben Unbekannte eine Betonplatte auf die Autobahn 44 in Nordrhein-Westfalen geworfen und dabei einen Sprinter getroffen.

Nur mit viel Glück blieb die 25-jährige Fahrerin unverletzt, erlitt aber einen Schock. Eine Mordkommission der Polizei Dortmund ermittelt.

Die Betonplatte durchbrach Dach und Frontscheibe des Fahrzeugs und landete am Beifahrersitz. Der Vorfall ereignete sich zwischen den Anschlussstellen Erwitte/Anröchte und Geseke in Höhe einer Brücke. Eine sofort eingeleitete Fahndung nach dem oder den Tätern blieb erfolglos. Die Polizei hofft nun auf Zeugenhinweise.

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Die Betonplatte ist ca. 30 x 30 cm groß.

(Foto: Polizei Dortmund)

17:00 Uhr

Schlagzeilen zum Feierabend

16:55 Uhr
Breaking News

RBB: Landkreis Dahme-Spreewald erteilt Flughafen BER Zulassung

Nach etlichen Fehlschlägen hat der Landkreis Dahme-Spreewald den Flughafen BER freigegeben. Die endgültige Bauabnahme ist nach RBB-Informationen bereits erfolgt.

Mehr dazu lesen Sie hier.
16:29 Uhr

Klopapier-Hersteller brechen Produktionsrekorde

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Nordrhein-Westfalen ist das Klopapier-Eldorado Deutschlands.

Offenbar noch nie wurde in Nordrhein-Westfalen so viel Klopapier hergestellt wie jetzt. Mit 59.302 Tonnen produzierten die fünf größeren Hersteller in NRW gut ein Viertel mehr Toilettenpapier als zur gleichen Zeit im Vorjahr, wie das Statistische Landesamt in Düsseldorf mitteilte. Das entspricht wohl dem höchsten Volumen, das in den vergangenen zehn Jahren in einem Monat hergestellt wurde, wie vorläufige Ergebnisse des Amtes belegen.

Gegenüber dem Februar wurde im März sogar 50 Prozent mehr der gefragten Ware produziert.

Von den 1,05 Milliarden Tonnen Klopapier, die 2019 in Deutschland hergestellt wurden, kam mehr als die Hälfte aus den fünf NRW-Betrieben.

16:06 Uhr

Merkel für deutliche Anhebung des EU-Klimaschutzziels 2030

Kanzlerin Angela Merkel befürwortet eine deutliche Anhebung des EU-Klimaschutzziels für das Jahr 2030. Sie begrüße Vorschläge der EU-Kommission, eine Treibhausgas-Minderung von 50 bis 55 Prozent anzustreben im Vergleich zu 1990, sagte die CDU-Politikerin beim Petersberger Klimadialog. Derzeit gilt ein Ziel von 40 Prozent Minderung.

Mehr dazu lesen Sie hier.
15:40 Uhr

Autofahrer rammt absichtlich zwei Polizisten bei Paris

In einem Pariser Vorort hat gestern ein Mann zwei Polizisten absichtlich angefahren und verletzt. Die französischen Behörden prüfen einen Terrorverdacht gegen den 29-Jährigen. In seinem Wagen fand die Polizei nach dem Angriff ein Messer sowie ein Schreiben zu seinen Motiven, wie die Staatsanwaltschaft in Nanterre mitteilte. Der Mann aus dem Ort Colombes bei Paris begründete die Tat nach Angaben aus Ermittlerkreisen mit der "Situation in Palästina".

Aus dem Umfeld der Ermittlungen erfuhr die Nachrichtenagentur AFP, dass der Angreifer gestand, die Beamten absichtlich gerammt zu haben. Bei seiner Anhörung sagte er demnach, er wolle "sterben, indem er Polizisten tötet".

Die beiden verletzten Polizisten waren auf Motorrädern unterwegs, als sie von dem 29-Jährigen gerammt wurden. Einer von ihnen wurde schwer am Kopf verletzt. Der andere erlitt Verletzungen an den Beinen und am Becken. Die beiden Beamten hatten ein Fahrzeug in Colombes kontrolliert, als ein aus der Gegenrichtung kommender BMW auf ihre Fahrbahn schwenkte und in sie hineinfuhr. Der Fahrer wurde direkt nach der Tat festgenommen.

15:02 Uhr

Zwölf Menschen in Quarantäne nach Grillparty - keine Strafe

Bei einer Grillparty am 19. April in Nordfriesland haben sich drei Gäste mit dem Coronavirus angesteckt, darüber haben wir gestern berichtet. Nach Angaben des Kreises befinden sich nun zwölf Personen in Quarantäne. Neben den sieben Teilnehmern des Festes betreffe das auch fünf Kontaktpersonen, sagte Kreissprecher Hans-Martin Slopianka. Weitere Covid-19-Infektionen seien bislang nicht nachgewiesen.

Sanktionen gegen den Gastgeber der Grillparty wird es nach Angaben des Kreises nicht geben. Zwar seien private Veranstaltungen mit anderen als im selben Haushalt lebenden Personen untersagt, aber nicht mit einem Bußgeld belegt, sagte der Kreissprecher.

14:29 Uhr

Schleswig-Holsteins Innenminister Grote tritt zurück

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Tritt zurück, um "möglichen politischen Schaden" abzuwenden: Kiels Innenminister Grote.

(Foto: picture alliance/dpa)

Schleswig-Holsteins Innenminister Hans-Joachim Grote tritt zurück. Ministerpräsident Daniel Günther habe seinem Wunsch entsprochen, teilte Grote mit. Er wolle mit seinem persönlichen Schritt "möglichen politischen Schaden" abwenden.Grote verwies auf ein staatsanwaltschaftliches Ermittlungsverfahren gegen einen Beamten der Landespolizei und einen Schriftwechsel zwischen ihm und einem Journalisten.

14:20 Uhr

Schichtwechsel

Janis Peitsch verabschiedet sich in den wohlverdienten Feierabend, ab sofort und bis zum späten Abend begleite ich Sie durch den "Tag". Mein Name ist Uladzimir Zhyhachou, ich wünsche Ihnen einen schönen Nachmittag!

13:53 Uhr

Forscher lösen Vermeers Ohrring-Rätsel

Das Meisterwerk des holländischen Malers Jan Vermeer ist weltberühmt. Nun haben internationale Forscher manche Rätsel des Gemäldes "Mädchen mit dem Perlenohrring" nach gut 350 Jahren gelöst.

  • Zu ihrer Überraschung entdeckten die Forscher, dass Vermeer hinter dem Mädchen ursprünglich einen grünen Vorhang gemalt hatte. Der war im Laufe der Jahrhunderte verschwunden, die Farbe verblichen.
  • Mithilfe feinster Röntgen-Scanner sahen die Forscher auch die zarten Wimpern des Mädchens. Sie sind mit dem menschlichen Auge nicht mehr zu sehen.
  • Und verblüffend: "Die Perle ist nur eine Illusion", schreiben die Wissenschaftler. Der Ohrring schwebt, denn das Häkchen fehlt, mit dem er am Ohr befestigt sein müsste.
  • In der Signatur fanden die Forscher sogar noch einige Pinselhaare.

Das größte Geheimnis aber, nämlich wer das Mädchen auf dem Bild ist, konnten die Forscher nicht lüften.

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Das "Mädchen mit dem Perlenohrring" (1665-1667) ist das berühmteste Gemälde Vermeers.

(Foto: picture alliance / dpa)

13:23 Uhr

Großbritannien erinnert an gestorbene Pfleger und Ärzte

Etwa 100 Ärzte und Pfleger sind in Großbritannien bislang an den Folgen einer Corona-Infektion gestorben. An sie wurde heute mit einer Schweigeminute erinnert. Auch Premierminister Boris Johnson nahm teil. Der von seiner Lungenerkrankung genesene Regierungschef hatte am Vortag wieder die Arbeit in der Downing Street aufgenommen.

Die Regierung kündigte an, die Familien der an Covid-19 gestorbenen Ärzte und Pfleger mit je 60.000 Pfund (knapp 69.000 Euro) zu unterstützen.

12:40 Uhr

Berlin: Frau soll bei "Teufelsaustreibung" gestorben sein

Mit einer "Salzwasserkur zur Teufelsaustreibung" sollen drei Männer und eine Frau eine 22-Jährige in Berlin getötet haben. Die Staatsanwaltschaft erhob gegen die Beschuldigten zwischen 34 und 58 Jahren Anklage wegen gemeinschaftlicher gefährlicher Körperverletzung mit Todesfolge. Bei ihnen handelt es sich um den Ehemann des Opfers, ihre Schwiegereltern und einen als "islamischer Wunderheiler" tätigen Mann.

  • Die vier wollten nach Angaben der Staatsanwaltschaft im Winter 2015 die Kinderlosigkeit der jungen Frau "behandeln".
  • Sie sollen das Opfer täglich zur Aufnahme von Wasser gezwungen haben, welches offenbar mit einer gesundheitsschädlichen Dosis Kochsalz angereichert war.

Den Ermittlern zufolge starb die Frau am 7. Dezember 2015 an einer beidseitigen Lungenarterienembolie und einem Hirnödem im Krankenhaus.

12:13 Uhr

Mehr neue Wohnungen genehmigt

In den ersten beiden Monaten des laufenden Jahres sind in Deutschland mehr neue Wohnungen genehmigt worden als im gleichen Vorjahreszeitraum. Die Zahl stieg um 4,0 Prozent auf 51.300 Wohnungen, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden berichtete.

  • Dabei stieg die Zahl der Baugenehmigungen für Mehrfamilienhäuser um 7,9 Prozent und die für Zweifamilienhäuser um 7,6 Prozent.
  • Die Zahl der Baugenehmigungen für Einfamilienhäuser sank dagegen um 1,7 Prozent.

Die Statistiker wiesen allerdings darauf hin, dass Genehmigungen nicht zwangsläufig schnell zu fertiggestellten Wohnungen führten. Die Zahl der nicht begonnenen und nicht abgeschlossenen Bauvorhaben nehme seit einigen Jahren zu.

11:41 Uhr

Gatte soll in Tod von Millionärsfrau verwickelt sein

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Tom Hagen soll in Untersuchungshaft kommen.

(Foto: REUTERS)

Anderthalb Jahre lang fehlt von der norwegischen Millionärsfrau Elisabeth Hagen jede Spur. Zunächst geht die Polizei von einer Entführung aus. Dann nimmt die Polizei urplötzlich ihren Gatten fest. Jetzt erklären die Behörden, warum.

  • Tom Hagen werde die Tötung oder Beihilfe zur Tötung seiner Frau vorgeworfen, gab die Polizei am Vormittag auf einer Pressekonferenz bekannt.
  • Hagen werde am Mittwoch vor einen Untersuchungsrichter gestellt und solle für vier Wochen in Untersuchungshaft genommen werden.
  • Der Verdächtige selbst habe noch keine Stellung zu den Vorwürfen bezogen.
  • Nach Zeitungsinformationen war bereits seit dem vergangenen Sommer im Verborgenen gegen den 70-Jährigen ermittelt worden.

Der Investor Hagen zählt seit Jahren zu den 200 reichsten Menschen Norwegens. Sein Vermögen soll im vergangenen Jahr schätzungsweise etwa 170 Millionen Euro betragen haben. Seine damals 68-jährige Ehefrau war im Oktober 2018 aus dem Familienhaus bei Oslo verschwunden.

Mehr dazu lesen Sie hier.
11:13 Uhr

Schwarzenegger singt für Esel

Tierischer Geburtstag im Hause Schwarzenegger. Der Action-Star hat das Wiegenfest seines Hausesels Lulu gefeiert. Das Tier sei ein Jahr alt geworden, schrieb der 72-Jährige auf Instagram.

Wie in einem kurzen Video zu sehen ist, füttert er das Geburtstagskind mit süßem Gebäck und singt dabei "Happy Birthday". Auch Schwarzeneggers Zwergpony Whiskey ist in dem Clip kurz zu sehen.

Die beiden Tiere tauchen immer wieder in Videos auf, die der Schauspieler in sozialen Medien postet. Zu Beginn der Corona-Krise filmte er sich mit ihnen zu Hause, um seine Fans dazu zu ermuntern, die eigenen vier Wände ebenfalls nicht zu verlassen.

 

10:25 Uhr

Erneute Störung im Vodafone-Netz

Im Kabelnetz von Vodafone hat es am Morgen erneut Störungen bei Internet-Verbindungen gegeben. Grund soll ein Softwareproblem auf einem Server sein, der den Internetverkehr steuere, wie ein Konzernsprecher sagte.

Kunden in Nordrhein-Westfalen, Hessen und Baden-Württemberg hatten zeitweise Probleme, sich mit ihren Geräten ins Internet einzuwählen. Allerdings sei die Störung, die am Morgen seit 06.15 Uhr aufgetreten ist, nicht mehr so gravierend wie am Abend zuvor. Bis wann die Störung endgültig behoben sein soll, ist noch unklar.

09:45 Uhr

Vermisste Millionärsfrau in Norwegen - Ehemann festgenommen

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Elisabeth Hagen wird seit 2018 vermisst.

(Foto: picture alliance/dpa)

Diese Nachricht kommt überraschend: Im Fall der seit anderthalb Jahren vermissten Millionärsfrau in Norwegen ist Medienberichten zufolge plötzlich ihr Ehemann festgenommen worden. Was ihm genau vorgeworfen wird, ist unklar. Die Behörden haben für 10.30 Uhr eine Pressekonferenz angekündigt.

  • Elisabeth Hagen war am 31. Oktober 2018 aus ihrem Familienhaus in Lørenskog bei Oslo verschwunden.
  • Seitdem hat die Familie kein Lebenszeichen von der mittlerweile 69-Jährigen erhalten.
  • Sie ist die Ehefrau des Investors Tom Hagen, der zu den 200 reichsten Menschen Norwegens zählt.
  • Die Polizei ging zunächst von einer Entführung aus. Mittlerweile glauben die Ermittler aber daran, dass die Entführung nur vorgetäuscht wurde und Hagen wahrscheinlich getötet worden ist.
Mehr dazu lesen Sie hier.
09:12 Uhr

Extrem seltener Affe in Tierpark geboren

Sensation in Frankreich: Im Zoo der Zitadelle von Besançon wächst derzeit ein Tonkin-Schwarzlangur heran, wie der Tierpark mitteilte. Die Affen-Geburt fand bereits am 18. März statt, ging in der Aufregung über die Corona-Ausgangssperre im Land aber unter.

"Es handelt sich um eine außergewöhnliche Geburt", betonte die Zooleitung nun. Die Tonkin-Schwarzlanguren sind vom Aussterben bedroht. Von der Art gebe es weltweit "nur geschätzte 2000 Exemplare und nur 133 in Zoos".

  • Nach Angaben des Tierparks ist es erst die fünfte Geburt eines Tonkin-Schwarzlangurs in einem Zoo weltweit.
  • Die Art ist im Südwesten Chinas und im Nordosten Vietnams heimisch. Sie ist vor allem durch Landwirtschaft, Bergbau und die Jagd bedroht.
*Datenschutz

08:18 Uhr

Weidel wettert gegen Corona-Maßnahmen

AfD-Politikerin Alice Weidel hat Bund und Länder aufgefordert, den Ausstieg aus den Corona-Beschränkungen zügiger voranzutreiben. Ansonsten drohe eine Wirtschaftskrise historischen Ausmaßes.

Durch die Niedrigzinspolitik der vergangenen Jahre "haben wir bereits jetzt eine gigantische Geldentwertung", sagte die Vorsitzende der AfD-Bundestagsfraktion der dpa. Diese werde sich verschärfen und "zu einer Verarmung weiter Bevölkerungskreise" führen.

Abgeordnete anderer Fraktionen hatten AfD-Politikern bereits vorgeworfen, sie versuchten, mit Aufrufen zur Aufhebung von Corona-Maßnahmen zu punkten. Die AfD spekuliere wohl darauf, später die wirtschaftlichen Folgen der Gesundheitsschutz-Maßnahmen zu beklagen, ohne für die gesundheitlichen Risiken für die Bevölkerung geradestehen zu müssen.

07:46 Uhr

Pilz-Gen lässt Pflanzen leuchten

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Für die Wissenschaft wäre das Bio-Licht hilfreich, um etwa Prozesse in Pflanzen leichter untersuchen zu können.

(Foto: picture alliance/dpa)

Wissenschaftlern ist bei der Züchtung leuchtender Pflanzen ein weiterer großer Schritt gelungen. Sie haben es mithilfe eines Pilz-Gens geschafft, dass Pflanzen heller leuchten als dies bisher möglich war. Das geht aus einer Studie der Forscher hervor, die in der Fachzeitschrift "Nature Biotechnology" veröffentlicht wurde. Bei ihren Versuchen setzen sie Pilz-DNA in Tabakpflanzen ein.

Ein Ersatz für Straßenlaternen sei das Licht zwar nicht, doch es schaffe eine angenehme grüne Aura, schreiben die Forscher. Gentechnisch veränderte Pflanzen mit Lichteffekten gibt es schon länger. Bislang wurde zum Beispiel ein Enzym verwendet, das auch Glühwürmchen zum Leuchten bringt. Diese Methode brachte allerdings nur eine schwächere Leuchtkraft.

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07:16 Uhr

Oberstes Gericht erlaubt Untersuchung gegen Bolsonaro

Ärger für Brasiliens Präsidenten Jair Bolsonaro: Wegen des Verdachts politischer Einflussnahme auf die Bundespolizei hat das Oberste Bundesgericht Brasiliens die Eröffnung eines Verfahrens gegen den Staatschef genehmigt. Zuvor hatte der ehemalige Justizminister Sergio Moro Bolsonaro schwere Vorwürfe gemacht und war am Freitag von seinem Posten zurückgetreten.

Moro hatte gesagt, er sehe nun keine Möglichkeit mehr, die Unabhängigkeit der Bundespolizei zu bewahren, nachdem Bolsonaro den Chef der Bundespolizei, einen engen Vertrauten Moros, entlassen hatte. Moro gilt als einer der bekanntesten Korruptionsermittler des Landes.

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06:51 Uhr

Atlantiktiefs bringen Regenschauer

Unser Dauerhoch "Odilo" liegt inzwischen am Schwarzen Meer und damit ist der Weg für die Atlantiktiefs frei. Den Anfang machen heute "Yve" und "Xenia". Damit stellt sich bis zum Wochenende sehr wechselhaftes Wetter ein. Bis einschließlich Sonntag kommen verbreitet 10 bis 50 Liter pro Quadratmeter und vom Schwarzwald bis in die Alpen sogar 50 bis 100 Liter herunter. Am wenigsten Regen dürfte aus heutiger Sicht vom Thüringer Becken und dem östlichen Harzvorland bis in die Lausitz mit maximal 5 bis 15 Liter pro Quadratmeter fallen.

Somit geht es heute zunächst noch oft freundlich bis sonnig und trocken los. Lediglich im Westen und Südwesten sind schon vormittags erste Schauer unterwegs. Und die breiten sich im Tagesverlauf immer weiter ostwärts aus und können zudem von Gewittern begleitet sein. Vor allem im Süden zum Teil mit Unwettergefahr durch Starkregen, kleinen Hagel und Sturmböen.

Bis zum Abend trocken und schön bleibt es nur im äußersten Osten. Und dort werden es bei bis zu 26 Grad nochmals gut 10 Sonnenstunden. Ansonsten bringen es die Höchstwerte maximal auf 11 bis 20 Grad.

Die weiteren Aussichten: Bis zum Sonntag bleibt es sehr durchwachsen. In den meisten Regionen fällt am Donnerstag und Freitag - dem 1. Mai - der Hauptteil des Regens.

Die Temperaturen bringen es zunächst noch auf 11 bis 20 Grad, sacken aber am Freitag und Samstag auf 10 bis 17 Grad ab. Der Sonntag hat 12 bis 20 Grad im Programm, bevor es am Montag vor allem im Süden sonniger und wärmer wird. Ihr Björn Alexander

06:48 Uhr

Das wird heute wichtig

Liebe Leserinnen und Leser,

Falschparken, Raserei und andere Verstöße im Straßenverkehr werden künftig schärfer geahndet. Denn ab heute gelten in Deutschland neue Regelungen der Straßenverkehrsordnung. Die Novelle sieht unter anderem höhere Bußgelder vor - auch Fahrverbote können eher verhängt werden. Mehr dazu im Laufe des Tages. Was heute sonst noch wichtig wird:

  • Die Kultusminister der Länder wollen sich auf ein gemeinsames Konzept zur schrittweisen weiteren Öffnung der Schulen verständigen.
  • Die EU-Innenminister beraten über die Auswirkungen der Corona-Krise.
  • Frankreichs Regierung will dem Parlament ihren Plan für die Lockerung der Ausgangsbeschränkungen vorstellen.

Ich werde für Sie bis zum Nachmittag den "Tag" betreuen. Bei Fragen, Anregungen oder Kritik - gerne eine Mail an janis.peitsch[at]nama.de. Los geht's!

06:16 Uhr

Michael Wendler verklagt Eurowings

Schlagersänger Michael Wendler legt sich mit Eurowings an. Der 47-Jährige hat die Fluggesellschaft auf 5275 Euro Schadenersatz verklagt. Er verlangt Geld, weil ein Eurowings-Flug von Düsseldorf nach Miami gestrichen worden war. Er habe damals mit seiner Freundin dorthin fliegen wollen, sagte eine Gerichtssprecherin. Laut einem Bericht ereignete sich der Vorfall im vergangenen Oktober.

  • Wendler habe sich selbst um einen Ersatzflug kümmern müssen, den er bei der Lufthansa fand, so das Gericht.
  • "Allerdings flog die Lufthansa-Maschine nicht direkt nach Miami, so dass eine Übernachtung und ein Mietwagen für den Weitertransport notwendig waren."
  • Dies habe insgesamt 9438 Euro gekostet. Eurowings habe davon bereits 4998 Euro erstattet.

Verhandelt wird am 15. Mai vor dem Landgericht Düsseldorf.

06:04 Uhr