Fundsache

Fundsache, Nr. 1212 "Spektakulärer" Maya-Fries in Guatemala

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Das Maya-Relief ist acht Meter lang und zwei Meter hoch.

(Foto: dpa)

Archäologen entdecken in Guatemala einen "außergewöhnlichen" Maya-Fries aus dem Jahr 600 - und sind begeistert: "Das gibt es nur einmal im Leben eines Archäologen." Dieser Maya-Fries sei "der spektakulärste, den man bis jetzt gesehen hat".

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Eine Archäologin vor dem Maya-Relief aus dem Jahr 600 nach Christus.

(Foto: AP)

Archäologen haben in Guatemala nach eigenen Angaben einen "außergewöhnlichen", rund 1400 Jahre alten Maya-Fries entdeckt. "Das ist ein außergewöhnlicher Fund, wie er nur einmal im Leben eines Archäologen vorkommt", sagte der guatemaltekische Experte Francisco Estrada-Belli bei einer Pressekonferenz in Guatemala-Stadt zur Präsentation der Entdeckung. Dieser Maya-Fries sei "der spektakulärste, den man bis jetzt gesehen hat".

Die Archäologen hatten den acht mal zwei Meter großen Stuck-Fries im Juli auf einer Pyramide im präkolumbianischen Zentrum Holmul im Verwaltungsbezirk Petén entdeckt, rund 600 Kilometer nördlich von Guatemala-Stadt. Er stellt nach Angaben von Archäologe Estrada-Belli Götter sowie mit Federn und Jade verzierte ranghohe Persönlichkeiten dar, die auf Hügeln in Form von Monstern sitzen. Darunter verlaufe eine Bordüre aus 30 Schriftzeichen. Auch die Namen der gezeigten Menschen würden genannt.

"Großes Kunstwerk"

Es handle sich um ein "großes Kunstwerk", sagte Estreda-Belli. Zudem gebe der Fries Aufschluss über eine wichtige Epoche der Maya-Ureinwohner zwischen 250 und 900 unserer Zeitrechnung.

In der bislang wenig erforschten Ausgrabungsstätte Holmul seien zudem die Überreste einer Pyramide aus dem Jahr 600 nach Christus entdeckt worden, sagte Estrada-Belli. Inschriften ließen darauf schließen, dass die Stadt in Konkurrenz zu dem mächtigen Maya-Königreich Tikal stand.

Quelle: ntv.de, AFP/dpa

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