Mittwoch, 21. April 2021Der Tag

mit Uladzimir Zhyhachou
Uladzimir Zhyhachou
22:33 Uhr

Das war Mittwoch, der 21. April 2021

Mehrere Tausend Menschen demonstrieren heute in Berlin gegen die Änderung des Infektionsschutzgesetzes. Doch der Protest bringt nichts - außer Ärger mit der Polizei. Der Bundestag beschließt eine landesweit einheitliche Corona-Notbremse. Den nächtlichen Ausgangsbeschränkungen steht somit fast nichts mehr im Wege.

Was war sonst wichtig:

Ich wünsche Ihnen eine gute Nacht! Bis morgen!

22:05 Uhr

Verkehrsschild landet nach Unfall in Badezimmer

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(Foto: Polizei Bielefeld)

Kuriose Fahrerflucht in Bielefeld: Die Polizei sucht nach einem Unbekannten, der gegen ein Verkehrsschild gefahren ist - das durch den Aufprall laut Polizei fast 50 Meter weiter durchs Badezimmerfenster einer Anwohnerin flog. Die Frau hatte gegen 2.30 Uhr ein lautes Geräusch und ein davon rasendes Auto gehört. "Sie ging in ihr Badezimmer und fand dort auf dem Boden ein Verkehrsschild. Das Fenster und ein Hängeschrank waren beschädigt", teilte die Polizei mit.

Der Autofahrer war laut Ermittlern gegen eine Verkehrsinsel samt Halterung und Verkehrsschild gefahren. "Bei dem Aufprall löste sich das Verkehrszeichen, schleuderte durch die circa 47 Meter entfernte Fensterscheibe gegen den Badezimmerschrank und kam im Raum zu liegen", so die Polizei.

21:33 Uhr

Joko enthüllt Klaas-Statue vor Berliner Hauptbahnhof

Entertainer Joko Winterscheidt hat seinem Kollegen Klaas Heufer-Umlauf eine überlebensgroße Statue vor dem Berliner Hauptbahnhof errichten lassen.

"Ich finde, nach rund 15 gemeinsamen Jahren ist es einfach mal an der Zeit, Danke zu sagen. Danke, Klaas, Danke, dass es Dich gibt", sagte der in einen grauen Frack gekleidete Winterscheidt in einer Liveübertragung auf ProSieben. Er empfing seinen völlig verdutzten Showpartner mit rotem Teppich und Orchester auf dem Bahnhofsvorplatz und enthüllte schließlich das rund zwei Meter hohe Denkmal aus Kupfer.

Heufer-Umlauf sagte lachend: "Das ist das Dümmste, was du jemals gemacht hast." Er protestierte vehement gegen die Aktion. "Ich habe nichts geleistet für dieses Land. Und ich bin noch nicht mal tot - das wäre das kleinste Zugeständnis."

Das Denkmal hat ein rundes Loch auf der Höhe des Herzens, das Passanten laut Winterscheidt mit Mitbringseln ausfüllen sollen, sowie einen Flaschenöffner auf Hüfthöhe.

Wie lange die Statue vor dem Hauptbahnhof bleiben wird, ist unklar.

20:52 Uhr

Chrissy Teigen erhielt nach Fehlgeburt Hilfe von Meghan

Herzogin Meghan und Model Chrissy Teigen sind durch die turbulente und tragische Zeit, die die beiden Frauen zuletzt hinter sich bringen mussten, anscheinend Freundinnen geworden. Das hat Teigen im Gespräch mit Andy Cohen in dessen Web-Sendung "Watch What Happens Live" verraten. Ausgangspunkt sei ausgerechnet die Fehlgeburt gewesen, die Teigen vor kurzem erlitten hatte: "Sie hatte mir wegen meines Babys Jack geschrieben. Sie ist wirklich wunderbar und so liebenswürdig, genau so nett wie alle es sagen."

Im September 2020 hatten sie und Ehemann John Legend den Verlust ihres ungeborenen Kindes ertragen müssen, woraufhin Meghan ihr mit einer Nachricht Beistand leistete.

Im März dieses Jahres bekam Teigen dann die Gelegenheit, sich dafür zu revanchieren. Als das aufsehenerregende Oprah-Interview ausgestrahlt wurde und Meghan auch harsche Kritik dafür entgegenschlug, war Teigen eine der ersten Personen, die ihr im Netz zur Hilfe sprangen. Teigen verriet auch nun, dass es dabei nicht geblieben war. Auch privat hatten die beiden Frauen sich darüber ausgetauscht.

19:56 Uhr

Madrider tötet seine Mutter und isst Leichenteile

In Madrid soll ein Mann Anfang 2019 seine Mutter getötet, ihre Leiche zerstückelt und einige Teile gegessen haben. Nun muss es sich wegen Mordes und Leichenschändung vor Gericht verantworten. Die Staatsanwaltschaft von Madrid fordert 15 Jahre Haft.

  • Der Anklageschrift zufolge war der Mann mit seiner 69-jährigen Mutter in ihrer gemeinsamen Wohnung in einen Streit geraten. Er erwürgte sie und zerstückelte die Leiche, um sie loszuwerden.
  • Dann begann er jedoch, über einen Zeitraum von zwei Wochen Körperteile seiner toten Mutter zu verspeisen, einige von ihnen noch in rohem Zustand. Andere Teile gab er seinem Hund zum Fressen oder warf sie in den Müll, wie örtliche Medien berichteten.
  • Die gruselige Praxis endete erst, als die Polizei aufgrund einer Vermisstenanzeige eines Freunds der Mutter vor der Tür stand. Als die Beamten den für seine Drogenprobleme bekannten Mann fragten, ob seine Mutter in der Wohnung sei, antwortete er nur, sie sei es und ließ die Beamten hinein.
18:40 Uhr

Merkel erklärt ihre Zurückhaltung bei K-Frage

Kanzlerin Angela Merkel hat begründet, warum sie sich aus der Debatte der Unions-Kanzlerkandidatur herausgehalten hat.

"Mit Recht sollen Vorgänger sich aus der Gestaltung ihrer eigenen Nachfolge heraushalten", sagte Merkel bei einer Schalte der konservativen europäischen Parteienfamilie EVP, zu der auch CDU und CSU gehören. Sie habe schon zu viele Vorgänger gesehen, die dies versucht hätten bei bestimmten Positionen. "Und das ist nichts geworden."

17:55 Uhr

Proteste in ganz Russland: Bereits mehr als 300 Festnahmen

Bei Demonstrationen für den Kreml-Kritiker Alexej Nawalny sind in Russland nach Angaben der unabhängigen Beobachtergruppe OVD-Info bereits mehr als 300 Menschen festgenommen worden.

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In zahlreichen Städten Russlands gehen Menschen auf die Straßen, um gegen Putin zu protestieren.

(Foto: imago images/ITAR-TASS)

  • Während in Moskau und St. Petersburg die Solidaritätskundgebungen erst um 20.00 Uhr MESZ starten sollten, gingen im Fernen Osten des Landes ebenso wie im Uralgebiet und in Sibirien die Menschen schon früher auf die Straßen.
  • Die Demonstranten riefen unter anderem "Putin ist ein Mörder" und "Nieder mit dem Zaren" - in Anspielung auf Vorwürfe, dass der Präsident Russland autokratisch wie ein Zar regiere.
  • Bereits im Vorfeld der Demonstrationen waren Sicherheitskräfte massiv gegen Anhänger Nawalnys vorgegangen. In fast 30 Städten gab es Durchsuchungen und Festnahmen.

17:12 Uhr

Auto rast auf Supermarkt-Parkplatz in Passanten - Frau tot

Schrecklicher Unfall in Mülheim an der Ruhr. Auf einem Supermarkt-Parkplatz hat ein 86 Jahre alter Mann die Kontrolle über seinen Wagen verloren und ist in zwei Passanten gerast. Eine 68-jähirge Frau starb, ein 47-Jähriger wurde schwer verletzt.

  • Nach Angaben der Polizei hatte der Senior am Dienstagnachmittag seine Frau an dem Einkaufszentrum abholen wollen. Nachdem sich die 84-Jährige ins Auto gesetzt hatte, habe das Fahrzeug plötzlich beschleunigt. Der Wagen erfasste die beiden Passanten und blieb erst an einer Mauer stehen. Die Frau musste durch die Feuerwehr unter dem Fahrzeug geborgen werden. Sie starb wenig später in einer Klinik. Das zweite Opfer wurde durch den Aufprall mit dem Wagen schwer verletzt.
  • Der Fahrer und seine Frau sowie Zeugen standen unter Schock und mussten ebenfalls behandelt werden.
  • Die Polizei ermittelt zur Unfallursache.
16:35 Uhr

Söder sagt Laschet Unterstützung zu

Nach der Entscheidung für Armin Laschet als Kanzlerkandidaten der Union hat sich CSU-Chef Markus Söder erneut hinter den CDU-Vorsitzenden gestellt.

In einer CSU-Fraktionssitzung im Landtag habe er Laschet erneut die volle Unterstützung im Bundestagswahlkampf zugesichert, verlautete aus Teilnehmerkreisen. Söder habe sehr versöhnlich gesprochen, hieß es. Er sei sehr mit sich im Reinen, sagte der CSU-Vorsitzende demnach. Nach seiner Rede habe Söder außergewöhnlich langen Applaus von den Abgeordneten bekommen.

Landtagsfraktionschef Thomas Kreuzer betonte nach Angaben von Teilnehmern, es sei richtig gewesen, dass Söder ein Angebot gemacht habe. "Viele Menschen in Deutschland haben sich das gewünscht." Kreuzer betonte, die CSU habe bewusst darauf verzichtet, Söder zu unterstützen, indem man andere niedermache. Was die CDU gemacht habe, wolle er nicht kommentieren.

15:51 Uhr
Breaking News

Bundestag beschließt bundeseinheitliche Corona-Notbremse

Der Bundestag hat am Mittwoch eine Bundes-Notbremse gegen die dritte Corona-Welle beschlossen. Mit der entsprechenden Änderung des Infektionsschutzgesetzes rücken Ausgangsbeschränkungen ab 22 Uhr und weitere Schritte zur Vermeidung von Kontakten näher.

Mehr dazu lesen Sie hier.
15:15 Uhr

Schauspieler Thomas Fritsch ist tot

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Thomas Fritsch ist im Alter von 77 Jahren gestorben.

(Foto: imago stock&people)

Thomas Fritsch ist tot. Der Schauspieler ist heute Morgen "friedlich eingeschlafen", wie seine Schauspielkollegin Anja Hauptmann gegenüber "Bunte" bekannt gab. Er wurde 77 Jahre alt.

Fritsch stand viele Jahre vor der Kamera und war unter anderem für seine Rollen in "Der Bergdoktor" und "Die Rosenheim-Cops" bekannt. Zuletzt arbeitete er 2018 an dem Film "Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer".

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14:59 Uhr

In Deutschland gebautes U-Boot vor Bali vermisst: 53 Menschen an Bord

Nördlich von Bali wird ein U-Boot der indonesischen Marine mit Dutzenden Besatzungsmitgliedern vermisst. Das vor 40 Jahren in Deutschland gebaute Unterseeboot KRI Nanggala-402 sei vermutlich gesunken, zitierte das Nachrichtenportal "Kompas" den Militärsprecher Hadi Tjahjanto.

Der Kontakt zur Besatzung ist während einer Militärübung abgebrochen.

Das U-Boot ist vermutlich gesunken.

(Foto: imago images/ZUMA Wire)

  • An Bord sind 53 Menschen.
  • Der Kontakt sei während einer Übung abgebrochen, dann sei das U-Boot etwa 95 Kilometer vor der Insel Bali verschwunden, so Tjahjanto. Möglicherweise befinde es sich in einer Mulde auf dem Meeresboden in etwa 700 Metern Tiefe, hieß es.
  • Laut der Nachrichtenagentur Antara News wurde das knapp 60 Meter lange U-Boot mit diesel-elektrischem Motor 1977 beim Unternehmen Howaldtswerke-Deutsche Werft in Kiel bestellt und 1981 in Betrieb genommen.
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14:26 Uhr

Verirrter Grauwal taucht im Mittelmeer auf

Im Atlantik gelten Grauwale seit Jahrhunderten als ausgerottet, im Mittelmeer leben sie schon gar nicht. Eigentlich sind die Tiere im Tausende Kilometer entfernten Pazifik zu Hause. Nun aber filmen Bootsfahrer ein Exemplar vor Neapel. Das ist ein beunruhigendes Zeichen.

14:15 Uhr

Schichtwechsel

Juliane Kipper verabschiedet sich in den wohlverdienten Feierabend. Ab sofort und bis zum späten Abend versorge ich Sie mit Nachrichten aus aller Welt. Mein Name ist Uladzimir Zhyhachou, ich wünsche Ihnen einen schönen Nachmittag!

13:56 Uhr

30 mutmaßliche Mafiosi auf Sizilien festgenommen

Die italienische Polizei hat auf der Insel Sizilien 30 mutmaßliche Mafiosi festgenommen. Den Männern werde unter anderem Erpressung, Sachbeschädigung und Drogenhandel zur Last gelegt, teilten die Ermittler mit. Der Einsatz richtete sich demnach gegen einen Clan, der zur sizilianischen Mafia Cosa Nostra in der Stadt Enna, im Zentrum der Insel, gehört.

Die Polizei beschlagnahmte außerdem Drogen und Waffen. Der Clan hatte den Polizei-Angaben zufolge den Drogenhandel in der Region kontrolliert. Um ihre Stellung zu sichern, bedrohten die Kriminellen demnach Firmen mit typischen Mafia-Methoden. Sie schlitzen Reifen von Autos auf und ritzten Kreuze in die Karosserie. Ein Unternehmer habe einen Brief mit zwei Projektilen und der Aufforderung zu einer Zahlung erhalten.

13:24 Uhr

Putin warnt vor Überschreitung der "roten Linie"

Der russische Präsident Wladimir Putin hat dem Westen Umsturzversuche auf dem Gebiet der früheren Sowjetunion vorgeworfen und vor einem Überschreiten einer "roter Linie" gewarnt.

  • "Organisatoren jedweder Provokationen, die die Kerninteressen unserer Sicherheit bedrohen, werden ihre Taten so bereuen, wie sie lange nichts bereut haben", sagte Putin bei seiner Rede an die Nation in Moskau.
  • "Aber ich hoffe, dass niemandem in den Sinn kommt, Russland gegenüber die sogenannte rote Linie zu überschreiten. Wo sie verläuft, das werden wir in jedem konkreten Fall selbst entscheiden."
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12:39 Uhr

Großalarm in Krefeld: Polizei befürchtet Anschlag auf Präsidium

Weil sie einen Anschlag auf ihr Präsidium befürchten musste, hat die Polizei in Krefeld (Nordrhein-Westfalen) in der Nacht Großalarm ausgelöst. Ein Zeuge habe beobachtet, wie ein Mann eine unbekannte Flüssigkeit in seinem Wagen verschüttete, berichtete eine Polizeisprecherin.

Er habe dann das rauchende Auto vor den Haupteingang des Präsidiums gefahren, sei ausstiegen und verschwunden. Das Polizeipräsidium in Essen übernahm den Einsatz. Die Feuerwehr löschte einen Schwelbrand im Wagen. Rasch konnte ein polizeibekannter 32-Jähriger als Verdächtiger und mutmaßlicher Fahrer des Wagens festgenommen werden. Im Auto gefundene Dokumente hätten die Ermittler zu seiner Wohnung in Krefeld geführt.

12:04 Uhr

Schlagzeilen zum Mittag

11:21 Uhr

90-Jährige am Telefon um mehr als 25 Millionen Euro betrogen

In Hongkong ist eine wohlhabende 90-Jährige am Telefon um umgerechnet 26,6 Millionen Euro betrogen worden. Die Betrüger hätten sich als chinesische Beamte ausgegeben und die alte Dame zu insgesamt elf Überweisungen binnen fünf Monaten überredet, teilte die Hongkonger Polizei mit.

Vermeintliche chinesische Sicherheitsbeamte hätten die Frau bereits vergangenen Sommer kontaktiert, berichtete die Zeitung "South China Morning Post". Sie sagten der Bewohnerin einer Villa in einem Hongkonger Nobelviertel demnach, dass ihre Identität in einem schweren Kriminalfall in China verwendet worden sei. Nun müsse ihr Geld auf einem von ihnen genannten Bankkonto in Sicherheit gebracht werden. Der Betrug fiel erst auf, als eine Hausangestellte der älteren Dame Verdacht schöpfte und ihre Tochter kontaktierte.

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10:34 Uhr

Geschützter Graupapagei verirrt sich ausgerechnet auf Fensterbank von Zoll

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Graupapageien sind laut Hauptzollamt unter anderem gemäß der Europäischen Artenschutzverordnung sowie des Bundesnaturschutzgesetzes geschützt. 

picture alliance/dpa/Hauptzollamt Dortmund

Ausgerechnet an einem Fenster des Zolls in Dortmund, der auch für Artenschutz zuständig ist, ist ein geschützter Graupapagei gelandet. Das Tier saß am Dienstagmorgen plötzlich auf einer Fensterbank im vierten Stock, wie das Hauptzollamt mitteilte. "Der Kollege dachte erst, es sei eine Taube", sagte eine Sprecherin. Er sei sehr zutraulich gewesen und habe sich widerstandslos ins Gebäude heben lassen.

Bis zum Eintreffen der Feuerwehr, die den Papagei dem Tierschutz übergeben habe, habe es sich der Vogel im Büro auf der Schulter eines Zollbeamten gemütlich gemacht, teilte das Hauptzollamt mit. Woher das Tier stammt, steht demnach noch nicht fest. Nach Angaben der Sprecherin war der Papagei beringt. Darüber könne nun eventuell der Halter ermittelt werden.

09:41 Uhr

Bei Vanessa Hudgens hat es "Zoom" gemacht

Die US-Schauspielerin Vanessa Hudgens hat ihren neuen Freund Cole Tucker beim Meditieren per Video-Chat getroffen. "Ich und Cole haben uns bei einer Zoom-Meditations-Gruppe kennengelernt", sagte die 32-Jährige dem Promiportal "ET Online". Sie sei sehr glücklich mit dem 24-jährigen Baseball-Spieler der Pittsburgh Pirates, so Hudgens. "Er ist einfach ziemlich perfekt für mich." Die Schauspielerin hatte ihre neue Beziehung im Februar öffentlich gemacht. Bereits Ende letzten Jahres hatte ein Foto, auf dem sie ihn umarmte, für Spekulationen gesorgt.

09:01 Uhr

Schlagzeilen am Morgen

08:55 Uhr

Gier nach Welpen: Tierheimmitarbeiter Anfeindungen und Bestechungsversuchen ausgesetzt

In der Corona-Pandemie stellen Tierheime in Deutschland eine deutlich gestiegene Nachfrage fest - aber auch Bedrohungen und Bestechungsversuche. Die ehrenamtlichen Mitarbeiter sähen sich immer wieder Anfeindungen oder Bestechungsversuchen ausgesetzt, sagte Tierschutzbund-Präsident Thomas Schröder der "Neuen Osnabrücker Zeitung" unter Berufung auf eine verbandsinterne Umfrage.

Offensichtlich verbänden viele Menschen mit dem Tierheim-Besuch die Erwartung, sofort ein Tier mit nach Hause nehmen zu können. Aber: "Ein Tierheim ist kein Supermarkt, in dem man Hund, Katze und Co. einfach so mitnehmen kann", erklärte Schröder. Die Helfer in den Einrichtungen müssten sorgfältig abwägen, wem sie Tiere anvertrauten. Mit einer Zurückweisung wiederum kämen nicht alle Interessenten klar. Der Umfrage zufolge hätten die Tierheime gemeldet, der Unmut reiche von Drohungen mit dem Anwalt oder der Anwendung von Gewalt bis hin zu tatsächlichen Handgreiflichkeiten, berichtete die Zeitung online. Der Tierschutzbund spricht dem Bericht zufolge von einer regelrechten Gier vor allem nach Welpen.

07:32 Uhr

Olivia Jones hat Zwangspause sinnvoll genutzt

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Das Buch ist heute im Hamburger Rowohlt-Verlag erschienen.

picture alliance/dpa

Bislang hat die Hamburger Dragqueen Olivia Jones ihr Privatleben eigentlich streng gehütet. Nun wagt sich die gebürtige Niedersächsin erstmals aus der Deckung: Jones hat die Corona-Zwangspause bei ihren Bars, Clubs und Stadtführungen genutzt und ein Buch geschrieben. "Olivia Jones - Ungeschminkt" heißt die Biografie und sie hält, was der Titel verspricht. So plaudert Jones nicht nur ausführlich über ihr Leben als Oliver Knöbel, ihr Liebesleben und ihre Begegnungen mit Promis.

Sie zeigt auch bislang unveröffentlichte Fotos von sich als junger Mann. Die berühmte Travestiekünstlerin und Unternehmerin lässt auf der Reise durch ihr bisheriges Leben nicht viel aus. Auch persönliche Krisen und Angriffe gegen sie umschifft sie nicht. "Wenn ich schon eine Biografie schreibe, dann muss sie auch echt sein", sagte Jones dazu.

06:53 Uhr

Lokführer fährt auf sieben Waggons auf - schwer verletzt

Ein Zug ist in Schleswig-Holstein nahe der Grenze zu Dänemark auf sieben Güterwaggons aufgefahren und hat so einen schweren Bahnunfall verursacht. Ein zwölf Tonnen schwerer Wagen sei hochgeschoben worden und auf die Lok gestürzt, teilte die Bundespolizei in der Nacht mit. Der Lokführer wurde dabei eingeklemmt. Er kam nach dem Unglück am späten Dienstagabend mit schwersten Verletzungen in ein Krankenhaus.

Der Zug sollte den Angaben nach auf der Strecke von Niebüll im Kreis Nordfriesland nach Tondern in Dänemark die sieben Güterwaggons ankoppeln. Dabei sei es auf einem Abstellgleis in Süderlügum zu dem Unfall gekommen. Ein weiterer Waggon rage nun senkrecht in die Höhe. Die restlichen Wagen seien ebenfalls angehoben worden oder entgleist. Die Bahnstrecke wurde gesperrt. Die Aufräumarbeiten gestalteten sich laut Bundespolizei schwierig. Wann die Strecke wieder freigegeben wird, war zunächst unklar. Die Unfallursache sei nun Gegenstand der Ermittlungen, hieß es.

06:30 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen liebe Leserinnen und Leser,

heute will der Bundestag bundesweit einheitliche Regeln zur Bekämpfung der Corona-Pandemie beschließen. Der Abstimmung über die sogenannte Bundes-Notbremse waren tagelange Verhandlungen vorausgegangen. Geplant sind etwa Ausgangsbeschränkungen von 22 Uhr bis 5 Uhr, wie aus dem Entwurf zur Änderung des Infektionsschutzgesetzes hervorgeht. Die geplante Bundes-Notbremse soll gezogen werden, wenn in einem Landkreis oder einer Stadt mehr als 100 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen kommen. Außerdem werden heute noch diese Themen wichtig:

  • Der russische Präsident Wladimir Putin hält in Moskau seine jährliche Rede an die Nation. Der Kremlchef dürfte sich vor allem zur schweren sozialen und wirtschaftlichen Lage in seinem Land im Zuge der Corona-Pandemie äußern. Ein Teil der Rede dreht sich in der Regel auch um Russlands Außenpolitik
  • Der Bundestag debattiert erstmals über eine Neuregelung der Sterbehilfe - gut ein Jahr, nachdem das Bundesverfassungsgericht die alten gesetzlichen Regeln für verfassungswidrig erklärt hat.
  • Das Bundeskabinett will sich mit der Verlängerung der Einsätze deutscher Soldaten im westafrikanischen Mali befassen. Ein Entwurf für das Mandat der Beteiligung am EU-Ausbildungseinsatz EUTM sieht vor, dass künftig statt 450 bis zu 600 Männer und Frauen stationiert werden können.
  • Die britische Königin Elizabeth II. wird 95 Jahre alt. Was unter anderen Vorzeichen Anlass für größere Feierlichkeiten gewesen wäre, wird in diesem Jahr kurz nach dem Tod ihres Gemahls Prinz Philip in aller Stille begangen. Der britischen Nachrichtenagentur PA zufolge wird sie den Geburtstag privat und im kleinen Kreis einiger Familienmitglieder auf Schloss Windsor verbringen.
  • Bundesernährungsministerin Julia Klöckner stellt neue Daten vor, wie sich der Gehalt an Zucker, Fett und Salz in Fertigprodukten entwickelt hat. Hintergrund ist eine vom Kabinett 2018 beschlossene "Reduktionsstrategie". Sie zielt darauf ab, dass sich Hersteller zu schrittweisen Rezeptur-Änderungen verpflichten, um zu einer gesünderen Ernährung beizutragen.
  • Mit breit angelegten Geschwindigkeitskontrollen will die Polizei von morgens um 6 Uhr an Raser in mehreren Bundesländern ausbremsen. Bei dem Blitzermarathon soll 24 Stunden lang kontrolliert werden. Beteiligt sind etwa Thüringen, Bayern, Hessen, Brandenburg und Rheinland-Pfalz.

Mein Name ist Juliane Kipper und ich versorge Sie heute bis in den frühen Nachmittag mit Nachrichten. Sie haben Fragen oder Anregungen? Sie erreichen mich unter: juliane.kipper@nama.de.

06:14 Uhr

Einsame 94-Jährige täuscht Einbruch vor

In Italien hat eine einsame alte Dame einen Einbruch vorgetäuscht, um vor ihrem Umzug ins Seniorenheim noch einmal Besuch zu bekommen. Die 94-Jährige aus der nördlichen Provinz Lecco habe die Beamten am 8. April gerufen, teilte die Polizei auf ihrer Website mit.

Dabei habe sich schnell herausgestellt, dass es keinen Einbruch gegeben habe und sie "nur ein bisschen Gesellschaft" wollte. Wegen dieser "harmlosen Lüge" müsse sie nichts befürchten, versicherten die Beamten. Die Frau habe offenbar keine nahen Verwandten mehr und habe aus "Traurigkeit und Einsamkeit" gehandelt. Die Beamten hätten sie getröstet und seien am nächsten Tag noch einmal wiedergekommen, um nach ihr zu sehen.

05:52 Uhr

Schlagzeilen aus der Nacht

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