Freitag, 19. März 2021Der Tag

mit Uladzimir Zhyhachou
Uladzimir Zhyhachou
22:40 Uhr

Das war Freitag, der 19. März 2021

"Impfen, impfen, impfen" lautet die Devise von Kanzlerin Merkel. Dabei ist der Impfstoff noch immer knapp. Und auch wenn nach Ostern Hausärzte in die Impfkampagne einsteigen, wird es an der Verfügbarkeit des Vakzins nicht viel ändern. Deswegen heißt es nun: "Werden leider von der Notbremse Gebrauch machen müssen". Hier finden Sie die Impfgipfel-Beschlüsse im Überblick.

Was war heute sonst wichtig:

Ich wünsche Ihnen eine gute Nacht und ein erholsames Wochenende! Tschüss!

22:10 Uhr

Das ist das glücklichste Land der Welt

In ihrem Land gibt es für 5,5 Millionen Einwohner rund drei Millionen Saunen. Kein Wunder also, dass sich die Finnen in einer Erhebung unter fast 150 Ländern einmal mehr als die glücklichsten Menschen der Welt erwiesen haben. Sie eroberten den Spitzenplatz des im Auftrag der Vereinten Nationen erhobenen Weltglücksberichts (World Happiness Report) bereits zum vierten Mal.

  • Nach Finnland folgen auf den Plätzen zwei und drei Dänemark und die Schweiz. Überhaupt dominieren europäische Länder an der Spitze: Unter den Top Ten findet sich als einziges nicht-europäisches Land Neuseeland auf Platz neun.
  • Deutschland erreicht seinerseits den 13. Platz, was einen Sprung nach vorn bedeutet: Im vergangenen Jahr wurde die Bundesrepublik noch auf Platz 17 geführt.
  • Für die Erhebung im Auftrag der Vereinten Nationen wurden Einwohner von 149 Ländern zu ihrer Lebensqualität befragt. Zudem wurden verschiedene Indikatoren zugrunde gelegt wie das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf, soziale Unterstützung, die Erwartung an gesunden Lebensjahren, die Abwesenheit von Korruption und die Möglichkeit zu freien Entscheidungen.
21:39 Uhr

Mindestens 18 Tote bei Unfall im Kongo

Im Kongo sind bei einem schweren Verkehrsunfall mindestens 18 Menschen ums Leben gekommen.

Ein Lastwagen sei an einer stark befahrenen Kreuzung in mehrere Autos gerast, teilte ein Sprecher der Lokalregierung mit. Der Unfall sei bei Buhumba in der östlichen Provinz Nordkivu passiert. Mindestens zwei Menschen seien verletzt. Helfer seien noch dabei, weitere Menschen aus den Autowracks zu befreien.

Der Grund des Unfalls ist unklar, aber Behörden vermuten, dass die Bremsen des Lasters versagt hatten.

21:02 Uhr

Wildschwein überrennt Schulkinder in Karlsruhe

Im Stadtgebiet von Karlsruhe hat ein Wildschwein Schulkinder überrannt und Unfälle gebaut. Zunächst lief die Wildsau in die Beifahrerseite eines fahrenden Autos, dann rannte sie in einer anderen Straße in einen weiteren Wagen. In beiden Fälle entstanden Schaden in Höhe von jeweils 1500 Euro.

Ein Wildschwein steht in einem Gehege. Foto: Lino Mirgeler/dpa/Archivbild

Süß aber gefährlich.

(Foto: Lino Mirgeler/dpa/Archivbild)

Anschließend lief das verletzte Schwein von hinten in eine Gruppe von Viertklässlern, die unterwegs zu einem Spielplatz waren. Drei der Kinder stürzten zu Boden. Sie kamen aber mit einigen Schrammen und einem gehörigen Schrecken davon.

Gemeinsam mit einem zweiten Tier flüchtete die Wildsau weiter, ihre Spur verlor sich schließlich im Garten eines Mehrfamilienhauses.

20:25 Uhr

Zehntausende wählen Rotkehlchen zum "Vogel des Jahres"

Das Rotkehlchen ist der "Vogel des Jahres" 2021. Der Singvogel erhielt bei der Wahl die meisten Stimmen, wie der Naturschutzbund Deutschland (Nabu) verkündete.

Seit 1971 ernennen Nabu und der bayerische Landesbund für Vogelschutz (LBV) jedes Jahr einen neuen "Vogel des Jahres". Im Jubiläumsjahr durfte jedoch erstmals die Bevölkerung diesen bestimmen.

Zur Wahl standen Rotkehlchen, Rauchschwalbe, Kiebitz, Feldlerche, Stadttaube, Haussperling, Blaumeise, Eisvogel, Goldregenpfeifer und Amsel. Diese zehn Kandidaten hatten sich im vergangenen Jahr in der Vorrunde unter den 307 heimischen Arten durchgesetzt. Mehr als 450.000 Vogelfreundinnen und Vogelfreunde gaben in den vergangenen zwei Monaten im Finale ihre Stimme auf der Wahl-Homepage ab - fast 60.000 stimmten für das Rotkehlchen.

19:41 Uhr

Biden stolpert auf Stufen der Air Force One

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Joe Biden geht es nach dem Vorfall "einfach großartig".

(Foto: picture alliance/dpa/AP)

US-Präsident Joe Biden ist auf dem Weg in die Präsidentenmaschine "Air Force One" ins Straucheln geraten. Der 78-Jährige stieg in Washington zunächst zügig die Gangway hinauf, trat aber etwa auf halber Strecke neben eine Stufe. In der Folge stolperte er noch zwei Mal und landete schließlich auf seinem linken Knie, wobei er sich mit seiner rechten Hand am Geländer festhielt.

Biden stand wieder auf, strich sich die Hose glatt und setzte seinen Weg zur Flugzeugtür fort. Oben angekommen drehte der US-Präsident sich um und salutierte den Soldaten vor der Maschine, bevor er das Flugzeug betrat.

Auf das Missgeschick angesprochen sagte Bidens Vize-Sprecherin Karine Jean-Pierre: "Es geht ihm gut. Es geht ihm einfach großartig."

19:15 Uhr
Breaking News

Merkel: "Werden leider von Notbremse Gebrauch machen müssen"

Bundeskanzlerin Angela Merkel rechnet angesichts des aktuellen Infektionsgeschehens damit, dass die von Bund und Ländern vereinbarte Notbremse bei einer Sieben-Tage-Inzidenz von 100 gezogen werden muss. In Deutschland sei derzeit bei den Fallzahlen ein exponentielles Wachstum zu beobachten, sagte die Regierungschefin nach einem Impfgipfel mit den Ministerpräsidenten und Ministerpräsidentinnen. "Wir werden leider von der Notbremse Gebrauch machen müssen."

Mehr dazu lesen Sie hier.
19:11 Uhr

Störung legt Whatsapp, Instagram und Facebook lahm

Der Messenger-Dienst Whatsapp und der Bilderdienst Instagram sind in mehreren Ländern ausgefallen. Beim Portal allestoerungen.de schnellten am frühen Abend die Fehlermeldungen von Nutzern für beide Dienste aus dem Facebook-Konzern in die Höhe. Auch Facebook selbst scheint von den Störungen betroffen zu sein.

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18:49 Uhr

Polizei löst Party mit 70 Gästen auf

Schön, wenn man viele Freunde hat. Blöd nur, dass man sie wegen der Corona-Pandemie nicht alle auf einmal treffen darf. Im nordrhein-westfälischen Euskirchen hat die Polizei eine Geburtstagsparty mit 70 Teilnehmern aufgelöst.

Keiner der Gäste habe sich an die Coronaschutzverordnung gehalten, berichtete die Polizei. Mehr als die Hälfte der Feiernden sei geflohen, als ein Streifenwagen eintraf. Veranstalter soll ein 44-Jähriger sein. Er gab an, dass man gerade den 18. Geburtstag seiner Tochter feiern würde.

Als er drohte, Gäste gegen die Polizisten aufzuwiegeln, forderten die Beamten Unterstützung an. Als ein Mann Anordnungen der Polizei nicht folgte, wurde er mit Gewalt zu Boden gebracht. Er und der mutmaßliche Veranstalter erhielten Anzeigen.

18:30 Uhr

Schlagzeilen am Abend

17:58 Uhr

Maskenaffäre: CSU droht Sauter mit Rauswurf aus der Fraktion

Nach Bekanntwerden von Korruptionsermittlungen droht die Spitze der bayerischen Landtags-CSU dem langjährigen Abgeordneten Alfred Sauter mit dem Rauswurf aus der Fraktion. "Auf Beschluss des geschäftsführenden Vorstands prüft und berät die CSU-Fraktion über den Ausschluss Alfred Sauters", teilte die Fraktion mit. Konkret werde dazu zunächst der gesamte Vorstand der Fraktion am Montag zusammenkommen. Bei entsprechendem Votum entscheide dann am Donnerstag die Gesamtfraktion über einen möglichen Ausschluss.

Fraktionschef Thomas Kreuzer gebe Sauter vorab noch einmal "Gelegenheit zur umfassenden Aufklärung", hieß es. Er habe Sauter "nochmals schriftlich aufgefordert, die gegen ihn von der Generalstaatsanwaltschaft erhobenen Vorwürfe bis Sonntag 12 Uhr plausibel und nachvollziehbar auszuräumen", teilte die Fraktion mit.

17:25 Uhr

Mann fährt viermal in selbe Radarfalle - binnen zwei Stunden

Ein Autofahrer ist in Bielefeld binnen zwei Stunden viermal deutlich zu schnell in dieselbe Radarfalle gefahren.

Der Mann sei im Firmenwagen eines Heidelberger Unternehmens in einer Tempo-30-Zone unterwegs gewesen, teilte die Polizei am Freitag mit. Jedes Mal sei er dabei "geblitzt" worden. "Das hätte er eigentlich merken müssen", sagte eine Polizeisprecherin. Das erste Mal sei er 28 Kilometer pro Stunde zu schnell gewesen, dann 21 und 31 km/h zu schnell. Das vierte Mal rauschte er dann nur noch mit 18 Kilometer pro Stunde zu schnell in die Radarfalle.

Dem Mann, der einen Monat nach seiner Serie noch nicht identifiziert war, drohen nun ein Fahrverbot, Punkte in der Flensburger Verkehrssünderdatei und die Zahlung einer größeren Geldsumme.

16:44 Uhr

Corona? Zehntausende feiern im Moskauer Stadion Krim-Einverleibung

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Wladimir Putin, der Star des Abends.

(Foto: imago images/ITAR-TASS)

Party like a Russian? Lieber nicht. Im Moskauer Olympiastadion haben sich gestern Abend Zehntausende Menschen versammelt, um an die Einverleibung der ukrainischen Halbinsel Krim vor sieben Jahren zu erinnern. Videos und Fotos zeigen, wie Menschen ohne Masken eng beieinanderstanden. Das Stadion hat Platz für 81.000 Menschen.

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Einige Konzertbesucher trugen Masken - als Kinnschutz.

(Foto: imago images/ITAR-TASS)

Mehrere prominente Sänger traten auf. Auch Kremlchef Wladimir Putin stand auf der Bühne - ohne Maske.

Ein Reporter des Radiosenders Echo Moskwy berichtete, auf den Tribünen habe es praktisch keine freien Plätze gegeben. Im Publikum sei kaum Abstand gehalten worden. Nur wenige hätten einen Mund-Nasen-Schutz getragen. Kremlsprecher Dmitri Peskow sagte dagegen der Agentur Interfax zufolge, das Stadion sei - wie vorgeschrieben - nur zur Hälfte ausgelastet gewesen.

16:04 Uhr

Grüne planen kein Schattenkabinett für die Bundestagswahl

Die Grünen-Spitze plant auch nach Klärung der Kanzlerkandidatur kein Schattenkabinett für die Bundestagswahl. "Mit diesem angestaubten Machtverständnis der letzten Jahre kommen wir aus meiner Sicht nicht weiter", sagte Parteichefin Annalena Baerbock nach der Vorstellung des grünen Programmentwurfs im Interview mit ntv. "Es gilt jetzt, moderne Politik zu machen. Und das heißt nicht: Einer bestimmt und setzt das durch und wir machen schon mal Personal- und Ministeriums-Geschacher, bevor überhaupt gewählt worden ist."

Baerbock bekräftigte, dass es zur Frage der Kanzlerkandidatur keinen neuen Stand gebe. Sie führe mit Robert Habeck die Partei seit dreieinhalb Jahren gemeinsam. "Gemeinsam hat man mehr Kraft. Und deshalb werden wir die Kanzlerkandidatur-Frage gemeinsam in den nächsten Wochen entscheiden." Man habe bewusst zunächst das Programm präsentiert. "Es ist uns wichtig, erst mal die Inhalte vorzulegen, um dann dem Programm einen klaren personellen Kurs im Wahlkampf zu geben."

15:21 Uhr

Migranten gefesselt ins Meer geworfen? Türkei beschuldigt Griechenland

Der türkische Innenminister Süleyman Soylu erhebt schwere Vorwürfe gegen die griechische Küstenwache.

  • Die türkische Küstenwache habe in der Nacht Flüchtlinge aufgegriffen, die von griechischer Seite mit verbundenen Händen ins Meer geworfen worden seien, twitterte Soylu. Ein Mensch sei tot geborgen worden, zwei habe man retten können. Vier weitere würden vermisst. Die türkische Küstenwache berichtete von drei Toten. Athen äußerte sich vorerst nicht zu dem Vorfall.
  • Die griechische Küstenwache habe die insgesamt sieben Migranten geschlagen, ihnen ihre Sachen abgenommen, sie mit Plastikhandschellen gefesselt und ohne Rettungsweste oder Boot im Meer zurückgelassen, hieß es.
  • Soylu teilte ein Video, das die Rettung zeigen soll und in dem einer der mutmaßlichen Geretteten von dem Vorfall berichtete.
14:52 Uhr

Ein Uhu brütet in der Eifel - Hunderte schauen zu

Mit großer Ausdauer sitzt Uhu-Dame Lotte auf drei Eiern, um dem neuen Eulenleben im rheinland-pfälzischen Kreis Ahrweiler die nötige Wärme zu schenken. Dass ihr Hunderte Menschen dabei zusehen, ahnt sie nicht. Die Gesellschaft zur Erhaltung der Eulen hat dafür extra eine Webcam eingerichtet.

  • Die Naturschützer freuen sich, dass das Nest wie im vergangenen Jahr wieder besetzt ist. Im vergangenen Jahr haben sie bei 164 Brutplätzen insgesamt 240 junge Uhus gezählt.
  • Ein Erfolg, denn Anfang der 1970er Jahre galt der Uhu in der Eifel als ausgestorben.
  • Viel zu sehen gibt es im Video nicht. Die meiste Zeit sitzt die zwölf Jahre alte Lotte mit geschlossenen Augen still auf ihren Eiern. Nahrung bekommt sie von ihrem Partner Leo, der Mäuse oder auch mal ein Kaninchen jagt. Zwischendurch lässt sie auch ihren charakteristischen Ruf erklingen: "U-uuuuh!"
Das Uhuweibchen Lotte brütet in einer Felsnische. Foto: Peter Zschunke/dpa-Zentralbild/dpa

Uhuweibchen Lotte brütet in einer Felsnische.

(Foto: Peter Zschunke/dpa-Zentralbild/dpa)

14:19 Uhr

Massenkarambolage auf A9 - 30 Fahrzeuge beteiligt

Auf der Autobahn 9 in Bayern ist es zu einer Massenkarambolage gekommen. Nach bisherigen Erkenntnissen sind rund 30 Fahrzeuge in den Unfall zwischen Denkendorf und Lenting verwickelt. Mindestens 18 Menschen wurden zum Teil schwer verletzt. Zahlreiche Rettungskräfte sind im Einsatz.

Update: Der Grund sei wohl Hagel gewesen, der plötzlich einsetzte, teilte die Polizei mit. So verloren viele Fahrer die Kontrolle. Die Autobahn Richtung München wurde bei Lenting komplett gesperrt, auch die beiden linken Fahrstreifen Richtung Nürnberg. Die Retter sind auch mit mehreren Hubschraubern im Einsatz, um die Verletzten zu versorgen.

14:15 Uhr

Schichtwechsel

Mein Kollege Christian Herrmann startet jetzt schon ins Wochenende, doch der "Tag" geht natürlich weiter. Ab sofort mit mir, Uladzimir Zhyhachou. Ich wünsche Ihnen einen schönen Nachmittag!

13:51 Uhr

BBC-Reporter in Myanmar von Unbekannten verschleppt

Ein Journalist der britischen BBC ist nach Angaben des Senders in Myanmar verschleppt worden. "Wir sind äußerst besorgt wegen unseres BBC-News-Reporters Aung Thura, der von unbekannten Männern mitgenommen wurde", schreibt die BBC auf Twitter.

  • Der Reporter hat für das lokale Programm der BBC gearbeitet.
  • Die myanmarischen Nachrichtenwebseite Mizzima meldet, ihr Reporter Than Htike Aung sei in Naypyidaw zusammen mit BBC-Kollege Aung Thura "festgenommen" worden.
  • Die BBC rief die Behörden in Myanmar auf, dabei zu helfen, den Kontakt zu ihrem vermissten Reporter herzustellen und zu bestätigen, "dass er in Sicherheit ist".
  • Seit dem Militärputsch am 1. Februar befindet sich Myanmar in Aufruhr. Die Militärjunta geht brutal gegen die Proteste Zehntausender Menschen vor.

13:22 Uhr

"Killer"-Vorwurf von Biden: Erdogan verteidigt Putin

Es wird präsidentiell: Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat seinen russischen Amtskollegen Wladimir Putin gegen Vorwürfe des amerikanischen Staatschefs Joe Biden verteidigt.

  • "In der Tat sind die Aussagen von Herrn Biden über Putin Aussagen, die sich für ein Staatsoberhaupt nicht schicken", sagte Erdogan. Die Äußerungen seien "nicht akzeptabel und schwer zu verdauen".
  • "Meiner Meinung nach hat Herr Putin wirklich sehr, sehr klug und sehr elegant gekontert und damit das nötige getan", ergänzte der türkische Staatschef.
  • Biden hatte in einem Interview die Frage, ob Putin ein "Killer" sei, bejaht und damit breites Entsetzen in Russland ausgelöst.
  • Der Kremlchef hatte Biden daraufhin "gute Gesundheit" gewünscht und vorgeschlagen, das Gespräch live im Fernsehen fortzusetzen.

13:02 Uhr

Mann reißt Taube in Heidelberg Kopf ab

In der Heidelberger Innenstadt haben sich verstörende Szenen ereignet. Ein Mann habe einer Taube am Donnerstag auf einem zentralen Platz in der Innenstadt den Kopf abgerissen, teilt die Polizei mit.

  • Der 49-Jährige gab demnach an, dass der Vogel sich an seinem Mittagessen zu schaffen gemacht hat.
  • Daraufhin habe er das Tier gefangen und enthauptet. Mehrere Zeugen riefen die Polizei. Der Mann, der im Rhein-Neckar-Kreis wohnt, wurde vorläufig festgenommen.
  • Sieben Beamten mussten die aufgebrachte Menge beruhigen. Verständlich ...
12:33 Uhr

AfD-Abgeordneter pöbelt am Flughafen gegen "Maskenterror"

Hansjörg Müller ist bisher vor allem dafür bekannt, dass er Störenfriede in den Bundestag geschleust hat. Am Frankfurter Flughafen hat er nun selbst rumgepöbelt. Stein des Anstoßes: die langen Schlangen und die Abstandsregelungen bei der Passkontrolle.

  • "So, noch einmal. Mein Name ist Hansjörg Müller. Bundestagsabgeordneter, Alternative für Deutschland", macht der stellvertretende Vorsitzende des bayerischen AfD-Landesverbands unmissverständlich klar, mit wem es die Zuschauer zu tun haben.
  • "Die Leute werden hier terrorisiert von irgendwelchen aufgeplusterten Flughafenbeamten", erzählt er traumatisiert. "Alle müssen sich jetzt alle 1,5 Meter hinstellen."
  • Dann erklärt er, wie es richtig gemacht wird: Er komme gerade aus Moskau, echauffiert sich Müller. "Ich war zehn Tage lang frei einkaufen, ich war frei im Kino, ich war frei im Geschäft ohne diesen scheiß Maskenterror."
  • Als ihn ein Flughafen-Mitarbeiter bittet, eine Maske zu tragen, wettert Müller, er habe eine gültige Maskenbefreiung, "und wenn Sie mich jetzt hier noch mal anscheißen, ist aber Ende im Gelände."
  • Ein Verhalten, auf das er stolz ist: "Ich empfehle es jedem Bundesbürger, sich so zu verhalten, dass dieser Spaß endlich hier aufhört."
12:06 Uhr

Studie: Deutschland drohen extremere Dürren als 2018

Trotz teils üppiger Niederschläge haben sich viele Böden in Deutschland noch nicht von den letzten drei sehr trockenen Jahren erholt. Darunter litten Wald und andere Vegetation, hat das Alfred-Wegener-Institut (AWI) in Bremerhaven mitgeteilt. Die Zukunftsaussichten sind demnach düster.

  • Wissenschaftler des AWI haben eine neue Dürre-Studie im Fachmagazin "Communications Earth & Environment" veröffentlicht. Sie kommen zu dem Ergebnis, dass Dürren in Deutschland künftig noch extremer ausfallen könnten, als dies 2018 in Teilen des Landes der Fall war.
  • Damals war unter anderem der Pegel der wichtigsten europäischen Wirtschaftsader, des Rheins, so stark gesunken, dass viele Frachtschiffe nur noch zum Teil und manche gar nicht mehr mit Ware beladen werden konnten.
  • "Wir müssen uns darauf einstellen, dass es im Zuge des Klimawandels in Deutschland zukünftig zu Extremdürren kommen kann, die in der modernen Land- und Forstwirtschaft enorme Schäden anrichten", erklärte AWI-Forscherin Monica Ionita-Scholz. "Wir haben in unserer Studie erstmals versucht, die treibenden Faktoren (...) zu identifizieren."

12:00 Uhr

Schlagzeilen am Mittag

11:41 Uhr

Tod von Corona-Leugner: Tansania vereidigt neue Präsidentin

Tansania hat eine neue Staatschefin. Vizepräsidentin Samia Suluhu Hassan wurde in Daressalam als neue Präsidentin vereidigt und ist somit die erste Frau, die das Amt bekleidet. Sie folgt auf John Magufuli, der das Coronavirus geleugnet hatte und vorgestern gestorben war.

  • Samia Suluhu Hassan stammt von der halbautonomen Inselgruppe Sansibar und ist seit 2015 Vizepräsidentin von Tansania. Sie übernimmt das Amt bis zur nächsten Wahl 2025.
  • Ihr Vorgänger, John Magufuli, starb den Angaben am Mittwoch im Alter von 61 Jahren an Herzversagen. Vorher wurde aufgrund seiner längeren Abwesenheit aber auch spekuliert, er könnte an Covid-19 erkrankt sein.
  • Tansania gibt seit vergangenen Mai keine offiziellen Corona-Zahlen mehr bekannt. Unter anderem im beliebten Urlaubsparadies Sansibar gibt es für ausländische Touristen so gut wie keine Einschränkungen.
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Samia Suluhu Hassan leistet ihren Amtseid.

(Foto: REUTERS)

11:16 Uhr

Wirtschaftsauskunftei erwartet Insolvenzwelle

Das sind keine guten Nachrichten. Die Wirtschaftsauskunftei Crifbürgel rechnet damit, dass sich die Zahl der Firmenpleiten im Vergleich zu 2020 mehr als verdoppeln könnte. "Bedingt durch die Corona-Krise haben viele Unternehmen in Deutschland derzeit wirtschaftliche Probleme", sagte Crifbürgel-Geschäftsführer Frank Schlein.

  • Seinen Angaben zufolge sind insgesamt 35.500 Firmeninsolvenzen möglich. Mehr als 300.000 Unternehmen seien aktuell in finanziellen Schwierigkeiten, sagte Schlein.
  • In den Insolvenzzahlen spiegelt sich diese Entwicklung bislang noch nicht wider. Hauptursache ist laut Auskunftei die Aussetzung der Insolvenzantragspflicht in Kombination mit den zahlreichen Hilfspaketen.
  • Die Auswirkungen der Pandemie auf die Wirtschaft würden deshalb erst allmählich - in diesem und im kommenden Jahr - voll sichtbar, sagte Schlein.

10:58 Uhr

Facebook baut Kinderversion von Instagram

Facebook will eine neue Version seiner beliebten Foto-App Instagram nur für Kinder bauen. "Buzzfeed News" berichtet, dass das Unternehmen die Pläne in einem internen Memo angekündigt hat.

  • Die Version ist demnach für Kinder gedacht, die jünger als 13 Jahre sind, damit sie Instagram "sicher ausprobieren" können.
  • "Kinder fragen ihre Eltern immer öfter, ob sie Apps benutzen können, um mit ihren Freunden in Verbindung zu bleiben", hat ein Facebook-Sprecher dem britischen "Guardian" die Pläne auf Nachfrage erklärt. Aktuell gebe es für Eltern in solchen Fällen nicht viele Optionen.
  • Instagram ist derzeit nur für Nutzer ab 14 Jahren erlaubt.
  • Um die zu schützen, arbeitet Facebook außerdem an Plänen, wonach erwachsene Nutzer nicht länger ungefragt Nachrichten oder Fotos an jugendliche Nutzer schicken können.
10:30 Uhr

Augenzeugen filmen: Zug rast in liegengebliebenen Lkw

10:05 Uhr

Klinik "belohnt" Mitarbeiter mit Fünf-Euro-Gutschein

Die Heliosklinik im thüringischen Meinigen hat es sich womöglich mit seinen Mitarbeitern verscherzt. Wie die "Bild"-Zeitung berichtet, wollte sich das Medizinische Versorgungszentrum (MVZ) der Klinik beim Personal für dessen Einsatz in der Corona-Krise bedanken - und hat ihm gönnerhaft einen Shopping-Gutschein über fünf Euro zugeschickt.

  • "Vielen Dank, für die unermüdliche Unterstützung in der noch immer stark herausfordernden Situation", heißt es laut "Bild"-Zeitung in dem Schreiben. Man wolle einen kleinen Beitrag dazu leisten, dass sich die Klinik-Mitarbeiter einen kleineren Herzenswunsch erfüllen könnten.
  • Das kam überhaupt nicht gut an, einige Mitarbeiter glaubten an einen schlechten Scherz. Schließlich ist das Personal in der 50 Meter entfernten MVZ-Hauptklinik mit Prämien von bis zu 1500 Euro und einem 100 Euro-Gutschein belohnt worden.
  • Unsere Kollegen von rtl.de haben nachgefragt, wie es zu dieser Ungleichbehandlung gekommen ist. Man habe den Mitarbeitern der ambulanten Einrichtungen "eine kleine Aufmerksamkeit zukommen" lassen wollen, erklärt die Helios Versorgungszentren GmbH. Dieses "kleine Dankeschön" stehe nicht im Zusammenhang mit einer Corona-Prämie. Hoffentlich.
Mehr dazu lesen Sie hier.
09:38 Uhr

Kaufpreis für Spahns Villa darf jetzt genannt werden

Jens Spahn gibt anscheinend nach: Der Berliner "Tagesspiegel" berichtet, dass der Gesundheitsminister künftig nicht mehr gegen Medien vorgehen will, die über den Kaufpreis seiner Villa im Berliner Ortsteil Dahlem berichten.

  • In einem Schreiben erklären die Anwälte von Spahn laut "Tagesspiegel" ihren "Rechteverzicht". In erster Instanz hatte der Minister vor dem Landgericht Hamburg nämlich recht bekommen: Es entschied, dass die Summe "rechtswidrig durch ein 'Durchstechen' nach außen gedrungen" sei.
  • Deshalb durften der "Tagesspiegel" und andere Medien die Kaufsumme von 4,125 Millionen Euro nicht mehr öffentlich nennen.
  • Ganz freiwillig hat Spahn anscheinend nicht nachgegeben. Der politische Druck, Transparenz zu schaffen, sei zu groß geworden, heißt es.
Mehr dazu lesen Sie hier.
09:13 Uhr

Riesige Mäuseplage bedroht Ernte in Ost-Australien

Die Landwirte im ostaustralischen Bundesstaat New South Wales sind verzweifelt: Eine gigantische Mäuseplage bedroht weite Teile ihrer Ernte. Deshalb bitten sie jetzt darum, die Chemiekeule rausholen zu dürfen. Sie wollen das Pestizid Zinkphosphid einsetzen.

  • Auf Facebook hat etwa eine Familie von einer Farm in Gilgandra nordwestlich von Sydney ein Video veröffentlicht, auf dem zu sehen ist, wie Tausende Nager über Straßen, Felder und Straßen herumflitzen.
  • "Das ist der Stoff, aus dem Albträume sind", kommentiert ein Nutzer. "Ich ertrage es nicht einmal, diese Videos anzuschauen."
  • Experten zufolge ist die Mäuseplage die Folge heftiger Sommerregenfälle im Osten Australiens nach jahrelanger Trockenheit.

08:28 Uhr

Familie Tönnies prüft Verkauf ihres Fleischkonzerns

Die Familie um den früheren Schalke-Boss Clemens Tönnies überlegt anscheinend, ihr Fleisch-Imperium zu verkaufen. Das Finanzportal Bloomberg berichtet, dass der Tönnies-Konzern rund vier Milliarden Euro wert sein könnte.

  • Gespräche mit möglichen Bietern könnten demnach schon in den nächsten Wochen beginnen. Als Interessenten gelten unter anderem die Konkurrenten Tyson Foods, JBS SA und die chinesische WH Group.
  • Clemens und sein Neffe Robert Tönnies sind Haupt-Eigner des Konzerns. Sie wollen sich bei einem Verkauf von ihren Anteilen trennen, hieß es. Der Konzern will die "Marktgerüchte" nicht kommentieren.
  • Tönnies ist mit einem Umsatz von 7,3 Milliarden Euro Deutschlands größter Schlachtbetrieb für Schweine.
  • Vergangenes Jahr war das Unternehmen mit Sitz im nordrhein-westfälischen Rheda-Wiedenbrück durch einen riesigen Corona-Ausbruch im Stammwerk in die Schlagzeilen geraten.

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08:02 Uhr

Vergewaltigungsvorwürfe: Polizei von L.A. ermittelt gegen Hollywoodstar

Die Karriere von US-Schauspieler Armie Hammer liegt in Trümmern. Die Polizei von Los Angeles hat mitgeteilt, dass sie gegen den Star aus "Call Me By Your Name" wegen Vergewaltigung ermittelt.

  • Eine 24-Jährige hatte den 34-Jährigen wenige Stunden zuvor beschuldigt, sie 2017 mehr als vier Stunden lang brutal vergewaltigt zu haben.
  • Hammer weist die Vorwürfe zurück.
  • Unklar ist noch, ob sich die Ermittlungen der Polizei auf die Anschuldigungen der 24-Jährigen beziehen und die Vorwürfe anderer Frauen.
  • Hammer musste sich zuletzt wegen mehrerer Vergewaltigungs- und auch Kannibalismus-Vorwürfe aus einer Reihe von Filmprojekten zurückziehen.
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2018 bei der Oscar-Verleihung galt Armie Hammer noch als vielversprechender Nachwuchsschauspieler.

(Foto: imago/ZUMA Press)

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07:31 Uhr

Reddit-Anleger adoptieren 3500 Gorillas in sechs Tagen

Die verrückten Anleger des Reddit-Forums "WallStreetBets" machen wieder Schlagzeilen, und zwar im allerbesten Sinne. Sie haben in sechs Tagen etwa 3500 vom Aussterben bedrohte Gorillas adoptiert.

  • Die Dian-Fossey-Gorilla-Stiftung, die sich für die Menschenaffen einsetzt, hat außerdem mehr als 350.000 Dollar an Spenden erhalten.
  • Stiftungspräsidentin Tara Stoinski hat sich bei den Reddit-Anlegern für ihren Einsatz bedankt: "An einem normalen Wochenende werden 20 Gorillas adoptiert. Ihr habt einen wirklichen Unterschied gemacht", sagt sie in einer Videobotschaft.
  • Die Mitglieder des Unterforums "WallStreetBets" sind dieses Jahr mit ihrer verrückten Gamestop-Wette bekannt geworden.

07:10 Uhr

Diplomaten der USA und China streiten vor Kameras

Die Beziehungen der USA und China kühlen auch nach dem Abschied von Donald Trump weiter ab. Bei ersten Gesprächen unter der Ägide der neuen Biden-Administration sind Spitzendiplomaten der USA und China öffentlich aneinandergeraten. Die normalerweise nur wenige Minuten langen Eröffnungsreden vor Journalisten dauerten mehr als eine Stunde.

  • US-Außenminister Antony Blinken und der nationale Sicherheitsberater Jake Sullivan haben sich mit Chinas Spitzendiplomaten Yang Jiechi und Staatsrat Wang Yi in Anchorage, Alaska getroffen.
  • Vor laufenden Kameras kritisierte Blinken anschließend das chinesische Vorgehen in Xinjiang, Hongkong und Taiwan sowie Cyberangriffe auf die Vereinigten Staaten.
  • Yang antwortete mit einer Generalkritik an der schwächelnden US-Demokratie, der schlechten Behandlung von Minderheiten in den USA sowie einer schädlichen Außen- und Handelspolitik.
  • Republikaner hatten vor dem Amtsantritt von US-Präsident Joe Biden befürchtet, seine Regierung werde eine zu weiche Haltung gegenüber China einnehmen. Am Vorabend des Treffens in Alaska haben die USA jedoch eine Reihe von Maßnahmen gegen China ergriffen.

Mehr dazu lesen Sie hier.
06:51 Uhr

Das wird heute wichtig

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

das Wochenende naht mit einer guten Nachricht: Ab heute wird wieder mit Astrazeneca geimpft. Hoffen wir, dass durch die kurze Pause nicht allzu viel Vertrauen in den britisch-schwedischen Impfstoff verloren gegangen ist und möglichst viele Menschen das Angebot nutzen. Damit diese Quälerei irgendwann einmal ein Ende hat. Wer noch einen Mutmacher braucht: Auch der britische Premierminister Boris Johnson wird heute geimpft. Womit? Natürlich mit Astrazeneca.

Alle Informationen rund ums Coronavirus finden Sie wie immer in unserem Coronavirus-Liveticker. Das sind die weiteren wichtigen Themen des Tages:

  • Gesundheitsminister Jens Spahn, RKI-Vizepräsident Lars Schaade und SPD-Corona-Experte Karl Lauterbach informieren auf der Bundespressekonferenz über den aktuellen Stand der Corona-Krise. Um 15 Uhr ist Kanzlerin Angela Merkel außerdem telefonisch mit den Ministerpräsidenten verabredet, um über das weitere Vorgehen der Impf-Kampagne zu beraten.
  • Absolut verdient: Die Biontech-Gründer Özlem Türeci und Ugur Sahin erhalten um 11.30 Uhr das Große Verdienstkreuz mit Stern für die Entwicklung ihres Corona-Impfstoffes. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hält im Beisein von Kanzlerin Angela Merkel die Rede.
  • Fridays for Future ruft in mehr als 200 Städten in Deutschland und mehr als 50 Ländern der Welt zum globalen Klimastreik auf. Geplant sind Kunstaktionen, Fahrrad-Demos und Präsenzkundgebungen.
  • Der scheidende Bundestrainer Joachim Löw nominiert seinen Kader für die WM-Qualifikationsspiele gegen Island, Rumänien und Nordmazedonien - allerdings nur per Pressemitteilung.
  • Etwas mehr Glamour gibt es sicherlich um 12 Uhr, wenn die UEFA die Paarungen für das Viertelfinale der Champions League auslost. Der FC Bayern und Borussia Dortmund können auf Manchester City, den FC Liverpool, den FC Chelsea, Real Madrid, Paris St. Germain oder den FC Porto treffen.
  • Gespielt wird am Abend auch noch: Um 20.30 eröffnen Arminia Bielefeld und RB Leipzig des 26. Spieltag der Fußball-Bundesliga.

Soweit die wichtigsten Termine im Überblick. Fragen und Anregungen können Sie gerne an christian.herrmann[at]nachrichtenmanufaktur.de schicken. Kommen Sie gut in den Tag!

06:29 Uhr

Bei Spaziergang mit Enkel: Auto erfasst Frau tödlich

Eine traurige Meldung aus Rheinland-Pfalz: Eine 60-Jährige ist bei einem Spaziergang mit ihren Enkelkindern von einem Auto erfasst und getötet worden. Auch der Kinderwagen des erst wenige Monate alten Babys sei gestern Nachmittag erwischt und durch die Luft geschleudert worden, sagte ein Polizeisprecher.

  • Der kleine Junge blieb bei dem Unfall im Donnersbergkreis etwa 50 Kilometer südlich von Mainz unverletzt, wurde aber zur Überwachung in ein Krankenhaus gebracht. Die Frau starb in der Klinik, die elfjährige Schwester des Jungen wurde nicht verletzt.
  • Nach Angaben der Polizei hat der 71-jährige Autofahrer vermutlich gegen das Rechtsfahrgebot verstoßen: Die Frau war mit ihren Enkelkindern demnach am von ihm aus gesehenen linken Straßenrand unterwegs.
  • Gegen den Mann wird wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung ermittelt.
06:00 Uhr

Nordkorea bricht Beziehungen zu Malaysia ab

Die USA werfen einem nordkoreanischen Geschäftsmann, der in Malaysia lebt, den verbotenen Export von Luxusartikeln an Nordkorea und Geldwäscherei vor. Vergangene Woche entscheidet das höchste Gericht Malaysias, dass er ausgeliefert werden darf. Für Nordkorea "eine schändliche Tat, ein unverzeihliches und schweres Verbrechen".

  • Der betroffene Nordkoreaner sei unschuldig, heißt es in einer Erklärung des nordkoreanischen Außenministeriums. Angesichts der ernsthaften Situation verkünde "das Außenministerium und die Demokratische Volksrepublik Korea den kompletten Abbruch der Beziehungen".
  • Zugleich drohte es den USA damit, einen "fälligen Preis" dafür zu zahlen. Die USA seien der Drahtzieher und der "Hauptschuldige für diesen Zwischenfall".
  • Ein tödlicher Giftanschlag auf den Halbbruder des nordkoreanischen Machthabers Kim Jong Un, Kim Jong Nam, im Februar 2017 auf dem Flughafen von Kuala Lumpur hatte die Beziehungen zwischen Malaysia und Nordkorea schwer belastet.

05:47 Uhr

Schlagzeilen aus der Nacht

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