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Opfer für die Liebe Das alles muss Meghan Markle aufgeben

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Meghan Markle muss für Prinz Harry einiges aufgeben.

(Foto: Sipa USA via AP)

Kleine Mädchen wollen Prinzessin werden, große Mädchen wissen, dass so ein Prinzessinnen-Dasein auch ganz schön einschränken kann. Um die Frau an der Seite von Prinz Harry zu werden, muss Meghan Markle harte Einschnitte machen.

Das britische Königshaus hat ein neues Mitglied: Im Mai 2018 wird Meghan Markle ihren Prinzen heiraten. Die Verlobung bestimmt seit Tagen die Schlagzeilen. Auf den offiziellen Verlobungsfotos könnten die beiden nicht glücklicher wirken. Doch für die Hochzeit mit dem britischen Royal muss die 36-jährige Schauspielerin einiges aufgeben - allem voran ihre beiden größten Leidenschaften.

Die Schauspielerei

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Sieben Jahre lang spielte Meghan Markle in "Suits" an der Seite von Patrick J. Adams.

(Foto: imago/Cinema Publishers Collection)

Sieben Jahre lang stand Meghan Markle für die Anwaltsserie "Suits" vor der Kamera. Ihren geliebten Beruf als Schauspielerin gibt sie aber für ihre Ehe komplett auf. Als Verlust empfinde sie das aber nicht, betonte sie im ersten gemeinsamen Interview mit ihrem zukünftigen Ehemann. "Ich verstehe das nicht als 'Etwas aufgeben'", sagte sie. "Es ist ein Wandel, ein neues Kapitel." Sie freue sich darauf, mit ihrem sozialen Engagement künftig noch mehr Menschen erreichen zu können. "Sie kann alles schaffen", sagte Harry strahlend. Und versicherte: "Wir werden unsere Beziehung an die erste Stelle setzen."

Ihren Lifestyle-Blog

Nachdem ihre Beziehung mit Harry bekannt wurde, stoppte sie auch ihre Arbeit an der Lifestyle-Seite "The Tig", auf der es um Ernährung, Reisen, Mode und Beauty ging. Auf Instagram ist Markle ebenfalls seit Monaten nicht mehr aktiv - der letzte Post stammt vom 7. April.

Sexy Auftritte

Vor ihrer Verlobung hatte die Schauspielerin eine tragende Rolle in "Suits" inne. Und da war sie seit 2011 nicht nur in hautengen Outfits zu sehen, sondern drehte auch die ein oder andere Bett-Szene. Nicht gerade das, was man von den Mitgliedern des britischen Königshauses gewohnt ist. Vor ihrer Beziehung zu Harry postete die Lifestyle-Expertin zudem auch sexy Yoga-Posen im Bikini. Doch dass damit nun endgültig Schluss ist, zeigt bereits ihre Outfitwahl am Tag der Verlobungs-Bekanntgabe. Im schlichten weißen, hochgeschlossenen Mantel präsentierte sie sich und ihren Verlobungsring den Fotografen.

Ihre Charity-Engagements

*Datenschutz

Das soziale Engagement als künftiges Mitglied des britischen Königshauses geht für Markle auch mit einem Verlust einher. Wie die britische "Sun" berichtet, ist Prinz Harrys Verlobte von den Verpflichtungen ihrer bisherigen Charity-Engagements zurückgetreten, um sich ungebunden voll und ganz auf neue Projekte konzentrieren zu können. Sie arbeitete unter anderem mit den Organisationen World Vision Canada und One Young World zusammen und war als UN-Sprecherin für Frauenrechte tätig.

In nächster Zeit werde ihr Fokus darauf liegen, zusammen mit Harry durch Großbritannien zu reisen und ihr zukünftiges Heimatland kennenzulernen. "Sie will diese Zeit aufbringen, um mehr über das Vereinigte Königreich zu lernen. Das ist das Land, das jetzt ihr Zuhause sein wird", gab Prinz Harrys Sprecher Jason Knauf bekannt. Es sei ihre eigene Entscheidung gewesen. Wie Prinz William, Herzogin Kate und ihr Ehemann in spe wird Markle nach ihrer Hochzeit die vierte Schirmherrin der Royal Foundation werden.

Ihre Staatsbürgerschaft

Abgesehen von ihren Tätigkeiten werden sich aber noch viele weitere Dinge in Meghan Markles Leben ändern: So soll die US-Amerikanerin außerdem eine vollständige britische Bürgerin werden. "Ich kann bestätigen, dass sie vorhat, eine britische Bürgerin zu werden und diesen Prozess durchlaufen wird, der, wie viele von Ihnen wissen, Jahre dauern kann", so Sprecher Jason Knauf. In dieser Zeit werde Markle ihre US-amerikanische Staatsbürgerschaft behalten. Ob sie diese danach aufgebe oder die doppelte Staatsbürgerschaft erhalte, ist noch nicht bekannt.

Ihre Religionszugehörigkeit

*Datenschutz

Dazu gehört auch, dass Meghan Markle ein Mitglied der Anglikanischen Kirche werden muss. Vor der kirchlichen Hochzeit wird sie getauft und konfirmiert. Auch bei Herzogin Kate war das ein Teil der Hochzeitsvorbereitungen - die damals noch als Kate Middleton bekannte Ehefrau von Prinz William war als Kind zwar getauft, aber nie konfirmiert worden.

Ihren Hund

Doch Meghan Markles Umzug von Toronto nach London bedeutet nicht nur, dass sie ihre Schauspielkarriere und ihr bisheriges Leben hinter sich lassen muss. Am schwersten wird ihr wohl dieser Verlust gefallen sein: Weil er zu alt ist, um weit zu reisen, konnte sie ihren Hund Bogart nicht mit nach Großbritannien nehmen. Wie die "Daily Mail" aus einem Statement des Kensington Palastes zitiert, hat sie nur ihren Beagle namens Guy mit in ihre neue Heimat genommen. Laut Jason Knauf lebt der Labrador-Sheperd-Mischling Bogart nun bei engen Freunden.

Familie und Freunde

Doch Meghan Markle lässt nicht nur einen ihrer Hunde in ihrer alten Heimat zurück. In den letzten Jahren, in denen sie wegen "Suits" in Kanada lebte, hat sie sich einen engen Freundeskreis aufgebaut, aus dem sie nun herausgerissen wird. So zählen zum Beispiel Kanadas First Lady Sophie Gregoire Trudeau und ihr "Suits"-Co-Star Abigail Spencer zu ihrem engeren Bekanntenkreis. US-Tennisspielerin Serena Williams und die indisch-stämmige Schauspielerin Priyanka Chopra gehören ebenfalls dazu.

Auch zu ihren geschiedenen Eltern Doria Ragland und Thomas Markle soll Meghan Markle ein sehr gutes und enges Verhältnis haben. Zu ihren beiden Halbgeschwistern Samantha Grant und Thomas Markle jr. soll hingegen kein Kontakt bestehen. Die weite Entfernung zu ihren Eltern dürfte die Prinzessin in spe schlimmer treffen: Während Meghans Vater inzwischen in Mexiko lebt, wuchs Meghan nach der Scheidung bei ihrer Mutter in Los Angeles auf. Ob sie bei all den königlichen Verpflichtungen noch viel Zeit haben wird, über den großen Teich zu fliegen, um ihre Eltern zu besuchen?

Quelle: n-tv.de, ame/spot

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