Unterhaltung

Für US-Anschlagsopfer Lady Gaga spendet 162 Klassenräume

imago92061916h.jpg

Lady Gaga will den Hinterbliebenen der Anschlagsopfer in drei US-Städten neue Hoffnung spenden.

(Foto: imago images / MediaPunch)

In den USA sterben mehr als 30 Menschen bei drei Schießereien. Lady Gaga möchte den Kindern in den betroffenen Orten jetzt neue Hoffnung schenken und unterstützt den Bau von 162 Klassenzimmern.

Bei drei Schießereien in den US-Bundesstaaten Texas, Ohio und Kalifornien sterben innerhalb weniger Tage insgesamt 35 Menschen, rund 60 weitere werden verletzt. Lady Gaga spendet den Hinterbliebenen nun auf besondere Weise Trost, wie die US-Seite "PageSix" berichtet.

*Datenschutz

Bei Facebook gab die Sängerin bekannt, die Errichtung von 162 Klassenräumen in den betroffenen Orten El Paso, Dayton und Gilroy mit zu finanzieren. "Mein Herz gehört jenen, die zu früh von uns genommen wurden, und ihren Familien, Angehörigen und Gemeinschaften, die trauern müssen", schrieb sie auf ihrer Seite. "Jeder hat das Recht auf Gesetze, mit denen er sich in seiner Gemeinde sicher fühlt. In diesem Moment möchte ich meine Verwirrung, Frustration und Wut in Hoffnung umlenken. Ich hoffe, dass wir füreinander und für uns selbst da sind."

Die 33-Jährige gab bekannt, diese Hoffnung gemeinsam mit "Donors Choose" spenden zu wollen. Die Organisation sammelt unter anderem für Mittel, mit denen Lehrer Unterrichtsprojekte finanzieren können. Gemeinsam mit Gaga sollen nun 162 neue Klassenräume errichtet werden. 125 davon bekommt El Paso, 14 Dayton und 23 Gilroy. Am 3. August erschoss ein Mann aus vermutlich rassistischen Motiven in einem Einkaufszentrum in El Paso 22 Menschen, kurz darauf starben im Dayton in Ohio vor einer Bar neun Menschen bei einer weiteren Schießerei. Bereits Ende Juli gab es bei einem Food Festival in Gilroy in Kalifornien einen ähnlichen Vorfall. Hier schoss ein Mann nach Augenzeugenberichten mit einem Gewehr wahllos um sich, tötete vier Menschen, darunter einen sechsjährigen Jungen.

Spende trotz drohender Klage

Lady Gaga wies im Zuge ihrer Ankündigung auf das hin, worauf es ihrer Meinung nach Ereignissen wie diesen besonders ankommt: "Das Überleben und die Genesung nach diesen Tragödien bedeutet auch, eure geistige Gesundheit in den Vordergrund zu stellen und sich um eure Lieben zu kümmern", schrieb sie. "Wenn du Probleme hast, sei mutig genug und sage es einem Vertrauten. Hab keine Angst, um Hilfe zu bitten. Wenn du mitbekommst, dass ein geliebter Mensch kämpft, sei mutig und reiche ihm die Hand. Erinnere ihn daran, dass es in Ordnung ist, nicht in Ordnung zu sein, und höre ihm zu. Wir können uns nicht von uns selbst abwenden, wir können uns nicht von unseren Lieben abwenden. Wir brauchen uns. Wende dich nicht ab."

Wie ebenfalls "PageSix" berichtete, droht Gaga derzeit allerdings auch noch eine Millioneklage wegen des Oscar-prämierten Songs "Shallow" aus ihrem Film "A Star Is Born". Ein Songwriter namens Steve Ronsen behauptet, Gaga und ihre Co-Autoren hätten sich an seinem fünf Jahre alten Song "Almost" bedient. Allerdings gibt es zwischen "Shallow" und "Almost" nahezu keine Parallelen. Lediglich drei Noten aus Ronsens Refrain weisen eine gewissen Ähnlichkeit auf. Dennoch fordert der Musiker mehrere Millionen Dollar wegen des vermeintlichen Ideenklaus. Gaga sieht einer möglichen Klage offenbar eher gelassen entgegen und gibt ihr Geld lieber für den guten Zweck aus.

Quelle: n-tv.de, nan

Mehr zum Thema