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"Eure Tragödie ist unsere Tragödie" US-Stars trauern um die Opfer in Orlando

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Madonna postete dieses Bild mit Britney Spears und schrieb dazu: "Gay or straight - no hate."

(Foto: ASSOCIATED PRESS)

Das Massaker mit mindestens 50 Toten in Orlando sorgt auch in der US-Showbranche für Schockwellen. Zahlreiche Stars aus Musik, Kino und TV äußern ihre tiefe Betroffenheit - von Madonna über Neil Patrick Harris bis Kim Kardashian.

Der Massenmord von Orlando hat weltweites Entsetzen ausgelöst. Auch zahlreiche US-Stars brachten in den sozialen Medien ihre Trauer um die mindestens 50 Toten und zahlreichen Verletzten zum Ausdruck. "Unsere Herzen sind bei all den Familien und Hinterbliebenen von denen, die in Orlando getötet wurden", schrieb Sänger Elton John auf Twitter. "How I Met Your Mother"-Star Neil Patrick Harris twitterte: "Die Tragödie in Orlando ist einfach nur übertraurig. Mein tiefstes Beileid für alle, die leiden. Es gibt keine passenden Worte. Ich bin ... fassungslos."

Auch Reality-TV-Star Kim Kardashian erklärte, sie sei einfach nur sprachlos, fügte dann aber hinzu: "An alle in Orlando, die von diesem Massaker betroffen sind, meine Gedanken, Liebe und Gebete sind bei euch." "Todunglücklich" angesichts der Tragödie fühlt sich auch Schauspielerin Reese Witherspoon. "Ich bete für Orlando und die, die unter dieser sinnlosen Gewalt leiden", twitterte sie. "Entsetzt von dem Massenmord in Orlando" zeigte sich ebenfalls Musiker John Legend: "Wann werden wir endlich etwas machen, um diesen Killer-Orgien vorzubeugen?"

Eine "traumatische Zeit"

Madonna postete ein Bild, auf dem ihr berühmter Kuss mit Britney Spears zu sehen ist: "Gay or straight - no hate", steht darauf. Dazu bemerkte sie auf Twitter: "Stoppt Hass. Stoppt Gewalt." Ihr Herz sei bei all den Opfern, so die Pop-Queen. Auch ihr Kollege Justin Timberlake fühlt mit den Opfern und deren Familien, wie er schrieb: "Ich kann es einfach nicht fassen." Lady Gaga hat unterdessen bereits einen Spendenaufruf gestartet, um den Opfern und deren Familien zu helfen. Es sei eine "traumatische Zeit" für viele Menschen, so die Sängerin. Man müsse darüber nachdenken, wie diese Gewalt verhindert werden könne.

"Schockiert und totunglücklich", umschrieb Caitlyn Jenner ihre Gefühle. "Ich schicke all meine Gedanken und Gebete zu meinen Brüdern und Schwestern in Orlando." "Two and a Half Men"-Star Jon Cryer twitterte: "Ich verbringe meine Zeit damit, zu hoffen, hoffen, hoffen, dass die Verletzten in Orlando die Hilfe und Stärke haben, zu leben." Pop-Star Ariana Grande fragte sich: "Wie, wie, wie, wie kann jemand so viel Hass haben????? Mein Herz ... ist so gebrochen. Ich bete für die Familien der Orlando-Opfer. Es tut mir so leid."

"Leben beendet, Leben zertrümmert"

"Ich bin schwul und ich habe keine Angst. Liebe besiegt alles", gab sich Sänger Ricky Martin auf Twitter kämpferisch. Er werde nie verstehen, warum Menschen hassen, schrieb sein Kollege Pharrell Williams. "Keine Worte können beschreiben, wie traurig mein Herz sich angesichts der Tragödie in Orlando anfühlt." Bei Boy George, Ex-Frontmann der Formation Culture Club, hieß es: "50 tot, 53 verletzt, Leben beendet, Leben zertrümmert. Der volle Horror dieser Schießerei beginnt, uns alle zu treffen. Ich fühle untröstliche Traurigkeit."

Auch bei den Tony Awards, der Verleihung der US-amerikanischen Theater- und Musicalpreise am Sonntagabend in New York, spielte das Massaker in Orlando eine gewichtige Rolle. Gewinner und Gäste der Veranstaltung griffen das Ereignis in ihren Reden auf der Bühne auf. Moderator James Corden sprach im Namen der gesamten Theater-Szene den Betroffenen Beileid und moralische Unterstützung zu. "Hass wird nie gewinnen", erklärte der britische Schauspieler. Das Theater sei ein Ort, an dem jede Rasse und sexuelle Orientierung, jeder Glaube und jedes Geschlecht gleich seien und gleichermaßen geliebt würden. "Eure Tragödie ist unsere Tragödie", so Corden.

Quelle: ntv.de, vpr/spot

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