Fundsache

Fundsache, Nr. 1325 Taucher bergen Römerschatz vor Israel

Beim Tauchen im Hafen der antiken Stadt Caesarea machen Israelis einen spektakulären Fund: Die Hobbytaucher stoßen auf Münzen und Bronzestatuen aus der spätrömischen Ära. Es ist nicht der erste kostbare Schatz, der an diesem Ort geborgen wird.

Israelische Taucher haben an der Mittelmeerküste einen spektakulären Schatz mit Tausenden antiken Münzen und mehreren Bronzestatuen geborgen. Es handele sich um die Ladung eines vor rund 1600 Jahren gesunkenen Handelsschiffs aus der späten römischen Ära, teilte die israelische Altertumsbehörde mit.

Es sei der größte Fund dieser Art seit drei Jahrzehnten. Die Taucher fanden die Kostbarkeiten im antiken Hafen der Stadt Caesarea. Vor gut einem Jahr war dort bereits ein Schatz von rund 2000 antiken Goldmünzen gefunden worden, der ebenfalls eine archäologische Sensation war. Die Sprecherin der Behörde betonte, es handele sich um unterschiedliche Funde aus unterschiedlichen Zeiträumen.

Die Hobbysportler hätten den wertvollen neuen Fund sofort den zuständigen Behörden gemeldet. Sie sollen dafür ausgezeichnet werden. Auf dem Meeresboden seien auch Überreste des Schiffs sowie Anker aus Eisen und Holz gefunden worden. Mehrere Fundstücke aus Bronze seien in ausgezeichnetem Zustand, etwa Abbildungen des römischen Sonnengottes Sol, der Mondgöttin Luna und eines afrikanischen Sklaven.

Es seien auch Fragmente von drei lebensgroßen Bronzestatuen entdeckt worden, sowie Abbildungen von Tieren wie einem Wal und ein Wasserhahn in Form eines Wildschweins mit einem Schwan auf dem Kopf. Jacob Sharvit von der Abteilung für Unterwasserarchäologie der Altertumsbehörde sprach von "extrem aufregenden Funden, die abgesehen von ihrer außergewöhnlichen Schönheit von historischer Bedeutung sind".

Quelle: n-tv.de, kbe/dpa

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