Der Tag
13. Dezember 2021
imageHeute mit Sabine Oelmann und Kristin Hermann
Zum Archiv
22:28 Uhr

Das war Montag, der 13. Dezember 2021

Liebe Leserinnen und Leser,

ich hoffe, Sie sind gut in die neue Woche gestartet! Wie sollte es anders sein, auch dieser Wochenbeginn stand ganz im Zeichen der Pandemie. Omikron ist weiter auf dem Vormarsch und könnte sich laut Experten wohl in wenigen Wochen zur dominanten Corona-Variante entwickeln. NRW wirft indes den Booster-Turbo an und kündigte an, dass sich Impfwillige bereits vier Wochen nach der Zweitimpfung den dritten Piks abholen können. In mehrere deutschen Städten gehen zudem Tausende Menschen gegen die Corona-Maßnahmen auf die Straße. Dabei kommt es auch zu heftigen Auseinandersetzungen mit der Polizei. Wie gewohnt, können Sie alle Entwicklungen zum Thema in unserem Corona-Liveticker nachlesen.

Das war heute auch noch wichtig:

Ich verabschiede mich für heute, kommen Sie gut durch die Nacht!

Das war Montag, der 13. Dezember 2021
21:58 Uhr

Nach "DSDS"-Aus: Dieter Bohlen kehrt auf die Bühne zurück

Nachdem sich Dieter Bohlen im März aus den RTL-Shows "Das Supertalent" und "Deutschland sucht den Superstar" zurückgezogen hatte, wurde es zunächst ruhig um den Pop-Titan. Jetzt steht fest: Der Musiker wird 2022 auf die Bühne zurückkehren. "Bald gibt es wieder richtig was auf die Ohren", kündigt Bohlen voller Vorfreude in einer Instagram-Story an.

Er wird am 6. August 2022 beim Festival "Lieblingslieder" in der Rheinaue Bonn auftreten. Auf der offiziellen Seite der Veranstaltung wurde Bohlen als "Special Guest" angekündigt. Bei dem Konzert wird er seine größten Hits zum Besten geben. "Modern Talking und so weiter", so der 67-Jährige.

Nach "DSDS"-Aus: Dieter Bohlen kehrt auf die Bühne zurück
21:35 Uhr

Nach Unfalltod eines Briten: US-Diplomatin muss vor Gericht

Mehr als zwei Jahre nach dem Unfalltod eines 19-jährigen Briten muss die amerikanische mutmaßliche Unfallverursacherin im Januar vor Gericht erscheinen. Der US-Diplomatin werde vorgeworfen, den Teenager Harry Dunn durch gefährliches Fahren getötet zu haben, teilte der Crown Prosecution Service in Londonmit. Der Fall soll am 18. Januar am Westminster Magistrates' Court verhandelt werden. Nach Informationen der Nachrichtenagentur PA soll die 44 Jahre alte mutmaßliche Unfallverursacherin per Video aus den USA zugeschaltet werden.

Harry Dunn war am 27. August 2019 mit seinem Motorrad vor einem von US-Streitkräften genutzten Stützpunkt der britischen Luftwaffe in Northamptonshire mit dem Auto der Amerikanerin zusammengeprallt. Der Fahrerin wurde diplomatische Immunität zugesprochen und sie durfte in die USA zurückkehren. Die US-Regierung lehnte eine Auslieferung ab. Im September einigten sich Dunns Eltern in einem Zivilverfahren mit der Amerikanerin auf Schadenersatz. Der Fall hatte für großes Aufsehen gesorgt und war auch Thema auf höchster Regierungsebene.

Nach Unfalltod eines Briten: US-Diplomatin muss vor Gericht
21:04 Uhr

Whistleblower warnen vor Qualitätsmängeln und fehlender Sicherheitskultur bei Boeing

Das Luftfahrtunternehmen Boeing ist offenbar schweren Vorwürfen über Mängel in der eigenen Sicherheitskultur unter anderem bei der Produktion des Langstreckenflugzeugs 787 ausgesetzt. Diese erhebe unter anderem ein Ingenieur des US-Herstellers in einer Beschwerde an die Luftfahrtbehörde FAA, über die der "Spiegel" nun berichtet. In dem Schreiben vom 25. Oktober schreibt Martin Bickeböller laut dem Magazin: "Das Topmanagement des Boeing-Konzerns übernimmt noch immer keine Verantwortung für die Effektivität des Qualitätssystems". Diese Firmenkultur sei "nicht förderlich für die nötige Sicherheit von Luftfahrtprodukten". Im Gegenteil: sie sei "gefährlich".

Der Deutschstämmige sei ein ranghoher Ingenieur, der bei Boeing in Seattle arbeite und verantwortlich für die Qualitätskontrolle der vielen Zulieferer des Langstreckenfliegers 787 ("Dreamliner") sei. Der Techniker habe auch eine Aussage vor dem US-Senat gemacht, die heute in einem Bericht veröffentlicht werden soll, schreibt das Magazin. Die Anschuldigungen treffen Boeing zu einem ungünstigen Zeitpunkt. Beim Modell 787 kommt es derzeit wegen mangelhafter Bauteile zu massiven Auslieferungsverzögerungen. Im Bericht des US-Senats, der dem "Spiegel" in einem Entwurf vorliegen soll, werde ein Zusammenhang zu den Aussagen Bickeböllers nahegelegt. "Nach Aussagen von Dr. Martin Bickeböller gehen die Probleme mit der Lieferkette der 787 auf den Termindruck zurück und stehen damit in direktem Zusammenhang mit den derzeitigen Produktionsthemen bei diesem Flugzeug", soll es dort heißen. Auf "Spiegel"-Anfrage weist Boeing die Anschuldigungen Bickeböllers und anderer Hinweisgeber zurück. "Sicherheit und Qualität haben bei Boeing höchste Priorität", erklärte eine Sprecherin des Unternehmens.

Whistleblower warnen vor Qualitätsmängeln und fehlender Sicherheitskultur bei Boeing
20:22 Uhr

Niederländische Parteien einigen sich nach 271 Tagen auf Koalitionsvertrag

Rund neun Monate nach der Parlamentswahl in den Niederlanden haben sich die vier bisherigen Regierungsparteien auf einen neuen Koalitionsvertrag geeinigt. Die rechtsliberale VVD von Ministerpräsident Mark Rutte, die linksliberale D66, die christdemokratische CDA und die ChristenUnie wollen die bisherige Koalition fortsetzen, teilte ein Sprecher der Verhandlungen am Abend in Den Haag mit. Es waren die längsten Koalitionsverhandlungen in der Geschichte des Landes. Der Vertrag soll nun zunächst den Fraktionen zur Zustimmung vorgelegt und am Mittwoch im Parlament präsentiert werden.

Es gilt als sicher, dass Rutte dann erneut mit der Bildung der Regierung beauftragt wird. Möglicherweise wird aber sein neues Kabinett erst im Januar vom König vereidigt. Der 54 Jahre alte Rutte ist seit elf Jahren Premier und damit der längst amtierende Regierungschef des Landes. Die Regierung Rutte trat vor etwa elf Monaten wegen eines Skandals um Kinderbeihilfen zurück, nur zwei Monate vor der regulären Parlamentswahl. Dabei wurde die VVD erneut stärkste Kraft, vor der linksliberalen D66.

Niederländische Parteien einigen sich nach 271 Tagen auf Koalitionsvertrag
19:56 Uhr

Mann fährt betrunken gegen Baum und fällt auf Flucht in Pool

Ein betrunkener 40-Jähriger ohne Führerschein ist mit seinem Wagen gegen einen Baum gefahren und auf der Flucht vom Unfallort in einen Pool gefallen. Zuvor sei der Mann am Sonntagabend mit 2,23 Promille in Brandenburg in einer Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn abgekommen, teilte ein Sprecher der Polizei jetzt mit. Nach dem Unfall sei er offenbar davon gelaufen. Nachdem Zeugen der Polizei einen Unfall ohne Fahrer in Briesen (Mark) gemeldet hatten, fanden die Beamten den 40-Jährigen auf einem Grundstück in der Nähe im Pool. Er war unverletzt und bekam trockene Kleider. Bei dem Unfall entstand ein Schaden in Höhe von etwa 50.000 Euro. Sein Führerschein war dem Mann bereits im November entzogen worden, da man ihn laut Polizei betrunken am Steuer eines Autos erwischt hatte.

Mann fährt betrunken gegen Baum und fällt auf Flucht in Pool
19:34 Uhr

Generalbundesanwalt ermittelt gegen Hamburger Terrorverdächtigen

Nach dem Bekanntwerden der Terrorpläne eines mutmaßlichen Islamisten in Hamburg hat der Generalbundesanwalt die Ermittlungen übernommen. Grund sei die besondere Bedeutung des Falls, sagte ein Sprecher der Bundesanwaltschaft in Karlsruhe. Die Hamburger Sicherheitsbehörden hatten am Freitag über die Festnahme eines 20 Jahre alten Deutsch-Marokkaners informiert, der bereits seit Ende August in Untersuchungshaft sitzt. Er hatte den Angaben zufolge versucht, im Darknet bei einem verdeckten Ermittler eine Pistole mit Munition und eine Handgranate zu kaufen. Bei der Durchsuchung einer von ihm genutzten Wohnung seien dann Chemikalien für den Bau eines Sprengsatzes gefunden worden.

Am vergangenen Mittwoch hatten Ermittler in mehreren Bundesländern Wohnungen von Kontaktpersonen des Terrorverdächtigen durchsucht. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur hat der Generalbundesanwalt den Fall übernommen, weil die Vorbereitungen schon weit fortgeschritten gewesen seien. Der Mann habe einen Anschlag mit möglichst viele Toten und Verletzten verüben wollen, und die Materialien hätten ausgereicht, um eine verheerende Wirkung zu erzielen.

Generalbundesanwalt ermittelt gegen Hamburger Terrorverdächtigen
19:15 Uhr

Das sind die Nominierten für die Golden Globes

Das Drama "Belfast" und der Western "The Power of the Dog" sind die Top-Favoriten für die US-Filmpreise Golden Globes. Beide Filme wurden von der Hollywood Foreign Press Association (HFPA) für jeweils sieben Auszeichnungen nominiert. Die Golden Globes gelten als die zweitwichtigsten Filmpreise Hollywoods nach den Oscars. Die übrigen Nominierungen für den Drama-Globe sind das sich um eine Familie von Gehörlosen drehende Werk "Coda", das Science-Fiction-Epos "Der Wüstenplanet" (Originaltitel: "Dune") sowie der biografische Film "King Richard" über den Vater der Tennisstars Venus und Serena Williams.

In der Fernsehsparte ist die beim US-Bezahlsender HBO laufende Serie "Succession" der große Favorit. Die böse Satire um eine steinreiche Familie wurde für fünf Golden Globes ins Rennen geschickt. Auch die düstere südkoreanische Gesellschaftssatire "Squid Game" ist als beste Dramaserie vorgeschlagen, Hauptdarsteller Lee Jung-Jae kann ebenfalls den Preis gewinnen. Wegen der Kontroverse um die Golden Globes werden viele Stars der Preisverleihung diesmal wohl fernbleiben. "Es wird nicht das übliche Event", räumte HFPA-Präsidentin Helen Hoehne ein. Die Kritiker der Golden Globes bemängelten vor allem mangelnde kulturelle Vielfalt bei der Auswahl der Preisträger. Unter den jetzigen Nominierungen sind drei afroamerikanische Schauspieler in der Kategorie der besten männlichen Hauptrolle in einem Leinwanddrama - nämlich Mahershala Ali ("Swan Song"), Will Smith ("King Richard") und Denzel Washington ("Macbeth").

Das sind die Nominierten für die Golden Globes
18:50 Uhr

Urteil des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs: Keine Pension für "Reichsbürger"

Der Bayerische Verwaltungsgerichtshofs hat die Berufung eines als "Reichsbürger" vom Dienst suspendierten Polizisten gegen die Aberkennung seiner Pension zurückgewiesen. Das Urteil vom Freitag sei rechtskräftig, sagte ein Sprecher des Gerichts heute. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann von der CSU begrüßte die Entscheidung: "Das bestätigt uns in unserem konsequenten Vorgehen gegen Reichsbürger bei der Polizei."

Der Beamte habe mit seinen Äußerungen und seinem Verhalten den Staat von Grund auf abgelehnt und dessen Gesetze angezweifelt. "Das ist für einen Beamten völlig indiskutabel. Der Verlust seiner Pension ist eine ebenso harte wie notwendige Konsequenz", sagte Herrmann.

Urteil des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs: Keine Pension für "Reichsbürger"
18:25 Uhr

Sohn von Putin-Vertrautem wird Chef des wichtigsten Onlinenetzwerks in Russland

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Wladimir Kirijenko (Foto: imago/ITAR-TASS)

Der Sohn eines Vertrauten von Russlands Präsident Wladimir Putin übernimmt die Leitung des wichtigsten Onlinenetzwerks im Land. Der russische Technologie-Konzern VK teilte mit, er habe Wladimir Kirijenko zu seinem Chef ernannt. Der 38-Jährige ist der Sohn von Sergej Kirijenko, der einen Schlüsselposten im Kreml innehat. Er ist Vizechef der Präsidialverwaltung und für die Innenpolitik zuständig. Unter dem früheren Präsidenten Boris Jelzin war Sergej Kirijenko Regierungschef. VK lobte in seiner Mitteilung den Kirijenko-Sohn für seine Kompetenz, "komplexe Projekte zu lancieren und erfolgreich zu entwickeln".

Wladimir Kirijenko war zuletzt Vizechef des Telekommunikationsriesen Rostelecom. Die Ernennung des Kirijenko-Sohn an die Spitze von VK ist nach Einschätzung von Beobachtern ein weiterer Schritt in den Bestrebungen der russischen Regierung, ihre Kontrolle über die Onlinenetzwerke auszuweiten. Zu VK gehört VKontakte, das oft als "russisches Facebook" bezeichnet wird. VKontakte hat nach eigenen Angaben 97 Millionen Nutzer und ist das meistgenutzte Onlinenetzwerk in Russland.

Sohn von Putin-Vertrautem wird Chef des wichtigsten Onlinenetzwerks in Russland
18:00 Uhr

Als erste deutsche Stadt: Tübingen will Verpackungssteuer trotz Klage einführen

Als erste Stadt in Deutschland will Tübingen wie geplant eine Steuer für Einwegverpackungen und Einwegbesteck ab dem 1. Januar 2022 einführen - ungeachtet einer Klage vor dem Verwaltungsgerichtshof (VGH) in Mannheim dagegen. Nach Auskunft von Oberbürgermeister Boris Palmer von den Grünen werden rund 460 Betriebe und Geschäfte steuerpflichtig. Dazu zählen neben dem klassischen Imbissgeschäft auch die Systemgastronomie oder Franchiseunternehmen wie beispielsweise McDonald's und Burger King.

Die Klage vor dem VGH gegen die Steuer wird laut Palmer die Einführung nicht verzögern. Vor den VGH gezogen ist die Inhaberin eines Tübinger McDonald's, weil sie der Auffassung ist, dass die Verpackungssteuersatzung gegen Bundes-Abfallrecht verstößt. Nach Auskunft der Stadt Tübingen ist eine mündliche Verhandlung in dem Normenkontrollverfahren in Mannheim frühestens für das Ende des ersten Quartals 2022 geplant. "Eigentlich wäre es schöner, wenn wir alle an einem Strang ziehen würden", sagte Palmer. Er gehe nicht davon aus, dass die Steuer gekippt werde.

Als erste deutsche Stadt: Tübingen will Verpackungssteuer trotz Klage einführen
17:37 Uhr

Kim Kardashian besteht erstes Jura-Examen im vierten Anlauf

Im vierten Anlauf hat Reality-Star Kim Kardashian eigenen Angaben zufolge ihr erstes Jura-Examen bestanden. "Ich bin bei dieser Prüfung in zwei Jahren dreimal durchgefallen, aber ich bin jedes Mal wieder aufgestanden und habe härter gelernt und es erneut versucht, bis ich es geschafft habe", schreibt die 41-Jährige auf Instagram. Dabei teilte sie auch mit, dass sie den letzten Fehlversuch während einer Covid-Erkrankung mit Fieber hatte.

Nun aber habe sie die erste der zwei Anwaltsprüfungen bestanden und sei stolz. Seit 2018 lässt sich die Unternehmerin Kardashian zur Anwältin ausbilden. Ihr verstorbener Vater Robert Kardashian war ein Promi-Anwalt, der zum Verteidiger-Team von O.J. Simpson gehörte. In den vergangenen Jahren setzte sich Kardashian immer wieder für die Begnadigung von Häftlingen in den Vereinigten Staaten ein.

Kim Kardashian besteht erstes Jura-Examen im vierten Anlauf
17:06 Uhr

Nach Zusammenstoß zweier Frachtschiffe: Rettungskräfte finden tote Person

Nach dem Zusammenstoß zweier Frachtschiffe vor der schwedischen Südküste ist ein toter Mensch gefunden worden. Die leblose Person wurde auf dem gekenterten dänischen Schiff entdeckt, wie eine Polizeisprecherin bestätigt. Die Angehörigen seien noch nicht unterrichtet, die Identität noch nicht festgestellt, hieß es. Zuvor hatte die schwedische Schifffahrtsbehörde Sjöfartsverket gemeldet, dass eines der beiden verschwundenen Besatzungsmitglieder an Bord der "Karin Høj" gefunden worden sei. Die zweite Person gelte weiter als vermisst. Das Unglück ereignete sich am frühen Montagmorgen zwischen der südschwedischen Stadt Ystad und der dänischen Ostsee-Insel Bornholm. Das dänische Schiff war dort nach Behördenangaben mit dem britischen Frachter "Scot Carrier" zusammengestoßen.

Nach Zusammenstoß zweier Frachtschiffe: Rettungskräfte finden tote Person
16:46 Uhr

Giftige Gase: 30.000 Menschen auf La Palma müssen wegen Vulkan in ihren Häusern bleiben

Weil ein Vulkan auf La Palma erneut giftige Gase ausstößt, haben auf der spanischen Kanareninsel mehr als 30.000 Menschen über Stunden ihre Häuser nicht verlassen dürfen. Nach mehreren Tagen geringer Aktivität erwachte der Vulkan im Gebirgszug Cumbre Vieja am Sonntag wieder zum Leben, am Montagmorgen ordnete die Regionalregierung dann eine Ausgangssperre für drei Orte an. Erst am Nachmittag wurde sie wieder aufgehoben.

Die Regionalregierung warnte am Morgen vor der schlechten Luftqualität aufgrund des vom Vulkan ausgestoßenen Schwefeldioxids. Sie forderte die Bewohner der betroffenen Orte auf, Türen und Fenster zu schließen und möglichst mit Klebeband abzudichten, um zu verhindern, "dass Luft von außen eindringt". In den drei Ortschaften wohnen rund 33.000 Menschen - knapp 40 Prozent der Bevölkerung der Insel.

Giftige Gase: 30.000 Menschen auf La Palma müssen wegen Vulkan in ihren Häusern bleiben
16:20 Uhr

Streit auf niedersächsischer Autobahn: Beifahrer steigt aus und wird überrollt

Offenbar nach einem Streit mit seiner Lebensgefährtin ist ein 26-Jähriger auf einer niedersächsischen Autobahn aus einem Auto ausgestiegen und von einem anderen Wagen überrollt worden. Der Mann sei tödlich verletzt worden, teilte die Polizei nun in Braunschweig mit. Der Vorfall ereignete sich demnach in der Nacht zum Sonntag auf der Autobahn 2 bei Braunschweig während der Rückfahrt von einer Weihnachtsfeier.

Die Lebensgefährtin des Manns hatte ihren angetrunkenen Partner nach Angaben der Polizei von der Feier abgeholt und war mit diesem als Beifahrer über die A2 nach Hause gefahren. Wie die Ermittler weiter mitteilten, kam es "offensichtlich" zu einem Streit, in dessen Verlauf der 26-Jährige ausstieg und auf die Fahrbahn lief. Ein nachfolgendes Fahrzeug erfasste den dunkel gekleideten Mann, der in Folge seiner schweren Verletzungen trotz aller Bemühungen von Rettungskräften noch an der Unfallstelle starb.

Streit auf niedersächsischer Autobahn: Beifahrer steigt aus und wird überrollt
16:04 Uhr

US-Magazin "Time" kürt Elon Musk zur Person des Jahres

Der Tesla-Chef und Weltraum-Unternehmer Elon Musk ist vom amerikanischen "Time Magazine" zur Person des Jahres gekürt worden. "Die Person des Jahres ist ein Zeichen für Einfluss, und nur wenige Menschen haben mehr Einfluss auf das Leben auf der Erde und möglicherweise auch auf das Leben außerhalb der Erde als Musk", schrieb "Time"-Chefredakteur Edward Felsenthal zur Begründung. Der 50-jährige Musk, der neben Tesla auch das private Raumfahrtunternehmen SpaceX führt, gilt mit einem geschätzten Vermögen von mehr als 300 Milliarden Dollar als reichster Mensch der Welt.

Musk sei dabei "vielleicht das beste Beispiel für einen massiven Wandel in unserer Gesellschaft", so Felsenthal weiter. Schließlich werde das Leben der Gegenwart mehr denn je von den Produkten weniger Großunternehmer wie Facebooks Mark Zuckerberg, Amazons Jeff Bezos oder eben Musk geformt. Dies stelle der gebürtige Südafrikaner mit seinem E-Auto-Unternehmen Tesla unter Beweis, mit dem er eine ganze Industrie in Aufruhr versetzt habe. Zudem trage er mit SpaceX immer größere Verantwortung in der internationalen Raumfahrt und investiere in Zukunftstechnologien wie künstliche Intelligenz, Neurotechnologie oder Kryptowährungen. Musk gilt dabei als skurrile und streitbare Person, die sich nicht im Hintergrund hält, sondern bei Twitter Einblicke in ihr Leben gibt. Er äußert dabei immer wieder Gedanken, die für hochgezogene Augenbrauchen oder sogar Kursrückgänge an der Börsen sorgen.

US-Magazin "Time" kürt Elon Musk zur Person des Jahres
15:41 Uhr

Prozess gegen Abou-Chaker: Bushidos Ehefrau kurz nach Geburt wieder im Zeugenstand

Rund einen Monat nach der Geburt ihrer Drillinge hat die Ehefrau von Rapper Bushido ihre Aussage im Prozess gegen den Berliner Clanchef Arafat Abou-Chaker und drei seiner Brüder fortgesetzt. Anna-Maria Ferchichi sagte vor dem Berliner Landgericht, sie sei zunächst ohne Wissen ihres Mannes zur Polizei gegangen. "Ich hatte Angst, ich wusste, wir schaffen das nicht alleine", erklärte die 40-Jährige in dem Verfahren um mutmaßliche Straftaten zum Nachteil des Rappers. Ihr Mann habe damals nicht gewollt, dass Polizei eingeschaltet wird. Die Staatsanwaltschaft legte dem Hauptangeklagten Arafat Abou-Chaker Freiheitsberaubung, versuchte schwere räuberische Erpressung, Nötigung, gefährliche Körperverletzung und Beleidigung zur Last. Die Brüder des 45-Jährigen sollen Mittäter gewesen sein.

Zu den mutmaßlichen Taten soll es gekommen sein, nachdem Bushido die Beziehungen zu seinem langjährigen Geschäftspartner aufgelöst habe. Arafat Abou-Chaker habe dies nicht akzeptieren wollen. Anna-Maria Ferchichi sagte weiter, Ende Januar 2018 habe es ein erstes Kontaktgespräch mit der Polizei gegeben. Ihren Mann habe sie als schwach in der Beziehung zu Abou-Chaker erlebt - "er hat es nicht geschafft, ihm die Stirn zu bieten". Im September 2018 hätten sie und ihr Mann dann von einem Freund erfahren, ihm sei geraten worden, sich von ihnen fernzuhalten - "weil etwas Großes passieren würde", so die Zeugin. Sie habe große Angst bekommen. Erneut sei sie zur Polizei gegangen. Als der damalige Freund davon erfahren habe, "hat er Panik bekommen und versucht, alles zu relativieren".

Prozess gegen Abou-Chaker: Bushidos Ehefrau kurz nach Geburt wieder im Zeugenstand
15:23 Uhr

Nach Chaos bei erster CL-Ziehung: FC Bayern nun mit Losglück gegen Salzburg

Als letzter deutscher Vertreter trifft der FC Bayern München im Achtelfinale der Champions League auf Red Bull Salzburg. Das bedeutet Losglück für den deutschen Rekordmeister, denn die Österreicher sind zum ersten Mal in der K.-o.-Phase dabei. Das vorherige Los, Atlético Madrid, Meister und derzeitiger vierter der spanischen Liga, wäre ungleich schwerer gewesen. Die Auslosung war nach einer ersten kontroversen Ziehung, bei der der UEFA gleich mehrere Fehler unterlaufen waren, wiederholt worden. Diesmal wurden deshalb alle gezogenen Lose in Echtzeitgeschwindigkeit noch einmal von unabhängiger Seite geprüft.

Nach Chaos bei erster CL-Ziehung: FC Bayern nun mit Losglück gegen Salzburg
15:21 Uhr

Österreichs Innenminister wehrt sich gegen Antisemitismus-Vorwürfe

In Österreich haben prominente Künstler und jüdische Studentenvertreter gegen den neuen Innenminister Gerhard Karner Antisemitismus-Vorwürfe erhoben und seine Ablöse gefordert. Auch Literaturnobelpreisträgerin Elfriede Jelinek ist unter den Unterzeichnerinnen des Aufrufes. Der konservative ÖVP-Politiker hatte laut Medienberichten aus dem Jahr 2007 der sozialdemokratischen SPÖ in einem Regionalwahlkampf vorgeworfen, mit Hilfe von internationalen Beratern einen "Dreckswahlkampf" zu planen. Die SPÖ habe "mit den Herren aus Amerika und Israel gezielt das Klima vergiftet", wurde Karner damals vom Magazin "Profil" zitiert.

"Der Innenminister hat klargestellt, dass er die damaligen Aussagen, die offenbar missverständlich aufgefasst werden können, nicht mehr tätigen würde", hieß es heute aus Karners Büro. "Ich weise antisemitisches Gedankengut aufs Schärfste und sehr entschieden zurück", sagte der Minister in einer Stellungnahme. Jüdische Studenten, Holocaust-Opfervertreter, Künstler und Wissenschaftler warfen Karner dagegen antisemitische Rhetorik im niederösterreichischen Landtagswahlkampf 2007 vor.

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Gerhard Karner (Foto: picture alliance/dpa/APA)
Österreichs Innenminister wehrt sich gegen Antisemitismus-Vorwürfe
14:56 Uhr

Auf Suche nach seinem Hund: Jäger verunglückt tödlich im Schwarzwald

Vermutlich auf der Suche nach seinem Hund ist ein Jäger im Schwarzwald tödlich verunglückt. Nach einer Suchaktion mit Hilfe eines Polizeihubschraubers sei der 64-Jährige Sonntagnacht tot in Oberried gefunden worden. Die Bergung der Leiche dauerte demnach mehrere Stunden, weil das bergige und verschneite Gelände nur schwer zugänglich gewesen sei. Neben dem toten Jäger fanden die Einsatzkräfte den noch lebenden Hund, hieß es in der Mitteilung der Polizei. Sie geht derzeit davon aus, dass der Mann nach seinem Tier suchte und dabei ums Leben kam.

Auf Suche nach seinem Hund: Jäger verunglückt tödlich im Schwarzwald
14:37 Uhr

Gestiegene Energiepreise: Französische Regierung verschickt Schecks an ärmere Haushalte

Wenige Tage vor Weihnachten lässt die französische Regierung einkommensschwachen Haushalten Energie-Schecks in Höhe von 100 Euro zukommen. "Damit soll den Haushalten, die finanzielle Schwierigkeiten haben, geholfen werden, die gestiegenen Energiepreise zu verkraften", teilte das Energiewende-Ministerium mit. Etwa 5,8 Millionen Haushalte zählen demnach zu den Empfängern.

Die Schecks können zur Bezahlung von Strom- und Gaspreisen, aber auch für die Wärmedämmung von Wohnungen genutzt werden. Es sei nicht nötig, den Scheck zu beantragen, betonte das Ministerium. Er solle bis spätestens Ende des Monats eintreffen.

Gestiegene Energiepreise: Französische Regierung verschickt Schecks an ärmere Haushalte
14:16 Uhr

Heftiger Wind in Pennsylvania: Baugerüst stürzt ein und kippt auf Wohnhaus

Im US-Bundesstaat Pennsylvania, nahe der Metropole Pittsburgh, bringt starker Wind ein Baugerüst zum Einsturz. Als es umfällt, reißt das Gerüst Telefon- und Stromleitungen nieder und kippt schließlich auf ein Nachbargebäude. Mehrere Menschen müssen aus ihren Wohnungen evakuiert werden.

Heftiger Wind in Pennsylvania: Baugerüst stürzt ein und kippt auf Wohnhaus
14:06 Uhr

Schichtwechsel

Wie Sie bereits lesen konnten, verabschiedet sich meine Kollegin Sabine Oelmann in den Feierabend und übergibt mir das Staffelholz. Ich heiße Kristin Hermann und begleite Sie bis zum späten Abend durchs Tagesgeschehen. Sie haben Fragen oder Anregungen? Sie erreichen mich unter: kristin.hermann@nachrichtenmanufaktur.de

Kristin Hermann

Schichtwechsel
13:49 Uhr

Zuckersüßes Baby hat Lach-Anfall

Ich mach' mich vom Acker und gehe die Raubtiere füttern. Will heißen: Der Schichtwechsel steht an, ich wünsche einen wunderbaren Nachmittag mit meiner Kollegin Kristin Hermann.

Zuckersüßes Baby hat Lach-Anfall
13:34 Uhr

Frank Sinatra überlebensgroß in Hoboken

Zum 106. Jahrestag der Geburt von Frank Sinatra ist in der Heimatstadt des legendären Sängers ein überlebensgroßes Denkmal eingeweiht worden. Im "Sinatra Park", in Hoboken (US-Staat New Jersey), mit Blick auf Manhattan, wurde am Sonntag die Bronzestatue enthüllt.

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Nancy Sinatra, rechts, vor der Statue ihres Vaters. (Foto: AP)

Sinatras jüngste Tochter, Tina Sinatra erinnerte bei der Zeremonie an ihren berühmten Vater. Er habe oft über seine Kindheit in Hoboken gesprochen. Damals habe er gelernt, sich gegen Mobber zu wehren und für Freiheit zu kämpfen, so die 73-Jährige.

Die Statue von Künstlerin Carolyn Palmer zeigt Sinatra in klassischer Pose - lässig an eine Laterne gelehnt, eine Hand in der Hosentasche, die andere an der Hutkrempe. Sinatra - durch Songs wie "New York, New York", "Strangers In The Night" und "My Way" berühmt - wurde am 12. Dezember 1915 in dem Industrieort Hoboken geboren. Am 14. Mai 1998 starb er mit 82 Jahren in Los Angeles.

Frank Sinatra überlebensgroß in Hoboken
13:33 Uhr

Zwei Vermisste nach Frachtschiff-Kollision in Ostsee

Zwei Schiffe sind nach Behördenangaben in der Ostsee zusammengestoßen. Einer der beiden Frachter kenterte und lag vor der südschwedischen Küste nahe Bornholm mit dem Kiel nach oben im Wasser, wie Aufnahmen vom Unglücksort zeigten. Wie es zu dem Unglück genau kommen konnte, blieb zunächst unklar. Die Sicht vor Ort war zu dem Zeitpunkt schlecht gewesen. Es lief ein großer Einsatz, um zwei vermisste Besatzungsmitglieder des kleineren der beiden Schiffe zu retten. Gleichzeitig arbeiteten die Einsatzkräfte daran, das gekenterte Schiff näher in Richtung Land zu bringen. Dort sollten Taucher dann im Schiffsinneren nach den Vermissten suchen.

"Wir können bestätigen, dass zwei Schiffe an diesem Morgen in der Ostsee kollidiert sind", teilt der Sprecher der schwedischen Schifffahrtsbehörde Sjöfartsverket, Jonas Franzen, mit. Dabei handelte es sich um die dänische "Karin Høj" und das britische Schiff "Scot Carrier". Der dänische Frachter ist demnach derjenige, der umgekippt ist. Nach zwei Personen wurde Franzen zufolge weiter gesucht. Oberste Aufgabe sei es, Menschenleben zu retten, hatte er am Morgen dem schwedischen Sender SVT gesagt. Auch ein Sprecher des dänischen Militärs sagte dem dänischen Rundfunk, dass man auf Radarbildern sehen könne, dass es die eine oder andere Art von Kollision zwischen den beiden Schiffen gegeben habe. Die genaueren Umstände seien noch nicht bekannt.

Zwei Vermisste nach Frachtschiff-Kollision in Ostsee
13:10 Uhr

Scholz-Doppelgänger dringend gesucht!

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Sollte er einfach einzigartig sein? (Foto: dpa)

Ist er's oder ist er's nicht? Spätestens seit der Wahl und Ernennung von Olaf Scholz zum neuen Bundeskanzler ist auch die Suche nach einem Double des 63-Jährigen in vollem Gange. Doch einen Doppelgänger des SPD-Politikers zu finden, gestaltet sich schwieriger als man denken könnte. "Es meldet sich keiner", sagt Jochen Florstedt, Doppelgänger-Agent aus Mülheim an der Ruhr. "Das ist unglaublich."

Seit mehr als drei Jahren ist Florstedt nun schon nach eigenen Angaben auf der Suche nach einem Scholz-Double. Gefragt sei momentan die komplette neue Bundesregierung. Neben Scholz vor allem Robert Habeck und Annalena Baerbock, aber auch Karl Lauterbach und Christian Lindner. Einige andere bekannte Politiker habe er im Angebot, darunter Merkel-Doppelgängerin Ursula Wanecki. Auf die Frage, wieso sich bisher für Scholz niemand gemeldet habe, antwortete Florstedt der "Süddeutschen Zeitung": "Ich vermute, viele haben Angst, dass man sie in den sozialen Medien verwurstet. Damals bei Merkel war das noch nicht so extrem."

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Ikonisch, und nun mehr oder weniger arbeitslos: Merkel Doppelgängerin Ursula Wanecki. (Foto: dpa)
Scholz-Doppelgänger dringend gesucht!
13:01 Uhr

Kardinal Müller und die Verschwörungsmythen

Der deutsche Kardinal und hohe Vatikan-Richter Gerhard Ludwig Müller hat Verschwörungsmythen über eine angeblich geplante Gleichschaltung der Menschen und einen Überwachungsstaat verbreitet. Der frühere Regensburger Bischof sprach in einem Interview davon, dass hinter Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie eine finanzkräftige Elite stecken würde. "Leute, die auf dem Thron ihres Reichtums sitzen", sehen angeblich "eine Chance jetzt, um ihre Agenda durchzusetzen", wie der 73-Jährige behauptete. Es gebe ein gewisses Chaos, "auch geboren aus dem Willen, die Gelegenheit zu nutzen, die Menschen jetzt gleichzuschalten, einer totalen Kontrolle zu unterziehen, einen Überwachungsstaat zu etablieren ..."

Das katholisch-konservative "St. Bonifatius Institut" aus Österreich hatte vorige Woche von dem Gespräch mit dem früheren Chef der Glaubenskongregation ein 2:19 Minuten langes Video getwittert. Müller bestätigte die Echtheit des Interviews. Die Deutsche Bischofskonferenz verwies auf ihren Aufruf, sich impfen zu lassen. Solche Formulierungen kämen in Verschwörungstheorien vor und werden auf die Corona-Pandemie übertragen. Der Politikwissenschaftler und Experte für solche Theorien Jan Rathje sagte zu Müllers Behauptungen: "Die Aussagen lassen sich größtenteils verschwörungsideologisch werten." Durch den Begriff "Gleichschaltung" ziehe er "einen Vergleich zum Nationalsozialismus, der dadurch verharmlost wird", so der Experte des Center für Monitoring, Analyse und Strategie (CeMAS). Darüber hinaus erwähnt Müller in seiner Rede den jüdischen Geschäftsmann George Soros, "was als antisemitische Chiffre gewertet werden kann", sagte Rathje.

Müller sagte, er wolle "eigentlich nicht geschaffen und erlöst werden" von Leuten wie dem früheren Microsoft-Chef Bill Gates oder Klaus Schwab, dem Chef des Weltwirtschaftsforums in Davos. Die beiden Männer tauchen so wie Soros häufig in Verschwörungsmythen auf. Müller wehrte sich per Mail, er weise die Logik zurück, dass "wenn jemand die Finanzelite kritisiert, er automatisch auf der falschen Seite ist". Er sprach erneut von einer "nicht legitimierten Einflussnahme der superreichen Eliten in verschiedenen Ländern". Der Kardinal hatte schon Anfang 2020 ein Manifest eines Erzbischofs gegen die Corona-Beschränkungen unterschrieben, in dem Narrative aus Verschwörungstheorien vorkommen.

Kardinal Müller und die Verschwörungsmythen
12:36 Uhr

"And just like that ...": Wie Peloton mit dem Schock-Tod in der Serie umgeht

ACHTUNG SPOILER!!! WER NICHT WISSEN WILL, WAS IN DER FORTSETZUNG VON "SEX AND THE CITY" PASSIERT - HIER NICHT WEITERLESEN!

Da kamen selbst ganz hart gesottenen Journalistinnen wie mir die Tränen, als ich letzte Woche schon mal vorab in die Serie hinein gucken durfte - UND JETZT WIRKLICH RAUS ALLE, DIE NICHT WISSEN WOLLEN, WIE ES WEITERGEHT!!!

Also: Ein ganz bestimmter Mann und Carrie Bradshaws ewiger Schwarm - mittlerweile sogar Ehemann - stirbt an einem Herzinfarkt, nachdem er sich auf einem Peloton-Trainingsfahrrad abgestrampelt hat. Ein Schock für die Fans. "Seine Geschichte war noch nicht zu Ende erzählt", hieß an der einen Stelle, andere fragten sich, ob denn alle vergessen hätten, was für ein A***h Mr. Big auch schon gewesen sei. Anyway - Mr. Big ist tot, und Peloton irgendwie Schuld daran. Oder Charlotte, weil sie Carrie überredet hatte, zu einem Klaviervorspiel ihrer Tochter zu kommen, statt mit ihrem Mann pünktlich in die Hamptons fahren zu können. Aber das ist eine andere Story.

Das Unternehmen jedenfalls fühlte sich zu einer Stellungnahme genötigt. Der Tagesspiegel zitiert in einem Artikel zu "And Just Like That" die Präventivkardiologin Suzanne Steinbau, Mitglied des Health- und Wellness-Beirats von Peloton: "Mr. Big führte einen Lebensstil, den viele als extravagant bezeichnen würden – mit Cocktails, Zigarren und großen Steaks – und war ernsthaft gefährdet, da er in der Staffel bereits ein kardiales Ereignis hatte." In Wirklichkeit sei es aber vielmehr so, dass das Fahren mit dem Peloton-Bike sogar dazu beigetragen haben könnte, sein Herzleiden hinauszuzögern, betont Steinbaum. Peloton helfe außerdem dabei, die Herzfrequenz während der Fahrt zu messen.

Zum Beweis, wie gesund es ist, sich mit einem Peloton fit zu halten, gibt es einen durchaus ironischen Clip.

"And just like that ...": Wie Peloton mit dem Schock-Tod in der Serie umgeht
11:58 Uhr

Ab 2022 mehr Unterhalt laut "Düsseldorfer Tabelle"

Zum neuen Jahr steht Trennungskindern laut "Düsseldorfer Tabelle" etwas mehr Unterhalt zu. Allerdings liegt die Erhöhung in vielen Fällen unter einem Prozent. Der Mindestunterhalt beträgt danach ab dem 1. Januar 2022 für Kinder von einem bis fünf Jahren 396 Euro pro Monat, ein Plus von drei Euro. Für Kinder von sechs bis elf sind es 455 Euro und damit vier Euro mehr. Für Kinder von 12 bis 17 Jahren sind es fünf Euro mehr (533 Euro).

Der Unterhalt wird mit der Tabelle den Einkommensklassen der Unterhaltspflichtigen entsprechend errechnet. Der Bedarfssatz der Studierenden, die nicht bei ihren Eltern oder einem Elternteil leben, bleibt gegenüber 2021 mit 860 Euro unverändert. Die Tabelle wurde zudem bis zu einer Einkommensgrenze von 11.000 Euro im Monat erweitert. Das Kindergeld ist bei minderjährigen Kindern in der Regel zur Hälfte und bei volljährigen Kindern in vollem Umfang auf den Unterhaltsbedarf anzurechnen.

Die Selbstbehalte, also das Minimum, das den Unterhaltspflichtigen bleiben muss, bleiben in 2022 unverändert. Bei höheren als den veranschlagten Wohnkosten kann der Selbstbehalt im Einzelfall erhöht werden.

Ab 2022 mehr Unterhalt laut "Düsseldorfer Tabelle"
11:43 Uhr

Österreich fordert Inbetriebnahme von Nord Stream 2 und stellt sich gegen Baerbock

Der österreichische Außenminister Alexander Schallenberg hat beim Rat der europäischen Außenminister eine schnelle Inbetriebnahme der umstrittenen Ostsee-Pipeline Nord Stream 2 gefordert. Das Projekt sei "fertiggestellt, jetzt sollten wir es auch verwenden", so Schallenberg in Brüssel. Er widersprach damit Bundesaußenministerin Annalena Baerbock, die erstmals an den Brüsseler Beratungen teilnahm.

Schallenberg betonte mit Blick auf die jüngsten Spannungen mit Moskau im Ukraine-Konflikt, er halte es für "verfehlt", die Pipeline immer wieder infrage zu stellen, wenn eine Diskussion mit Russland aufkomme. Wie Deutschland bezieht auch Österreich Erdgas aus Russland. Baerbock hatte sich bereits gegen eine rasche Inbetriebnahme von Nord Stream 2 ausgesprochen. Sie betonte, dass die Pipeline "die Vorgaben des europäischen Energierechts nicht erfüllt und die Sicherheitsfragen ohnehin noch im Raum stehen".

Österreich fordert Inbetriebnahme von Nord Stream 2 und stellt sich gegen Baerbock
11:01 Uhr

Tragische Entdeckung bei Bergung weiterer Leichen nach Häuserexplosion auf Sizilien

Nach der vermutlich durch ein Gasleck ausgelösten Häuserexplosion auf Sizilien sind vier weitere Leichen geborgen worden. Damit sei die Zahl der Todesopfer auf sieben gestiegen, teilt die Feuerwehr in der Stadt Ravanusa mit. Unter den Opfern sei auch eine schwangere Krankenschwester berichtet "Corriere della Sera". Die 30-Jährige hätte ihr Kind kommende Woche zur Welt bringen sollen.

Das im Süden der italienischen Mittelmeerinsel gelegene Ravanusa mit seinen rund 11.000 Einwohnern war am Samstagabend von einer heftigen Explosion erschüttert worden. Vier Wohnhäuser wurden nahezu komplett zerstört. Ein Überlebender sagte der Nachrichtenagentur AFP, es sei gewesen, "als ob eine Bombe hochgegangen ist". Als Ursache vermuten die Behörden ein Gasleck.

Tragische Entdeckung bei Bergung weiterer Leichen nach Häuserexplosion auf Sizilien
10:37 Uhr

Guatemala will 2000 Kinder mit Eltern in den USA vereinen

Guatemalas Regierung will rund 2000 Kinder mit ihren in die USA ausgewanderten Eltern vereinen und auf diese Weise vermeiden, dass die Kinder ihr Schicksal Schleusern anvertrauen. Guatemaltekische Minderjährige, deren Eltern sich in den USA aufhielten, hätten das Recht, legal in das Land zu gelangen und bräuchten keinen Schlepper zu bezahlen, so Präsident Alejandro Giammattei in einem Fernsehinterview.

Vor wenigen Tagen waren mehr als 50 Migranten auf dem Weg in die USA bei einem Lkw-Unglück in Mexiko ums Leben gekommen, die meisten der Opfer stammten aus Guatemala. Giammattei machte Schleuser für das Unglück verantwortlich und kündigte härtere Strafen an.

In den kommenden Wochen sollten daher rund 2000 minderjährige Kinder von in die USA übergesiedelten Guatemalteken gesucht werden. Die Liste der Betroffenen werde mit den US-Behörden abgestimmt. Die gleichen Flugzeuge, mit denen Guatemalteken aus den USA in ihre Heimat abgeschoben würden, könnten "die Kinder mitnehmen, damit sie mit ihren Eltern wiedervereint werden". 2019 waren mehr als 54.000 Menschen aus den USA nach Guatemala abgeschoben worden. Im vergangenen Jahr ging die Zahl wegen der Corona-Pandemie auf rund 21.000 zurück.

Guatemala will 2000 Kinder mit Eltern in den USA vereinen
10:22 Uhr

Breitscheidplatz-Anschlag 2016: Auftraggeber von Anis Amri gefasst?

Fast fünf Jahre ist es her - ein Lastwagen raste in terroristischer Absicht in den Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz und tötete insgesamt 14 Menschen. Wie der RBB berichtet, ist es einem Reporterteam gelungen, den mutmaßlichen Auftraggeber von Attentäter Anis Amri zu enttarnen. Es soll sich um einen Mann handeln, den BND und BKA bereits im Visier hatten – und dann wieder aus den Augen verloren. Der Verdächtige sei am Leben und soll ein hoher IS-Funktionär aus dem Irak sein. Unter dem Kampfnamen Abu Bara'a al Iraqi (ziviler Name Ali Hazim Aziz) sei er für die Anschlagsplanung in Europa verantwortlich gewesen. Von ihm gehe auch weiterhin Gefahr aus.

Die Patriotische Union Kurdistans (PUK) bestätigte die Identität von Abu Bara'a al Iraqi gegenüber dem RBB: "Abu Bara'a war einer der Top-Organisatoren der Terrorakte im Ausland. Besonders für Deutschland, Großbritannien, Frankreich." Damit gerät ein Mann wieder ins Visier, den die Behörden schon unmittelbar nach dem Anschlag auf dem Schirm gehabt hatten. Dazu soll ein BND-Agent in Abu Dhabi gleich nach dem Anschlag einen dringenden Hinweis abgesetzt haben. Dann kam es zu Ermittlungspannen, die weitere Suche verlief im Sande.

Breitscheidplatz-Anschlag 2016: Auftraggeber von Anis Amri gefasst?
09:55 Uhr

Ein "Trinkgeld" von 150 Millionen? Streit über Rembrandt-Gemälde in den Niederlanden

Die niederländische Regierung stellt für den Ankauf eines Rembrandt-Gemäldes durch das Amsterdamer Rijksmuseum 150 Millionen Euro aus der Staatskasse bereit. Die Zeitung "de Volkskrant" kritisiert das als unangemessen: "Das Coronavirus scheint bei der niederländischen Regierung einen Spendiertrieb ausgelöst zu haben. Wenn man 80 Milliarden Euro für die Bekämpfung eines Virus und die Rettung der Wirtschaft ausgegeben hat, dann sind 150 Millionen doch bloß ein Trinkgeld. (...) Selbstständige Kulturschaffende haben gerade erst zu hören bekommen, dass sie nicht mit weiterer Unterstützung durch die Regierung rechnen können. Wie schmerzlich muss es angesichts dessen sein, wenn die Regierung für ein einziges Bild ein Fünftel des jährlichen Kunstbudgets ausgibt? (...)

In niederländischen Museen hängen 44 Gemälde von Rembrandt. Würde das 45. viel deutlicher machen, "wer wir sind? Werden die Niederlande künftig sämtliche Rembrandts aufkaufen, die auf den Markt kommen? Und was tun wir, wenn es um einen Van Gogh, Mondrian oder Vermeer geht?"

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Beeindruckende Riesenbaustelle und Restaurationsprojekt im Rijksmuseum: Rembrandts "Nachtwache" (Foto: AP)
Ein "Trinkgeld" von 150 Millionen? Streit über Rembrandt-Gemälde in den Niederlanden
09:33 Uhr

Jane Birkin verletzlich wie nie

Für "La Birkin", wie die Franzosen ihre Lieblingsengländerin Jane Birkin nennen, ist es eine echte Herausforderung, über sich zu reden. Nur in Liedern fällt es ihr leichter. Und das auch nur selten, wie in ihrem Album "Oh! Pardon tu dormais." (Oh! Entschuldige, du schläfst). Eine wahre musikalische Biografie. Oder, wie sie selbst meint, ein Werk, das an der Oberfläche kratzt. Es seien Lieder, "die absichtlich alte Wunden wieder öffnen", sagt sie im Radiosender RTL.

Es ist das 14. Album von Birkin, das im Dezember 2020 rauskam, aber erst das zweite, das nach über zehn Jahren wieder Texte von ihr vereint. Songs, die von ihrem Leben handeln und vom Tod, mit dem sich die Künstlerin, die am 14. Dezember 75 Jahre alt wird, in den vergangenen Jahren hat auseinandersetzen müssen.

Jane Birkin steht in Frankreich seit knapp 50 Jahren auf der Bühne und vor der Kamera. Sie verließ England 1968, bei Dreharbeiten lernte sie Serge Gainsbourg kennen, einst das "Enfant terrible" der französischen Musikszene.

Jane Birkin verletzlich wie nie
09:09 Uhr

Jugendlicher sprengt sich in russischer Schule in die Luft

In Russland hat sich ein Jugendlicher in einer Schule in die Luft gesprengt. Nach Angaben des russischen Innenministeriums wurden bei dem Vorfall am Montagmorgen an einer orthodoxen Schule in Serpuchow südlich von Moskau der Täter und mindestens ein weiterer Jugendlicher verletzt. Bei dem Täter handelte es sich den Angaben zufolge um einen 18-jährigen ehemaligen Schüler des zu einem Kloster gehörenden Gymnasiums.

Polizisten hätten die Lehrer und Schüler in Sicherheit gebracht, teilte das Ministerium weiter mit. Russische Nachrichtenagenturen berichteten unter Berufung auf Polizeikreise von mehr als sieben Verletzten.

In diesem Jahr gab es in Russland bereits einen Schusswaffenangriff in einer Schule und einen weiteren in einer Universität. Russlands Präsident Wladimir Putin ordnete mit Blick auf derartige gewalttätige Vorfälle eine Verschärfung der Waffengesetze an.

Jugendlicher sprengt sich in russischer Schule in die Luft
08:55 Uhr

Vergessen Sie das Wetter!

Wenn du wissen willst, wie das Wetter ist, dann guck aus dem Fenster. Alter Rat - und was soll man sagen? Es stimmt! Es ist genauso so schrecklich wie es aussieht. Grau, nass, kühl. Und das bleibt auch so: bis einschließlich Dienstag leicht wechselhaft, ab Mitte der Woche ruhiges Hochdruckwetter. Mild.

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So spektakulär wie in Sassnitz kann der Winter auch sein. (Foto: dpa)

Für die Interessierten: Eine Hochdruckbrücke erstreckt sich von Afrika über Mitteleuropa bis zum Baltikum und führt mit südwestlicher Strömung milde Luftmassen heran. Gleichzeitig tummeln sich viele Tiefs über dem Nordmeer, die in den kommenden Tagen für etwas Regen in Deutschland sorgen. Heute zieht die Warmfront von Tief LUTZ mit Regenwolken über den Osten hinweg. Dahinter nähert sich von Norden her die Kaltfront, die uns am Dienstag erreicht. Ab Mittwoch verstärkt sich Hoch YASCHA und verlagert sich in den Folgetagen zu den Britischen Inseln. Somit setzt sich ruhiges, aber nebel- und hochnebelanfälliges Wetter durch.

Heute hält sich teils zäher Nebel oder Hochnebel und es ist oft dicht bewölkt. Dabei fällt vor allem am Vormittag in der Osthälfte zeitweise etwas Regen oder Nieselregen, der im weiteren Verlauf ost- und südostwärts abzieht. Von Westen und Südwesten her stellen sich einige Auflockerungen oder Aufheiterungen mit etwas Sonnenschein ein und es bleibt weitgehend trocken. Besonders im Südwesten sind längere sonnige Abschnitte zu erwarten. Am Abend kann es im äußersten Norden geringen Regen geben. Die Temperaturen erreichen 4 Grad im Bayerischen Vogtland bis 11 Grad am Niederrhein. Der Südwestwind weht schwach, im Norden teils mäßig, an der Nordsee frisch und stark böig.

Vergessen Sie das Wetter!
08:38 Uhr

Israelische Sicherheitskräfte erschießen Palästinenser

Israelische Sicherheitskräfte haben bei einer Razzia einen Palästinenser im Westjordanland getötet. Krankenhaus-Mitarbeiter bestätigten am Montag, der Mann sei an seinen Verletzungen gestorben. Die Extremistengruppe Islamischer Dschihad betrauerte in einer Stellungnahme den Tod des Mannes, teilte aber nicht mit, ob es sich um ein Mitglied gehandelt habe.

Die israelische Grenzpolizei erklärte, verdeckte Ermittler hätten das Feuer auf eine Gruppe eröffnet, die sie mit Sprengkörpern bewarf und eine Festnahme verhindern wollte. Einer sei getroffen worden. Die Ermittler hätten in Nablus einen zur Fahndung ausgeschriebenen militanten Palästinenser aufgespürt, inhaftiert und in seiner Wohnung ein Sturmgewehr beschlagnahmt.

Israelische Sicherheitskräfte erschießen Palästinenser
08:25 Uhr

Frachtschiffe in der Ostsee kollidiert

In der Ostsee sind einem Medienbericht zufolge zwei Frachtschiffe kollidiert. Der Vorfall habe sich in dem Seegebiet zwischen der dänischen Insel Bornholm und der südschwedischen Küstenstadt Ystad ereignet, berichtete der schwedische TV-Sender SVT am Montag unter Berufung auf die schwedische Schifffahrtsbehörde. Einzelheiten dazu waren zunächst nicht bekannt.

Frachtschiffe in der Ostsee kollidiert
08:00 Uhr

Mathe-Lehrer auf Youtube fast so erfolgreich wie Rezo

So kann Schule also auch gehen: Während man im Normalfall ja den Eindruck hatte und hat, dass einige Lehrer in der Versenkung der Pandemie verschwunden waren oder noch nie was von diesem Teufelszeug Internet gehört hatten in den letzten Monaten, geht ein Lehrer in die Offensive: Mehr als 1,2 Millionen Abonnenten hat Oberschulrektor Kai Schmidt auf seinem Youtube-Kanal.

Als Lehrerschmidt veröffentlicht er dort vor allem Lernvideos zur Mathematik. Damit hat er sich in der Kategorie "Top-Creator des Jahres" in den Youtube-Charts unter die Top 3 gefilmt - hinter bekannten Namen wie Rezo oder Hungriger Hugo. Schmidt sieht seine Videos als Ergänzung zum Schulunterricht. Bei einer Hauptschul-Abschlussklasse sei er auf die Idee gekommen, Videos zum Mathe-Basiswissen zu machen.

Mathe-Lehrer auf Youtube fast so erfolgreich wie Rezo
07:39 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen, Montag, der 13., frisch ans Werk! Noch 11 Tage bis Weihnachten. Haben Sie bereits alle Geschenke beieinander? Nein?? Oh mein Gott, das tut mir leid, denn jetzt wird's langsam eng. Aber no pressure! Ihre Lieben freuen sich bestimmt auch über etwas Selbstgebasteltes oder einen Gutschein, gibt ja eh nix zu kaufen. Da schauen Sie doch gern mal bei den Kollegen der Wirtschaft nach, die haben die neuesten Infos zu Lieferengpässen. Und wenn Sie mehr über das Formel-1-Drama vom Wochenende wissen wollen, hier entlang. An dieser Stelle erfahren Sie den ganzen Tag lang das Neueste zur Tornado-Katastrophe in den USA, wie unsere neue Regierung voranschreitet oder auch, wer bald einen wichtigen Geburtstag feiert oder oder oder. Kurz: Ich, Sabine Oelmann, versuche, Sie möglichst unterhaltsam in die neue Woche zu entführen. Bei Bedarf melden Sie sich gern unter dertag@n-tv.de, ich wünsche einen guten Start.

Was heute wichtig werden könnte:

  • Treffen der EU-Außenminister: Offizielles Thema sind die Beziehungen zu afrikanischen und zentralasiatischen Staaten sowie die Lage in Venezuela. Zudem will der EU-Außenbeauftragte unter anderem über die als bedrohlich wahrgenommene russische Militärpräsenz unweit der Ukraine sowie den anhaltenden Konflikt mit Belarus sprechen. Für Deutschland nimmt erstmals die neue Außenministerin Annalena Baerbock an den Beratungen teil.

  • Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron reist im Vorfeld der französischen Ratspräsidentschaft zu einem Gipfeltreffen der Visegrad-Gruppe (Ungarn, Polen, Tschechien, Slowakei) nach Budapest. Macron wird auch über europäische Anforderungen an die Rechtsstaatlichkeit und die Achtung der europäischen Werte sprechen. Zu diesen Themen liegen Ungarn und Polen im Streit mit EU-Institutionen.

  • Geplante Abstimmung über Klima-Resolution im UN-Sicherheitsrat: Ein angenommener Beschluss wäre das erste Mal, dass der Weltsicherheitsrat den Einfluss der Klimakrise auf internationale Konflikte in einer Resolution anerkennt. Er soll dabei helfen, Spannungen durch sich wandelndes Klima zu lindern oder zu vermeiden.

  • Nominierungen für die 79. Golden Globes: Die Golden Globes gelten als die wichtigsten Filmpreise nach den Oscars. Sie werden das nächste Mal am 9. Januar vergeben.

  • Weihnachtsaktion mit Frank Zander und weiteren Prominenten - an einem Caritas-Foodtruck wird Essen für Obdachlose verteilt. Es gibt verschiedene Standorte auf der Tour. Normalerweise findet das Gänseessen für die Obdachlosen in einem Berliner Hotel statt, aufgrund der Pandemie geht das dieses Jahr aber wieder nicht.

Das wird heute wichtig
06:52 Uhr

"Miss Universe 2021" gekürt

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Eloisa aus Düsseldorf (Foto: AP)

Die 21-jährige Harnaaz Sandhu aus Indien ist zur "Miss Universe 2021" gekürt worden. Die Schauspielerin setzte sich in der Nacht zum Montag bei einer Live-Show in der israelischen Küstenstadt Eilat am Roten Meer gegen 79 Mitbewerberinnen aus verschiedenen Ländern durch. Für Deutschland nahm die 19-jährige Eloisa Jo-Hannah Seifer aus Düsseldorf teil.

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Überwältigende Freude .... (Foto: REUTERS)

Die 70. "Miss Universe"-Wahl hatte um 3 Uhr nachts israelischer Ortszeit begonnen, um live in der Primetime des US-Fernsehens ausgestrahlt werden zu können. Wegen der Corona-Pandemie durften bei der Show nur Zuschauer mit einem "Grünen Pass" anwesend sein - wenn sie entweder von einer Corona-Infektion genesen oder in den vergangenen sechs Monaten dagegen geimpft worden waren. Obendrein galt Maskenpflicht. Die Teilnehmerinnen und Mitarbeiter der Produktion waren nach Veranstalterangaben ebenfalls alle geimpft und mussten alle zwei Tage PCR-Tests machen.

Erst im Mai hatte die damals 26-jährige Andrea Meza aus Chihuahua den Titel der "Miss Universe 2020" im US-Bundesstaat Florida gewonnen. Der Wettbewerb war wegen der Corona-Pandemie aus dem Vorjahr verschoben worden.

"Miss Universe 2021" gekürt
06:41 Uhr

Keine Geister in japanischer Residenz

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Fumio Kishida hat gut geschlafen (Foto: imago images/Kyodo News)

Japans Regierungschef Fumio Kishida ist in seiner als Spukhaus geltenden Residenz nach eigenen Angaben bisher keinen Geistern begegnet. "Ich habe keine gesehen, noch nicht", sagte Kishida. In der offiziellen Residenz des japanischen Ministerpräsidenten sollen die rastlosen Geister von Putschisten aus dem Jahr 1936 ihr Unwesen treiben.

In dem Anwesen im Zentrum von Tokio wurden damals bei einem Putschversuch mehrere hohe Staatsvertreter, darunter der Finanzminister, von jungen Offizieren ermordet. Das Haus hatte zuletzt neun Jahre lang leer gestanden. Kishidas Vorgänger Yoshihide Suga und Shinzo Abe hatten darauf verzichtet, es zu beziehen.

"Ich habe gestern sehr gut geschlafen", sagte Kishida nun, als er nach den Geistern gefragt wurde.

Keine Geister in japanischer Residenz
06:29 Uhr

Biden lässt Rolle des Klimawandels bei jüngsten Tornados untersuchen

Nach den verheerenden Tornados in den USA kommen die Aufräumarbeiten und die Bergung von Toten und Verletzten nur mühsam voran. Während Rettungskräfte auch am Sonntag die Trümmerfelder in dem besonders schwer betroffenen Bundesstaat Kentucky und in weiteren Regionen auf der Suche nach Opfern durchkämmten, mussten zahlreiche Überlebende weiter ohne Obdach, Wasser und Strom auskommen. Der Gouverneur von Kentucky, Andy Beshear, sprach am Sonntag von 80 bestätigten Toten allein in seinem Bundesstaat. Beshear äußerte erneut die Befürchtung, die Zahl der Toten könne über 100 steigen.

Nach Angaben des Nationalen Wetterdienstes fegten in der Nacht zum Samstag 36 Tornados durch die Bundesstaaten llinois, Kentucky, Tennessee, Missouri, Arkansas und Mississippi. Laut Beshear hinterließ ein Tornado auf einer Strecke von 365 Kilometern eine Spur der Verwüstung. Die Wirbelstürme zerstörten Wohnhäuser, Fabriken und Lagerhallen. Einige der schwersten Schäden wurden aus Mayfield gemeldet, einer Stadt mit rund 10.000 Einwohnern im Westen Kentuckys. Präsident Joe Biden kündigte an, die Umweltbehörde solle untersuchen, welche Rolle der Klimawandel bei den Wirbelstürmen gespielt haben könne.

Biden lässt Rolle des Klimawandels bei jüngsten Tornados untersuchen