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Bilder vom "James Webb"-Teleskop Jupiter erscheint in völlig neuem Licht

Dieses von der NASA zur Verfügung gestellte Bild zeigt ein Falschfarbenkompositbild des Jupiter, das vom James Webb Space Telescope aufgenommen wurde. Die Ringe des Planeten und einige seiner kleinen Satelliten sind zusammen mit Galaxien im Hintergrund zu sehen.

Auf einer Aufnahme sind Details des Jupiters zusammen mit seinen Ringen, winzigen Satelliten und sogar Galaxien zu sehen.

(Foto: NASA/ESA, CSA, Jupiter ERS Team;)

Neue spektakuläre Aufnahmen schickt das Weltraumteleskop "James Webb" zur Erde. Diesmal sind es Bilder vom Jupiter mit erstaunlichen Details, wie etwa Polarlichtern. Der Große Rote Fleck erscheint aus einem besonderen Grund jedoch ganz in Weiß.

Neue Aufnahmen einer Kamera des "James Webb"-Teleskops zeigen viele Details des Planeten Jupiter. So sind Polarlichter über Nord- und Südpol zu sehen, wie die europäische Raumfahrtagentur ESA schreibt. Auch der berühmte Große Rote Fleck des Ringplaneten ist deutlich erkennbar, es handelt sich bei ihm um einen gigantischen Wirbelsturm auf dem Gasplaneten.

"Wir hatten nicht wirklich erwartet, dass es so gut sein würde, um ehrlich zu sein", sagte die Planetenastronomin Imke de Pater, die die Beobachtungen von Jupiter leitete, über die Aufnahmen. "Es ist wirklich bemerkenswert, dass wir Details des Jupiters zusammen mit seinen Ringen, winzigen Satelliten und sogar Galaxien auf einem Bild sehen können", so die Forscherin.

Die Fotos entstanden mit der Infrarotkamera des Teleskops. Da Infrarotstrahlung zwar vom Menschen als Wärme gespürt, aber nicht mit dem Auge gesehen werden kann, werden den unterschiedlichen Wellenlängen Farben zugewiesen, damit am Ende ein sichtbarer Eindruck entsteht. Auf den veröffentlichten Bildern erscheint der Große Rote Fleck des Planeten daher in Weiß.

"James Webb" wurde gemeinsam von den Weltraumbehörden in Europa (ESA), den USA (NASA) und Kanada (CSA) gebaut und war am 25. Dezember an Bord einer Ariane-Trägerrakete vom europäischen Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guayana ins All gestartet - nachdem es zuvor Kostenexplosionen und immer neue Verschiebungen gegeben hatte. Mitte Juli waren die ersten Aufnahmen des Teleskops veröffentlicht worden und hatten die bislang tiefsten und detailreichsten Einblicke in den Weltraum geliefert.

Quelle: ntv.de, kst/dpa

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