Donnerstag, 26. März 2020Der Tag

mit Janis Peitsch
Janis Peitsch
22:31 Uhr

Das war Donnerstag, der 26. März 2020

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(Foto: imago images/Eibner)

Liebe Leserinnen und Leser,

das war es schon wieder für heute. Ich bedanke mich für Ihre Aufmerksamkeit und verabschiede mich nun in ein verlängertes Wochenende. Morgen versorgen Sie meine Kollegen Friederike Zörner und Uladzimir Zhyhachou im "Tag" mit frischen Nachrichten. Bevor ich es vergesse - die Meldungen des Tages:

Alle Zahlen, Daten und Fakten zur Coronakrise finden Sie im Artikel unserer Datenspezialisten Christoph Wolf und Martin Morcinek. Alle aktuellen Entwicklungen können Sie im 24h-Corona-Ticker lesen.

Ich wünsche Ihnen eine gute Nacht - und bleiben Sie gesund.

22:05 Uhr

Reporter muss für illegales Interview Strafe zahlen

Weil er ein unerlaubtes Interview mit dem Angeklagten im Prozess um die tödliche Messerattacke in Chemnitz geführt hat, muss ein Journalist 500 Euro Strafe zahlen.

  • Dem Journalisten sei bekannt gewesen, dass er keine Telefonerlaubnis mit dem des Totschlags verdächtigen Syrer Alaa S. hatte, teilte die Staatsanwaltschaft Chemnitz mit. Der Angeklagte befand sich damals in Untersuchungshaft. 
  • Das Gespräch sei über eine Freundin des Angeklagten zustande gekommen, die den Hörer an den Journalisten weitergereicht habe. Dabei war das Telefonat ausschließlich der Frau genehmigt worden.

Das Landgericht hatte Alaa S. im August 2019 wegen Totschlags und gefährlicher Körperverletzung zu neun Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt. Die Kammer war davon überzeugt, dass er ein Jahr zuvor in Chemnitz mit einem weiteren Mann den 35-jährigen Daniel H. erstochen hat.

21:22 Uhr

Streit um Klopapier: Kundin verpasst Verkäuferin Ohrfeige

Meine Kollegin hatte heute Vormittag bereits über einen geplanten Klopapier-Kauf berichtet, der aus dem Ruder lief. Auch im folgenden Fall ist es zu unschönen Szenen gekommen.

Aus Furcht, beim Kauf von Toilettenpapier zu kurz zu kommen, hat eine Frau in Frankfurt einer Verkäuferin eine Backpfeife verpasst. Der banale Auslöser: Die Verkäuferin hatte die Kundin der Hygienevorschrift gemäß gebeten, am Eingang einer Drogerie zu warten, teilte die Polizei mit.

Dadurch fühlte sich die 51-Jährige benachteiligt und schlug der 26-Jährigen ins Gesicht geschlagen. Die Mitarbeiterin wurde leicht verletzt. Die Polizei leitete ein Verfahren wegen Körperverletzung ein.

20:36 Uhr

Til Schweiger stänkert über Spaziergänger

Til Schweiger ist mal wieder wütend. Aber so richtig. Was den Schauspieler aktuell auf die Palme bringt: Spaziergänger, die trotz der Corona-Krise nicht ausreichend Abstand zueinander halten. Häufig gingen die Menschen, die ihm entgegenkommen, einfach unachtsam weiter geradeaus, berichtete Schweiger auf Instagram.

"Wenn du einfach mal nicht ausweichst, dann gehen die ganz eng bei dir vorbei", sagte der 56-Jährige in einer Videobotschaft.

Aufgenommen hat Schweiger das Video bei einem Spaziergang im Hamburger Hirschpark - eine der wenigen Aktivitäten, die sich derzeit mit den Maßnahmen gegen die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus vereinbaren lassen.

*Datenschutz

 

20:13 Uhr

Ex-FBI Agent soll in iranischer Gefangenschaft gestorben sein

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Mit diesem Plakat wurde nach Levinson gesucht.

(Foto: AP)

Vor 13 Jahren verschwindet der frühere FBI-Mitarbeiter Robert Levinson unter mysteriösen Umständen auf der iranischen Insel Kisch. Dort soll er nach Medienberichten dem Handel mit gefälschten Zigaretten nachgespürt haben. Nun teilte seine Familie mit, dass der ehemalige US-Bundespolizist in iranischer Gefangenschaft gestorben ist.

In der Mitteilung von Levinsons Familie hieß es, die genauen Todesumstände seien unklar, doch sei Levinson noch vor der Coronavirus-Pandemie gestorben. US-Präsident Donald Trump bestätigte Levinsons Tod nicht. Der Iran habe keine Informationen über den ehemaligen FBI-Mitarbeiter übermittelt, erklärte er.

Die iranische Regierung hat stets bestritten, etwas über das Verschwinden von Levinson zu wissen. Es gebe "glaubwürdige Hinweise" darauf, dass Levinson den Iran schon "vor Jahren" mit einem "unbekannten Ziel" verlassen habe, erklärte das iranische Außenministerium. Levinson wäre in diesem Monat 72 Jahre alt geworden.

19:51 Uhr
Breaking News

Zahl der Corona-Toten steigt erneut deutlich

Mehr als 260 Menschen sind in Deutschland bislang an den Folgen der Coronavirus-Infektion gestorben. Das ergeben ntv-Berechnungen auf Grundlage der Angaben von Ländern und Gemeinden. Damit sind allein in den vergangenen beiden Tagen mehr als 100 neue Todesfälle gemeldet worden. Zugleich ist die Zahl der Infizierten auf mehr als 43.000 gestiegen.

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19:20 Uhr

Herzogin Meghan arbeitet jetzt für Disney

Herzogin Meghan kehrt nach ihrem Aus als Vollzeit-Royal zum Film zurück - zumindest mit ihrer Stimme. Wie Unterhaltungsgigant Disney mitteilte, ist Meghan vom 3. April als Erzählerin in dem Dokumentarfilm "Elephant" auf dem neuen Streamingdienst Disney+ zu hören. In dem Film geht es um die Geschichte einer Elefantenfamilie auf ihrer Reise durch die Kalahari-Wüste.

Geld verdient Meghan mit der Rolle jedoch keines, wie die Zeitung "The Times" berichtete. Ihr Honorar geht demnach an eine Organisation, die sich für den Schutz von Elefanten einsetzt. Meghan und Harry haben eine besondere Verbindung zu Afrika. Bei einer gemeinsamen Reise nach Botsuana hatte es nach eigenen Angaben zwischen den beiden gefunkt, als sie unter freiem Sternenhimmel übernachteten. Hach, wie romantisch!

18:25 Uhr

Frau hustet im Supermarkt auf frische Waren - 32.000 Euro Schaden

Das ist wirklich unappetitlich: In einem Supermarkt im US-Bundesstaat Pennsylvania hat eine Kundin gezielt auf ausgelegte frische Waren gehustet. Aus Sorge um eine Corona-Infektion musste das Geschäft in dem Ort Hanover Township daraufhin nach eigenen Angaben Produkte im Wert von rund 35.000 US-Dollar, rund 32.000 Euro, wegwerfen.

Die Frau habe sich wohl einen sehr schrägen Streich erlauben wollen, schrieb ein Miteigentümer des Ladens auf Facebook. "Wir hatten keine andere Wahl, als alle Produkte wegzuwerfen, mit denen sie in Kontakt kam." Es sei immer bedauerlich, wenn Lebensmittel verschwendet würden - umso mehr aber in Zeiten wie diesen, in denen sich viele Menschen um die Lebensmittelversorgung Sorgen machten.

Die örtliche Polizeidienststelle erklärte, die Frau sei in einem Krankenhaus auf ihren psychischen Zustand hin untersucht worden. Sie erwartet eine Anzeige.

 

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17:42 Uhr

Mann in Ritterrüstung geht mit Schwert auf Nachbarn los

Diese Geschichte sorgt in meinem Kopf für sehr viele Fragezeichen. Vielleicht wird es Ihnen nach dem Lesen ähnlich gehen. In einer mittelalterlichen Ritterrüstung und mit einem Schwert bewaffnet hat ein Mann in Kraichtal seinen Nachbarn attackiert.

Nachdem der 35-Jährige am Mittwochabend bereits die Haustür eingetreten hatte, kam er Mann mit der Panzerung zurück und stieß mit dem Schwert durch den Glaseinsatz der Tür, wie die Polizei mitteilte. Der 29-jährige Nachbar wurde dabei verletzt.

Der Angreifer ließ erst von seinem Vorhaben ab, als die herbeigerufenen Polizeibeamten drohten, ihre Schusswaffen einzusetzen. Bei der Festnahme behauptete er, mit dem Coronavirus infiziert zu sein. Eine Untersuchung im Krankenhaus ergab jedoch, dass der gepanzerte 35-Jährige nicht infiziert ist.

17:05 Uhr

USA setzen Millionen-Kopfgeld auf Maduro aus

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Ist Maduro der Boss eines Drogenkartells?

(Foto: picture alliance/dpa)

Seit Monaten tobt in Venezuela ein Machtkampf zwischen dem dem linksgerichteten Staatschef Maduro und Oppositionsführer Guaidó.

Die Vereinigten Staaten stehen Maduro seit langem feindlich gegenüber. Nach einer Reihe von Sanktionen geht Washington nun einen Schritt weiter und setzt eine Belohnung von 15 Millionen Dollar für die Ergreifung des Politikers aus. Das teilte US-Außenminister Mike Pompeo auf Twitter mit. US-Justizminister Bill Barr verkündete zeitgleich eine Anklage gegen Maduro wegen "Drogen-Terrorismus".

Maduro wird von US-Fahndern zur Last gelegt, einen Drogenhändlerring mit dem Namen "Kartell der Sonnen" anzuführen. Dem Ring würden neben Regierungsvertretern auch venezolanische Militärs und Justizvertreter angehören. Die Gruppe soll Hunderte Tonnen Kokain geschmuggelt haben.

 

17:00 Uhr

Schlagzeilen zum Feierabend

16:24 Uhr

Hustenanfall vor laufender Kamera: Moderator weist Biden zurecht

Jeder Einzelne kann und soll durch sein Verhalten die Ausbreitung des Coronavirus verlangsamen. Der demokratische US-Präsidentschaftsbewerber Joe Biden hält sich jedoch vor laufender Kamera nicht an die Regeln - und wird dafür öffentlich gerügt.

 

15:54 Uhr

Aus Liebe Kokain geschmuggelt: 21-Jährige zu Haftstrafe verurteilt

Sie wollte 3,2 Kilogramm Kokain von São Paulo nach Paris transportieren und wurde geschnappt. Nun ist die 21 Jahre alte Schmugglerin vom Landgericht Frankfurt zu drei Jahren und drei Monaten Haft verurteilt worden.

Vor Gericht brach die Französin immer wieder in Tränen aus. Sie habe sich in Paris in einen Brasilianer verliebt, der ihr ein sorgenfreies Leben versprochen habe. Stattdessen aber habe er sie nach São Paulo geschickt, um den Drogentransport zu begleiten. Sie habe sich den drängenden Forderungen des Freundes dabei nicht widersetzen können.

Die Angeklagte war bei ihrer Ankunft am Frankfurter Flughafen im Oktober kontrolliert worden. Das Rauschgift entdeckten die Fahnder in einem doppelten Boden ihres Koffers.

15:03 Uhr

Schokohersteller entschuldigt sich für "Corona-Hasen"

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Die "Corona-Osterhasen" kommen nicht überall gut an.

(Foto: picture alliance/dpa)

Es war als süßer Spaß gedacht, doch der "Corona-Osterhase" eines Schokoartikelherstellers in Rheinland-Pfalz hat für heftige Reaktionen im Internet gesorgt. Während die einen die mit Mundschutz und Toilettenpapier ausgestattete Figur als gelungenen Scherz in der Krise feiern, kritisieren andere die Idee als völlig geschmacklos. 

Nun hat sich das Unternehmen Wawi aus Pirmasens in der Debatte selbst zu Wort gemeldet. "Das war als humorvolle Aktion gedacht - um den Menschen, in dieser Zeit, ein kleines Lächeln ins Gesicht zu zaubern", sagte ein Firmensprecher der dpa. "Zu keiner Zeit war gedacht, das Ausmaß der Corona-Krise zu verharmlosen."

Wawi-Chef Richard Müller ergänzte: "Bei jenen, die sich durch diese Aktion verletzt fühlen, entschuldige ich mich, hoffe allerdings, dass wir auch in diesen schweren Zeiten unseren Humor nicht verlieren." Die Einnahmen aus dem Verkauf sollen nun gespendet werden.

14:40 Uhr

Schichtwechsel

Liebe Leserinnen und Leser,

meine Kollegin Friederike Zörner darf jetzt ihren Feierabend genießen. Bis zum Abend halte ich für Sie die Stellung und versorge Sie im "Tag" mit aktuellen Nachrichten zum Grübeln, Schmunzeln und Staunen. Bei Bedarf können Sie mir eine Mail an janis.peitsch[at]nama.de schicken. Ich starte meine Schicht mit einer Meldung über "Corona-Osterhasen" - ja, Sie haben richtig gehört. "Corona-Osterhasen"...

14:27 Uhr

Aufheiterung für zwischendurch: Kultiger Elefant wird repariert

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Bald wieder vereint: Elefant und Maus

(Foto: picture alliance/dpa)

Auch heute möchte ich meine Schicht mit einer heiteren Meldung abschließen: Der kleine Elefant (jetzt bitte Trötgeräusch vorstellen) bekommt eine Generalüberholung. Die Skulptur des treuen Begleiters der Maus aus der "Sendung mit der Maus" wurde am Vormittag von Mitarbeitern der Stadt Erfurt abmontiert und in eine Werkstatt gebracht. Dort sollen Risse und Schrammen ausgebessert und die typisch blaue Farbe aufgefrischt werden, teilte die Stadtverwaltung mit. Voraussichtlich ab dem 14. April 2020 soll der Elefant wieder zur Maus zurückkehren. Dann stünde er - sofern die Corona-Ausgangsbeschränkungen aufgehoben sind - wieder wahlweise zum Ausritt oder als Fotomotiv zur Verfügung.

13:54 Uhr

E-Scooter auf Autobahn geworfen - Urteil: Mordversuch

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Der E-Scooter landete auf der A40 - glücklicherweise ohne schlimmere Folgen.

(Foto: picture alliance/dpa)

Nach dem Wurf eines E-Scooters auf die Autobahn 40 in Bochum sind zwei junge Männer wegen Mordversuchs verurteilt worden. Die Richter am Bochumer Landgericht verhängten dreieinhalb Jahre Haft beziehungsweise drei Jahre Jugendhaft.

  • Die 18 und 22 Jahre alten Deutschen hatten den 25 Kilo schweren E-Scooter eines Mietanbieters am 23. September 2019 vor einer Tunneleinfahrt über eine Absperrung gehievt und aus neun Metern Höhe auf die Fahrbahn geworfen.
  • Mehrere Autos waren in einen Unfall verwickelt worden, schwer verletzt wurde niemand.
  • "Der E-Scooter wurde quasi auf einen Blindflug geschickt", sagte Richter Johannes Kirfel beim Urteil. "Die Situation war nicht zu beherrschen." Die Angeklagten hätten Riesenglück gehabt, dass nicht mehr passiert sei.
  • Die beiden angeklagten Freunde hatten sich am Tattag mit Kräuterlikör betrunken. Der 18-Jährige hatte später fast drei Promille Alkohol im Blut.
13:35 Uhr
Breaking News

Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA sprunghaft angestiegen

Die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe sind infolge der Zuspitzung der Coronavirus-Pandemie in den USA sprunghaft angestiegen. Ihre Zahl hat sich von 282.000 in der Vorwoche auf nunmehr rund 3,3 Millionen verzehnfacht, wie das US-Arbeitsministerium mitteilte.

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13:27 Uhr

Mercedes rast mit Tempo 207 über Bundesstraße

Eigentlich sind auf der Bergedorfer Straße - einer Bundesstraße in Hamburg - nur 80 Kilometer pro Stunde erlaubt. Der Fahrer eines Mercedes nahm es am Mittwochabend mit den Vorgaben nicht ganz so genau. Die Polizei stoppte den Mann in seinem Fahrzeug, nachdem die Beamten eine Geschwindigkeit von 207 km/h gemessen hatten. Seinen getunten Wagen wird der 37-Jährige wohl die nächste Zeit stehen lassen: Neben einem Bußgeld in Höhe von 1200 Euro erwartet ihn ein dreimonatiges Fahrverbot.

12:58 Uhr

Queen hält weiter Audienzen mit Premier Johnson

Angesichts des grassierenden Coronavirus haben sich Queen Elizabeth II. und ihr Mann, Prinz Philip, auf Schloss Windsor in der Nähe von London zurückgezogen. Die gegenwärtige Situation und auch der traditionelle Osterurlaub halten die Königin allerdings nicht davon ab, ihrer Arbeit nachzugehen. Die 93-Jährige und der britische Premier Boris Johnson führen unbeirrt ihre wöchentlichen Audienzen durch - vorsichtshalber per Telefon. Die Königliche Familie und Downing Street veröffentlichten entsprechende Bilder in sozialen Medien.

Auf einem der Fotos ist die Monarchin zu sehen, auf dem anderen Johnson, wie sie am Mittwoch etwas altmodische aber bestimmt abhörsichere Telefone für ihre Gespräche nutzten. An dem Tag wurde auch bekannt, dass Thronfolger Prinz Charles mit Sars-CoV-2 infiziert ist. Er soll aber nur unter milden Symptomen leiden und ist zurzeit mit Herzogin Camilla auf Schloss Balmoral in Schottland.

12:25 Uhr

Klopapier-Kauf eskaliert: Frau in Handschellen aus Supermarkt getragen

Der deutsche Klopapier-Bedarf sorgt mitunter für kuriose bis aggressive Szenen in hiesigen Supermärkten (wir berichteten). Im nordrhein-westfälischen Bergneustadt trieb es eine Kundin nun auf die Spitze. Weil sie nur eine Packung Toilettenpapier kaufen durfte, setzte sich die Frau aus Protest auf das Kassenband. Die Polizei musste sie schließlich in Handschellen abführen. Zuvor hatten die alarmierten Beamten vergeblich versucht, die 54-Jährige zu beruhigen. Als sie ihr die Handschellen anlegten, wehrte sie sich heftig. "Sie brüllte, ließ sich zu Boden fallen, sperrte sich gegen die Maßnahme und musste schließlich zum Streifenwagen getragen werden", so die Polizei. Als sie aus dem Gewahrsam entlassen wurde, hatte sie immer noch kein Toilettenpapier. Die Polizei vermeldet trocken: "Zu einem Kaufvorgang ist es infolge der Randale nicht gekommen."

12:00 Uhr

Schlagzeilen zur Mittagspause

11:58 Uhr

Polizei stoppt Dinner bei Kerzenschein in Berliner Lokal

Manche Menschen haben das derzeitige Kontaktverbot entweder noch nicht verstanden oder sie ignorieren es einfach. In einem Lokal in Berlin-Kreuzberg haben sich vier Freunde trotz Coronakrise zu einem Candle-Light-Dinner getroffen. Sie ließen sich hinter abgeklebtem Fenster und bei ausgeschaltetem Licht mit Essen und Trinken verköstigen, teilte die Polizei mit. Der Tisch sei voll gedeckt gewesen. Das verbotene Treffen wurde umgehend beendet. Auf die Runde dürften nun Konsequenzen zukommen. Restaurants in Berlin sind seit Tagen komplett geschlossen, um die Weiterverbreitung des Coronavirus einzudämmen. Zusammenkünfte von mehr als zwei Menschen, die nicht zu einer Familie gehören, sind nach der Berliner Eindämmungs-Verordnung nicht erlaubt.

11:42 Uhr

18 Tote bei Verkehrsunfall in Ägypten während Ausgangssperre

In Ägypten gilt wegen der Corona-Krise derzeit eine nächtliche Ausgangssperre. Sie betrifft den Zeitraum zwischen 19 Uhr abends und 6 Uhr morgens. Bei Verstößen drohen Geld- und Gefängnisstrafen. Die Sicherheitskräfte stoppten in der vergangenen Nacht mehrere Autos an einem Kontrollpunkt, weil sie entgegen der Auflagen unterwegs waren. Ein Lastwagenfahrer übersah die vor ihm wartenden Pkw und fuhr in mehrere Wagen. Bei der Kollision kamen 18 Menschen ums Leben, fünf weitere wurden Medienberichten zufolge verletzt. Der Lastwagenfahrer wurde festgenommen. Bisher registrierte Ägypten etwa 450 Infektionen mit dem Coronavirus, darunter 21 Todesfälle.

11:17 Uhr

Great Barrier Reef erleidet dritte Korallenbleiche binnen fünf Jahren

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Das Great Barrier Reef dehnt sich auf einer Fläche von mehr als 344.000 Quadratkilometern aus.

(Foto: picture alliance / Peter Harriso)

Sind die Wassertemperaturen zu hoch, stoßen Korallen die für ihre Färbung sorgenden Algen ab. Mit diesen leben die Nesseltiere normalerweise in einer Gemeinschaft zu gegenseitigem Nutzen. Ohne die sogenannten Zooxanthellen können Korallen auf Dauer nicht überleben und sterben ab, wenn sich die Algen nicht binnen einiger Wochen oder Monate wieder ansiedeln. Dieses als Korallenbleiche bekannte Phänomen beobachten Forscher derzeit an Teilen des Great Barrier Reef vor Australiens Nordostküste. Es ist die dritte Bleiche binnen fünf Jahren.

Luftüberwachungen hätten gezeigt, dass einige südliche und bisher ganz oder weitgehend verschont gebliebene Gebiete des weltgrößten Riffs eine gemäßigte oder sogar schwere Bleiche aufwiesen, teilte die zuständige Behörde Great Barrier Reef Marine Park Authority mit. Die jetzt festgestellte Korallenbleiche ist den Angaben zufolge auf höhere Wassertemperaturen besonders im Februar zurückzuführen. Die - vermeintlich - gute Nachricht: Nicht alle gebleichten Korallen sterben. Leicht oder mittelschwer gebleichte Nesseltiere können sich wieder erholen.

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10:46 Uhr

Toiletten verstopfen: US-Navy zahlt 400.000 Dollar pro Reinigung

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Der Schein trügt: Im Inneren der USS Gerald R. Ford gibt es Probleme.

(Foto: REUTERS)

Die Flugzeugträger USS Gerald R. Ford und USS George H. W. Bush sind der Stolz der US-amerikanischen Navy. Nur leider gibt es bei beiden Schiffen ein sowohl banales wie auch kostspieliges Problem: Die Sanitäranlage funktioniert nicht sachgemäß, regelmäßig müssen verstopfte Toiletten repariert werden. Wie der "Business Insider" unter Berufung auf einen Report des Government Accountability Office (GAO) berichtet, kostet die Reinigung der verstopften Rohre jedes Mal 400.000 US-Dollar. Grund allen Übels ist demnach die Konstruktion der Toiletten und Abwassersysteme, die nicht für die große Zahl von Menschen auf den Schiffen (mehr als 4000) ausgelegt sind. Deswegen müsse die Navy in regelmäßigem Abstand die Systeme mit Säure durchspülen.

10:24 Uhr

Bahn erreicht 2019 neuen Fahrgastrekord im Fernverkehr

Fahren Sie gerne mit der Bahn? Also wenn nicht gerade Corona-Krise ist? Der Statistik der Deutschen Bahn zufolge steigen immer mehr Menschen in den Zug. Im vergangenen Jahr waren es so viele Fahrgäste wie nie zuvor. 150,7 Millionen Kundenfahrten entsprachen einem Plus von 1,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr, wie aus dem aktuellen Geschäftsbericht des Unternehmens hervorgeht. Der Umsatz stieg demnach um knapp ein Prozent auf 44,4 Milliarden Euro, der Vorsteuergewinn dagegen sank wegen hoher Investitionen um 13 Prozent auf 1,8 Milliarden Euro.

Mehr Informationen zu den Geschäftszahlen erhalten Sie in unserem Börsen-Tag.

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09:56 Uhr

Grüne Zone in Bagdad erneut von zwei Raketen getroffen

Seit der gezielten Tötung des iranischen Generals Ghassem Soleimani und seiner Begleiter durch einen US-Drohnenangriff sind amerikanische Einrichtungen im Irak verstärkt von Raketenangriffen betroffen. Nun sind in Bagdad erneut zwei Raketen in der stark abgesicherten Grünen Zone eingeschlagen. Sie trafen in den frühen Morgenstunden einen leeren Platz in der Nähe eines Hauptquartiers irakischer Sicherheitskräfte. Mutmaßliches Ziel sei die US-Botschaft gewesen, hieß es. Die Raketen seien mehrere Hundert Meter nördlich des weitläufigen Botschaftsgeländes eingeschlagen. Informationen über mögliche Opfer liegen bislang nicht vor.

09:31 Uhr

Heftiger Streit im Gefängnis löst Polizeieinsatz aus

25 randalierende Gefängnisinsassen haben im luxemburgischen Schrassig die Polizei auf den Plan gerufen. Bei dem Einsatz am Mittwochabend wurde ersten Erkenntnissen zufolge niemand verletzt. Es entstand lediglich Sachschaden. Der Grund für die Streitigkeiten ist bislang nicht bekannt. In die Haftanstalt waren mehrere Einheiten der Polizei ausgerückt, darunter eine Spezialeinheit und eine Hundestaffel. Die Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen angeordnet. In dem Gefängnis sind rund 600 Strafgefangene untergebracht.

09:01 Uhr

Russischer Kampfjet über dem Schwarzen Meer abgestürzt

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Bei dem abgestürzten Modell soll es sich um eine Suchoi SU-27 handeln.

(Foto: REUTERS)

Über dem Schwarzen Meer ist ein russischer Kampfjet des sowjetischen Typs Suchoi SU-27 abgestürzt. Die Suche nach dem Piloten dauere noch an, teilten die Behörden der Agentur Interfax zufolge mit. Ein Hubschrauber und mehrere Schiffe sind im Einsatz. Die Ursache des Absturzes ist bislang unklar. Der Kampfjet war dem Verteidigungsministerium in Moskau zufolge am Mittwoch planmäßig unterwegs. Der Pilot habe ein Notsignal abgegeben. Die Maschine sei dann vom Radar verschwunden. Die Suche gestaltete sich am Anfang wegen schlechten Wetters schwierig.

08:57 Uhr

Schlagzeilen am Morgen

08:28 Uhr

Corona-Krise: Udo Lindenberg verlässt Hotel Atlantic

Bei Udo Lindenberg fallen mir eigentlich immer drei Dinge ein: Panik, Pankow und das Hotel Atlantic. Na gut und vielleicht noch Eierlikör. Jedenfalls steht einer dieser Punkte nun zwischenzeitlich nicht mehr mit dem Sänger in Verbindung: Wie die "Bild"-Zeitung berichtet, ist der 73-Jährige aus dem Hamburger Hotel Atlantic, das seit 26 Jahren sein Zuhause ist, ausgezogen. "Udo befindet sich an einem geheimen Ort, um die Corona-Krise zu überstehen", zitiert das Blatt seinen Manager. Dabei hätte der Musiker dem Bericht zufolge in seinem Privatflügel des Hotels, das wegen Sars-CoV-2 im Moment geschlossen hat, wohnen bleiben können, "allerdings ohne Service".

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08:03 Uhr

Trump: Lage eines im Iran vermissten US-Bürgers "sieht nicht gut aus"

"Es sieht nicht gut aus." US-Präsident Donald Trump hat der Familie eines vor 13 Jahren im Iran verschwundenen US-Amerikaners sein Mitgefühl ausgedrückt. Berichten zufolge war der Mann namens Robert Levinson FBI-Agent. Jüngsten Angaben seiner Angehörigen zufolge ist er inzwischen tot. Trump erklärte jedoch im Weißen Haus, er "akzeptiere" die Schlussfolgerung nicht. Levinson sei seit langer Zeit krank gewesen, sagte Trump. "Er war ein guter Mann."

Die Familie erklärte "mit schwerem Herzen" in einer über Twitter verbreiteten Stellungnahme, Erkenntnisse von US-Beamten ließen darauf schließen, dass er in iranischer Haft gestorben sei. Sie machte die "grausamen, herzlosen Handlungen des iranischen Regimes" für seinen Tod verantwortlich. Die Angehörigen dankten der Regierung und der US-Bundespolizei FBI für ihre Bemühungen um die Freilassung Levinsons. Er werde immer zum FBI gehören. Die US-Regierung hat bislang nicht bestätigt, dass Levinson als Agent im Iran war.

07:44 Uhr

Wissenschaftler: Homeoffice macht uns nicht weniger produktiv

Gute Nachrichten für alle Arbeitgeber und diejenigen, die ihren Chef oder ihre Chefin noch davon überzeugen müssen, von zu Hause aus arbeiten zu dürfen: Das Arbeiten im Homeoffice macht Arbeitnehmer nach Angaben norwegischer Wissenschaftler nicht weniger produktiv. Unter den richtigen Voraussetzungen seien virtuell zusammenarbeitende Teams manchmal sogar effektiver als solche am selben Standort.

  • Entscheidend ist demzufolge unter anderem, dass die Kollegen mit den richtigen Werkzeugen zur Kommunikation während der Arbeit ausgestattet seien. Treffen per Video sollten vorgeschrieben sein, wenn man nicht am selben Standort arbeite. Dabei sollten jedoch nicht mehr als elf oder zwölf Kollegen teilnehmen.
  • Zu der richtigen Ausstattung zählten auch hochwertige Headsets, Computer und nicht zuletzt eine verlässliche Internet-Verbindung.
  • Vom Arbeiten von der Couch aus rät Moe aus gesundheitlichen Gründen ab. Viel besser sei es, etwa für direkte Telefonate aufzustehen und dabei einen kleinen Spaziergang zu unternehmen.
  • Außerdem sollte man sich Zeit dafür reservieren, mit den Kollegen über die Geschehnisse des Tages zu sprechen und darüber, was man neben der Arbeit tue und wie es sich anfühle, den ganzen Tag alleine zu Hause zu sitzen.
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07:24 Uhr

Polizei fand bei "Reichsbürger"-Razzia abgesägte Schrotflinten

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In Gummersbach entdeckten die Polizisten einige gefährliche Gegenstände.

(Foto: picture alliance/dpa)

Am vergangenen Donnerstag verbot Bundesinnenminister Horst Seehofer bundesweit zum ersten Mal eine "Reichsbürger"-Gruppierung. Polizisten durchsuchten die Wohnungen 21 führender Mitglieder des Vereins "Geeinte deutsche Völker und Stämme" und seiner Teilorganisation "Osnabrücker Landmark" in zehn Bundesländern.

Nun wurde bekannt: Bei der Razzia entdeckten die Beamten mehrere Schusswaffen. Nach Informationen aus Sicherheitskreisen wurden bei einer Endfünfzigerin im nordrhein-westfälischen Gummersbach unter anderem drei abgesägte Schrotflinten, drei Armbrüste, zwei Macheten und eine Zwille konfisziert. Und es geht noch weiter: Bei einem Mitglied der Gruppe in Dresden fanden die Polizisten ein japanisches Kampfschwert. Als Einsatzkräfte die Wohnung einer Anhängerin der Gruppierung in einem Vorort von Dresden durchsuchten, wurden sie von deren hochbetagter Mutter bedroht, die vom Nachbargrundstück aus ein Luftgewehr auf sie richtete.

07:16 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen,

es ist ein Jubiläum unter ungewöhnlichen Umständen: Heute vor 25 Jahren trat das Schengener Abkommen in Kraft. Seinerzeit fielen die Binnengrenzen zwischen Deutschland und sechs anderen Staaten. Heute umfasst der Schengenraum 26 europäische Länder. Wir haben uns daran gewöhnt, lediglich mit einem Personalausweis im Gepäck größtenteils unbehelligt durch Europa zu reisen. Das ist nun vorbei - vorerst und auf unbestimmte Zeit. Im Kampf gegen Covid-19 haben etliche europäische Länder Grenzkontrollen wieder eingeführt. Es ist zu hoffen, dass dies nur eine kurze Episode in der Geschichte des Schengenraums bleiben wird.

Diese Themen werden heute wichtig:

  • Bei einem Videogipfel wollen Bundeskanzlerin Angela Merkel und die übrigen EU-Staats- und Regierungschefs ab 16 Uhr erneut ihre Maßnahmen gegen die Corona-Krise abstimmen.
  • Die Corona-Krise hat auch Auswirkungen auf den Verkehr, die Landwirtschaft und die Supermärkte in Deutschland. Über die aktuelle Lage wollen Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer und Ernährungsministerin Julia Klöckner um 13.30 Uhr in Berlin informieren.
  • Die Deutsche Bahn legt die Geschäftszahlen für das Jahr 2019 vor. Es wird erwartet, dass der Konzern einen Gewinnrückgang vermeldet.
  • Das US-Arbeitsministerium veröffentlicht unterdessen die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe. In der vorigen Woche gab es einen Zuwachs um 70.000 auf 281.000. Analysten erwarten nun deutlich mehr als eine Million Anträge.
  • Nach der Verlegung der Olympischen Spiele auf das Jahr 2021 nimmt in Tokio die eingesetzte Task Force mit dem Namen "Here we go" ihre Arbeit auf. Erstes Ziel der Arbeitsgruppe ist es, einen geeigneten Termin für die Sommerspiele zu finden.

Aktuelle Meldungen im Zusammenhang mit der Coronavirus-Pandemie finden Sie wie gewohnt in unserem Liveticker. Und wenn Sie das Bedürfnis nach einer positiven Meldung haben, dann empfehle ich Ihnen den Artikel meines Kollegen Uladzimir Zhyhachou. Mein Name ist Friederike Zörner. Ich versorge Sie bis zum frühen Nachmittag mit Nachrichten aus aller Welt. Bei Anregungen oder Fragen erreichen Sie mich via Mail an friederike.zoerner[at]nama.de

06:53 Uhr

Eisiger März will Totalausfall des Winters ausgleichen

Der März scheint den Totalausfall des Winters kompensieren zu wollen. Denn einerseits geht es heute mal wieder oft mit Frost oder Bodenfrost los. Andererseits folgt nach einer frühlingshaften Milderung am Freitag und Samstag der nächste Schwall Kaltluft. Und weil dieser nicht wie aktuell trockenkalt aus Osten, sondern feuchtkalt aus Norden kommt, wird es ab Sonntag zum Teil für Schneeschauer bis ins Flachland reichen.

Heute scheint aber vielfach die Sonne vom blank geputzten und dementsprechend blauen Himmel und ein paar Wolkenfelder im Süden und Südosten stören nur selten. Nachmittags breiten sich die Wolkenfelder auch auf die Mitte und den Westen aus, der sonnige Eindruck überwiegt aber weiterhin. Der Norden bleibt den ganz Tag meist wolkenlos.

Die Temperaturen: Es wird etwas wärmer als zuletzt mit 10 bis 14 Grad, nur im Alpenvorland ist es mit Werten um 8 Grad noch etwas frischer. Es weht oft noch kräftiger Ost- bis Nordostwind.

Die weiteren Aussichten: Morgen erwartet uns ein freundlicher und trockener Sonne-Wolken-Mix. Auch der Wind lässt weiter nach, sodass wird bei meist 14 bis 18 Grad einen richtigen Frühlingstag erleben. Lediglich direkt an der Küste ist es bei 10 bis 13 Grad nicht ganz so warm.

ntv-Meteorologe Björn Alexander

ntv-Meteorologe Björn Alexander

Am Samstag sind zwar etwas mehr Wolken unterwegs. Es bleibt aber noch oft freundlich und erst nachmittags sind im Süden erste Regenschauer drin. Dazu gibt es verbreitet 13 bis 18, ganz im Norden mit Winddrehung auf Nord nur 9 bis 11 Grad.

Am Sonntag strömt aus Norden feuchtkalte Luft heran und sorgt für nasskaltes Schauerwetter. Die Schneefallgrenze sinkt zuerst im Norden, später in der Mitte, zum Abend hin auch im Süden bis in tiefe Lagen. Der Nordwesten und Westen dürften bei einem Wechsel aus Sonne und Wolken später weitgehend trocken bleiben. Die Temperaturen purzeln um rund 10 Grad auf nur noch 2 bis 9 Grad, zudem weht teils kräftiger Nordwind. Ihr Björn Alexander

06:33 Uhr

Verteidigungsministerium plant Kauf von Eurofightern und F-18

Die viel diskutierte Beschaffung neuer Kampfflugzeuge als Ersatz für die veraltete Tornado-Flotte könnte endlich in die Tat umgesetzt werden: Wie die dpa berichtet, steuert das Verteidigungsministerium auf eine Lösung mit zwei Modellen zu. Demnach liegen weitgehend ausgearbeitete und bereits abgesprochene Pläne für eine Beschaffung von bis zu 90 Eurofightern sowie 45 Kampfflugzeugen des US-Modells F-18 vor. Diese sind Teil einer größeren Paketlösung für die Nachfolge des Tornados von 2025 an.Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer muss für das Milliardenprojekt erst noch ihre Zustimmung geben, wie es dazu im parlamentarischen Raum hieß. Über die milliardenschwere Nachfolgeentscheidung war industriepolitisch heftig diskutiert worden.

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06:16 Uhr

Attentäter von Christchurch bekennt sich überraschend schuldig

51 Morde und 40 versuchte Morde gehen auf das Konto eines 29-jährigen Rassisten. Am 15. März vergangenen Jahres übertrug der Mann per Helmkamera live im Internet sein Attentat auf zwei Moscheen im neuseeländischen Christchurch. Nun, ein gutes Jahr später, gab der Angeklagte überraschend zu, den verheerenden Terroranschlag verübt zu haben. Im Juni 2019 hatte der Australier noch erklärt, in allen Anklagepunkten unschuldig zu sein.

Derzeit sitzt der Mann in einem Gefängnis in Auckland, mehr als 1000 Kilometer nördlich von Christchurch. Der heutige Termin vor Gericht war spontan anberaumt worden. Der Angeklagte wurde per Video zugeschaltet. Nach Medienberichten wurden ihm die Namen aller 51 Getöteten vorgelesen, bevor er nach seiner Schuld gefragt wurde. "Oh, ok, ja, schuldig", sagte er Berichten örtlicher Medien zufolge.

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05:59 Uhr

Schlagzeilen aus der Nacht