Der Tag
13. Februar 2026
DSCF2333-2-Zuschnitt-Autorenboxmit Friederike Zörner
Zum Archiv
22:43 Uhr

Das war Freitag, der 13. Februar 2026

Der Auftakt der diesjährigen Münchner Sicherheitskonferenz gehört Friedrich Merz. Der Bundeskanzler wirbt in seiner Rede für ein selbstbewusstes Europa, das sich in der "Ära der Großmächte" behaupten muss. Aus der Krise im Verhältnis zu der Regierung von Donald Trump leitet der CDU-Chef die Forderung ab, das "transatlantische Vertrauen zu reparieren und wiederzubeleben".

Europa dürfe die Nato nicht abschreiben, müsse aber "im Bündnis im eigenen Interesse einen starken selbsttragenden europäischen Pfeiler errichten". Niemand habe Europa "in die übermäßige Abhängigkeit von den Vereinigten Staaten gezwungen, in der wir uns zuletzt befunden haben", sagt der Kanzler und fügt an: "Diese Unmündigkeit war selbstverschuldet." Ziel müsse sein, sich "mit neuer Stärke, neuer Achtung und Selbstachtung" zu behaupten. Dies sei Voraussetzung für eine "gesündere transatlantische Partnerschaft".

Wie das Wochenende in München weiter verläuft, behalten meine Kolleginnen und Kollegen für Sie selbstverständlich im Blick.

Diese Abendlektüre empfehle ich Ihnen heute:

Kommen Sie gut durch die Nacht.

Das war Freitag, der 13. Februar 2026
22:17 Uhr

Weiße "diskriminiert"? US-Regierung will Harvard zur Herausgabe von Zulassungsdokumenten zwingen

Wie absurd soll das noch alles werden? Die US-Regierung hat die Elite-Universität Harvard verklagt, um sie zur Herausgabe von Dokumenten zur Zulassung von Studierenden zu zwingen. Justizministerin Pam Bondi erklärte, die Regierung wolle damit feststellen, ob Harvard bestimmte Gruppen "in seinem Zulassungsverfahren weiterhin diskriminiert". Die Regierung von US-Präsident Donald Trump hält Weiße und insbesondere weiße Männer für die eigentlichen Opfer von Diskriminierung und hat Gleichstellungs- und Inklusionsprogrammen (DEI) deshalb den Kampf angesagt. So behauptete Trump etwa im Januar in einem Interview mit der "New York Times", dass Weiße durch Vorgaben aus der Zeit der Bürgerrechtsbewegung "sehr schlecht behandelt" würden. Ein Affront gegen alle, die unter Rassismus leider beziehungsweise sich dagegen einsetzen.

Trump geht seit seinem erneuten Amtsantritt vor gut einem Jahr in aller Härte gegen Harvard und andere Hochschulen vor, die er für Vertreter einer linksgerichteten Politik hält. Er hatte versucht, der Universität Bundesmittel in Höhe von 2,6 Milliarden Dollar zu streichen und die Aufnahme internationaler Studenten zu verhindern. Beide Vorstöße wurden von Gerichten vorerst weitgehend gestoppt.

Weiße "diskriminiert"? US-Regierung will Harvard zur Herausgabe von Zulassungsdokumenten zwingen
21:33 Uhr

Trump-Widersacherin AOC macht Präsidenten schweren Vorwurf

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Sie ist eines der prominentesten Gesichter der amerikanischen Opposition: die demokratische Abgeordnete Alexandria Ocasio-Cortez. (Foto: REUTERS)

Diese Ansprache dürfte dem Weißen Haus gar nicht gefallen: Die demokratische US-Kongressabgeordnete Alexandria Ocasio-Cortez - kurz AOC - hat der Regierung unter US-Präsident Donald Trump vorgeworfen, die Welt in ein autoritäres Zeitalter führen zu wollen. Man erlebe gerade, wie die Regierung die transatlantische Partnerschaft auseinanderreiße und alle demokratischen Normen über den Haufen werfe, sagte Ocasio-Cortez auf der Münchner Sicherheitskonferenz. "Sie wollen die Vereinigten Staaten aus der ganzen Welt zurückziehen, damit wir in ein Zeitalter des Autoritarismus eintreten können."

Globale Partnerschaften müssten dem einen Riegel vorschieben, mahnte Ocasio-Cortez. Sie und viele andere seien hier, um zu zeigen, dass man bereit sei für ein nächstes Kapitel: "nicht um die Welt in Isolation zu stürzen, sondern um unsere Partnerschaft zu vertiefen und unser Engagement für die Integrität unserer Werte zu verstärken", sagte die Kongressabgeordnete. Man befinde sich zwar aktuell in einer neuen Zeit. Das bedeute jedoch nicht, dass die Mehrheit der Amerikaner bereit sei, sich von einer regelbasierten Ordnung abzuwenden und das Bekenntnis zur Demokratie aufzugeben. Aus europäischer Perspektive kann man nur hoffen, dass sie recht behält.

Trump-Widersacherin AOC macht Präsidenten schweren Vorwurf
20:57 Uhr

Bergsteiger stirbt unter Schneebrettlawine in der Slowakei

Eine Schneelawine hat in der slowakischen Hohen Tatra einen Bergsteiger verschüttet. Der 32 Jahre alte Tscheche konnte nach Angaben der Bergrettung noch lebend aus den Schneemassen befreit werden. Er starb aber während des Hubschrauberflugs zum nächsten Krankenhaus. Nur eine Woche zuvor waren ebenfalls in der slowakischen Hohen Tatra zwei ungarische Touristen im Alter von 37 und 38 Jahren unter einer Lawine gestorben.

Wie die Bergrettung am Abend auf ihrer Facebook-Seite mitteilte, war der Tscheche mit einem Begleiter im Gebiet des sogenannten Gerlsdorfer Kessels (auf Slowakisch Gerlachovsky kotol) nahe der Gerlsdorfer Spitze, dem höchsten Berg der Slowakei, unterwegs gewesen. Dabei wurde der 32-Jährige von einer Schneebrettlawine mitgerissen. Sein Begleiter verlor ihn dadurch zwar aus den Augen, konnte aber die Bergrettung alarmieren. Zwei per Hubschrauber an den Unglücksort gebrachte Rettungssanitäter sahen aus der Luft, dass der Bergsteiger nicht vollkommen verschüttet war. Er zeigte aber keine Lebenszeichen. Trotz ihrer Wiederbelebungsversuche, die sie auch im Hubschrauber fortsetzten, konnten sie den Mann nicht retten.

Bergsteiger stirbt unter Schneebrettlawine in der Slowakei
20:28 Uhr

Trump schickt zweiten Flugzeugträger in den Nahen Osten

Im Konflikt mit dem Iran hat US-Präsident Donald Trump die geplante Entsendung eines zweiten Flugzeugträgers in den Nahen Osten bestätigt. Trump sagte in Washington, der Flugzeugträger "USS Gerald R. Ford" werde "in Kürze" in die Region verlegt. Falls es in den Atomverhandlungen mit dem Iran keine Einigung gebe, "werden wir ihn brauchen", betonte Trump.

  • Der US-Präsident bestätigte damit Angaben des "Wall Street Journal" und weiterer US-Medien. Diese hatten berichtet, die "USS Gerald R. Ford" und ihre Begleitschiffe würden sich dem Verband um den Flugzeugträger "USS Abraham Lincoln" im Nahen Osten anschließen und ihren Einsatz in der Karibik beenden.

  • Ende Januar hatte Trump den Flugzeugträger "USS Abraham Lincoln" und seine begleitenden Kriegsschiffe in die Golfregion geschickt, um angesichts der gewaltsamen Niederschlagung der Massenproteste im Iran den Druck auf Teheran zu erhöhen.

  • Washington und Teheran hatten in der vergangenen Woche indirekte Gespräche über das iranische Atomprogramm begonnen. Am Donnerstag warnte Trump vor "sehr traumatischen" Konsequenzen, sollte der Iran kein neues Atomabkommen akzeptieren.

Trump schickt zweiten Flugzeugträger in den Nahen Osten
19:56 Uhr

Rom muss ikonische Bäume am Kolosseum fällen

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Dieser historische Pinienbaum fiel der Motorsäge zum Opfer. (Foto: AFP)

Wenn Sie schon mal durch Rom geschlendert und die zahlreichen Sehenswürdigkeiten begutachtet haben, dürften Ihnen vielleicht auch die imposanten Bäume im Stadtzentrum aufgefallen sein. Zum Beispiel in der Nähe des Kolosseums säumen riesige Pinienbäume die Straßen. Doch ein Teil von ihnen ist nun gefällt worden. Der Grund: Mehrere Menschen waren von einem umstürzenden Baum verletzt worden. Untersuchungen zur Stabilität der Bäume hätten gezeigt, dass 12 von zunächst 36 überprüften Pinien drohten, umzufallen, teilte der Stadtrat der italienischen Hauptstadt mit. Sie müssten entfernt und ersetzt werden.

"Es ist traurig, sie zu fällen, sie sind so majestätisch", sagte die portugiesische Touristin Margarida Dos Santos Fernandes. "Es ist schade, aber es ist offenbar zum Wohle aller", fügte die 53-Jährige hinzu. Die gefällten Schirmpinien würden durch Bäume derselben Art und Größe sowie desselben Alters ersetzt, erklärte die Stadtverwaltung zur Beruhigung. Die Pinien, die gefällt würden, seien sehr alt und durch jahrzehntelange menschliche Eingriffe, beengte Standorte und extreme Wetterereignisse instabil geworden. Italien ist besonders vom menschengemachten Klimawandel betroffen. In den vergangenen Jahren erlebte das Land zunehmend extreme Wetterereignisse. Seit Beginn dieses Jahres waren in der Gegend zwischen der Piazza Venezia und dem Kolosseum mehrere Bäume umgestürzt.

Rom muss ikonische Bäume am Kolosseum fällen
19:10 Uhr

Gavin Newsom gibt Donald Trump noch drei Jahre

Das war erwartbar: Der demokratische Gouverneur Kaliforniens, Gavin Newsom, hat US-Präsident Donald Trump auf der Münchner Sicherheitskonferenz harsch attackiert. Er rief dazu auf, Trump endlich etwas entgegenzusetzen - rief aber auch zu Geduld auf: "Donald Trump ist vorübergehend. Er wird in drei Jahren weg sein", sagte Newsom in einer Diskussion über Klimapolitik auf der Münchner Sicherheitskonferenz. Die Klimapolitik der aktuellen US-Regierung werde deshalb nur von vorübergehender Natur sein.

Newsom kritisierte mit Blick auf den Umwelt- und Klimaschutz, noch nie in der Geschichte der USA habe es einen destruktiveren Präsidenten gegeben als den jetzigen Amtsinhaber. "Donald Trump versucht, die Uhr zurückzudrehen." Trump wolle zurück ins 19. Jahrhundert, er wolle alle Regulierungen der Klimapolitik abschaffen. Newsom erinnerte daran, dass Menschen unter schlechter Luft litten, unter mehr Waldbränden und mehr Überschwemmungen. Man sehe immer wieder schlimme Verwüstungen. Klimarisiken seien deshalb auch finanzielle Risiken, mahnte er.

Gavin Newsom gibt Donald Trump noch drei Jahre
18:35 Uhr

Dramatisches Video: Straßenbahn entgleist und rast quer in Haltestelle

In Sarajevo filmt eine Dashcam, wie eine Straßenbahn mitten auf einer großen Kreuzung entgleist, in Schieflage gerät und in eine vollbesetzte Haltestelle kracht. Dabei touchiert die Tram ein fahrendes Auto. Laut Polizeiangaben stirbt bei dem Unfall ein Mensch, vier weitere werden schwer verletzt.

Dramatisches Video: Straßenbahn entgleist und rast quer in Haltestelle
17:55 Uhr

Lawine reißt drei Skifahrer in den Alpen in den Tod 

Infolge des Sturms "Nils" gilt in 25 Departements im Südwesten Frankreichs die Unwetterwarnstufe orange oder rot. In den Bergen warnen die Behörden ausdrücklich vor einer hohen Gefahr von Lawinen. Nichtsdestotrotz wähnen sich Skifahrer mit entsprechender Ausrüstung und Know-how in Sicherheit - teilweise mit fatalen Folgen. Denn in den Alpen riss nun eine Lawine drei Skifahrer in den Tod. Die drei Verunglückten gehörten zu einer Gruppe von sechs Skifahrern, die in Begleitung eines Skilehrers abseits der Pisten unterwegs waren und von den Schneemassen erfasst wurden, teilte der Wintersportort Val d'Isère mit. Die Identität und Nationalität der Opfer sind noch nicht bekannt. Die Gruppe habe über die obligatorische Sicherheitsausrüstung verfügt, sei aber trotz einer Warnung vor erhöhter Lawinengefahr aufgebrochen, hieß es.

Die Präfektur der Savoyen, wo es zu dem Unglück kam, hatte die Bevölkerung noch am Vortag zu allergrößter Vorsicht und der Beachtung der Sicherheitsempfehlungen aufgerufen. Mehrere Straßen in der Region wurden wegen Lawinengefahr gesperrt. In Tignes, dem Nachbarort von Val d'Isère, galt in der Nacht sogar eine komplette Ausgangssperre, so hoch war die Gefahr von Lawinen eingeschätzt worden.

Lawine reißt drei Skifahrer in den Alpen in den Tod 
17:27 Uhr

Ischinger veräppelt Macron

Ein leichter Moment zum Start der eigentlich ziemlich ernsten Münchner Sicherheitskonferenz: MSC-Chef Wolfgang Ischinger erlaubte sich einen Spaß zur Eröffnung und erinnerte an den fast schon legendären Sonnenbrillen-Auftritt von Frankreichs Staatspräsidenten Emmanuel Macron. "Lassen Sie mich versuchen, etwas leichter in dieses Thema einzusteigen", sagte Ischinger. "Ich denke, was vor ein paar Wochen in Davos passiert ist, das muss nicht unbedingt in Davos bleiben, also werde ich diese für einen Moment aufsetzen." Und damit griff der 79-Jährige zu einem verspiegelten Sonnenbrillenmodell.

Macron hatte die Pilotenbrille am Rednerpult beim Weltwirtschaftsforum in Davos vor einigen Wochen getragen - wegen einer Augenentzündung. Der Auftritt löste einen regelrechten Hype aus, die Bilder wurden zigtausendfach geteilt, die Brille war schnell ausverkauft. In Frankreich scherzte so mancher, Macron habe wie Tom Cruise daherkommen wollen, der im Film "Top Gun" eine ähnliche Brille getragen habe. Ich persönlich musste bei dem Anblick sofort an Joe Biden denken, der in seiner aktiven Politikkarriere auch des Öfteren zu diesem Brillenmodell griff.

Ischinger veräppelt Macron
16:53 Uhr

Ehemann findet getötete Frau im Schlafzimmer

In Nordrhein-Westfalen ist eine 55-jährige Frau tot in ihrem Wohnhaus aufgefunden worden. Eine Obduktion ergab, dass die Frau Opfer eines Tötungsdelikts wurde, wie Staatsanwaltschaft und Polizei in Hagen mitteilten. Der Ehemann fand die 55-Jährige nach derzeitigem Ermittlungsstand am Donnerstag leblos im Schlafzimmer des gemeinsamen Hauses in Ennepetal, als er von der Arbeit zurückkam.

Alarmierte Einsatzkräfte konnten nur noch den Tod der 55-Jährigen feststellen. Die Obduktion erfolgte im Laufe des Tages. Die Hagener Polizei richtete eine Mordkommission ein. Die Ermittlungen dauerten an. Weitere Einzelheiten nannten die Ermittler bislang nicht.

Ehemann findet getötete Frau im Schlafzimmer
16:22 Uhr

Mutmaßliches Vergewaltigungsopfer hatte Schlaftabletten genommen - Høiby spricht von "Blackout"

Im Vergewaltigungsprozess gegen den Sohn von Norwegens Kronprinzessin Mette-Marit hat eine dritte Frau ausgesagt. Mit den Tränen kämpfend, versuchte sie sich vor Gericht in Oslo an den Morgen des 24. März 2024 zu erinnern, nachdem sie Marius Borg Høiby nach einer Party zu sich nach Hause eingeladen hatte. Sie sei betrunken gewesen und habe unter dem Einfluss von Schlaftabletten gestanden, als es zu nicht einvernehmlichem Sex gekommen sei, schilderte sie. Høiby soll die Genitalien der Frau berührt haben, als sie sich nicht wehren konnte, und sie ohne ihr Einverständnis gefilmt haben, wofür er in einem weiteren Punkt angeklagt ist. "Ich wollte schlafen. Ich war sehr müde, unglaublich erschöpft, sehr betrunken", sagte das mutmaßliche Opfer vor Gericht. "Ich konnte kaum meine Augen offen halten." Sie habe die Schlaftabletten genommen, weil sie unter Schlaflosigkeit leide.

Høiby schilderte anschließend seine Version der Ereignisse. "Ich habe zu keinem Zeitpunkt gesehen, dass sie eingeschlafen war", sagte er und fügte allerdings hinzu, er habe einen "Blackout" gehabt und nur sehr vage Erinnerungen an den Abend. In den Stunden vor der Begegnung habe er Alkohol getrunken und Ketamin sowie Kokain genommen. Der 29-Jährige ist in 38 Punkten angeklagt, unter anderem soll er vier Frauen vergewaltigt haben, während diese schliefen oder bewusstlos waren. Ob die Frauen in der Lage waren, den Geschlechtsverkehr abzulehnen, ist eine zentrale Frage des Verfahrens. Zudem soll Høiby mehrere Ex-Freundinnen körperlich und psychisch misshandelt haben. Ihm drohen bis zu 16 Jahre Haft.

Mutmaßliches Vergewaltigungsopfer hatte Schlaftabletten genommen - Høiby spricht von "Blackout"
15:48 Uhr

Weiberfastnacht in Köln: Frau gibt Hund Wodka zu trinken

Dieser "Spaß" geht eindeutig zu weit: Beim Kölner Straßenkarneval haben Einsatzkräfte am Donnerstag nicht nur Menschen vor zu viel Alkohol geschützt - sondern auch einen Hund. Eine Hundebesitzerin gab ihrem Vierbeiner an Weiberfastnacht Wodka zu trinken, wie die Stadt Köln heute mitteilte. Der Hund wurde daraufhin von der Stadt beschlagnahmt. Zugleich kümmerte sich das Ordnungsamt um 79 hilflose, überwiegend stark betrunkene Karnevalsfeiernde.

Insgesamt waren am Donnerstag rund 400 städtische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, 950 private Sicherheitskräfte sowie 860 Feuerwehr- und Rettungsdienstkräfte im Einsatz. Mit Weiberfastnacht beginnt der Straßenkarneval. Höhepunkt sind die Rosenmontagszüge am kommenden Montag, bevor das bunte Treiben mit dem Aschermittwoch endet.

Weiberfastnacht in Köln: Frau gibt Hund Wodka zu trinken
15:27 Uhr

Kokain vom Toilettensitz: Robert F. Kennedy Jr. berichtet von Drogenvergangenheit

Ein schwerer Schicksalsschlag trieb ihn einst nach eigener Aussage in die Drogensucht. Jahrzehnte später plaudert Robert F. Kennedy Jr. aus dem Nähkästchen über seine schwierige Vergangenheit. "Ich habe früher Kokain von Toilettensitzen gezogen", sagte der umstrittene US-Gesundheitsminister im Podcast "This Past Weekend" von Theo Von. Auch während der Corona-Beschränkungen sei er täglich zu Selbsthilfegruppentreffen gegangen. "Ich habe keine Angst vor Keimen", sagte der 72-Jährige, der sich dafür umso mehr vor Impfungen fürchtet.

"Wenn ich sie (die Suchtkrankheit) nicht behandle, was für mich bedeutet, jeden Tag zu Treffen zu gehen, dann ist das einfach nicht gut für mein Leben. Für mich ging es ums Überleben", sagte er. Kennedy und Podcaster Von erzählten, dass sie sich aus Selbsthilfegruppen kennen und sie diese trotz der Beschränkungen während der Corona-Pandemie privat fortgesetzt hätten - "es war eine Art Piratengruppe", sagte Kennedy. Der Politiker spricht seit Jahren öffentlich über seine frühere Drogenabhängigkeit. Demnach begann seine Sucht in den Monaten nach der Ermordung seines Vaters, Senator Robert F. Kennedy, im Jahr 1968. Er sagte, eine Festnahme wegen Heroinbesitzes im Jahr 1983 habe schließlich zu seiner Abstinenz geführt.

Kokain vom Toilettensitz: Robert F. Kennedy Jr. berichtet von Drogenvergangenheit
15:11 Uhr

CIA-Video wirbt um Verrat chinesischer Soldaten

Die Rivalität zwischen Washington und Peking verschärft sich weiter. Mit einer öffentlichen Videokampagne versucht die CIA, gezielt chinesische Soldaten abzuwerben. Anlass für die Aktion ist eine aktuelle Säuberungswelle in Chinas Militärführung.

CIA-Video wirbt um Verrat chinesischer Soldaten
14:36 Uhr

Ex-Prinz Andrew empfing wohl junge Frauen als "Mrs Windsor"

Immer mehr Details über den gefallenen Ex-Prinzen Andrew Mountbatten-Windsor und seine Verbindungen zu dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein werden öffentlich. Berichten zufolge soll der 65-Jährige über Jahre hinweg heimlich junge Frauen im Buckingham-Palast empfangen haben. "Mrs Windsor wird in Kürze eintreffen. Bitte lassen Sie sie herein und bringen Sie sie nach oben", soll er Angestellte wiederholt angewiesen haben. Das behauptet die britische Boulevardzeitung "The Sun" unter Berufung auf Insider. Auch die "Daily Mail" berichtet darüber. Mindestens eine der Frauen soll demnach in einem Privatjet Epsteins eingeflogen worden sein, bevor sie Andrew im Palast getroffen habe.

"Es war allgemein bekannt, dass Andrew es mochte, wenn junge Frauen den Buckingham-Palast besuchen", wird eine anonyme Quelle zitiert. Der Royal habe bei den Diensthabenden angerufen und immer wieder angewiesen, dass "Mrs Windsor" Einlass erhalten solle. Demnach seien die Frauen über einen für Außenstehende nicht einsehbaren Personaleingang hereingebracht worden. "Das kam so häufig vor, dass [die Angestellten] nur mit den Augen rollten und 'Ja, Sir' sagten", behauptet der Informant. "Das ging jahrelang so."

Ex-Prinz Andrew empfing wohl junge Frauen als "Mrs Windsor"
14:25 Uhr

Mehr Mitarbeiter und Kameras sollen Sicherheit in Zügen erhöhen

Der tödliche Angriff auf einen Zugbegleiter war der traurige Auslöser für den heutigen Sicherheitsgipfel der Deutschen Bahn in Berlin. Vertreter von Bund, Ländern und Bahn sprachen dabei über weitere Sicherheitsmaßnahmen. Bahnchefin Evelyn Palla sagt im Anschluss, die Bahn wolle 200 zusätzliche Beschäftigte einstellen, die in Bahnhöfen und Zügen für mehr Sicherheit sorgen sollen. Die verpflichtende Ausweiskontrolle in Regionalzügen werde ausgesetzt, da dies immer Potenzial für Konflikte berge. Außerdem sollen alle Mitarbeiter im Kundenkontakt noch dieses Jahr mit Bodycams versorgt werden. Laut Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder soll zudem eine bessere Videoüberwachung an Bahnhöfen installiert werden.

Gewerkschaften hatten eine konstante Doppelbesetzung in Zügen gefordert, um Zugbegleiter besser zu schützen. Das scheint sich bislang nicht zu erfüllen. "Die finanziellen Mittel dazu haben wir nicht", sagt Christian Bernreiter, der Vorsitzende der Landesverkehrsministerkonferenz und Ressortchef aus Bayern.

Mehr Mitarbeiter und Kameras sollen Sicherheit in Zügen erhöhen
14:18 Uhr

Merz: In Ära der Großmächte ist unsere Freiheit gefährdet

Bundeskanzler Friedrich Merz zeichnet zu Beginn der Münchner Sicherheitskonferenz ein düsteres Bild der Gegenwart. "In der Ära der Großmächte ist unsere Freiheit nicht mehr einfach gegeben. Sie ist gefährdet", so der Regierungschef. "Es wird Festigkeit und Willenskraft brauchen, diese Freiheit zu behaupten." Und weiter: "Das wird uns die Bereitschaft zu Aufbruch, Veränderung, und, ja, auch zu Opfern abverlangen. Und zwar nicht eines Tages, sondern jetzt."

Die regelbasierte internationale Ordnung, "so unvollkommen sie selbst zu ihren besten Zeiten war, gibt es so nicht mehr", betonte Merz. "Wir haben die Schwelle in eine Zeit überschritten, die einmal mehr offen von Macht und Großmachtpolitik geprägt ist", sagte der Kanzler. "Russlands gewalttätiger Revisionismus, sein brutaler Krieg gegen die Ukraine, ist nur ihr grellster Ausdruck." China erhebe einen globalen Gestaltungsanspruch. In absehbarer Zeit könnte Peking den Vereinigten Staaten militärisch auf Augenhöhe begegnen. Peking deute die internationale Ordnung "in seinem Sinn neu". Der Führungsanspruch der USA sei "angefochten, vielleicht verspielt", sagte Merz. Höchste Priorität habe es nun, "Europa innerhalb der Nato zu stärken". Ziel müsse es sein, "unsere Abhängigkeit und unsere Verletzbarkeit" zu vermindern. "Wir investieren massiv in glaubhafte Abschreckung."

Merz: In Ära der Großmächte ist unsere Freiheit gefährdet
14:15 Uhr

Schichtwechsel

Liebe Leserinnen und Leser, meine Kollegin Heidi Ulrich hat sich in den Feierabend verabschiedet und kann dem nasskalten Wetter hoffentlich das Beste abgewinnen (oder es sich drinnen gemütlich machen). Bis zum späten Abend betreue ich nun den "Tag" und versorge Sie mit Nachrichten aus aller Welt. Mein Name ist Friederike Zörner. Bei Fragen oder Hinweisen erreichen Sie mich via Mail an friederike.zoerner[at]ntv.de.

Schichtwechsel
13:44 Uhr

Italiener wirft Koffer mit Goldbarren versehentlich in Müll

Ein 57-jähriger Italiener ist verzweifelt: Er wirft versehentlich eine Box mit Goldbarren im Wert von rund 120.000 Euro weg - doch dank Polizei, Kamerabildern und der Spur bis zur Deponie taucht sein Schatz wieder auf.

Italiener wirft Koffer mit Goldbarren versehentlich in Müll
13:06 Uhr

Hype um "Taxi-Teller" mit fast allem drauf

Ein-fertiger-Taxi-Teller-in-einem-Imbiss-Currywurst-links-Pommes-frites-mit-Mayonnaise-oben-und-Gyrosfleisch-mit-Zwiebeln-und-Tzatziki-Im-Ruhrgebiet-sorgt-der-Taxi-Teller-fuer-Begeisterung-bei-Fast-Food-Fans-Das-Gericht-ist-laenger-bekannt-neuerdings-aber-voll-im-Trend
Der Legende nach entstand der Name, weil ein Taxifahrer zu später Stunde in seinem Stammimbiss nicht mehr genug Gyros vorfand und der Wirt einfach eine Currywurst plus Pommes als Sättigungsbeilage dazupackte. (Foto: picture alliance/dpa)

Wie wäre es zum Mittag mit einem "Taxi-Teller"? Die Ruhrpott-Dröhnung besteht aus Pommes mit Soße, Mayonnaise, Currywurst, Gyros, Zwiebeln und Zaziki. Das schickt einen vermutlich erst mal ins Essens-Koma, klingt aber echt lecker, finde ich. Ein Essen für die Seele halt. Im Ruhrgebiet wird das Gericht schon seit Jahren serviert. Dank Social Media verbreitet sich es sich allerdings immer mehr und liegt im Trend. Inzwischen gibt es "Taxi-Teller"-Treffen und Wettbewerbe, eine "Taxi-Teller"-Weltkarte und KI-Fakes über vermeintlich heilende Einflüsse der Kalorienbombe. Auch in der Schweiz ist das Gericht angekommen, wo ein Exil-Ruhrgebietler die Platte in seinem Imbiss serviert.

Hype um "Taxi-Teller" mit fast allem drauf
12:23 Uhr

Tourist stiehlt Pick-up - und wird beinahe zerquetscht

Ein 42-jähriger britischer Tourist stiehlt ein Auto von einem thailändischen Ressort. Der Besitzer bemerkt die Entwendung und trackt sein Fahrzeug per GPS. Videoaufnahmen zeigen, wie der Besitzer den Dieb aufspürt - und bei der Verfolgungsjagd fast zerquetscht.

Tourist stiehlt Pick-up - und wird beinahe zerquetscht
11:44 Uhr

Soldat versuchte, Zugbegleiter nach Attacke zu helfen

Als der Zugbegleiter Serkan Çalar letzte Woche von einem Fahrgast mit Faustschlägen angegriffen wurde, war zufällig auch ein Bundeswehrsoldat in dem Regionalzug. Er versuchte, dem schwer verletzten Bahnmitarbeiter zu helfen, der später in einer Klinik starb. Laut dem Fallschirmjägerregiment aus Zweibrücken leistete der 23-jährige Hauptgefreite Erste Hilfe.

Der Angriff in Rheinland-Pfalz soll nicht ohne Konsequenzen bleiben. Ein Tatverdächtiger sitzt in Untersuchungshaft, gegen den wegen Totschlags ermittelt wird. Darüber hinaus läuft in Berlin gerade ein Gipfel, der zu mehr Sicherheit für Mitarbeitende in Zügen und auf Bahnhöfen führen soll. Ein erster Schritt deutet sich schon an: Bahnchefin Evelyn Palla will noch in diesem Jahr alle Bahnbeschäftigten mit Kundenkontakt auch im Fernverkehr sowie an den Bahnhöfen auf freiwilliger Basis mit Bodycams ausstatten. Das hat die Deutsche Presse-Agentur aus Teilnehmerkreisen erfahren.

Soldat versuchte, Zugbegleiter nach Attacke zu helfen
11:08 Uhr

Geschenke von "Onkel Jeffrey" - Goldman-Chefjuristin tritt zurück

Die Chefjuristin der US-Großbank Goldman Sachs, Kathy Ruemmler, tritt nach Enthüllungen über ihre Verbindungen zu dem verstorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein zurück. "Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass die Medienaufmerksamkeit, die sich auf meine frühere Arbeit als Strafverteidigerin bezieht, zu einer Ablenkung wird", sagt sie zur Begründung gegenüber der "Financial Times".

  • Zuvor hatten vom US-Justizministerium veröffentlichte Dokumente gezeigt, dass die Juristin von Epstein Geschenke angenommen und ihn bei Medienanfragen zu seinen Verbrechen beraten hatte.

  • Anfang Februar erklärte Ruemmler, sie habe Epstein als Anwältin kennengelernt. "Ich hatte keine Kenntnis von einem andauernden kriminellen Verhalten seinerseits und kannte ihn nicht als das Monster, als das er sich entpuppt hat."

  • Im Jahr 2008 hatte Epstein die Förderung der Prostitution einer Minderjährigen eingestanden. Laut den Dokumenten stand Ruemmler von 2014 bis 2019 in engem Austausch mit ihm.

  • In E-Mails nannte sie ihn "Onkel Jeffrey" und bedankte sich 2019 für Geschenke mit den Worten: "Bin heute total von Onkel Jeffrey ausgestattet worden! Jeffrey-Stiefel, Handtasche und Uhr!" Mehr dazu hier.

Geschenke von "Onkel Jeffrey" - Goldman-Chefjuristin tritt zurück
10:19 Uhr

Restaurantbesitzer stirbt nach Messerattacke in Hamburg

Im Hamburger Stadtteil Hamm kommt es nach einem Streit zwischen zwei Männern zu einer Messerattacke. Der Inhaber eines Restaurants stirbt später an seinen Verletzungen. Vor dem Krankenhaus kommt es zu gefährlichen Szenen mit einer Großfamilie.

Restaurantbesitzer stirbt nach Messerattacke in Hamburg
09:49 Uhr

Spahn: "Wenn man 100 wird, kann man nicht mit Mitte 60 aufhören zu arbeiten"

Die Debatte darüber, wie lange die Menschen hierzulande arbeiten sollten, reißt nicht ab. "Wenn man 100 wird, kann man nicht mit Mitte 60 aufhören zu arbeiten", findet Unionsfraktionschef Jens Spahn. Wenn die Lebenserwartung weiter steige, werde auch das Renteneintrittsalter weiter steigen, sagt der CDU-Politiker der Funke Mediengruppe. Er geht davon aus, dass auch die von der Regierung eingesetzte Rentenkommission Vorschläge für eine Erhöhung des Renteneintrittsalters und zur Lebensarbeitszeit machen werde. Die Altersgrenze für die Regelaltersrente ohne Abschläge wird derzeit schrittweise auf 67 Jahre angehoben. Mehr dazu lesen Sie hier.

Spahn: "Wenn man 100 wird, kann man nicht mit Mitte 60 aufhören zu arbeiten"
09:22 Uhr

Umweltminister Schneider kritisiert US-Klimaentscheidung: Geht um Öl- und Gasgeschäfte

Bundesumweltminister Carsten Schneider kritisiert den klimapolitischen Kurs der US-Regierung unter Präsident Donald Trump. Die Entscheidung, eine zentrale Grundlage zur Regulierung von Treibhausgasen aufzuheben, sei ideologisch motiviert, sagt der SPD-Politiker im Deutschlandfunk. Was die US-Administration mache, sei das Gegenteil zu dem Vorgehen in Europa, "weil es ideologisch getrieben ist und vor allen Dingen es darum geht, Geschäfte zusätzlich zu machen über Öl- und Gasverkauf."

Die US-Umweltbehörde EPA will ihre bisherige wissenschaftliche Feststellung zurücknehmen, wonach Treibhausgase eine Gefahr für die öffentliche Gesundheit darstellen. Diese sogenannte "Endangerment Finding" aus dem Jahr 2009 ist die zentrale rechtliche Grundlage dafür, dass CO2 und andere Treibhausgase in den USA nach dem Luftreinhaltegesetz reguliert werden dürfen.

Umweltminister Schneider kritisiert US-Klimaentscheidung: Geht um Öl- und Gasgeschäfte
08:56 Uhr

Flugbetrieb am Airport Köln/Bonn nach Vorfall unterbrochen

Aufgrund eines Sicherheitsvorfalls ist der Flugbetrieb auf dem Flughafen Köln/Bonn derzeit weitgehend eingestellt. Abflüge seien nicht mehr möglich, weil der Sicherheitsbereich gesperrt sei, sagt ein Sprecher der Bundespolizei. "Es besteht akut keine Gefahr für Leib und Leben von Menschen, es ist eine vorsorgliche Maßnahme, die wir als Polizei treffen", erklärt er. Um 6.37 Uhr seien die Luftsicherheits-Kontrollstelle geschlossen und der Sicherheitsbereich des Terminals 1 und 2 durch die Bundespolizei geräumt worden. Zu dem Sicherheitsvorfall selbst könne man derzeit noch keine konkreten Angaben machen, "weil wir selbst auch noch in der Aufklärung sind und da nur gesicherte Aussagen machen wollen", so der Sprecher.

Der Flugbetrieb sei insofern eingestellt, als dass aktuell keine abreisenden Passagiere mehr im Sicherheitsbereich abgefertigt werden könnten. Personen- und Handgepäckkontrolle sei nicht möglich. Ankommende Maschinen seien nicht betroffen, die Reisenden könnten das Flughafengebäude ohne weiteres verlassen. Der Sprecher bestätigt, dass am Vortag neue Sicherheitstechnik eingeführt worden sei. "Ob jetzt diese neue Technik ursächlich dafür ist, das ist derzeit alles noch im Bereich der Aufklärung."

Update von 09:50 Uhr: Der Flugbetrieb ist inzwischen wieder angelaufen. "Die polizeiliche Maßnahme ist beendet", heißt es auf der Airport-Homepage. Der reguläre Betrieb sei wieder aufgenommen worden. "Es kommt aktuell zu längeren Wartezeiten." Die Bundespolizei hat sich noch nicht näher zur konkreten Ursache für die vorübergehende Unterbrechung geäußert. Dem Vernehmen nach war eine Tasche, die beim Durchleuchten als verdächtig eingestuft worden war und deshalb noch einmal extra kontrolliert werden sollte, doch direkt an den Besitzer ausgehändigt worden. Mehr dazu hier.

Flugbetrieb am Airport Köln/Bonn nach Vorfall unterbrochen
08:44 Uhr

Tote Säuglinge in Gefrierschrank entdeckt

Die Taten kommen nach mehreren Jahren ans Licht: In Frankreich hat eine Mutter gestanden, dass sie zwei ihrer Babys nach der Geburt in den Gefrierschrank ihres Hauses gelegt hat. Die 50-Jährige wurde in einem Pariser Vorort festgenommen. Sie behauptete gegenüber den Ermittlern, dass sie ihre Schwangerschaften vor ihrer Familie und Freunden verheimlicht habe und die Babys in den Jahren 2011 und 2018 heimlich zuhause zur Welt gebracht habe. Am Dienstag machte ein Familienmitglied den grausigen Fund einer Babyleiche im Gefrierschrank und rief die Polizei. Die entdeckte dann auch die zweite Leiche in dem Haus in Aillevillers-et-Lyaumont. Der Verdacht richtete sich schnell gegen die Mutter, die das Haus im Dezember ohne Vorwarnung verlassen haben soll, während fünf ihrer Kinder und der Vater von vieren dieser Kinder zurückblieben. Laut dem Bürgermeister des Ortes lebte das Paar seit rund 20 Jahren in dem Ort. Unklar ist somit unter anderem, welche Rolle der Vater womöglich hinsichtlich der Taten spielte.

Tote Säuglinge in Gefrierschrank entdeckt
08:00 Uhr

Berichte: USA verlegen weiteren Flugzeugträger nach Nahost

January-25-2026-St-Thomas-U-S-Virgin-Islands-USA-The-aircraft-carrier-USS-Gerald-R-Ford-CVN-78-loaded-with-fighter-jets-and-other-aircraft-is-silhouetted-as-the-sun-sets-while-anchored-off-St-Thomas-in-the-U-S-Virgin-Islands-during-its-deployment-under-U-S-Southern-Command
Ende Januar liegt der Flugzeugträger "U.S.S. Gerald R. Ford" noch vor Saint Thomas im Karibischen Meer vor Anker. (Foto: picture alliance / ZUMAPRESS.com)

Die Drohkulisse wächst damit erheblich: Die USA schicken einen weiteren Flugzeugträger-Verband in den Nahen Osten, wie mehrere US-Medien übereinstimmend berichten. Hintergrund ist demnach der Konflikt mit dem Iran um dessen Atom- und Raketenprogramm. Die Besatzung des in der Karibik stationierten Flugzeugträgers "U.S.S. Gerald R. Ford" sei über die Entscheidung informiert worden, melden "New York Times" und CBS unter Berufung auf US-Beamte. Der Flugzeugträger und die Begleitschiffe würden voraussichtlich nicht vor Ende April oder Anfang Mai zurückkehren, heißt es. Die USA hatten bereits in den vergangenen Wochen ihre militärische Präsenz im Nahen Osten unter anderem mit dem Flugzeugträger "USS Abraham Lincoln" deutlich verstärkt. US-Präsident Donald Trump sagte kürzlich dem US-Nachrichtenportal "Axios", er erwäge, einen zweiten Flugzeugträger für einen möglichen Angriff in die Region zu entsenden, sollten die Verhandlungen mit dem Iran scheitern. Mehr dazu lesen Sie hier.

Berichte: USA verlegen weiteren Flugzeugträger nach Nahost
07:27 Uhr

Was ändert sich für Bahnmitarbeitende nach tödlicher Attacke? Was sagt Merz über Trump? Das wird heute wichtig

Polizeibeamte-sichern-am-fruehen-Morgen-das-Hotel-Bayrischer-Hof-mit-der-62-Muenchner-Sicherheitskonferenz-MSC-Es-werden-mehr-als-60-Staats-und-Regierungschefs-beim-wichtigsten-Expertentreffen-zur-Sicherheitspolitik-weltweit-erwartet-und-damit-mehr-als-je-zuvor
Polizeibeamte sichern am frühen Morgen das Hotel Bayrischer Hof mit der 62. Münchner Sicherheitskonferenz. (Foto: picture alliance/dpa)

Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser!

Ein Umbruch der Weltordnung, die Krise in den transatlantischen Beziehungen, der Ukraine-Krieg und der Iran-Konflikt stehen im Mittelpunkt der Münchner Sicherheitskonferenz. Sie beginnt mit der Rede von Kanzler Merz, die für 13.45 Uhr geplant ist. Mit Spannung wird erwartet, wie er sich zur Politik von US-Präsident Donald Trump äußern wird. Außerdem stehen heute noch diese Termine an:

  • Nach dem tödlichen Angriff auf einen Zugbegleiter in Rheinland-Pfalz diskutieren ab 10 Uhr Bund, Länder, Gewerkschaften und Branchenvertreter über einen besseren Schutz von Mitarbeitenden im Bahnverkehr. Bahnchefin Evelyn Palla will dabei auch Vorschläge für konkrete Sicherheitsmaßnahmen machen.

  • Die Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst der Länder stehen womöglich vor einem Abschluss. Heute oder morgen soll sich entscheiden, ob ein Durchbruch gelingt oder ob es in eine vierte Verhandlungsrunde geht.

  • Sieben Medaillenentscheidungen stehen den Tag über bei den Olympischen Winterspielen in Italien auf dem Programm. Gute Chancen auf Edelmetall haben gleich zwei deutsche Skeleton-Fahrer. Die deutschen Biathlon-Männer hoffen im Sprint in Antholz auf eine Überraschung. Angesichts ihrer Laufleistungen dürften der Einzel-Fünfte Philipp Nawrath sowie Philipp Horn die größten Chancen haben. Im Eiskunstlaufen sind in der Kür der Männer alle Augen auf Superstar Ilia Malinin aus den USA gerichtet.

  • Borussia Dortmund kann in der Fußball-Bundesliga den Rückstand auf Tabellenführer Bayern München verkürzen. Mit einem Sieg gegen den 1. FSV Mainz 05 ab 20.30 Uhr würde das Team von Trainer Niko Kovac bis auf drei Punkte an den Rekordmeister heranrücken.

Ich wünsche Ihnen einen guten Start in diesen Freitag! Bei Fragen zu "Der Tag" erreichen Sie mich über heidi.ulrich(at)ntv.de.

Was ändert sich für Bahnmitarbeitende nach tödlicher Attacke? Was sagt Merz über Trump? Das wird heute wichtig
06:47 Uhr

Streit in Hamburger Restaurant endet tödlich

Ein-Mitarbeiter-der-Spurensicherung-ist-auf-einem-Parkplatz-eines-Restaurants-in-Hamburg-taetig-Nach-einem-koerperlichen-Streit-zwischen-mehreren-Menschen-in-einem-Hamburger-Restaurant-ist-ein-Beteiligter-an-seinen-Verletzungen-gestorben
Polizei und Spurensicherung sind im Einsatz, nachdem in einem Restaurant und auf einem Parkplatz davor ein Streit eskaliert war. (Foto: picture alliance/dpa)

Nach einem körperlichen Streit zwischen mehreren Menschen in einem Restaurant in Hamburg-Wandsbek ist ein Beteiligter an seinen Verletzungen gestorben. Zeugen brachten die lebensgefährlich verletzte Person gestern Abend ins Krankenhaus, wo sie ihren Verletzungen erlag, wie die Polizei mitteilt. Viele Details etwa zu Verdächtigen oder der Art der Verletzungen nennt die Polizei nicht. "Wir fahnden", erklärt ein Sprecher. Festgenommen worden sei noch niemand. Eine Mordkommission ermittelt. Den Angaben zufolge kam es zudem an dem Krankenhaus in Marienthal zu einem größeren Polizeieinsatz. Mehrere Menschen hätten versucht, den Verletzten aufzusuchen und dadurch den Krankenhausbetrieb gestört, heißt es. Mehr dazu hier.

Streit in Hamburger Restaurant endet tödlich
06:24 Uhr

Prien warnt vor abgehängter Generation junger Männer

Bundesbildungsministerin Karin Prien sieht die Gefahr einer Generation junger Männer, die sich abgehängt fühlt. "Was uns nicht passieren darf, ist, dass wir zunehmend eine Männergeneration bekommen, die sich als Verlierer empfindet und dadurch anfällig für autoritäre Weltbilder und extremistische Inhalte ist", sagt die CDU-Politikerin der "Rheinischen Post". "Als Politik müssen wir jungen Männern zeigen, dass auch ihre Bedürfnisse wahrgenommen werden." In den USA, in Großbritannien oder in Schweden zeichne sich schon ab, dass junger Männer ins Hintertreffen geraten, sagt die Ministerin. Ein Beispiel seien junge Männer in Großbritannien, die die Schule häufiger nicht schafften und deswegen seltener gut bezahlte Berufe fänden. "Bei Jungs gibt es außerdem eine höhere Selbstmordrate, sie werden häufiger krank, eher kriminell und neigen mehr zur Gewalttätigkeit. Eine moderne Gleichstellungspolitik darf deshalb nicht nur Frauen, sondern muss auch Männer in den Blick nehmen." Mehr dazu lesen Sie hier.

Prien warnt vor abgehängter Generation junger Männer
05:56 Uhr

Auto mit Regionalbahn kollidiert - 18-jähriger Fahrer gestorben

Der Fahrer eines Pkw ist nach einem Zusammenstoß mit einem Zug in Alpen-Menzelen in Nordrhein-Westfalen gestorben. Der 18-Jährige habe mit seinem Auto einen unbeschränkten Bahnübergang überqueren wollen, als er mit der Regionalbahn RB31 kollidiert sei, teilt die Polizei mit. In der Folge des Zusammenstoßes wurde eine Zugbegleiterin leicht verletzt, die insgesamt 19 Insassen des Zuges und der Zugführer blieben unverletzt. Die betroffene Straße und die Bahnstrecke Moers - Xanten waren bis kurz vor Mitternacht gesperrt.

Auto mit Regionalbahn kollidiert - 18-jähriger Fahrer gestorben