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Google zelebriert den Earth Day Das steckt hinter den fünf Doodles

Der 22. April steht ganz im Zeichen der Erde. Google zelebriert den Earth Day gleich mit fünf verschiedenen Doodles. Aber was steckt hinter dem Eisbär in der Tundra, dem Fuchs im Wald, der Schildkröte in der Wüste oder dem Oktopus im Korallenriff?

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(Foto: google/doodle)

Für fast alles gibt es einen Namenstag - auch für unseren Blauen Planeten. Der 22. April wird in beinahe 200 Ländern jährlich der Erde gewidmet. Es ist ein Tag, an dem die Wertschätzung für die Umwelt gestärkt werden soll. Der Earth Day soll daran erinnern, dass jeder Mensch mit nachhaltigem Konsum, dem Pflanzen von Bäumen oder anderen kleinen Aktionen seinen Beitrag zum Klimaschutz beitragen können.

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(Foto: google/doodle)

Die Idee hatte der Friedensaktivist John McConnell bereits 1969, ein Jahr später initiierte der US-Senator Gaylord Nelson den Tag der Erde, wie wir ihn heute kennen. Er lenkte die Aufmerksamkeit auf die Natur. 1995 begingen schon mehr als 200 Millionen Menschen den Tag der Erde.

In diesem Jahr steht er unter dem Motto "Mein Essen verändert die Welt". Es geht um nachhaltige Ernährung, bewusstes Genießen und regionale Produktion. "Nachhaltigkeit bedeutet, dass man sich überlegt, was Dinge, die man tut auf die Dauer für Auswirkungen haben", erklären die Organisatoren.

"Wir leben auf einem wunderschönen Planet und es ist der einzige, den wir haben. Happy Earth Day!", schreibt Google und zelebriert den diesjährigen internationalen Tag der Erde gleich mit fünf Doodles.

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Die Doodles, die von der kalifornischen Künstlerin Sophie Diao gezeichnet wurden, sollen die Vielfalt der Erde beschreiben. Sie zeigen farbige Szenen aus verschiedenen Erdregionen. Sie verweisen auf wichtige ökologische Regionen, nämlich Tundra, Ozeane, Wald, Wüsten und Savannen. In einem Blog erklärt Diao, dass sie immer noch staunend der Kreativität und dem Überlebenswillen der Natur gegenübersteht. "Unser Planet mit seiner glühenden Hitze und seiner bitteren Kälte, den zackigen Gipfeln und tiefen Gräben, mag nicht immer sanft zu seinen Bewohnern sein - und trotzdem schaffen es Flora und Fauna zu gedeihen." Unser Planet sei wunderschön, und er sei der einzige, den wir haben, erinnert die Künstlerin.

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In jeder Illustration hat Diao ein Tier versteckt, einen Eisbären in der Tundra, eine Schildkröte in der Wüste, ein Fuchs im Wald, einen Elefanten in der Savanne, einen Oktopus im Korallenriff. Bei jedem Besuch von Google wird im Zufallsmodus ein anderes Motiv ausgespielt. Aber alle zeigen die Schönheit des Planeten.

Quelle: ntv.de, dsi