Dienstag, 19. Mai 2020Der Tag

mit Uladzimir Zhyhachou
Uladzimir Zhyhachou
22:38 Uhr

Das war Dienstag, der 19. Mai 2020

Eine Pandemie kann auch positive Seiten haben: Die Corona-Krise hat zu einem spürbaren Rückgang der weltweiten CO2-Emissionen geführt. In der ersten Aprilwoche sank der Kohlendioxid-Ausstoß in Deutschland um ganze 26 Prozent. Warum das dennoch kein Grund zum Jubeln ist, lesen Sie hier.

Was war heute sonst wichtig:

Ich wünsche Ihnen einen schönen Abend und eine gute Nacht! Bis morgen!

22:18 Uhr

Drei Tote bei Helikopter-Absturz in Russland

Beim Absturz eines russischen Militärhubschraubers nahe Moskau ist die gesamte Crew ums Leben gekommen. Die Maschine des Typs Mi-8 sei in einem unbewohnten Gebiet bei Klin rund 90 Kilometer nordwestlich der russischen Hauptstadt hart aufgeschlagen, teilte das Verteidigungsministerium in Moskau der Agentur Tass zufolge mit. Die Crew sei an ihren Verletzungen gestorben.

Medienberichten zufolge waren mindestens drei Menschen an Bord. Die Ermittler gehen von einem technischen Defekt als Unfallursache aus. Der Helikopter habe keine Munition mit sich geführt, hieß es.

21:44 Uhr

Dutzende Tote bei Angriff auf Streitkräfte in Niger

Bei einem mutmaßlichen Terrorangriff auf Streitkräfte in Niger sind den Behörden zufolge rund 32 Menschen getötet worden.

Mutmaßliche Kämpfer der Terrorgruppe Boko Haram hätten in der Nacht einen Stützpunkt nahe N'guigmi im Südosten des Landes angegriffen, teilte Nigers Verteidigungsministerium mit. Bei dem Angriff seien zwölf Soldaten getötet und etliche verletzt worden. Zudem seien rund 20 Angreifer getötet worden, sagte der Minister in einer Ansprache im Fernsehen.

In der Sahelregion - einem Gebiet, das sich südlich der Sahara vom Atlantik bis zum Roten Meer erstreckt - sind etliche Terrorgruppen aktiv. Boko Haram terrorisiert vor allem die Bevölkerung im Nordosten Nigerias, greift aber auch immer wieder Zivilisten und Sicherheitskräfte in Kamerun, Tschad und Niger an.

21:06 Uhr

Deutsche sind zufrieden wie nie zuvor

Früher war alles besser? Von wegen! Die Deutschen sind mit ihrem Leben so zufrieden wie noch nie. Allerdings gibt es zwischen Ost und West 30 Jahre nach dem Mauerfall noch immer Unterschiede, wie das Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften in Köln mitteilte.

  • Während sich die Zufriedenheit in den Bereichen Wohnung, Freizeit, Haushaltsarbeit und Kinderbetreuung vollständig anglich, sind Ostdeutsche noch immer unzufriedener mit ihrer Arbeit und dem Haushaltseinkommen. Zudem sorgen sie sich stärker um ihre Gesundheit als die westdeutsche Bevölkerung.
  • Die Analyse basiert auf der vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung in Zusammenarbeit mit Kantar Public erhobenen Langzeitstudie Sozio-oekonomisches Panel. Die jüngsten Daten stammen von 2018.
  • Die Menschen in Ostdeutschland äußern sich demnach über den gesamten Untersuchungszeitraum hinweg in fast allen Bereichen besorgter als die Westdeutschen. Nur in Sachen Umwelt und Klima überstieg die Besorgnis der Menschen im Westen das Niveau der Ostdeutschen geringfügig.
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20:31 Uhr

Telefon-Mitschnitte sollen Biden belasten

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Mischte sich Biden als damaliger US-Vize-Präsident in die ukrainische Innenpolitik ein?

(Foto: imago/Ukrainian News)

In der Ukraine sind angebliche Telefon-Mitschnitte von Gesprächen des wahrscheinlichen demokratischen US-Präsidentschaftskandidaten Joe Biden aus seiner Zeit als Vize-Präsident aufgetaucht.

  • In den Mitschnitten werden mit dem ukrainischen einstigen Staatschef Petro Poroschenko etwa Personalfragen in der Staatsanwaltschaft der Ex-Sowjetrepublik diskutiert. Washington sollte auch die Finanzierung einer Parlamentspartei einstellen, hieß es darin. 
  • Poroschenkos Gegner sehen dies als Beweis für eine direkte Einmischung in die ukrainische Innenpolitik an.
  • Entsprechende Aufzeichnungen legte heute der Parlamentsabgeordnete Andrej Derkatsch in Kiew vor. Die Gespräche aus den Jahren 2015 und 2016 seien von Poroschenko selbst aufgenommen und auf unklarem Wege Journalisten zugespielt worden, sagte er vor Journalisten.

Mehr dazu lesen Sie in Kürze auf ntv.de

20:12 Uhr

Angriff auf Moschee in Afghanistan: Acht Tote

Mindestens acht Menschen sind bei einem Angriff auf eine Moschee in der afghanischen Provinz Parwan getötet worden. Fünf weitere Gläubige wurden bei dem mutmaßlichen Taliban-Angriff nördlich der Hauptstadt Kabul verwundet. Die militant-islamistischen Taliban bestritten die Tat.

Seit Tagen erschüttert eine Serie von Anschlägen das Land am Hindukusch.

19:52 Uhr

Verfahren gegen VW-Spitze soll eingestellt werden

Das Strafverfahren wegen möglicher Marktmanipulation gegen VW-Konzernchef Herbert Diess und Aufsichtsratschef Hans Dieter Pötsch soll gegen eine Zahlung von neun Millionen Euro eingestellt werden. Ein Sprecher des Kontrollgremiums von Volkswagen bestätigte eine entsprechende Einigung zwischen den beiden Angeklagten und der Justiz.

Mehr dazu lesen Sie hier.
19:42 Uhr

AfD-Büro in Frankfurt mit Stahlkugeln beschossen

In Frankfurt ist die Landesgeschäftsstelle der AfD Hessen attackiert worden. Die Scheiben des Büros wurden mit Stahlkugeln beschossen.

  • Die Täter hätten dazu mutmaßlich eine Zwille, eine Art gabelförmige Schleuder, benutzt, teilte die Polizei mit. Ein politisches Tatmotiv kann nicht ausgeschlossen werden, deswegen übernimmt der Staatsschutz die Ermittlungen. Es gebe ein Bekennerschreiben, das im Internet veröffentlicht worden sei, sagte ein Polizeisprecher. Die Ermittlungen laufen wegen Sachbeschädigung.
  • In dem Schreiben, das auf einem auch von Linksextremisten genutzten Portal publiziert wurde, wird Bezug auf den rassistisch motivierten Anschlag von Hanau genommen, bei dem ein 43-jähriger Deutscher im Februar neun Menschen mit ausländischen Wurzeln tötete. Die Stimmung solcher Gewalttaten werde durch die AfD erzeugt und begünstigt, hieß es in dem Text.
  • Die AfD kündigte an, Anzeige gegen unbekannt zu stellen.

 

18:57 Uhr

Mallorca wirft deutsche Touristen raus

Menschenleere Traumstrände, keine betrunkenen Teenager, keine Schlager-Partys: Bevor es wieder "Malle für alle" heißt, sind drei Deutsche - wohl auf der Suche nach Ruhe und Abgeschiedenheit - auf die Mittelmeerinsel geflogen. Doch am Ziel angekommen, wurden sie bitter enttäuscht: Bei der versuchten Einreise auf dem Flughafen Mallorca wurde das Trio gestoppt und zurückgeschickt.

Die beiden Männer und eine Frau seien mit einem Flug aus Köln eingetroffen und hätten keinen ausreichenden Grund für ihre Reise angeben können, meldete die Nachrichtenagentur Europa Press unter Berufung auf die Regierung der Inseln. Touristen unterliegen zurzeit wegen der Corona-Krise einem generellen Einreiseverbot nach Spanien.

Wer keinen ersten Wohnsitz in Spanien vorweisen kann oder aus als wichtig erachteten beruflichen Gründen einreist, hat gute Chancen, so wie die drei Deutschen direkt zurück in die Heimat geschickt zu werden.

Es muss aber nicht immer Mallorca sein, in Deutschland gibt es auch ein paar schöne Strände.

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18:07 Uhr

Mann schwebt nach Angriff bei Corona-Demo in Lebensgefahr

Am Wochenende wurden drei Teilnehmer der Stuttgarter Corona-Demonstration angegriffen - eines der Opfer schwebt in Lebensgefahr, wie die Polizei nun mitteilte. Auch seine 38 und 45 Jahre alten Begleiter wurden verletzt.

Die Polizei ermittelt wegen versuchter Tötung und schließt einen politischen Hintergrund nicht aus. Zuvor hatte die Polizei die unbekannten Täter bereits im linksextremen Spektrum vermutet.

Die drei Männer waren am Samstag auf dem Weg zur Kundgebung auf dem Cannstatter Wasen angegriffen und niedergeschlagen worden. "Derzeit gehen die Ermittler davon aus, dass die Täter die Männer gezielt angriffen haben", teilte die Polizei mit. In der Nähe des Tatorts wurden nach ihren Angaben zwei Schlagringe und weitere Gegenstände gefunden, die mit der Tat in Verbindung stehen könnten, darunter eine Gaspistole.

17:30 Uhr

Ungarn erkennt Transsexuelle nicht mehr an

Ungarns Parlament hat ein Gesetz beschlossen, das die Rechte von Trans-Personen und intersexuellen Menschen drastisch einschränkt. Demnach darf im standesamtlichen Personenregister das biologische Geschlecht eines Menschen, das dort nach seiner Geburt eingetragen wurde, später nicht mehr verändert werden.

Insbesondere schließt dies aus, dass eine Person, die sich einer Geschlechtsumwandlung unterzogen hat, unter ihrem neuen Geschlecht anerkannt wird und ihre Dokumente in diesem Sinne ändern kann.

Menschenrechtsorganisationen verurteilten die neue Regelung. So erklärte David Vig von Amnesty International Ungarn: "Diese Gesetzgebung (...) setzt Trans-Personen und intersexuelle Menschen weiterer Diskriminierung aus." Sie verstärke eine "intolerante und feindselige Umgebung" für diese Menschen und werfe Ungarn zurück ins Mittelalter.

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17:07 Uhr

Schlagzeilen zum Feierabend

16:58 Uhr

Täter von Waldkraiburg plante Bombenanschläge auf Moscheen

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Der 25-Jährige steckte Ende April ein türkisches Geschäft in Brand. Sechs Menschen wurden verletzt.

(Foto: picture alliance/dpa)

Der Tatverdächtige für die Anschlagserie auf Geschäfte türkischstämmiger Inhaber im oberbayerischen Waldkraiburg plante einem "Spiegel"-Bericht zufolge Attentate auf Moscheen und Imame. Demnach soll es um Sprengstoff- und Bombenanschläge unter anderem auf Gotteshäuser des türkischen Moschee-Verbandes Ditib in der Umgebung von Waldkraiburg sowie auf die Ditib-Zentral-Moschee in Köln gehen. Die Imame habe er per Pistole ermorden wollen, schreibt der "Spiegel" weiter. Zudem soll der 25-Jährige einen Bombenanschlag auf das türkische Generalkonsulat in München vorbereitet haben.

16:27 Uhr

Gänse stören Bidens Wahlkampfrede

Seine eigenen Gänse haben Joe Bidens live übertragene Wahlkampfrede gestört.

  • "Sie werden es hören: Auf der anderen Seite meines Grundstücks gibt es einen Teich mit einer Menge von Kanadagänsen. Falls Sie sie schreien hören: Die sind am Jubeln", scherzte der US-Demokrat gleich zu Beginn. Die Gänse machten sich dann tatsächlich auch bemerkbar.
  • Ausgerechnet als der 77-Jährige dabei war, die Corona-Politik von Donald Trump zu kritisieren, begann ein minutenlanges Geschnatter. Der frühere Vizepräsident sprach mit ruhiger Stimme weiter.
  • Es war aber nicht die einzige Störung: Ein laut klingelndes Telefon schien Biden für einen Moment doch aus der Ruhe zu bringen. Dass im Hintergrund immer wieder jemand zu sehen war - wohl ein Leibwächter -, bemerkte er augenscheinlich nicht.

15:51 Uhr

Prinz Charles ruft Briten auf die Felder

Der britische Thronfolger Prinz Charles ruft seine Landsleute dazu auf, den Bauern in der Corona-Krise bei der Ernte zu helfen. "Das Essen entsteht nicht durch Zauberei", sagte der Prinz, der Ökobauer ist, in einem Video, das in seinem Gemüsegarten auf seinem schottischen Landsitz entstand.

Charles unterstützt damit eine Initiative der Regierung und der Agrarwirtschaft: Sie fürchten, dass Obst und Gemüse auf vielen Feldern in Großbritannien verrotten könnten, da ausländische Arbeitskräfte wegen der Pandemie fehlen. Sie wollen in den kommenden Monaten nun zum Beispiel Studenten als Erntehelfer einsetzen.

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14:56 Uhr

Kriminalität in Österreich fast halbiert

Die Kriminalität ist in Österreich im Zuge der Corona-Krise deutlich zurückgegangen. Nach Angaben des Innenministeriums ist die Zahl der angezeigten Straftaten zwischen dem 16. März und Anfang Mai um rund 46 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gesunken.

Allerdings habe es deutliche Verschiebungen von der Straßen-, Einbruchs- und Raubkriminalität hin zur Internetkriminalität gegeben, erklärte Innenminister Karl Nehammer in Wien. "Und sehr genau hinschauen mussten und müssen wir, wie sich das Thema häusliche Gewalt weiterentwickelt."

14:51 Uhr

Hacker stehlen Daten von neun Millionen Easyjet-Kunden

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Die Hacker bekamen Zugang zu mehr als 2000 Kreditkartendaten.

(Foto: picture alliance / dpa)

Wir bleiben beim Thema Cyberkriminalität. Auch der britische Billigflieger Easyjet ist Opfer eines Hackerangriffs geworden. Angreifer hätten sich Zugriff auf E-Mails und Reisedaten von rund neun Millionen Kunden verschafft, teilte die Airline mit. Zudem hätten die Hacker auch Zugang zu mehr als 2000 Kreditkartendaten erlangt. Easyjet zufolge sieht es nicht danach aus, als ob persönliche Informationen missbraucht worden seien. Das Unternehmen unterrichte die Kunden, um sie über Schutzmaßnahmen zu informieren.

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14:30 Uhr

Israel steht wohl hinter Cyberangriff auf iranischen Hafen

Vergangene Woche legte ein Hackerangriff einen wichtigen iranischen Hafen lahm. Wie jetzt die "Washington Post" berichtet, soll Israel dahinterstehen.

  • Der Schiffsverkehr im Hafen von Bandar Abbas im Süden des Landes sei am 9. Mai unvermittelt zum Stillstand gekommen. "Computer, die den Verkehr von Schiffen, Lastwagen und Waren steuern, sind auf einmal abgestürzt", schrieb die US-Zeitung. Dies habe Staus auf Wasserstraßen und Anfahrtswegen zum Hafen verursacht.
  • Vertreter der USA und anderer ausländischer Regierungen gingen nun davon aus, dass es sich um eine massive Cyberattacke Israels gehandelt habe, berichtete die Zeitung. Offenbar sei dies eine Antwort auf einen iranischen Versuch gewesen, Computer zu hacken, die Wasserverteilungssysteme in Israel lenken.
  • Der Hafen sei bekannt als "Ausgangspunkt" von Waffenlieferungen der Al-Kuds-Brigaden der iranischen Revolutionsgarden.
14:25 Uhr

Schichtwechsel

Friederike Zörner verabschiedet sich in den Feierabend, ich übernehme jetzt den "Tag" und freue mich, Sie bis zum späten Abend mit Nachrichten aus aller Welt versorgen zu dürfen. Mein Name ist Uladzimir Zhyhachou, ich wünsche Ihnen einen angenehmen Nachmittag!

13:58 Uhr

Früher bei Uniter aktive Polizisten sollen unzulässig Daten abgefragt haben

Die Polizei in Brandenburg führt Disziplinarverfahren gegen zwei Polizisten, die Mitglieder des unter Rechtsextremismusverdacht stehenden Vereins Uniter waren und unzulässige Abfragen im Auskunftssystem der Polizei gestartet haben sollen. Neben dem Disziplinarverfahren seien auch Ermittlungen des Landeskriminalamts zu einer möglichen strafrechtlichen Relevanz eingeleitet worden.

  • Die beiden Männer waren nach Angaben des Polizeipräsidiums nach internen Gesprächen bei Uniter ausgetreten.
  • In den vergangenen Wochen sei das Abfrageverhalten der Beamten im polizeilichen Auskunftssystem geprüft worden.
  • Bei beiden seien Abfragen festgestellt worden, die keinen nachvollziehbaren Bezug zu ihren Aufgabenbereichen hätten.
13:33 Uhr

Junger Deutscher ertrinkt nach Autounfall im Tiroler Plansee

Ein 24 Jahre alter Autofahrer hat in einer Linkskurve die Kontrolle über seinen Wagen verloren. Der Pkw krachte in eine Böschung und stürzte anschließend in den Tiroler Plansee. Der Unfall ereignete sich am späten Montagabend. Der 18-jährige österreichische Beifahrer konnte sich nach Angaben der Polizei über den offenstehenden Kofferraum aus dem sinkenden Auto retten, der 24-Jährige aber ging mit dem Wagen unter. Die Rettungskräfte bargen das Fahrzeug aus dem See und begannen mit Wiederbelebungsmaßnahmen. Der Notarzt konnte aber letztlich nur noch den Tod des gebürtigen Münchners feststellen.

13:07 Uhr

Mord an Ex-Frau beauftragt? Lesothos Regierungschef tritt zurück

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Thomas Thabane, Ex-Regierungschef

(Foto: REUTERS)

Lesotho steckt in einer tiefen politischen Krise. Zu Beginn des Jahres machen Polizei und Justiz Regierungschef Thomas Thabane den Vorwurf, die Ermordung seiner Ehefrau im Jahr 2017 in Auftrag gegeben zu haben. Obwohl alle Parteien einschließlich seiner eigenen seinen Rücktritt verlangen, klammert sich Thabane zunächst weiter an die Macht. Bis jetzt: "Ich trete heute vor Sie, um zu verkünden, dass die Arbeit, die Sie mir aufgetragen haben, vielleicht noch nicht beendet ist, aber die Zeit, sich (...) zurückzuziehen, (...) gekommen ist", sagte der 80-Jährige in einer Fernsehansprache.

Seine Ex-Frau Lipolelo Thabane war im Juni 2017 in einem Außenbezirk der Hauptstadt Maseru erschossen worden. Zwei Tage später wurde ihr Mann in sein Amt eingeführt. Das Ehepaar hatte sich einen erbitterten Scheidungskrieg geliefert. Die mehr als zwei Jahre andauernden Ermittlungen ergaben laut Polizei, dass vom Handy des späteren Ministerpräsidenten ein verdächtiger Anruf vom Tatort aus getätigt wurde. Anfang Februar war gegen seine heutige Ehefrau, die 42-jährige Maesaiah Thabane, Anklage erhoben worden.

12:40 Uhr

44-Jährige ertrinkt in Bayern bei Badeunfall im Main

Ein Paar geht am Montagabend im bayerischen Eltmann spazieren, als die Frau spontan beschließt, im Main schwimmen zu gehen. Die 44-Jährige schwimmt bis in die Flussmitte, wo ihre Bewegungen auf einmal unruhiger werden. Beim Versuch, ihr aus der Notlage zu helfen, stürzt der 58-jährige Ehemann und verletzt sich am Bein. Zeugen setzen einen Notruf ab. Polizeibeamte rudern in einem privaten Ruderboot zu der Frau und bergen sie leblos aus dem Wasser. Trotz aller Reanimationsmaßnahmen stirbt die 44-Jährige im Krankenhaus. Die Kriminalpolizei Bamberg ermittelt. Eine Obduktion soll die genauen Todesumstände klären.

12:17 Uhr

Regierungsbericht prangert Zustand der Natur an

Eigentlich reicht schon ein Blick aus dem Fenster, um festzustellen, dass es um die Natur in Deutschland vielerorts weniger gut bestellt ist. Vor dem Berliner Büro von ntv.de stehen Bäume, denen weniger Schadstoffe aus dem Autoverkehr guttäten und es wächst Rasen, der sich an dauerhaft mehr Niederschlag sicherlich erfreuen würde. Besonders in Agrarregionen (zu denen die Hauptstadt bekanntermaßen nicht zählt) wird die Pflanzen- und Tierwelt in Mitleidenschaft gezogen, legt der "Bericht zur Lage der Natur" nahe, den Bundesumweltministerin Svenja Schulze nun vorstellte.

"Etwa ein Drittel der Brutvogelarten sind in den letzten 12 Jahren in ihrem Bestand zurückgegangen, wobei insbesondere Arten des landwirtschaftlich genutzten Offenlandes betroffen sind", heißt es unter anderem. 63 Prozent der Tiere und Pflanzen sowie 69 Prozent der Lebensraum-Typen, die in der EU nach der sogenannten FFH-Richtlinie geschützt sind, seien in unzureichendem oder schlechtem Erhaltungszustand - vor allem Grünland, Seen, Feuchtgebiete, Meere und Küsten. Als wesentliche Ursachen nennen die Autoren Dünger und Pestizide, intensive Nutzung der Flächen, Entwässerung, Veränderungen an Gewässern, aber teils auch Sport, Tourismus und Freizeitaktivitäten.

11:29 Uhr

Ramelow geht zu Beerdigung - Amt lässt es durchgehen

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So ist es richtig: Bodo Ramelow.

(Foto: picture alliance/dpa)

Es hätte wohl nie jemand Außenstehendes erfahren, dass Bodo Ramelow und seine Ehefrau zur Trauerfeier für eine verstorbene Nachbarin gegangen sind. Doch der Thüringer Regierungschef machte seinen augenscheinlichen Verstoß gegen seine eigene Corona-Verordnung in einem Gespräch mit der Wochenzeitung "Die Zeit" selbst öffentlich. "Eigentlich hätte ich nicht bei ihrer Beerdigung dabei sein dürfen." Doch er habe das Gefühl gehabt, es zu müssen, wenn auch mit großem Abstand.

Aufgrund des Berichts prüfte das Erfurter Bürgeramt, ob die Ramelows eine Ordnungswidrigkeit begangen haben. Denn laut der Thüringer Corona-Verordnung dürfen nur der engste Familien- und Freundeskreis, ein Trauerredner oder Geistlicher und das Personal des Bestattungsunternehmens an Trauerfeiern teilnehmen. Verstöße dagegen werden mit einem Bußgeld geahndet. Die Prüfung des Falls nahm ein gutes Ende für den Linke-Politiker: Dem Bürgeramt zufolge könne nicht nachgewiesen werden, dass der Ministerpräsident an der Beisetzung direkt und unmittelbar teilgenommen habe. Auch sei der Begriff "engster Freundeskreis" zu unbestimmt, wie die Pressestelle der Stadt mitteilte - ein eindeutiger Seitenhieb gegen die Landesrichtlinie und dementsprechend den regierenden Ramelow.

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11:00 Uhr

Kundin zieht in Apotheke blank - Bargeld vom Tresen geklaut

Diese Nachricht läuft unter der Kategorie "kuriose Polizeimeldungen". Im sauerländischen Hemer hat eine unbekannte Frau eine Apotheke mithilfe eines von der Polizei als "Blankzieh-Trick" beschriebenen Manövers beklaut. Die zunächst mit einer dunklen Leggins bekleidete Dame hatte das Geschäft am Montag betreten und über Schmerzen im Gesäßbereich geklagt. Nachdem eine Mitarbeiterin ein Medikament geholt hatte, legte die Kundin vermeintlich zum Bezahlen einen 200-Euro-Schein auf die Theke.

"Während die Mitarbeiterin das Wechselgeld vorzählte, zog die Kundin plötzlich ihre Hose herunter und stand halb nackt im Laden", schildert es die Polizei. Dank dieses Überraschungseffekts konnte die Frau den 200-Euro-Schein und das Wechselgeld an sich nehmen und fliehen. Laut Polizei war das Wechselgeld hoch, der genaue Betrag ist nicht bekannt. Die Unbekannte habe ein buntes Kopftuch, eine Brille mit dicken Gläsern sowie eine OP-Maske getragen und in schlechtem Deutsch gesprochen. Ihr Alter wird auf etwa 40 Jahre geschätzt.

10:31 Uhr

Teenager in Europa berichten häufiger von psychischen Problemen

Prüfungen in der Schule, Cybermobbing, Pubertät: Es gibt viele Gründe, warum sich Heranwachsende unwohl fühlen. Bei einigen entwickeln sich durch den Druck der Innen- und Außenwelt auch ernsthafte mentale Probleme. Einer Studie der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zufolge, hat sich die psychische Gesundheit von europäischen Jugendlichen in den vergangenen sechs Jahren verschlechtert. Demnach fühlt sich jeder vierte Jugendliche nervös oder gereizt oder hat Schwierigkeiten beim Einschlafen.

Es gibt dabei Unterschiede zwischen Mädchen und Jungen, die zudem vom Alter und den Lebensumständen abhängen. Jungen geht es der Studie zufolge insgesamt besser als Mädchen. 41 Prozent der Jungen geben an, dass es ihnen psychisch gut geht, aber nur 33 Prozent der Mädchen. Teenager aus armen Familien haben in mehr als einem Drittel der 45 untersuchten Länder mit einer höheren Wahrscheinlichkeit psychische Probleme.

10:08 Uhr
Breaking News

Bundesverfassungsgericht kippt Regelungen zu BND-Abhörpraxis

Die anlasslose Massenüberwachung des Bundesnachrichtendienstes (BND) im Ausland verstößt in ihrer jetzigen Ausgestaltung gegen Grundrechte. Das Bundesverfassungsgericht gab einer Verfassungsbeschwerde der Menschenrechtsorganisation Reporter ohne Grenzen und mehrerer ausländischer Journalisten gegen das Ende 2016 reformierte BND-Gesetz statt. Es muss nun bis spätestens Ende 2021 überarbeitet werden.

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10:03 Uhr

US-Justizminister stellt sich gegen Trump: Keine Ermittlungen gegen Obama

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Einigkeit sieht anders aus: Bill Barr (links) und Donald Trump.

(Foto: REUTERS)

Die Russland-Affäre im Kontext der US-Präsidentschaftswahlen 2016 (einzelne Personen sprechen von Hexenjagd) nimmt kein Ende. Donald Trump wollte dem Komplex mit "Obamagate" nun ein weiteres Kapitel hinzufügen. Doch sein Justizminister macht ihm einen Strich durch die Rechnung. Bill Barr weigert sich, Ermittlungen gegen Trumps Vorgänger Barack Obama und dessen früheren Stellvertreter Joe Biden einzuleiten. Er sehe keinen Anlass für strafrechtliche Untersuchungen gegen die beiden Politiker im Zusammenhang mit der Russland-Affäre, sagte Barr in Washington.

Die im März 2019 abgeschlossenen Ermittlungen zu illegalen Absprachen zwischen dem Trump-Team und Moskau bezeichnete Barr als "große Ungerechtigkeit". Er lehnte es aber ab, nun Obamas und Bidens Rolle bei den Ermittlungen zu untersuchen. Die US-Justiz dürfe nicht dazu missbraucht werden, um politischen Gegnern zu schaden, betonte der Minister. Vor allem vor der Präsidentschaftswahl im November, bei der Biden voraussichtlich gegen Amtsinhaber Trump antritt, dürfe die Justiz nicht zu politischen Zwecken eingespannt werden.

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09:35 Uhr

Bundestagsabgeordnete fordern generelles Sexkaufverbot

In Deutschland gibt es 33.000 behördlich registrierte Prostituierte. Die Zahl der tatsächlich in dem Gewerbe arbeitenden Personen dürfte deutlich höher sein. Das Coronavirus hat Prostitutionsstätten zu einer vorübergehenden Schließung gezwungen. Wenn es nach einer Gruppe von Bundestagsabgeordneten geht, sollte das dauerhaft so bleiben. Die Politiker von Union und SPD fordern ein Sexkaufverbot und Ausstiegsprogramme für Prostituierte.

Der während der Corona-Krise verhängte Shutdown für Prostitution dürfe nicht gelockert werden, verlangen sie in einem Brief an die Regierungschefs der Länder. Sie befürchten andernfalls Infektionsherde. "Es dürfte auf der Hand liegen, dass Prostitution die Wirkung eines epidemiologischen Super-Spreaders hätte - sexuelle Handlungen sind in der Regel nicht mit Social Distancing vereinbar", heißt es in dem Papier. Bei der Nachverfolgung von Infektionsketten werde aller Voraussicht nach der Kontakt mit Prostituierten verschwiegen. Das Schreiben haben 16 Parlamentarier unterzeichnet, darunter der Mediziner und SPD-Politiker Karl Lauterbach.

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09:14 Uhr

Kalbitz-Streit: AfD-Chef Meuthen sieht Partei hinter sich

Auf seine Initiative hin stimmte der AfD-Bundesvorstand am vergangenen Freitag über die Mitgliedschaft von Andreas Kalbitz ab. Das Ergebnis ist bekannt. Im Gespräch mit dem ZDF verteidigte Jörg Meuthen nun die Personalentscheidung. "Die Unruhe, die wir jetzt haben, muss man in Kauf nehmen." Bei diesem Richtungsstreit sehe er die Mehrheit der AfD hinter sich: "Ich weiß die weitesten Teile der Partei hinter mir."

Kalbitz habe seine Mitgliedschaft in der AfD verloren, weil er eine "verfestigt rechtsextreme Vorgeschichte" habe. "Das hat er verschwiegen, das können wir nicht hinnehmen." Meuthen fügte hinzu: "Wir müssen unsere Partei frei von rechtsextremen Bezügen halten, da gibt es kein Pardon."

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09:00 Uhr

Schlagzeilen am Morgen

08:37 Uhr

Brian Austin Green beendet Gerüchte über Trennung von Megan Fox

Es ist wahr: Schauspieler Brian Austin Green und Ehefrau Megan Fox sind nicht länger ein Paar. Nach tagelangen Spekulationen bestätigte der 46-Jährige entsprechende Berichte. Fox habe sich emotional von ihm entfernt: "Sie sagte: Als ich im Ausland allein gearbeitet habe, habe ich bemerkt, dass ich mich mehr wie ich selbst fühlte", erzählte Green in seinem Podcast über ein Gespräch mit seiner Frau. Daraufhin hätten sie entschieden, sich für eine Weile zu trennen.

"Ich war schockiert und verärgert darüber, aber ich kann nicht auf sie wütend sein, weil sie nicht darum gebeten hat, sich so zu fühlen", sagte der mit "Beverly Hills 90210" bekannt gewordene Schauspieler. "Wir hatten eine erstaunliche Beziehung, und ich werde sie immer lieben und ich weiß, dass sie mich immer lieben wird." Fox und Green sind seit 2010 verheiratet und haben drei gemeinsame Kinder.

08:14 Uhr

Atomwaffen, Hunde und Geschirrspülen: Trump verteidigt Außenminister

"Vielleicht ist er beschäftigt und vielleicht verhandelt er mit Kim Jong Un über Atomwaffen, sodass er sagt: Bitte, könnten Sie meinen Hund ausführen?" Ja, das hat US-Präsident Donald Trump gesagt. Und auch, wenn es einen anderen Anschein macht: Diese Aussage ergibt durchaus Sinn. Doch der Reihe nach. Vor einigen Tagen wird der Generalinspekteur im Außenministerium, Steve Linick, entlassen. Die Personalie birgt Zündstoff, da Linick unter anderem untersuchte, ob Außenminister Mike Pompeo einen Mitarbeiter der Regierung persönliche Angelegenheiten - wie das Abholen von Kleidung aus der Reinigung, Gassigehen und Restaurantreservierungen - für sich selbst und seine Ehefrau hat erledigen lassen.

Nach Meinung von Kritikern wäre dies ein Missbrauch von Amtsressourcen, die von Steuerzahlern finanziert werden. Trump sagte nun, er wisse davon nichts - nahm Pompeo aber in Schutz und bestätigte, dass dieser ihn um die Entlassung Linicks gebeten habe. "Er ist ein hervorragender Typ", sagte Trump über Pompeo. Er wolle lieber, dass der Minister am Telefon mit einem der Staats- und Regierungschefs der Welt spreche, "als Geschirr zu spülen, weil vielleicht seine Frau oder seine Kinder nicht da sind". Aha.

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07:50 Uhr

Band will der Umwelt zuliebe auf Tourneen verzichten

In Zeiten von Youtube und Streaming-Plattformen wie Spotify sind Tourneen für Künstler eine wichtige Einnahmequelle. Doch die abendlichen Auftritte vor Tausenden Fans haben einen gewissen ökologischen Preis. Die britische Rockband The 1975 verkündete nun, nach Ende der Corona-Pandemie nicht mehr wie gehabt auf Tour gehen zu wollen. "Das fühlt sich nicht richtig an", sagt Frontmann Matty Healy. Um dem Klima zu helfen und die Umwelt zu schonen, seien es gerade die Leute an der Spitze der Gesellschaft wie Prominente, die zuerst ihr Verhalten ändern müssten. Der Sänger will nun herausfinden, wie er sich anders als bisher ausdrücken könne. Denkbar seien für ihn etwa energieschonende Konzerte tagsüber - statt Auftritte mit aufwendigen Lichtshows am Abend.

Schon vor der Pandemie hat die Indie-Rockband Healy zufolge auf Plastik und auf Tourneen auf Fleischgerichte verzichtet. Auf ihrem neuen Album "Notes On A Conditional Form" lassen die Briten auch die Umweltaktivistin Greta Thunberg zu Wort kommen. Die 17-jährige Schwedin ruft in dem Song "The 1975" dazu auf, endlich etwas gegen den Klimawandel zu tun. "Es ist jetzt Zeit für zivilen Ungehorsam. Es ist Zeit, zu rebellieren", sagt sie in einer gesprochenen Botschaft.

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07:17 Uhr

"Twilight"-Schauspieler Boyce stirbt im Alter von 30 Jahren

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Die Leiche von Gregory Tyree Boyce wurde am 13. Mai gefunden.

(Foto: imago/ZUMA Press)

Der US-amerikanische Schauspieler Gregory Tyree Boyce ist im Alter von 30 Jahren verstorben. Boyce ist vor allem Fans der Filmreihe "Twilight" ein Begriff, in deren ersten Teil er die Rolle des Tyler Crowley verkörperte. Wie die US-Seite "Variety" unter Berufung auf die zuständige Polizeidienststelle berichtete, starb Boyce bereits am 13. Mai unter bislang noch nicht geklärten Umständen.

Einem Bericht von "E! Online" zufolge wurde auch Boyces Freundin Natalie Adepoju tot in der gemeinsamen Wohnung aufgefunden. Woran die beiden gestorben sind, ist Gegenstand von Ermittlungen. Zuletzt habe sich Boyce von der Schauspielerei abgewendet, um ein eigenes Fastfood-Restaurant zu eröffnen, heißt es weiter.

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07:01 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen,

die Suche nach einem Impfstoff gegen Sars-CoV-2 bewegt die internationale Gemeinschaft. Mehr als 100 mögliche Wirkstoffe werden derzeit getestet. Wann wird endlich ein Mittel gefunden? Wer entwickelt den Stoff? Und welche (Staats-) Bürger profitieren als Erste? Diese und andere Fragen dürften heute bei der Jahrestagung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) besprochen werden. Und auch der Verbleib der USA in der Organisation, der zuletzt immer wieder von US-Präsident Donald Trump infrage gestellt wurde, dürfte die anderen 193 Mitgliedsländer bewegen.

Aktuelle Meldungen zum Themenkomplex Coronavirus entnehmen Sie wie gewohnt unserem Liveticker.

Diese Themen stehen heute außerdem auf der Tagesordnung:

  • Nach der Vorstellung der deutsch-französischen Initiative für ein EU-Hilfsprogramm zur Bewältigung der Corona-Krise will Kanzlerin Angela Merkel bei osteuropäischen Staaten um Zustimmung werben.
  • Der gemeinsame Kampf gegen die Corona-Wirtschaftskrise beschäftigt ab 11 Uhr erneut die EU-Wirtschafts- und Finanzminister.
  • Nach der tödlichen Messerattacke auf den Berliner Chefarzt Fritz von Weizsäcker vor genau sechs Monaten beginnt um 13 Uhr der Prozess gegen einen 57-Jährigen am Landgericht in der Hauptstadt.
  • Das Bundesverfassungsgericht verkündet um 10 Uhr sein Urteil zu den weitreichenden Überwachungsbefugnissen des Bundesnachrichtendienstes (BND) im Ausland. Es geht um die sogenannte strategische Fernmeldeaufklärung.
  • Nach dem gelungenen Neustart der Fußball-Bundesliga hofft nun auch der deutsche Basketball auf ein positives Signal der Politik. Das Kabinett der bayerischen Landesregierung soll heute über das umfangreiche Hygiene- und Sicherheitskonzept der Basketball-Bundesliga beraten.

Ich begnüge mich derweil damit, Schnipsel und anderen Unrat in den Papierkorb zu werfen. Flugkurve sieht schon mal ganz gut aus. Mein Name ist Friederike Zörner. Bis zum frühen Nachmittag begleite ich Sie durch den "Tag". Bei Fragen und Anregungen erreichen Sie mich via Mail an friederike.zoerner[at]nama.de

06:53 Uhr

Calmund: "Ich esse und nehme trotzdem ab"

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Wird schneller satt: Reiner Calmund.

(Foto: TVNOW / Frank W. Hempel)

Seine Fortschritte sind nicht zu übersehen. 43 Kilogramm hat Reiner Calmund bereits seit seiner Magen-Operation im Januar abgenommen. Der frühere Bundesliga-Manager hat nun ein ganz konkretes Ziel vor Augen: "Aktuell wiege ich 129,2 Kilogramm", so der 71-Jährige. "Da würde ich mich freuen, wenn ich die 100 erreichen könnte." Nach der Magenverkleinerung geht es ihm nach eigener Aussage wunderbar, er nehme Kilo um Kilo ab. "Ich esse nach wie vor gerne, aber ich habe keine Probleme damit, weil ich schneller satt bin. Durch die Magenverkleinerung kann ich nicht mehr so viel essen wie früher", erzählt er. "Ich esse und nehme trotzdem ab - besser kann's nicht sein."

Im heimischen Saarlouis treibt Calmund nach eigener Aussage auch ein wenig Sport. Mit seiner Tochter spielt er im Garten Tischtennis oder Federball. Außerdem hat er sich ein Trainingsgerät besorgt, auf dem er zum Beispiel schnell gehen kann.

06:40 Uhr

Im Norden bleibt es frisch

Björn Alexander

ntv-Wetterexperte Björn Alexander

Heute geht es im Süden erneut sehr sonnig weiter. Richtung Norden sind die Wolken hingegen zahlreicher und vereinzelt fällt etwas Regen oder Nieselregen. Dabei bleibt es ganz im Norden nach wie vor recht frisch bei Höchstwerten zwischen 14 und 17 Grad. Ansonsten werden es zwischen 18 und 26 Grad; wobei es am Oberrhein am wärmsten ist.

Die weiteren Aussichten: Morgen im Osten leicht unbeständig mit gelegentlichen Schauern bei 25 bis 28 Grad am Rhein. Sonst bringen es die Temperaturen oft auf 17 bis 24 Grad. Am Donnerstag, Christi Himmelfahrt, wird es nochmals wärmer bei 19 bis 29 Grad. Am Rhein sind auch bis zu 30 Grad nicht auszuschließen. Und auch wettertechnisch ist am Vatertag alles gut mit viel Sonne. Erst abends sind an der Grenze zu Benelux erste Gewitter drin. Die breiten sich am Freitag weiter aus und können zum Teil kräftig ausfallen. Zuvor sind nochmals bis knapp 30 Grad möglich, bevor es am Wochenende wechselhaft, windig und kühler mit 13 bis 21 Grad weitergeht. Ihr Björn Alexander

06:17 Uhr

Kartell-Killer nach Flucht aus USA in Mexiko tot aufgefunden

Am 6. Mai verschwindet José Rodrigo Aréchiga alias "El Chino Ántrax" (Der Chinese Anthrax) aus seinem Hausarrest in Kalifornien. Nun identifizieren Ermittler seine Leiche in Mexiko. Der leblose Körper des Gangsters, seiner Schwester und seines Schwagers wurden auf einer Schotterstraße nahe der Stadt Culiacán im Nordwesten des Landes entdeckt - nach Medienberichten in einem Auto.

Culiacán ist die Hauptstadt des Bundesstaates Sinaloa und die Wiege des einst von Joaquín "El Chapo" Guzmán angeführten Sinaloa-Drogenkartells, dessen Killer-Truppe "Los Ántrax" Aréchiga mit angeführt hatte. Dieser war Ende 2013 am Schiphol-Flughafen von Amsterdam auf Antrag der US-Behörden festgenommen und dorthin ausgeliefert worden. Im vergangenen Dezember wurde ihm in Kalifornien Hausarrest gewährt. Aréchiga wurde nach Medienberichten 39 Jahre alt.

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05:58 Uhr

Schlagzeilen aus der Nacht