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Vip, Vip, Hurra! Johnny Depp packt verstörende Details aus

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Johnny Depp und Amber Heard: Der Verleumdungsprozess bringt Schockierendes zutage.

(Foto: picture alliance / ASSOCIATED PRESS)

Der Prozess zwischen Amber Heard und Johnny Depp geht in die nächste Runde, "Slippin' Jimmy" erhält einen Stern auf dem "Walk of Fame" und Fans von "Manta, Manta" können sich auf Teil 2 freuen. "Vip, Vip Hurra!" - der Wochen-Rückblick der Stars ist da.

Nicht nur vielleicht, sondern ganz sicher, sollten wir genau hinsehen, wenn Frauen schwerwiegende Anschuldigungen gegen Männer erheben. Stichwort: häusliche Gewalt. Allein aufgrund der körperlichen Physis sind Frauen viel öfter Opfer als Männer. Das ist unbestritten. Aber es ist nicht so, dass nicht auch Männer Opfer häuslicher Gewalt werden können. Und somit Opfer von Frauen, die handgreiflich werden und/oder Lügen verbreiten. Es ist wichtig, mutmaßlichen Opfern Gehör zu schenken und die Polizei wie Gerichte ihre Arbeit machen zu lassen. Denn nicht hinter jeder Anschuldigung einer Frau steckt auch ein gewalttätiger Mann.

Es muss aufhören, dass Männer unter Generalverdacht gestellt werden, weil sie Männer sind. Männer sind nicht immer Täter, Frauen sind nicht immer Opfer. Wer potenziellen Opfern glaubt, sollte damit also nicht nur Frauen meinen. Wie weit es gehen kann, wenn man allen Frauen blind abkauft, was sie erzählen, sieht man aktuell am Beispiel des Schauspielers Johnny Depp.

Wir, die Gesellschaft, müssen sensibler dafür sein, dass es Frauen gibt, die Lügengeschichten erzählen, Männer zu Unrecht beschuldigen und auch MeToo missbrauchen. Die Fälle von Falschanschuldigungen mehren sich, werden aber medial wenig beachtet. Dass Frauen ganze Kartenhäuser an Lügen erbauen, kann zum Teil die trivialsten Gründe haben, zum Teil liegt bei einigen Frauen aber auch eine psychische Störung vor. Unabhängig von der eben angesprochenen Thematik sei an dieser Stelle nur einmal auf das Münchhausen-by-proxy-Syndrom hingewiesen, bei denen Mütter bei ihrem Kind bewusst Krankheiten vortäuschen oder erzeugen, um es wiederholt bei Medizinern vorzustellen und im Mittelpunkt zu stehen.

"Sie explodiert aus dem Nichts"

Auch beim Hollywood-Star Johnny Depp deutet alles immer mehr daraufhin, dass er Opfer häuslicher Gewalt geworden ist. Allein aufgrund der Anschuldigungen seiner damaligen Ehefrau Amber Heard hat der "Fluch der Karibik"-Darsteller einen massiven Imageschaden erlitten, wurde als "Frauenschläger" tituliert, verlor Jobangebote. Nun bringt der Verleumdungsprozess immer mehr schreckliche Details ans Licht. Schon seit 2016 aber publik ist, dass Heard bereits im Jahre 2009 ihre damalige Ex-Freundin Tasya van Ree geschlagen habe und deswegen sogar festgenommen worden sei.

Im Fall Depp existieren Tonbandaufnahmen, die das gesamte Ausmaß dessen, was zwischen den beiden einstigen Liebenden geschah, nur erahnen lassen. Von einer toxischen Beziehung ist im Prozess die Rede, von einem Kothaufen, den Heard Depp ins Bett gesetzt haben soll, von massiven verbalen und körperlichen Übergriffen, "erniedrigenden Beschimpfungen" und "Mobbing".

"Zuschlagen" würde Depps Ex-Frau: "Es konnte mit einer Ohrfeige beginnen. Es konnte mit einem Schubser beginnen. Es konnte damit beginnen, mir eine TV-Fernbedienung an den Kopf zu werfen. Es konnte damit beginnen, mir ein Glas Wein ins Gesicht zu schütten. (...) Sie hat ein Bedürfnis nach Konflikten. Sie hat ein Bedürfnis nach Gewalt. Sie explodiert aus dem Nichts."

Viele Zeugen kamen bereits zu Wort. So sagte Kate James, ehemalige Assistentin der Schauspielerin aus, sie sei von der heute 35-Jährigen "ständig angebrüllt" worden. Sie habe ihr sogar ins Gesicht gespuckt. Viele Tränen habe sie in dieser Zeit vergossen. Heards eigene Schwester soll sie "wie einen Hund" getreten und ihre 2020 verstorbene Mutter soll wohl regelrecht Angst vor ihrer Tochter gehabt haben. Dieser Prozess, er ist ein Blick in tiefste Abgründe einer Beziehung zweier Menschen, die in Hollywood als Traumpaar galten.

Bertie, Uschi - und ein eigener Stern

Bleiben wir in Hollywood, widmen uns aber erfreulicheren Themen. In dieser Woche hat "Better Call Saul"-Star Bob Odenkirk, der spätestens als schlitzohriger Anwalt Saul Goodman - Spitzname "Slippin' Jimmy" - weltberühmt wurde, auf dem berühmten "Walk of Fame" in Los Angeles seinen Stern erhalten. In Anwesenheit seiner Frau Naomi enthüllte der 59-Jährige seinen Namen vor jubelnden Fans.

Jubeln dürften auch bald wieder die Fans von "Manta, Manta". Es soll nämlich tatsächlich einen zweiten Teil des deutschen Kult-Streifens mit Til Schweiger und Tina Ruland in den Hauptrollen geben. Das Traumpaar Bertie und Uschi ist zwar 30 Jahre älter geworden, aber man kann großer Hoffnung sein, dass es Schweiger gelingt, den Charme des Films, der an den Kinokassen ein sensationeller Erfolg war, wieder aufleben zu lassen.

Und dann gab es da in dieser Woche auch noch ein Video von Xavier Naidoo, indem er Abbitte leistet. Viele Fehler habe der Sänger in der Vergangenheit gemacht. Nun hofft er, man möge ihm verzeihen. Die Szene rund um die Verschwörungserzähler Michael Wendler und Attila Hildmann soll toben und wirft ihrem einstigen Gesinnungsgenossen "Verrat" vor. An dieser Stelle der Hinweis auf den sehr lesenswerten Text: "Die Reue des Xavier Naidoo: Dieser Weg wird kein leichter sein" des Kollegen Volker Probst. Bis nächste Woche!

Quelle: ntv.de

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