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"Die haben mich gefeuert" Sido fliegt bei "The Voice of Germany" raus

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Ist seinen "The Voice"-Job los: Sido.

(Foto: picture alliance/dpa)

2019 stößt Sido als Jury-Mitglied zu "The Voice of Germany". Doch nach nur einer Staffel ist für ihn dort auch schon wieder Schluss. Sein Abgang erfolgt offenbar nicht freiwillig. Ob das mit seinen jüngsten Äußerungen zu Verschwörungstheorien und seinem Angriff auf Journalisten zu tun hat, ist unklar.

Nach dem Abgang von Smudo und Michi Beck von den Fantastischen Vier sollte Sido neuen Rap-Wind bei "The Voice of Germany" verbreiten. Also rückte er in der Pro7-Sat.1-Show im vergangenen Jahr neben Rea Garvey, Mark Forster, Alice Merton und Nico Santos in die Jury. Mit der von ihm gecoachten Kandidatin Freschta Akbarzada belegte er am Ende in der neunten Staffel der beliebten Castingshow den fünften Platz.

Die Chance, sich in diesem Jahr womöglich zu verbessern, wird es für Sido nicht geben. Er muss nach nur einer Staffel als "The Voice"-Mitglied auch schon wieder seine Koffer packen. Das verkündete er einem Bericht des "Mannheimer Morgens" zufolge zunächst selbst. So gab der 39-Jährige am Donnerstagabend ein Konzert in einem Mannheimer Autokino. Dort soll er mit Blick auf sein Engagement in dem TV-Format beiläufig erwähnt haben: "Die haben mich gefeuert."

Alles nur Teil des Konzepts?

Auch vom Sender gab es inzwischen die Bestätigung, dass Sido in der zehnten Ausgabe der Show nicht mehr mit von der Partie sein wird. "Sido wird in der Jubiläumsstaffel von 'The Voice of Germany' nicht dabei sein", erklärte dementsprechend ProSieben-Sprecher Christoph Körfer. Der ständige Wechsel auf den Stühlen der Coaches gehöre zum Konzept der Sendung. "Wer in der zehnten Staffel auf den roten Stühlen sitzt, werden Sat.1 und ProSieben rechtzeitig bekannt geben", so Körfer.

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Ob Sido, wie von ihm selbst behauptet, tatsächlich gefeuert wurde, geht aus den Aussagen nicht hervor. Ebenso unklar ist, ob die Trennung von dem Rapper womöglich mit dessen jüngsten Aussagen in einem Youtube-Interview oder seinem späteren Angriff auf Journalisten der "Bild"-Zeitung zu tun hat.

Sido hatte in einem Gespräch mit seinem Rap-Kollegen Ali Bumaye eine vage Position zu diversen Verschwörungstheorien eingenommen. Unter anderem sagte er Sätze wie: "Ich glaube schon, die großen Medien, die sind unterwandert." Wenig später wurde er gegenüber einem Reporter-Team der "Bild"-Zeitung handgreiflich, das ihm vor seinem Haus auflauerte, um ihn zur Rede zu stellen.

Quelle: ntv.de, vpr