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Vip, Vip, Hurra! Sind diese Frauen "Trendschlampen"?

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Haben nicht nur Freunde in der Modewelt: die Schwestern Bella und Gigi Hadid.

(Foto: picture alliance / abaca)

Der Paukenschlag in dieser Woche war sicher das lang erwartete Interview von Meghan und Harry. Doch die Welt der Reichen und Schönen hat selbstverständlich noch viel mehr zu bieten. Vip, Vip, Hurra! Hier kommt der neueste Promi-Rundumschlag.

Was für eine Woche! Während nicht nur Fans der Monarchie rätseln, ob das Interview von Meghan und Harry eine Kampfansage an die Queen war oder eher ein Eigentor, steht eines bereits fest: Es war schon jetzt "das Interview des Jahres". Die Schlagzeilen überschlugen sich nach dieser "großen Abrechnung", in der auch Harry auspackte, wie schlecht es um die Beziehung zu seinem Vater, Prinz Charles und seinem Bruder William stünde. Sie seien, so der Prinz, der im Sommer zum zweiten Mal Vater wird, "Gefangene im System".

Die Reaktionen auf all das Gesagte: Sie könnten unterschiedlicher nicht sein. Eines aber hinterlässt bei vielen einen fahlen Beigeschmack: die Aussage Harrys, noch Geld von seiner verstorbenen Mutter Diana zu haben. Dies klinge in Anbetracht dessen, dass das Paar inzwischen Millionen-Deals mit Netflix & Spotify eingetütet hat, lächerlich und wie "Jammern auf hohem Niveau", frei nach dem Motto: Ja, es ist schon schwer, wenn man mit einem kleinen, sicherlich bald zur Neige gehenden Taschengeld von mehreren Millionen sein Leben im warmen Kalifornien bestreiten muss.

Unabhängig davon, dass die Rassismus-Vorwürfe und die Offenbarung von Meghans Selbstmordgedanken nicht auf die leichte Schulter genommen werden dürfen, bleibt nach diesem Interview vor allem eines: der Wunsch einander zu verzeihen und sich zu vertragen.

Donnerwetter in der Welt der Mode

Auch in der Welt der Mode ist der Himmel gerade ziemlich dunkel. Vom großen "Zickenkrieg der Models" ist die Rede. So beschweren sich einige Top-Gesichter aus den 80er-Jahren, wie beispielsweise Stephanie Seymour oder Janice Dickinson, die Models von heute seien gar keine richtigen Models mehr und somit schlicht nicht vergleichbar mit den Ikonen und Musen der Modemacher von einst.

Auf den Laufstegen dieser Tage am meisten angesagt: Gigi und Bella Hadid sowie Kylie und Kendall Jenner. Seymour lässt ihren Gefühlen freien Lauf. Ganz unverhohlen schimpft sie: "Diese Mädchen sind Trendschlampen". Modemagazine und Institutionen wie die "Vogue" würden nur mit ihnen zusammenarbeiten, um sich der Reichweite zu bedienen, die sie mit ihren Social-Media-Kanälen mitbrächten. Mit Mode allerdings habe das nicht mehr viel zu tun.

Es ist eine Kritik, die durchaus berechtigt wie branchenübergreifend ist. Dennoch heißt es sofort, die Kritikerinnen seien ja nur neidisch, weil sie eine kleinere Reichweite hätten und ihr Ruhm inzwischen verblasst sei. So manche muss sich ebenfalls anhören, sie mosere nur, weil sie "alt" und mit Blick auf die jüngeren Kolleginnen missgünstig sei.

Missgunst ist etwas, was man Dieter Bohlen nun wirklich nicht vorwerfen kann. Nach vielen erfolgreichen Jahren in der Jury von TV-Formaten wie "Das Supertalent" oder "Deutschland sucht den Superstar" (DSDS) macht der Poptitan nun Platz für einen Nachfolger. Es sei, so RTL, Zeit für eine Veränderung und "frische Impulse". Die 15. Staffel von "Das Supertalent" startet im Herbst, die 19. Staffel von DSDS im Januar 2022. Egal, wer Bohlens Platz einnehmen wird, er wird sich so manchen Vergleich mit seinem Vorgänger gefallen lassen müssen. Denn der Titan ist, ob man ihn nun mag oder nicht, nun mal eine Instanz.

"Beißvorfall" im Weißen Haus und Lola in Sorge

Ärger indes kommt wieder aus dem Weißen Haus. Die beiden Deutschen Schäferhunde des neuen US-Präsidenten Biden flogen nach einem "Beißvorfall" hochkantig aus dem Oval Office. Champ und Major hätten schweres "aggressives Verhalten" an den Tag gelegt, berichten Angestellte. Vielleicht ist es an der Zeit, statt Hunde Katzen ins Weiße Haus einziehen zu lassen. Aber wie heißt es so schön: Hunde haben Besitzer, Katzen haben Personal.

Apropos aggressives Verhalten: Das gibt es inzwischen auch vermehrt im Netz. Kaum ein Tag, der vergeht, an dem nicht irgendwo irgendwelche Hassnachrichten in virtuelle Postbriefkästen schwappen. Nicht nur Promis oder Personen des öffentlichen Lebens sind betroffen. In dieser Woche berichtet "Let's Dance"-Sonnenschein Lola Weippert, was es mit einem Menschen macht, wenn man ihm den Tod wünscht.

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Weippert habe Angst, nachts allein unterwegs zu sein. Wenn sie auf eine Gruppe Männer treffe, berichtet sie, frage sie sich immer, ob darunter einer ihrer "Hater" sein könnte. Obschon sie akribisch jede Hass-Nachricht bei der Polizei anzeige und Cybermobbing unter Strafe steht, verlaufen viele der Anzeigen leider nach wie vor im Sande. Wie viele andere Betroffene auch fordert die beliebte Moderatorin, dass sich in der Strafverfolgung dringend etwas ändern müsse.

Man merkt ihr an, dass eben nicht alles eitel Sonnenschein ist und derlei Attacken alles andere als angenehm sind. Was die Show betrifft, in der sie aktuell zu sehen ist, so scheint es, dass viele der Profitänzer inzwischen bekannter sind als die Promis, denen sie das Tanzen beibringen sollen. Renata Lusin beispielsweise ergatterte ein lukratives Fotoshooting und ziert nun das Cover der aktuellen "Playboy"-Ausgabe. Wie und ob sich ihre Nacktfotos auf das harte Tanztraining mit dem schönen Rúrik Gíslason auswirken, erfahren wir spätestens heute Abend.

Quelle: ntv.de

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