Kaufberatung: Mit unserem Passwort-Manager Vergleich 2021 finden Sie das richtige Produkt

Erste Fakten
  • Die Passwortverwaltung mit einem Passwort-Manager erhöht die Sicherheit und erleichtert Ihnen die Verwendung von Online-Passwörtern. Damit Sie auf Ihre Passwörter jederzeit und auch mobil Zugriff haben, sollte der Passwort-Manager über eine Speicher- und Backup-Funktion mit einer Cloud verfügen.
  • Verwenden Sie Ihre Passwörter nicht nur am Laptop oder Computer, dann sollten Sie einen Passwort-Manager wählen, der auch als Passwort-Manager-App für das Smartphone verfügbar ist.
  • Der beste Passwort-Manager speichert Ihre Passwörter nicht nur besonders sicher, sondern speichert das neue Passwort automatisch und füllt die Daten bei der nächsten Anmeldung selbstständig aus.

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Sich nur noch ein Passwort merken zu müssen, und dennoch maximale Passwortsicherheit zu haben, das bietet ein Passwort-Manager. Dabei ist nicht nur die Kompatibilität zu Ihrem Betriebssystem, sondern auch die Sicherheit Ihrer Daten und eine einfache Bedienung relevant, wenn Sie einen Passwort-Manager kaufen möchten.

Damit Sie das für Sie optimale Produkt wählen können, haben wir in unserem Vergleich für Passwort-Manager 2021 auf n-tv.de eine Kaufberatung erstellt, in der wir die wichtigsten Kriterien vergleichen, Funktionen erläutern sowie Ergebnisse aus Passwort-Manager-Tests und Kundenerfahrungen mit einfließen lassen. Dabei konzentrieren wir uns auf die Anwendung für Privatpersonen und betrachten Passwort-Manager für Unternehmen nur am Rande.

1. Welche Funktionen bieten Passwort-Manager?

1.1. Der Passwort-Generator ist für Sie kreativ

Zahlreiche Online-Tests für Passwort-Manager bestätigen, dass einfache Passwörter leicht geknackt werden können. Ein Passwort, das Sie mehrfach verwenden, bietet, wenn das Passwort unberechtigt benutzt wird, gleich Zugang zu mehreren Diensten und Apps. Daher raten Tests für Passwort-Manager, jedes Passwort nur einmal zu verwenden. Die Vergabe von einem Passwort ist nicht immer einfach. Für ein sicheres Passwort sollten folgende Merkmale in jedem Passwort enthalten sein:

  • Großbuchstaben
  • Kleinbuchstaben
  • Ziffern
  • Sonderzeichen

Zudem gibt das Portal, die App oder Online-Anwendung, häufig eine Mindestlänge für das Passwort vor. Ein Passwort-Manager verfügt in der Regel über einen Passwort-Generator, der für Sie maschinell ein Passwort erstellt. Oft können Sie wählen, welche Art von Zeichen enthalten sein sollen und die Passwortlänge vorgeben. Der Online-Passwort-Manager von Lastpass beispielsweise fragt Sie zudem nach dem Passwort-Typ, also ob das Passwort lesbar sein soll oder nicht.

1.2. Das neue Passwort wird automatisch gespeichert

Hat der Passwort-Manager ein neues Passwort für Sie erstellt, dann speichert er es im sogenannten Passwort-Tresor für die angegebene App oder Internetseite. Dabei ist eine automatische Passwort-Erfassung des neuen Kennwortes auf der Internetseite oder in der App von Vorteil.

Die Stiftung Warentest weist in ihrem Passwort-Manager-Test jedoch darauf hin, dass einige Internetseiten damit Probleme haben und Sie selbst aktiv werden müssen, unabhängig vom Hersteller oder der Marke des Passwort-Managers. Das liegt daran, dass ein neues Passwort oft nicht ohne weiteres und vor allem nicht ohne Eingabe des alten Passworts geändert werden kann.

Bei besonders sensiblen Daten, beispielsweise bei Zugängen zum Online-Banking, wird unter Umständen ein weiteres Sicherheitsmerkmal, beispielsweise eine TAN, für die Eingabe erforderlich.

In diesem Fall kopieren Sie das generierte Passwort und setzen es unter “neues Passwort” in Ihrer Anwendung entsprechend ein.

Tipp: Wenn Sie in Ihrem Passwort-Manager auch Daten speichern möchten, die Sie nicht online verwenden, beispielsweise PINs für Bankkarten, dann achten Sie bitte darauf, dass der Passwort-Manager auch offline verwendbar ist.

1.3. Zukünftig wird Ihr Passwort auf Wunsch automatisch eingesetzt

Es gibt mit dem Passwort-Manager zwei Arten, Ihre neuen Passwörter zu verwenden. Entweder lesen Sie das neue Passwort aus dem Passwort-Manager ab und geben das Passwort manuell ein. Schneller geht es, wenn Sie die Funktion “automatisches Formular ausfüllen” im Browser oder in den Apps erlauben.

Die Anwendung greift dann auf den Passwort-Tresor zu und setzt Ihre Login-Daten, also Username und Passwort, automatisch ein. Das funktioniert für Internetseiten genauso wie beispielsweise für Social-Media-Apps mit dem Passwort-Manager auf Ihrem iPhone oder Android-Smartphone.

Nachstehend haben wir für Sie auf n-tv.de die Vor- und Nachteile einer Auto-Fill-Funktion des Passwort-Managers für Sie zusammengefasst:

    Vorteile
  • keine Tippfehler bei der Dateneingabe
  • Passwort-Manager muss nicht geöffnet werden
  • Masterpasswort muss nicht verwendet werden
    Nachteile
  • Passwörter müssen auf allen Geräten zur Verwendung synchronisiert sein
  • Passwort-Manager muss auf allen Geräten installiert sein

1.4. Mit einer Cloud synchronisieren Sie Ihre Passwörter auf allen Geräten

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Wer sein Passwort vergisst, muss es durch den Anbieter zurücksetzen lassen.

Damit Sie bestehende Passwörter in Ihren neuen Passwort-Manager automatisch übertragen können, sollte er über eine Importfunktion verfügen. Damit können Sie im besten Fall sowohl aus Ihrem Browser als auch aus einem vorherigen Passwortmanager die Passwörter einfach übertragen.

Wenn Sie mehrere Geräte, beispielsweise einen Laptop, ein Smartphone und ein Tablet für Online-Anwendungen benutzen, dann sollten Sie immer die aktuellen Passwörter griffbereit haben. Bei zahlreichen Passwort-Managern haben Sie die Möglichkeit, die Methode und Häufigkeit der Synchronisierung im Programm des Passwort-Managers einzustellen, bestätigen Online-Tests für Passwort-Manager im Internet.

Die gängigste Methode, die Passwörter auf allen Geräten zu aktualisieren, ist die Verwendung einer Cloud, einem Speicher, auf den Sie online Zugriff haben. Allerdings gefällt nicht jedem Anwender die Idee, dass seine Passwörter, wenngleich auch durch Verschlüsselung geschützt, zentral gespeichert werden.

Einige Passwort-Manager bieten die Cloud-Synchronisierung daher als Option an und ermöglichen einen Datenabgleich auch per WLAN, USB-Stick oder Datenträger. Letztendlich bleibt Ihnen auch immer noch die Möglichkeit, Ihre Passwörter manuell auf ein weiteres Gerät zu übertragen.

Eine Speicherung Ihrer Passwörter in einer Cloud oder auf einem USB-Stick oder anderen Datenträger hilft im Zweifelsfall auch als Backup, beispielsweise, wenn Sie Ihr Handy verlieren. Allerdings sind die Daten auf einem USB-Stick bei Verlust wenig gesichert.

Die wichtigsten Merkmale der jeweiligen Datenaktualisierung finden Sie hier auf n-tv.de in der nachstehenden Tabelle:

Synchronisation Merkmale
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per Cloud
+ synchronisiert alle der Cloud angeschlossenen Geräte
+ keine Zeitverzögerung
+ Cloud dient auch als Backup
+ Passwort-Zugriff auf Internetseite
- funktioniert nur online
- Daten liegen zentral beim Hersteller
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mit WLAN
+ Daten werden innerhalb eines WLAN-Netzwerks synchronisiert
+ keine zentrale Datenspeicherung notwendig
- begrenzt auf Geräte im WLAN-Netzwerk
- nur mit WLAN möglich
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per USB/Datenträger
+ keine zentrale Datenspeicherung notwendig
+ meistens begrenzt auf Passwort-Manager für Windows
- kann verloren gehen
- geringer Datenschutz bei Verlust
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manuelle Datenübertragung
+ keine zentrale Datenspeicherung notwendig
- keine echte Synchronisation
- hohes Fehlerpotential
- nicht tagesaktuell

1.5. Nicht nur Unternehmen freuen sich über Zusatzfunktionen

Damit Sie Ihre Passwörter schnell wiederfinden, können Sie Kategorien vergeben und die Passwörter zuordnen, beispielsweise für Finanzen und Banking, E-Mails, Social Media u. a.. Wenn Sie sich jederzeit Zugriff auf Ihren Passwort-Manager wünschen, beispielsweise weil Sie an unterschiedlichen Arbeitsplätzen tätig sind, dann sollten Sie einen Passwort-Manager wählen, der Ihnen per Internetseite Ihren Passwort-Manager verwalten lässt. Passwort-Manager mit Cloudfunktion erlauben häufig auch das Hochladen vertraulicher Dokumente, beispielsweise von Ausweiskopien.

Unternehmen freuen sich über zusätzliche Funktionen wie das Einrichten und Verwalten von Teams und Zugriffsrechten, Verwaltung und Zuordnung von Dokumenten, Analyse und Reporting über die Sicherheit der firmeninternen Passwörter und vieles mehr. Eine spezielle Business-Version des Passwortmanagers bietet Kaspersky für Unternehmen.

Viele Passwort-Manager sind in englischer Sprache. Wohnen Sie in Deutschland, Österreich oder der Schweiz und möchten Ihren Passwort-Manager auf Deutsch verwenden, dann gibt es häufig eine deutsche Sprachdatei zum Nachrüsten, beispielsweise von Keypass, 1Password oder Roboform. Ein in Deutschland gegründetes Unternehmen für Passwort-Manager ist beispielsweise Avira.

2. Wie sicher sind die Daten in einem Passwort-Manager laut Tests?

2.1. Das Masterpasswort ist der Schlüssel zu Ihren Daten

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Im Passwort-Manager sind auch Ihre Kreditkartendaten sicher.

Mit dem Masterpasswort öffnen Sie den Passwort-Manager und erhalten Zugang zu all Ihren Passwörtern. Daher sollte dieses Passwort besonders sicher, aber auch leicht zu merken sein. Sicher sind Passwörter vor allem dann, wenn Sie lang sind. Geeignet dafür sind lustige Sätze, gemischt mit den letzten Lottozahlen, die Anfangsbuchstaben der ersten beiden Sätze Ihres Lieblingssongs oder was immer Ihnen auch einfällt.

Wichtig ist vor allem, dass im Falle eines Verlustes des Passwort-Managers, beispielsweise wenn Sie Ihr Handy verlieren oder Ihr Laptop gestohlen wird, das Masterpasswort weder ersichtlich noch einfach zu knacken ist.

Experten und zahlreiche Passwort-Manager-Tests raten, das Masterpasswort beispielsweise in einem echten Tresor oder Bankfach aufzubewahren, oder einer vertrauenswürdigen Person zur Verwahrung zu geben.

Tipp: Treffen Sie Vorsorge für den Fall Ihres Todes. Mit einem Masterpasswort können Ihre Erben auf Ihre Anwendungen zugreifen und diese verwalten.

Für den Fall, dass Sie Ihr Masterpasswort vergessen oder verlieren, bieten einige Hersteller die Möglichkeit eines alternativen Zugangs zum Passwort-Manager, beispielsweise per Gesichtserkennung oder Fingerprint. Nutzen Sie den im Browser integrierten Passwort-Manager, beispielsweise den Google-Passwort-Manager oder das Schlüsselbund als Passwort-Manager von Apple, dann erhalten Sie über Ihr jeweiliges Account auch Zugriff auf Ihr Masterpasswort.

2.2. Ist der Passwort-Manager mit einer Zwei-Faktor-Authentifizierung ausgestattet, dann reicht das Masterpasswort alleine nicht aus

Was bedeutet AES256-Verschlüsselung

Die Abkürzung AES kommt aus dem Englischen und ist die Abkürzung für “Advanced Encryption Standard”. Es handelt sich hierbei somit um einen Verschlüsselungsstandard, der international verwendet wird. Die Zahl 256 entstammt der Bezeichnung von 256 Bit. Das ist die Länge der Verschlüsselung. Ein Computer benötigt einige Millionen Jahre, um Ihr Passwort, das mit AES256 verschlüsselt wurde, zu berechnen. Der Verschlüsselungsstandard kann somit als besonders hoch eingestuft werden.

Für die Zwei-Faktor-Authentifizierung benötigen Sie immer ein Handy, auf das Ihnen ein Code gesendet wird, der zusätzlich zum Masterpasswort eingegeben werden muss. Damit sind Sie sicher, wenn Ihnen beispielsweise Ihr Laptop gestohlen und das Passwort entschlüsselt oder gefunden wird.

Allerdings kommen Sie an Ihren Passwort-Manager ohne Zugriff auf Ihr Mobiltelefon nicht heran. Bei dem Passwort-Manager von Avira beispielsweise können Sie die Zwei-Faktor-Authentifizierung, je nach Ihrer Situation, selbst an- oder ausschalten. Dieses gilt auch für den Passwort-Manager von Norton, Dashlane und anderen.

2.3. Der Passwort-Tresor wahrt Ihre Zugangsdaten und Dokumente verschlüsselt auf

Die Verschlüsselungstechnologie AES256 ist die Standardverschlüsselung auch für Passwort-Manager. Damit sind Ihre Daten im Passwort-Tresor, wie der eigentliche Speicher der Passwörter genannt wird, sicher. Selbst ein Computer kann die Daten in etlichen Jahren durch Berechnung nicht entschlüsseln.

2.4. In Kombination mit einem Virenscanner sind Passwort-Manager besonders sicher

Auch, wenn die Passwörter im virtuellen Tresor verschlüsselt gespeichert sind, so gibt es bei der Passwort-Verwendung dennoch Sicherheitslücken. Sobald das Passwort aus dem Passwort-Tresor heraus kommt, könnte es durch schadhafte Software und Viren ausspioniert und kopiert werden. So sollte die Datenübertragung zur Synchronisierung mit der Cloud als auch das verwendete WLAN immer verschlüsselt sein. Gegen das Mitlesen beim Eintippen oder Kopieren des Passwortes hilft ein Virenscanner.

Beim Virenscanner vieler Hersteller, beispielsweise von Norton, ist der Passwort-Manager als Bestandteil eines Online-Sicherheitspaketes bereits mit enthalten. Auf den neuesten Geräten von Apple kommt der Virenscanner automatisch auf dem Chip M1. Der Passwort-Manager, das Apple-Schlüsselbund, speichert die Passwörter jedoch nicht lokal sondern in der iCloud.

Der Passwort-Manager sollte immer Bestandteil eines Sicherheits-Gesamtpaketes sein.

3. Wie installiert und verwendet man einen Passwort-Manager?

3.1. Die Software ist per Download für das jeweilige Betriebssystem erhältlich

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Ihre Daten sind sicher verschlüsselt, solange sie sich im virtuellen Tresor befinden.

Wenn Sie einen Passwort-Manager für Windows oder Mac installieren wollen, dann können Sie sich die entsprechende Software im Internet beziehungsweise im AppleStore herunterladen. Bitte stellen Sie sicher, dass die Software mit Ihrem Betriebssystem kompatibel ist.

Die meisten Passwort-Manager sind für Mac und Windows geeignet, Linux-Nutzer sollten auf ein für Linux ausgewiesenes Produkt achten . Für das Smartphone erhalten Sie einen Passwort-Manager für iOS im AppleStore, einen Passwort-Manager für Android können Sie in Google-Play oder direkt von der Internetseite des Herstellers herunterladen.

Nutzen Sie einen Virenscanner, der den Passwort-Manager bereits mit enthält, beispielsweise von Avira oder Norton, dann wird der Passwort-Manager mit dem Virenscanner automatisch mit installiert.

Einige Browser wie beispielsweise Safari von Apple oder Chrome von Google haben Passwort-Manager bereits im Browser integriert. Allerdings speichern diese die Passwörter nur und generieren keine neuen Passwörter.

Tipp: Bitte beachten Sie, dass Sie einen Passwort-Manager für Mac oder einen Passwort-Manager für das iPhone oder iPad ausschließlich über den Apple AppStore herunterladen sollten.

3.2. Die erste Verwendung des Passwort-Managers erfordert etwas Fleißarbeit

Nach der Installation auf Ihrem Laptop oder der App auf Ihrem Smartphone legen Sie zunächst Ihr Konto für den Passwort-Manager an. Dabei vergeben Sie auch Ihr Masterpasswort.

Haben Sie Ihre Passwörter bereits im Browser gespeichert oder in einem anderen Passwort-Manager verwaltet, dann ist es am einfachsten, diese Daten in den neuen Passwort-Manager zu importieren. Für jede Internetseite, die Sie besuchen, wird der Passwortmanager fragen, ob er die Anmeldedaten für Sie speichern soll.

Verwenden Sie noch Ihr altes Passwort, dann raten zahlreiche Online-Tests für Passwort-Manager dazu, ein neues Passwort mit dem Passwort-Manager zu vergeben. Wenn Sie regelmäßig viele Internetseiten besuchen, für die Sie sich anmelden müssen, ist das anfangs etwas aufwändig.

Für einige Passwort-Manager gibt es ein sogenanntes Browser-Plugin, so dass Sie im Browser einfach Ihre Passwörter mit dem Passwort-Manager verwalten können.

4. Was kosten Passwort-Manager?

4.1. Die Kosten einer Vollversion liegen bei einem günstigen Passwort-Manager zwischen 10 und 20 Euro pro Jahr

Wenn Sie einen Passwort-Manager mit zahlreichen Funktionen vollumfänglich nutzen möchten, dann müssen Sie dazu eine Lizenz erwerben. Diese wird als jährliches Abo angeboten und ist beispielsweise von Lastpass, Roboform und Kaspersky um die 10 Euro jährlich erhältlich.

Beim Erwerb eines Abos sollten Sie darauf achten, ob der Preis in den folgenden Jahren gleich bleibt und auf wie vielen Geräten Sie den Passwort-Manager benutzen dürfen. Als Alternative zum Abo bietet StickyPasswort eine lebenslange Lizenz als Einmalzahlung. Diese lohnt sich jedoch nur dann, wenn Sie sicher sind, dass Sie den Passwort-Manager viele Jahre verwenden möchten.

4.2. Eine Testversion ist 30 Tage lang gratis

Damit Sie Ihren neuen Passwort-Manager unbesorgt ausprobieren können, bieten alle Hersteller eine kostenlose Testversion von 30 Tagen an. Fehlt dieses Angebot, dann ist eine kostenlose Basisversion die Alternative. Nach Ablauf der Testperiode wird der Passwort-Manager kostenpflichtig, oder es steht nur noch eine eingeschränkte Version zur Verfügung.

Die Einschränkung ist vor allem bei der Kapazität der zu speichernden Passwörter zu spüren. Einige Online-Tests von Passwort-Managern nennen hier beispielsweise ein Limit von 15 zu speichernden Passwörtern.

4.3. Kostenlos ist nur ein Passwort-Manager als Freeware

Im Gegensatz zur zeitlich begrenzten Testversion sind Freeware-Passwort-Manager immer kostenlos. Mit einem kostenlosen Passwort-Manager, beispielsweise von KeePass oder 8bit Solutions, erhalten Sie alle relevanten Funktionen, in der Anwendung und im Support lagen die Testsieger der Passwort-Manager bei der Stiftung Warentest von Keeper und 1Passwort jedoch deutlich vorne.

5. Wichtige Kundenfragen und unsere Antworten rund um den Passwort-Manager-Vergleich

5.1. Was sind Open Source Passwort-Manager?

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Ein kostenloser oder günstiger Passwort-Manager spart nicht an Sicherheit.

Ein Open-Source-Passwort-Manager ist ein frei zugänglicher Passwort-Manager, der für Sie dann interessant ist, wenn Sie beispielsweise Ihren Kunden einen Passwort-Manager auf Ihrer Website als Download zur Verfügung stellen möchten. Bitte beachten Sie jedoch, dass auch Open-Source-Software an Bedingungen geknüpft ist.

5.2. Gibt es einen Passwort-Manager nur für E-Mail-Konten?

Der Thunderbird-Passwort-Manager ist ein Passwort-Manager für das Thunderbird-E-Mail-Programm. Dabei übernimmt er die gleichen Funktionen wie ein Passwort-Manager für Internetseiten.

5.3. Was ist der Unterschied zwischen einem Passwort-Manager und einer Passwort-Speicherung im Browser?

Der Google-Passwort-Manager und auch der Passwort-Manager von Apple mit dem Apple Schlüsselbund speichern Ihre Passwörter sicher und verwenden diese bei der nächsten Anmeldung auf der jeweiligen Internetseite. Allerdings können die Browser-Passwort-Manager keine maschinellen Passwörter erstellen oder weitere Funktionen übernehmen.

5.4. Wie oft muss man sein Passwort ändern?

Experten im Internet sind sich nicht einige darüber, wie oft man sein Passwort ändern sollte. In jedem Fall sollten Sie Ihr Passwort ändern, wenn Sie der Meinung sind, ein Dritter hat unbefugter Weise Zugang zu Ihrem Passwort erhalten. Möchten Sie Ihr Passwort vom Passwort-Manager regelmäßig und automatisch ändern lassen, dann ist beispielsweise der Passwort-Manager von Dashlane für Sie eine gute Wahl.

5.5. Welche Passwort-Manager sind kostenlos?

Kostenlos sind Freeware-Passwort-Manager, beispielsweise von KeePass oder 8bit Solutions. Eine kostenlose Testversion endet in der Regel nach 30 Tagen.