Freitag, 24. April 2020Der Tag

mit Janis Peitsch
Janis Peitsch
22:41 Uhr

Das war Freitag, der 24. April 2020

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(Foto: picture alliance/dpa)

Liebe Leserinnen und Leser,

schon wieder neigt sich eine Woche dem Ende entgegen. In der Redaktion gehen langsam die Lichter aus und die Nachtschicht beginnt mit dem Dienst. Folgende Themen waren heute wichtig:

Ich wünsche Ihnen einen angenehmen Abend und (hoffentlich) zwei entspannte Tage. Wenn Sie wollen, "lesen" wir uns morgen wieder im "Tag".

Bis dahin - bleiben Sie gesund.

 

 

 

22:14 Uhr

Leichenfund in Hamburg - Polizei setzt Belohnung aus

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Zur KLärung des Falles hat die Polizei eine Belohnung ausgesetzt.

Vor fast zwei Wochen wurde die Leiche des 45-jährigen Mariusz K. im Hamburger Stadtteil Rothenburgsort aufgefunden. Nun setzt die Staatsanwaltschaft eine Belohnung von 2000 Euro aus für Hinweise, die zur Ergreifung des unbekannten Täters führen.

  • Der Pole sei zwischen dem 07. und dem 11. April durch mehrere Messerstiche getötet worden.
  • Der Leichnam sei am 11. April in einer Grünanlage unweit der Notunterkunft, in der Mariusz K. gelebt habe, gefunden worden.
  • Der Tote habe eine blaue Steppjacke, eine grüne Hose und Flipflops getragen.

 

21:44 Uhr

Wonach Google-Nutzer in Corona-Zeiten suchen

Die Einführung einer Maskenpflicht in manchen Bereichen der Öffentlichkeit macht sich auch in den Suchanfragen vieler Internet-Nutzer bemerkbar. Nach einer Auswertung der Suchmaschine Google stieg in den vergangenen sieben Tagen die Suche nach den Begriffen "Maskenpflicht auch für Kinder", "Mundschutz Masken Preisvergleich" und "Müssen Verkäufer Mundschutz tragen" in Deutschland jeweils um mehr als das 50-fache. 

  • Zum Thema Masken suchten die Nutzer außerdem oft nach Antworten auf die Fragen "Wo kann man Masken kaufen?" und "Wie nähe ich eine Corona-Maske?". Viele wollten zudem mehr über die richtige Benutzung wissen.
  • Aber auch die Suche nach anderen Kombinationen stieg im Vergleich zur Vorwoche deutlich an - zum Beispiel "wieviel Kurzarbeitergeld gibt es jetzt" (plus 600 Prozent), "Corona Raucher weniger gefährdet" (plus 5000 Prozent) und "seit wann gibt es das Oktoberfest in München" (plus 3500 Prozent).
21:02 Uhr

Knapp 100-Jähriger stürmt britische Charts

Vor diesem Mann kann man nur den Hut ziehen: Captain Tom Moore aus dem Dorf Marston Moretaine hat es mit seiner Version der Fußball-Hymne "You'll Never Walk Alone" an die Spitze der Charts in Großbritannien geschafft. Das Besondere: Moore ist fast 100 Jahre alt und hat den Song für einen guten Zweck aufgenommen. Alle Einnahmen spendet er dem nationalen Gesundheitsdienst NHS.

Den Song nahm der Weltkriegsveteran gemeinsam mit dem britischen Sänger Michael Ball und einem NHS-Chor auf. Seine Single wurde bislang mehr als 80.000 Mal verkauft.

Moore, der kommende Woche 100 Jahre alt wird, hatte in den vergangenen Wochen bereits für Schlagzeilen mit einer Spendenaktion gemacht, bei der mehr als 28 Millionen Pfund (umgerechnet rund 32 Millionen Euro) zusammenkamen. Der Veteran war dafür 100 Runden mit seinem Rollator durch seinen Hinterhof marschiert.

 

20:11 Uhr

Mann mit Gasbrenner versucht Polizeigebäude zu stürmen

Mit einem eingeschalteten Gasbrenner einer Kochplatte wollte ein Mann am Nachmittag ins Polizeipräsidium Krefeld eindringen. Dabei sprach der 30-Jährige Drohungen aus und machte einen verwirrten Eindruck, teilte die Polizei mit.

  • Demnach versuchte der Mann den Haupteingang mit dem Gasbrenner, der dazugehörigen Kochplatte und einem Schnellkochtopf zu betreten. In der Zugangsschleuse löste der eingeschaltete Brenner jedoch eine Stichflamme aus.
  • Die Schleuse wurde daraufhin verriegelt, der Mann konnte sie unverletzt verlassen. Der Topf, in dem sich Schrauben und Öl befand - blieb in der Schleuse. Nach einer ersten Bewertung ging keine akute Gefahr von den Gegenständen aus.
  • Der Mann wurde nach dem Vorfall festgenommen und in ein psychiatrisches Krankenhaus gebracht.
19:25 Uhr

Dortmund legt sich mit Xavier Naidoo an

Xavier Naidoo hat sich mit fragwürdigen Äußerungen den Ruf eines Verschwörungstheoretikers und Neurechten verdient. Die Stadt Dortmund will deshalb ein Konzert des umstrittenen Musikers Xavier Naidoo Anfang September im Westfalenpark verhindern.

Naidoo habe öffentlich Äußerungen "mit rassistischer und antidemokratischer Tendenz" getätigt, hieß es in einer Mitteilung. "Wir wollen Xavier Naidoo nicht in unserer Stadt und auch nicht jene Anhänger seiner Musik, die seine Positionen teilen", sagte Oberbürgermeister Ullrich Sierau laut Mitteilung.

Die Stadt erörtere nun in Gesprächen mit dem externen Veranstalter, der die Fläche im Westfalenpark gemietet und den Künstler engagiert habe, wie sich eine Absage am besten regeln lasse.

18:48 Uhr

Zug erfasst Auto: Drei Tote bei Unfall an Bahnübergang

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Am Ende blieb das stark demolierte Autowrack quer vor der Lok auf den Schienen liegen.

(Foto: picture alliance/dpa)

Bei einem Unfall an einem unbeschrankten Bahnübergang am Niederrhein sind drei Menschen in einem Auto gestorben. Das teilte die Feuerwehr Hamminkeln mit.

  • Das Auto wurde nach offiziellen Angaben am Freitag in der Ortschaft Dingden von einem Zug erfasst und 50 Meter weit mitgeschleift.
  • Zwei Menschen seien schon beim Eintreffen der Rettungskräfte augenscheinlich tot gewesen, hieß es. Ein Notarzt habe noch versucht, die dritte Person im Auto zu retten - aber vergeblich.
  • Angaben zum Alter der Opfer konnte die Feuerwehr nicht machen. "Es waren ältere Menschen", sagte ein Sprecher.
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18:00 Uhr

Millionen Zuschauer: Rapper Travis Scott gibt Konzert in Videospiel

Konzerte im realen Leben kann er gerade nicht geben - doch in der virtuellen Realität schauten ihm nun Millionen Menschen zu: US-Rapper Travis Scott hat mit seinem Auftritt im Videospiel Fortnite einen neuen Nutzer-Rekord aufgestellt.

Wie Spielentwickler Epic Games mitteilte, schauten 12,3 Millionen Menschen das In-Game-Event namens "Astronomical". Spielerinnen und Spieler konnten sich zu dem Event in das Online-Game einloggen.

  • Die Show begann mit der Ankunft eines Mini-Planeten, auf dem ein bunter Freizeitpark zu sehen war.
  • Kurze Zeit später erschien der riesige, oberkörperfreie Avatar von Travis Scott, der sich über das Spielfeld bewegte und mehrere Songs performte.

17:21 Uhr

Polizei sucht Urheber gefälschter SPD-Plakate

Die Polizei in NRW sucht nach den Urhebern gefälschter SPD-Plakate. In Dortmund waren am Donnerstag 17 gefälschte Plakate entdeckt worden. In Essen wurden heute noch drei weitere Plakate gemeldet. Es sei aber unklar, wann sie aufgehängt wurden, sagte ein Sprecher der Polizei. Auch in Berlin und Frankfurt am Main wurden Fake-Poster entdeckt.

Nach Angaben der NRW-SPD sind bislang fünf Motive bekannt. Bei den meisten von ihnen geht es um das Thema Flüchtlinge. Die Partei hat Anzeige erstattet. Mittlerweile ermittelt auch der Staatsschutz.

17:00 Uhr

Schlagzeilen zum Feierabend

16:38 Uhr

Russland datiert Ende des Zweiten Weltkriegs um

Jetzt müssen wohl einige Geschichtsbücher umgeschrieben werden. Russland hat das Ende des Zweiten Weltkriegs nun offiziell auf das Datum 3. September 1945 festgelegt. Dazu unterschrieb Präsident Wladimir Putin ein entsprechendes Gesetz.

Offiziell galt in Russland bislang der 2. September als Tag, an dem der Zweite Weltkrieg zu Ende ging. An dem Tag kapitulierte Japan gegenüber US-General MacArthur im Hafen von Tokio. Die Sowjetunion hatte 1945 noch in den Krieg gegen Japan eingegriffen. Einen Friedensvertrag gibt es jedoch bis heute nicht.

  • Der wichtigste Feiertag bleibt in Russland aber der 9. Mai. An dem Tag wird der Sieg der Sowjetunion über Hitlerdeutschland gefeiert.
  • In der Bundesrepublik gilt jedoch der 8. Mai als Tag der Befreiung, denn als Deutschland damals kapitulierte, war in Moskau schon der neue Tag angebrochen.
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15:57 Uhr

Polizei sperrt Regelbrecher mit Fake-Corona-Patient ein

Schon häufiger hat die indische Polizei mit fragwürdigen Methoden der Corona-Bekämpfung für Aufsehen gesorgt. So haben Beamte Ausgangssperren-Regelbrecher schon geschlagen oder sie Turnübungen machen lassen.

Nun ist ein Präventionsvideo viral gegangen, in dem Polizisten Regelbrecher in einen Krankenwagen mit einem Mann einsperren, der vorgibt, Coronavirus-Patient zu sein.

  • Die jungen Männer drücken sich panisch in die Ecken des Autos, während ihnen der angebliche Patient immer näher kommt.
  • Am Schluss des Videos sagt eine Polizistin: "Wenn du herumläufst, könnte jeder das neuartige Coronavirus haben und du weißt es vielleicht nicht."
*Datenschutz

In den sozialen Netzwerken erhielt das Video der Polizei im südindischen Tiruppur viel Lob. Einige kritisierten aber, dass es Covid-19-Patienten stigmatisieren würde.

15:12 Uhr

Opfer sollte erblinden - Siebenjährige in Indien vergewaltigt

Einer Studie der Thompson Reuters Foundation zufolge ist Indien für Frauen das gefährlichste Land der Welt. In den vergangenen Jahren hat es immer wieder Fälle von sexueller Gewalt gegeben, die auch international große Bestürzung auslösten.

Jüngstes Beispiel ist die Vergewaltigung eines erst sieben Jahre alten Mädchens. Nach Angaben der Behörden spielte das Opfer im Bundesstaat Madhya Pradesh mit Freunden, als sie von einem Mann aus der Nachbarschaft in ein verlassenes Haus gelockt und dort vergewaltigt wurde.

Anschließend versuchte der 21-jährige Angreifer das Augenlicht des Kindes zu zerstören. Damit wollte der Mann verhindern, dass sein Opfer ihn später identifizieren kann.

Das Mädchen befindet sich mittlerweile in einer Klinik, wo Ärzte um ihr Augenlicht kämpfen. Der mutmaßliche Täter wurde festgenommen.

 

14:39 Uhr

Flausch für zwischendurch: Zweites Gorillababy im Rostocker Zoo geboren

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Es ist ein Junge!

(Foto: picture alliance/dpa)

Mutterfreuden bei den Menschenaffen im Rostocker Zoo: Das elfjährige Gorillaweibchen Zola hat den Mitarbeitern in der Tropenhalle am Donnerstagmorgen stolz ihren kerngesunden Jungen präsentiert. Mutter und Kind seien wohlauf, teilte der Zoo nun mit. Das Gorillababy sei sehr kräftig und mache sich schon lautstark bemerkbar. Am 16. März hatte das Gorillaweibchen Yene ein Mädchen geboren - die erste Gorillageburt überhaupt im Zoo Rostock.

14:10 Uhr

Schichtwechsel

Liebe Leserinnen und Leser,

Friederike Zörner räumt ihren Arbeitsplatz und verabschiedet sich ins wohlverdiente Wochenende. Bis zum Abend betreue ich für Sie den "Tag". Bei Fragen, Anregungen oder Kritik - gerne eine Mail an janis.peitsch[at]nama.de.

Los geht's!

14:01 Uhr

Frauen sollen nicht einkaufen gehen: Bürgermeister empört Japaner

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Hat klare Vorstellungen vom Leben: Ichiro Matsui.

(Foto: imago images/Kyodo News)

In Japan werden im Kampf gegen das Coronavirus nicht nur Rosenknospen abgeschnitten, sondern auch - wenn es nach dem Willen von Osakas Bürgermeister Ichiro Matsui geht - Frauen aus den Supermärkten verbannt. Denn Frauen bräuchten viel zu lange zum Einkaufen, "während sie sich umsehen und beim Kauf von Diesem oder Jenem zögern". Dieser sexistische Kommentar sorgt in sozialen Netzwerken derzeit für Wirbel. User verurteilten die Bemerkungen als "respektlos gegenüber Frauen und Männern". Matsui erklärte dagegen, Männer könnten einfach die Produkte kaufen, die ihre Frau ihnen auftragen. "Ich denke, es ist gut, wenn sie einkaufen gehen und dabei menschlichen Kontakt vermeiden", so der 56-Jährige weiter. Auf den Einwand eines Journalisten hin räumte Matsui ein, dass diese Sicht als wirklichkeitsfremd betrachtet werden könne. Für seine Familie gelte seine Geschlechterbeschreibung jedoch schon.

Mit seiner Lebensweise steht der Bürgermeister in seinem Land indes nicht allein da: Obwohl viele Frauen einen hohen Bildungsabschluss besitzen, belegt Japan im diesjährigen Gleichstellungsindex des World Economic Forum nur Platz 121 von 153. Unterrepräsentiert sind Frauen vor allem in der politischen Landschaft. Auch in japanischen Familien sind traditionelle Geschlechterrollen oft stark verwurzelt.

13:35 Uhr

Weltstars covern Foo-Fighters-Lied für den guten Zweck

Einige der derzeit angesagtesten Künstler der Welt haben sich zu einem ungewöhnlichen - na gut momentan doch irgendwie gewöhnlichen - Musikvideo zusammengetan. Sänger wie Chris Martin von Coldplay, Dua Lipa, Ellie Goulding, Sean Paul und Rita Ora steuern eigene kleine Aufnahmen aus ihren Wohnungen für ein Cover des Foo-Fighters-Liedes "Times Like These" bei. Die Videokollaboration wurde von BBC Radio 1 initiiert. Die Musiker verbinden das Lied mit einer eindeutigen Botschaft: Bleibt zu Hause und passt auf eure Gesundheit auf. Erlöse aus dem Verkauf der Single sollen für den guten Zweck gespendet werden.

13:04 Uhr

Junge Leute beschädigen Windräder mit selbstgebauten Sprengsätzen

Sie wollten nur ein bisschen mit Magnesiumpulver experimentieren und auf gar keinen Fall etwas beschädigen. Wie glaubhaft diese Angaben von drei jungen Männern und einer Frau im Alter zwischen 21 und 24 Jahren sind, sei dahingestellt. Das Quartett schaffte es jedenfalls mittels selbstgebastelter Sprengvorrichtungen, mehrere Windräder im niedersächsischen Landkreis Diepholz zu beschädigen. Wie hoch der Schaden ist, kann die Polizei nicht beziffern.

Die Sprengexperimente ereigneten sich schon Ende vergangenen Jahres. Die Behörden kamen den jungen Tatverdächtigen allerdings erst im März auf die Schliche - dank den Mitarbeitern eines Pakethandels. Diesen war eine Bestellung von mehreren Kilo Magnesiumpulver aufgefallen. Sie hatten daraufhin das Bundeskriminalamt informiert. Die jungen Leute müssen sich nun vor Gericht verantworten.

12:41 Uhr
Breaking News

DFB-Pokalfinale auf unbestimmte Zeit verlegt

Das Präsidium des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat das für den 23. Mai angesetzte DFB-Pokalendspiel im Berliner Olympiastadion aufgrund der Coronavirus-Pandemie verlegt. Die ursprünglich für den 21. und 22. April angesetzten Halbfinal-Begegnungen waren bereits Ende März verschoben worden. Für alle drei ausstehenden Partien des Wettbewerbs gibt es noch keine Ersatztermine.

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12:37 Uhr

Umwelthilfe und NRW schließen Vergleich für Wuppertal

Wuppertal kommt vorerst um ein Fahrverbot für Autofahrer herum. Im Verfahren der Deutschen Umwelthilfe (DUH) gegen das Land Nordrhein-Westfalen zur Luftreinhaltung in der Großstadt erzielten die Beteiligten einen Vergleich. Wie das Oberverwaltungsgericht (OVG) in Münster mitteilt, soll ein Maßnahmenpaket unter anderem aus Geschwindigkeitsbegrenzungen an belasteten Straßen, Verbesserungen des ÖPNV und einem Ausbau der Fahrradinfrastruktur sicherstellen, dass die Grenzwerte für Stickstoffdioxid (NO2) "zügig" eingehalten werden. Außerdem beschlossen sind ein Durchfahrtverbot für Lkw über 3,5 Tonnen, das besonders stark belastete Straßen betrifft, und eine Erhöhung der Parkgebühren.

12:08 Uhr

Sind die Beatles besser? Stones-Sänger Jagger veräppelt McCartney

"Der wirkliche große Unterschied zwischen diesen beiden Bands ist: Eine Band spielt unglaublicherweise zum Glück noch in Stadien und die andere Band existiert nicht mehr." Dieses Statement von Mick Jagger geht gemeinhin wohl als Mic Drop durch. Der Sänger der Rolling Stones reagierte damit auf die Aussagen von Paul McCartney, wonach die Beatles "besser" seien als die Stones. "Es gibt natürlich keine Konkurrenz", sagte der 76-jährige Jagger im Interview dem Streamingportal "Apple Music".

Der frühere Beatles-Musiker McCartney hatte sich in der Radiosendung von US-Moderator Howard Stern vor Kurzem zum Vergleich der beiden britischen Bands geäußert. Die Beatles seien "besser als die Rolling Stones", hatte Stern unterstellt.

"Das habe ich immer gesagt", antwortete Sir Paul mit einem Lachen. "Aber es ist so, die Stones sind eine fantastische Gruppe. Ich schaue sie mir jedes Mal an, wenn sie auf Tournee gehen", so der 77-Jährige. "Ich liebe die Stones, allerdings stimme ich dir zu, die Beatles waren besser." Eins steht jedenfalls fest: Während die Stones überraschend erst kürzlich eine neue Single ("Living In A Ghost Town") veröffentlichten, hatten die Beatles ihr letztes reguläres Konzert vor einem größeren Publikum 1966 in San Francisco.

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12:00 Uhr

Schlagzeilen zur Mittagspause

11:39 Uhr

Ohne Hose im Videocall: Prinz William dreht Aufmunterungs-Clip

Wer derzeit im Homeoffice arbeitet, wird es kennen: Bei Videokonferenzen mit den Kollegen kommt es darauf an, Kinder, Partner und Haustiere aus dem Raum fernzuhalten, so viele Bücher wie möglich im Hintergrund zu platzieren sowie dafür zu sorgen, dass das Hemd/die Bluse einigermaßen knitterfrei sitzt und die Haare zur Abwechslung mal gewaschen und gekämmt sind. All diese Dinge hat auch Prinz William beachtet, als er für die BBC an einem Sketch mitwirkte, der für Heiterkeit in Zeiten von Corona sorgen soll.

In der fiktiven Unterhaltung mit Schauspieler Stephen Fry, der in die Rolle des selbstverliebten Weltkriegs-Generals Lord Melchett aus der Historien-Comedy-Serie Blackadder schlüpft, spielt William sich selbst - und beweist dabei beachtlich viel Selbstironie. Veröffentlicht wurde das Video am Donnerstagabend, kurz nach dem wöchentlichen Applaus für die Mitarbeiter des Nationalen Gesundheitsdiensts NHS. Dabei treten jede Woche die Menschen auf die Straße und zollen dem stark belasteten medizinischen Personal Respekt. Auch William plant nach der Videokonferenz, zusammen mit seiner Frau Herzogin Kate und den Kindern zu applaudieren. Er beendet die Unterhaltung mit dem Eingeständnis, dass er bei dem Gespräch weder Socken, noch Schuhe oder eine Hose getragen hat. Doch dem Royal angemessen bleibt dieser Umstand für den Zuschauer letztlich unsichtbar.

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11:15 Uhr

Baubeginn für Fehmarnbelt-Tunnel steht fest

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Die Bauarbeiten am neuen Fehmarnbelt-Tunnel zwischen Dänemark und Deutschland sollen am 1. Januar 2021 auf dänischer Seite beginnen. Darauf haben sich die politischen Parteien seines Landes mit breiter Mehrheit verständigt, gab der dänische Verkehrsminister Benny Engelbrecht bekannt.

  • Nach Ministeriumsangaben bedeutet der Beschluss zu dem Milliardenprojekt, dass die Fehmarnbeltquerung voraussichtlich Mitte 2029 in Betrieb genommen werden kann.
  • Mit dem Auto soll die Strecke zwischen Kopenhagen und Hamburg künftig eine Stunde schneller zurückzulegen sein, mit dem Zug bis zu zwei Stunden, sagte Engelbrecht.
  • Derzeit braucht man mit dem Wagen je nach Verkehrslage viereinhalb bis fünf Stunden, mit der Bahn dauert es im regulären Betrieb auf den schnellsten Verbindungen ähnlich lang.
10:50 Uhr

Biden rechnet mit Aufschub von US-Wahl durch Trump

Der US-Präsidentschaftswahlkampf ist durch die Coronavirus-Pandemie erheblich eingeschränkt. Zahlreiche Bundesstaaten mussten ihre Vorwahlen verschieben. Die Demokraten verlegten ihren ursprünglich für Juli geplanten Parteitag zur formellen Kür des Präsidentschaftskandidaten auf Mitte August. Der designierte Kandidat Joe Biden fürchtet nun, dass auch der Wahltermin an sich - der 3. November - wackeln könnte. Er gehe davon aus, dass Präsident Donald Trump aufgrund der Corona-Krise einen Aufschub anstrebt.

Trump glaube offenbar, dass er nur durch eine Verschiebung wiedergewählt werden könne, sagte Biden während einer Online-Wahlkampfveranstaltung. Der frühere Vize-Präsident verwies dabei auf die Drohung Trumps, sein Veto gegen Nothilfen für die US-Post einzulegen. Dies sei ein Beispiel für die Absicht des Präsidenten, "alles zu tun, was er kann, um es den Menschen sehr zu erschweren, wählen zu gehen", sagte der 77-Jährige. Experten sehen in der Briefwahl eine gute Alternative zum klassischen Urnengang, um die Ausbreitung des Coronavirus während der Abstimmung zu verhindern. Trump hingegen argumentiert, dass das Wählen per Post das Wahlbetrugsrisiko vergrößert.

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10:30 Uhr

Drogenschmuggler verbauen Tabletten in Auspuffrohren

So ganz originell war das nicht: Drogenschmuggler haben Tausende Tabletten Ecstasy in Auspuffrohren versteckt, um sie in die USA zu schmuggeln. Die Drogen im Wert von rund einer halben Million Euro fielen dem Zoll am Flughafen von Frankfurt am Main im Röntgenbild auf, wie das Hauptzollamt mitteilte. Es hätten sich außergewöhnliche Schattierungen im Bild gezeigt. Ein Rauschgiftschnelltest reagierte dann positiv auf die Amphetamine. Nach Angaben des Frankfurter Hauptzollamts war es bereits das zehnte Mal in diesem Jahr, dass in Paketen mit Auspuffrohren Ecstasy gefunden wurde.

10:02 Uhr

Tokio entfernt Rosenknospen aus Park, um Besucher fernzuhalten

Sars-CoV-2 veranlasst die Behörden mancherorts zu drastischen Maßnahmen. In Japans Hauptstadt Tokio sah sich die Verwaltung nun dazu genötigt, in einem Park rund 3000 Rosenknospen abschneiden zu lassen. Der irrwitzig anmutende aber ernst gemeinte Hintergrund: Menschen sollen nicht dazu verleitet werden, sich in dem Park aufzuhalten und sich dadurch nahezukommen. Das berichtet die Zeitung "The Mainichi". Jedes Jahr im Mai findet demnach im Yono Park ein populäres Rosen-Festival statt. Dieses wurde zwar inzwischen angesichts der gegenwärtigen Pandemie abgesagt, der Park ist aber nach wie vor für Spaziergänger geöffnet. Da die 180 Rosensorten Mitte Mai in voller Blüte stehen, war trotz der Festival-Absage ein Besucheransturm gefürchtet worden.

09:38 Uhr
Breaking News

Früherer Arbeitsminister Norbert Blüm gestorben

Der ehemalige Arbeits- und Sozialminister Norbert Blüm ist tot. Er sei im Alter von 84 Jahren gestorben, sagte sein Sohn. Seit 2019 war Blüm infolge einer Blutvergiftung an Armen und Beinen gelähmt und saß im Rollstuhl.

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09:33 Uhr

Verdächtiger gesteht tödliche Attacke auf 15-Jährigen

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Zahlreiche Menschen gedachten des Opfers am Tatort.

(Foto: picture alliance/dpa)

Am Abend des 7. April ist ein 15-Jähriger mit dem Rad in Celle unterwegs. An einem Hauseingang trifft er auf einen 29-Jährigen. Der Mann sticht unvermittelt zu. Der Jugendliche kommt mit schwersten Verletzungen ins Krankenhaus und stirbt wenig später.

Gut zwei Wochen nach dem erschütternden Vorfall hat der deutsche Angreifer nun die Tat gestanden. Er sagte aus, nach dem Verlust seines Arbeitsplatzes Ende Dezember vermehrt Drogen genommen zu haben, sagt der zuständige Oberstaatsanwalt Lars Janßen. Der Mann habe sich verfolgt gefühlt, daher habe er ein Messer dabei gehabt, als er den Jugendlichen traf. Er habe einen Schub bekommen und zugestochen. Die Staatsanwaltschaft hat ein psychiatrisches Gutachten in Auftrag gegeben. Das Opfer ist ein jesidischer Kurde, der mit seiner Familie 2014 aus dem Nordirak nach Celle geflüchtet war. Der Deutsche habe das Opfer nicht gekannt. Ein ausländerfeindliches oder rechtsextremes Motiv bestreite er, so Janßen.

09:09 Uhr

19-Jähriger schläft im Wagen auf Seitenstreifen der Autobahn

Die Schlagzeile klingt harmlos: Ein 19-Jähriger schläft in seinem Wagen und wird von der Polizei erwischt. Der Vorfall auf der A 62 vor der Ausfahrt Kusel hätte aber durchaus schlimm ausgehen können. Die Autobahnpolizei traf den jungen Mann in der Nacht auf dem Standstreifen an. Sein Wagen war unbeleuchtet, Unfallspuren waren an der gesamten linken Fahrzeugseite zu sehen. Der junge Mann habe vermutlich unter Drogeneinfluss gestanden, so die Polizei. Er war aber unverletzt und musste eine Blutprobe abgeben. Glücklicherweise kam niemand anderes zu Schaden.

09:00 Uhr

Schlagzeilen am Morgen

08:43 Uhr

Nach Mobbing: Tom Hanks schreibt Brief an Jungen namens Corona

Tom Hanks war einer der ersten Weltstars, der seine Infektion mit dem Coronavirus öffentlich machte. Der Schauspieler erkrankte in Australien und verbrachte zwei Wochen in Quarantäne. Sein denkwürdiger Besuch in Down Under hinterließ nicht nur bei ihm Spuren. Der achtjährige Junge Corona De Vries aus dem Bundesstaat Queensland schrieb an Hanks, dass er von seiner Krankheit erfahren habe. "Geht es Ihnen gut?" De Vries schilderte dem Schauspieler außerdem, dass er in der Schule aufgrund seines Namens gemobbt wird, was ihn "traurig und wütend" mache, zitiert Reuters.

Der 63-Jährige verfasste daraufhin einen Antwortbrief auf einer Schreibmaschine der Marke Corona. Beides schickte er als Geschenk an den Jungen. "Weißt du, du bist die einzige Person, die ich jemals gekannt habe, die den Namen Corona hat - wie der Ring um die Sonne, eine Krone." Er habe sich über die Nachricht sehr gefreut und sich gedacht, dass die Schreibmaschine gut zu ihm passe, fuhr der zweifache Oscar-Preisträger fort. "Frage einen Erwachsenen, wie sie funktioniert. Und nutze sie, um mir zurückzuschreiben." Seinen Brief unterschrieb Hanks mit den Worten: "P.S. In MIR hast du einen Freund!"

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08:15 Uhr

Schauspieler Christian Redl lockte Wolf mit Leberwurst an

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Das ist kein special effect.

(Foto: picture alliance/dpa)

"Es war schon etwas sehr Besonderes, so einem Tier in die Augen zu schauen. Es war ja kein Hund, der vielleicht nur spielen möchte, sondern tatsächlich ein Raubtier, das sein Gegenüber mit kaltem Blick fixiert. Es war nicht ganz ungefährlich." Christian Redl bekam es beim neuen ZDF-"Spreewaldkrimi" mit einem echten Wolf zu tun. Selbstverständlich stand das Raubtier unter Aufsicht. Er sei sehr scheu gewesen und schien immer auf der Hut gewesen zu sein, erzählt der 72-Jährige. "Damit er mir so nahe kommt, wie es im Film zu sehen ist, hatte man mir Leberwurst auf die Hand geschmiert, um ihn zu locken. Zögerlich beschnupperte er sie, um sie dann genüsslich abzulecken. So jedenfalls konnten wir seine Scheu überlisten, und seltsamerweise hatte ich die ganze Zeit über volles Vertrauen in ihn".

07:59 Uhr

Scheune brennt ab - 180.000 Euro Schaden

Bei einem Scheunenbrand in Kutenholz im niedersächsischen Landkreis Stade ist ein Schaden von etwa 180.000 Euro entstanden. Aus noch ungeklärter Ursache brach das Feuer in der Nacht in der Scheune aus, wie ein Sprecher der Feuerwehr sagte. Ein Übergreifen der Flammen auf das angrenzende Wohnhaus sei verhindert worden. Die Bewohner hätten ihr Haus eigenständig und unverletzt verlassen.

07:28 Uhr

US-Rapper stirbt mit 35 Jahren an Covid-19

Das Coronavirus kann nicht nur für ältere Menschen tödlich sein. Das zeigt einmal mehr der Tod eines 35-jährigen Rappers in den USA. Wie das Portal "TMZ" berichtet, starb Fred the Godson an Komplikationen im Zusammenhang mit der Lungenkrankheit Covid-19. Die Nachricht seines Todes überrascht, nachdem seine Ehefrau erst kurz zuvor bekannt gab, dass sich sein Zustand verbessere.

Der aus dem New Yorker Stadteil Bronx stammende Rapper gab seine Infektion mit dem Coronavirus selbst mit einem Bild auf Instagram am 6. April bekannt. Darauf ist er bereits in der Klinik zu sehen, wie er Sauerstoff verabreicht bekommt. Dazu schrieb er: "Ich bin hier mit diesem Covid-19-Mist. Bitte schließt mich in eure Gebete ein." Fred the Godson hinterlässt neben seiner Ehefrau auch zwei kleine Töchter.

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07:11 Uhr

Auto überschlägt sich mehrfach: Zwei Menschen lebensgefährlich verletzt

Auf der Autobahn 59 sind ein Mann und eine Frau bei einem schweren Unfall lebensgefährlich verletzt worden. Das Auto des Mannes war in der Nacht nahe der Anschlussstelle Bonn-Vilich in Richtung Köln von der Straße abgekommen und hatte sich mehrere Male überschlagen, bevor es in einem Waldstück zum Stehen kam. Der Fahrer wurde dabei aus dem Fahrzeug geschleudert, seine Beifahrerin wurde eingequetscht. Beide wurden ins Krankenhaus gebracht. Laut Polizei war das Auto zuvor bei einer Verkehrskontrolle in Bonn aufgefallen und dann mit hoher Geschwindigkeit über die A59 geflüchtet. Die Unfallstelle bleibt bis mindestens acht Uhr gesperrt.

07:01 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen,

die Erde dreht sich weiter. Auch wenn das Coronavirus das öffentliche Leben und die Wirtschaft derzeit größtenteils lahmlegt, bleibt das Thema Klimawandel präsent und existenziell. Aus diesem Grund macht auch heute wieder die Bewegung Fridays for Future auf ihre Anliegen aufmerksam - zwar nicht demonstrierend auf der Straße, aber zumindest virtuell und kontaktlos. In Deutschland sind Unterstützer aufgerufen, einem Livestream (12 Uhr) mit Aktivisten und Prominenten sowie einer Schalte zu Aktionen im ganzen Land zu folgen.

Zudem sollen sie teilnehmen, indem sie Protestplakate in ihrem persönlichen Umfeld platzieren und Aufnahmen davon hochladen. Die deutsche Aktivistin Luisa Neubauer kündigte auf Twitter jedenfalls schon einmal den "größten Onlineprotest jemals" an. Man werde "zeigen, wie groß der gesellschaftliche Rückhalt hinter gerechtem Klimaschutz ist." Wir sind gespannt und halten Sie auf dem Laufenden.

Diese Themen sind heute außerdem bedeutsam:

  • Bundeskanzlerin Angela Merkel berät mit Spitzenverbänden der Wirtschaft und Gewerkschaften die Lage in der Corona-Krise. Eine Videokonferenz ist dem Vernehmen nach für den Vormittag geplant.
  • EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen setzt im Kampf gegen die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise auf den gemeinsamen EU-Haushalt. "Ich bin überzeugt, dass es nur ein einziges Instrument gibt", sagte von der Leyen. "Das ist das EU-Budget verbunden mit dem Wiederaufbau-Fonds."
  • Der Deutsche Filmpreis wird diesmal in ungewohnter Form verliehen. Anstelle einer großen Gala mit Gästen ist ab 22.15 Uhr eine Fernsehshow im Ersten geplant. Mit elf Nominierungen geht die Literaturverfilmung "Berlin Alexanderplatz" als einer der Favoriten ins Rennen.
  • Das Präsidium des Deutschen Fußball-Bundes berät in einer Videoschalte über das weitere Vorgehen beim DFB-Pokal und in der 3. Liga.

Wie gewohnt lesen Sie die wichtigsten Nachrichten zum Thema Coronavirus in unserem Liveticker. Bis zum Nachmittag versorge ich Sie bei "Der Tag" dagegen mit Meldungen aus aller Welt - auch ohne Corona-Bezug (ich gebe mein Bestes). Mein Name ist Friederike Zörner. Bei Fragen und Anregungen erreichen Sie mich via Mail an friederike.zoerner[at]nama.de

06:43 Uhr

Glutnester in NRW machen Feuerwehr zu schaffen

"Die Nachlöscharbeiten werden sich noch einige Tage hinziehen." Die Feuerwehr ist im deutsch-niederländischen Grenzgebiet sowie in Gummersbach noch immer damit beschäftigt, die Glutnester großflächiger Waldbrände zu bekämpfen. Wie ein Sprecher der Einsatzleitstelle in Viersen sagte, waren in der Nacht noch rund 130 Feuerwehrleute im Einsatz. Von einem Hubschrauber mit Infrarotkamera erwarte man nun einen aktuellen Überblick über die Lage, so der Sprecher. In Gummersbach mussten rund 30 Einsatzkräfte in der Nacht noch eingreifen, um Glutnester von vier bis zu 150 Quadratmetern Fläche zu löschen. Insgesamt war die Lage allerdings etwas ruhiger, ab dem Nachmittag sollten die Kräfte vor Ort nach Möglichkeit reduziert werden, sagte Thomas Wurm, Einsatzleiter der Feuerwehr in Gummersbach.

06:31 Uhr

Einige Wolken trüben den Sonnenschein

Unser Dauerhoch schwächelt und damit geht es nun nicht mehr so strahlend schön weiter. Schauer bleiben aber nach wie vor die Ausnahme. So sind heute neben viel Sonne auch einige Schleier- und Quellwolken unterwegs. Vorübergehend wolkiger ist es am Vormittag im Osten und am Nachmittag von Sachsen über den Thüringer Wald bis nach Oberfranken. In der zweiten Tageshälfte können sich zudem an der Nordseeküste kompaktere Wolkenfelder ausbreiten. Regen fällt aber nur selten.

Björn Alexander

ntv-Meteorologe Björn Alexander

Die Temperaturen erreichen an der Küste im teils kräftigen Seewind 11 bis 13 Grad. Ansonsten steigen die Temperaturen aber auf 20 in der Prignitz und bis 26 Grad am Oberrhein.

Die weiteren Aussichten bringen uns am Wochenende oft freundliches bis sonniges und trockenes Wetter. Lediglich im Süden und Südosten sind am Wochenende einzelne Schauer und Gewitter drin. Die Temperaturen klettern dabei auf 11 bis 24 Grad. Ähnlich sieht es dann auch zum Start in die neue Woche aus. Insgesamt wird es dann aber wieder etwas wärmer bei 13 bis 26 Grad. Damit wünsche ich Ihnen einen guten Start in den Tag sowie ein schönes Wochenende. Ihr Björn Alexander

06:16 Uhr

Schiff kollidiert mit Windkraftanlage - drei Verletzte

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Die Kollision ereignete sich im Offshore-Windpark "Borkum Riffgrund 1".

(Foto: picture alliance / dpa)

Im Offshore-Windpark "Borkum Riffgrund 1", rund 45 Kilometer vor der Nordseeinsel Insel Borkum, ist es am Abend zu einem schweren Unfall gekommen. Das Schiff "Njord Forseti" kollidierte mit einer Windkraftanlage. Drei Besatzungsmitglieder wurden verletzt - eines davon schwer, wie die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger mitteilte. Ein in der Nähe kreuzendes Versorgungsschiff fuhr zuerst zu dem Havaristen, der Seenotrettungskreuzer "SK40" kam von Borkum hinzu.

Ein Hubschrauber flog das schwer verletzte Crew-Mitglied ins Universitätsklinikum Groningen; ein zweiter Mann wurde nach Westerstede geflogen. Der Bug des Unfallschiffes war durch die Kollision eingerissen. Den Wassereinbruch habe die Crew unter Kontrolle gebracht. Die "SK40" begleitete das Schiff bis in einen niederländischen Hafen.

05:59 Uhr

Schlagzeilen aus der Nacht