Thomas Schmoll
Thomas Schmoll lebt als freier Autor, Ghostwriter und Literaturagent für Sachbücher in Berlin. Er stammt aus Leipzig, hat Holzdrechsler gelernt, verdient aber sein Geld seit fast 30 Jahren mit Wortdrechseleien aller Art.
Thomas Schmoll
Artikel des Autors
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Gabriels Attacke auf Melnyk Die SPD hat ein Putin-Problem

Die Sozialdemokraten sind mit ihrem Kreml-freundlichen Kurs gescheitert. Statt das zu bemänteln und sich den ukrainischen Botschafter zur Brust zu nehmen, sollten sie ihr Versagen eingestehen und aufarbeiten. Ein Kommentar von Thomas Schmoll

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Historische Vergleiche "Putin ist eben nicht Hitler oder Stalin"

Der russische Präsident wird mit Hitler, Stalin und anderen Diktatoren verglichen, die Rhetorik des Kremls wird radikaler und erinnert an die Sprache der Nazis. Gegen einen Vergleich hat der Historiker André Postert grundsätzlich nichts einzuwenden, das Problem beginne bei der Gleichsetzung.

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Putin-Helferin in Not Schwesigs Lug und Trug

Die Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern gibt sich als geläuterte Putin-Versteherin. Dazu hat sie jede Menge Grund. Schwesig wollte Nord Stream 2 gegen alle Bedenken. Nun ist sie als Märchenerzählerin entlarvt. Ein Kommentar von Thomas Schmoll

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Neues Sicherheitsdenken Sogar die Schweiz blickt Richtung NATO

Die Regierung in Bern hat die zwei Jahrhunderte währende Neutralität aufgegeben, um sich auf die Seite der Ukraine zu stellen. Seither debattiert das Land über die Folgen, über "Drecksgelder aus aller Welt" - und eine neue militärische Ausrichtung. Von Thomas Schmoll

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Nicht clever, aber gefährlich Putin, ein mordsmäßiger Versager

Putin will sein Land zu neuer imperialer Größe führen, er sieht Russland auf einem Niveau mit den USA und China. Aber er zeigt der ganzen Welt, wie rückständig seine Heimat und wie unfähig er selbst ist. Darin liegt eine große Gefahr für die Menschheit. Ein Kommentar von Thomas Schmoll

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Hoffen auf ein Ende des Krieges "Gibt es einen Brutus in Russland?"

Kein Staatslenker spricht sie aus, aber die Frage steht im Raum: Wo bleibt der Attentäter, der Putin erledigt? Ein republikanischer US-Senator hat sie öffentlich gestellt und an die Verschwörer des 20. Juli 1944 erinnert. Aber er sagt zugleich: "Das russische Volk muss mit ihm fertig werden." Von Thomas Schmoll

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Parallelen im Handeln Wie viel Hitler steckt in Putin?

Der Vergleich liegt nahe, nicht nur aus ukrainischer Sicht. Tatsächlich sind - jenseits der Psychologie - Übereinstimmungen erkennbar: in Wesen, Rhetorik, Handeln und Brutalität. Allerdings sehen Wissenschaftler Putin näher an Mussolini. Von Thomas Schmoll

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Pflegebonus der Ampelkoalition Gerechte Politik gibt es nicht

Eine Milliarde Euro aus der Staatskasse sind für den Pflegebonus vorgesehen. Gezahlt werden soll er für "herausragende Leistungen". Somit können ihn alle Pflegekräfte für sich reklamieren. Trotzdem kriegen die einen mehr als die anderen. Die Prämie zeigt die Unmöglichkeit fairer Politik, die bezahlbar bleibt. Ein Kommentar von Thomas Schmoll

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Vermögende Rebellin Warum eine Millionenerbin ihr Geld nicht will

Die Österreicherin Marlene Engelhorn gehört zur Bewegung, die fordert: "Besteuert mich jetzt!" Sie will freiwillig 90 Prozent ihres Vermögens abgeben. "Es ist eine Frechheit der Gesellschaft gegenüber, dass ich diese Macht haben darf", sagt sie im Interview mit ntv.de über ihr Motiv.

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Lauterbach soll übernehmen Ampel schiebt Bonus für Pflegekräfte auf

Die neue Regierung will Krankenschwestern und Pflegern in Summe eine Milliarde Euro zahlen. Doch das Vorhaben erweist sich als zu kompliziert, um es kurzfristig über die Bühne zu bringen. SPD, FDP und Grüne wollen sich mehr Zeit nehmen - nach dem Motto: Sorgfalt vor Eile. Von Thomas Schmoll

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Partei der Leere Jetzt wird die Union zum Chaos-Klub

Armin Laschet sorgt mit seinem merkwürdigen Vorgehen für Turbulenzen, wie man sie so bisher nicht kannte. Es bleibt unklar, was ihn reitet oder wohin er damit will. Man fragt sich: Ist das Hybris, Realitätsverlust oder Strategie? Ein Kommentar von Thomas Schmoll

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Geldwäsche-Vorwürfe im Ausschuss Scholz foppt die Union

CDU und CSU wollen den SPD-Kanzlerkandidaten im Finanzausschuss in Not bringen. Das Ziel scheitert aber im Ansatz. Trotzdem muss der Sozialdemokrat ein Eingeständnis machen, das aus Sicht der Opposition ganz und gar nicht zu seiner Selbstdarstellung passt. Von Thomas Schmoll

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Muss oder "absurdes Schauspiel"? Das riskante Spiel der Union mit Scholz

Eine Woche vor der Wahl erklären CDU und CSU den Kampf gegen die Geldwäsche zur Herzenssache. Sie versuchen damit, den Kanzlerkandidaten der SPD unter Druck zu setzen. Die Union zieht gar eine Missachtung des Koalitionsvertrages in Betracht. Doch die Strategie könnte zum Eigentor werden. Von Thomas Schmoll

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SPD-Wahlkampfstrategie Unglaublich, dass Scholz damit durchkommt

Es ist erstaunlich, dass Armin Laschet für sein Lachen und Annalena Baerbock für ihre Lebenslauf-Tricksereien tagelang heftig kritisiert wurden, dem SPD-Kanzlerkandidaten aber sein Verhalten in zwei Finanzskandalen nicht angekreidet wird. Dabei zeigt er gerade hier seinen unschönen Politikstil. Ein Kommentar von Thomas Schmoll

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Im Umfragetief Laschet gibt der Merkel-CDU den Rest

Der scheidenden Kanzlerin wird nachgesagt, sie habe ihre Partei inhaltlich entkernt. Aber sie hat ihr auch die Macht erhalten, weil sie ein Format hatte, das dem Kanzlerkandidaten der Union fehlt. Ein Kommentar von Thomas Schmoll

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Das darf man doch wohl singen Grüner Angriff auf deutsche Spießer-Ohren

Die Grünen wagen es, "(K)ein schöner Land" zu trillern, so schön schräg, wie unsere Republik nun einmal ist. Prompt wird in sozialen Medien gezetert. Nicht wenige Deutsche leben in dem Irrtum, Anspruch auf Perfektion zu haben. Dabei ist doch "Authentizität" gerade en vogue. Ein Kommentar von Thomas Schmoll

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Die drei Kanzlerkandidaten Das unschöne Gefühl von Pest und Cholera

Die drei Politiker, die die Nachfolge von Angela Merkel anstreben, sind Beleg für die Schwächen der deutschen Politik zu Beginn des 21. Jahrhunderts: Es hapert an Spitzenkräften. Und so entsteht ein mulmiges Gefühl: Wer immer ins Kanzleramt einzieht, könnte ungeeignet sein. Ein Kommentar von Thomas Schmoll

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Welterbestatus in Gefahr Alle erwarten den Tod Venedigs - so oder so

Seit Jahren wird in der Lagunenstadt über die Kreuzfahrtschiffe gestritten. Nachdem die UNESCO damit drohte, Venedig auf die "Rote Liste" des gefährdeten Welterbes zu setzen, verhängte Italien ein weitreichendes Verbot der Pötte. Der Streit ist damit aber lange nicht beendet. Von Thomas Schmoll

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Vom Ende der Volksparteien "Ich tippe zurzeit auf einen Sieg der Union"

Die Politikwissenschaftlerin Suzanne Schüttemeyer erklärt, warum die Zeit der "Volksparteien" vorbei ist und sie den Mitgliederschwund in politischen Organisationen für Politik, Staat und Demokratie als "großes Problem" betrachtet - und warum sie trotzdem von einem Wahlsieg der Union ausgeht.

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Umbenennung in Berlin Ein "Hofmohr" für die Mohrenstraße

Jahrelang stritt die Hauptstadt über einen neuen Namen für die Mohrenstraße. Bald heißt sie nach dem schwarzen Philosophen Anton Wilhelm Amo. Eine perfekte Wahl. Denn wenn schon umbenennen, dann nach dem Motto: Ehre, wem Ehre gebührt. Von Thomas Schmoll

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Miserable Debattenkultur Mundtotmacher im Glaubenskrieg

Um im Internet angeprangert zu werden, reicht inzwischen schon ein einziger missratener Satz. Keulen werden geschwungen, Emojis ersetzen Argumente. So enden Diskussionen im Nichts. Das kann nur zur Spaltung der Gesellschaft führen. Ein Kommentar von Thomas Schmoll

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"Leave no one behind" Die Selbstvergessenheit der Spitzenverdiener

Die Rechtfertigungen und Rückzugserklärungen der Schauspieler von #allesdichtmachen machen die Videos kein Stück besser. Erst wird die Querdenker-Szene bedient, nun das linke Lager mit absurder Kapitalismuskritik. Aber auch die Reaktionen auf die Videos sind hanebüchen. Ein Kommentar von Thomas Schmoll

Merkel über Guttenberg: "Er hat seine Interessen gut platziert."

"Interessen gut platziert" Merkel watscht Guttenberg öffentlich ab

Die Kanzlerin distanziert sich als Zeugin im Wirecard-Ausschuss vom Vorgehen eines Ex-Ministers, der für den Pleite-Konzern lobbyiert hatte. Ihr persönlicher Kontakt zu Guttenberg "ist im Augenblick erstorben". Ein CSU-Mann berichtet gar vom Ende einer langjährigen Freundschaft mit "KT". Von Thomas Schmoll

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Zeuge im Wirecard-Skandal Olaf Scholz als aalglatte Reizfigur 

Der Finanzminister bleibt seiner Linie als Zeuge im Wirecard-Skandal treu. Er lehnt jede politische Verantwortung ab. Im Untersuchungsausschuss wird es deshalb laut. Zumal es Hinweise gibt, dass Scholz etwas verheimlicht hat. Vor allem die Union gibt sich stinksauer.  Von Thomas Schmoll

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Übersetzung von Amanda Gorman Ein "Wunder", dem es an Magie fehlt

Einen kleinen Platz in der Weltgeschichte hat sich die junge Dichterin Amanda Gorman wohl schon gesichert. Ihr Gedicht ist ein Meisterwerk. Vom Olymp der Weltliteratur ist sie trotzdem noch entfernt - erst recht, wenn man die deutsche Übersetzung zum Maßstab nimmt. Von Thomas Schmoll

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Krisenerscheinungen der CDU Das System Merkel ist tot

Als wäre sie unsterblich, hat die Union über Jahre vor allem auf die Beliebtheit der Kanzlerin gesetzt. "Sie kennen mich" ersetzte Inhalte. Nun hat die CDU den Salat: Sie ist personell und inhaltlich blank. Ein Kommentar von Thomas Schmoll

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Corona-Mahner Karl Lauterbach Seid gnädig mit dem Unglücksboten

Er ist die tragische Figur der Corona-Politik: Unermüdlich zieht SPD-Politiker Lauterbach durchs Land und warnt vor der Pandemie-Gefahr. Viele Menschen sind deshalb sauer auf Lauterbach, wenn sie eigentlich das Virus meinen - auch weil der Epidemiologe nicht immer glücklich kommuniziert. Von Thomas Schmoll

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Wirecard-Skandal Es schnuppert nach Bananenrepublik

Untersuchungsausschüsse haben den Ruf zahnloser Tiger. Die Aufarbeitung des Wirecard-Debakels ist bisher allerdings ein großer Erfolg. Selten wurden übelste Machenschaften sowie das Zutun staatlicher und privater Stellen so rasant aufgedeckt. Ein Kommentar von Thomas Schmoll

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Abnabelung von der Übermutter Selbst die CDU stellt Merkel ein Armutszeugnis aus

Eigentlich wollte die Union Deutschland bis 2021 an die digitale Weltspitze führen. Nun wirbt Armin Laschet für ein "Modernisierungsjahrzehnt" nach dem Abgang von Angela Merkel. Fraktionschef Ralph Brinkhaus will gar eine "Jahrhundertreform" des Staatswesens. Man fragt sich: Was hat die Union 16 Jahre lang getan? Ein Kommentar von Thomas Schmoll

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Wirecard-Debakel Kanzlerkandidat Scholz gerät unter Druck

Als Corona-Krisenmanager machte der Finanzminister eine ordentliche Figur. Doch im Zuge der Aufklärung des Wirecard-Fiaskos werden ständig hanebüchene Vorgänge aufgedeckt, die Olaf Scholz schaden. Auch die Union bescheinigt der SPD mangelnden Aufklärungswillen. Von Thomas Schmoll

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Rassismus-Debatte Gut gemacht, WDR!

Der Westdeutsche Rundfunk steht in der Kritik, weil er vier Leute unbedarft über Alltagsrassismus diskutieren ließ. Der Inhalt der Sendung war tatsächlich niveaulos. Grund für einen Kniefall des WDR gibt es trotzdem nicht. Die Sendung legte schließlich offen, wie es um unsere Gesellschaft steht. Ein Kommentar von Thomas Schmoll

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Trumps Debakel Die traurigen Staaten von Amerika

Die USA verklären Reformunfähigkeit zur Tradition. Das desaströse Verhalten von Donald Trump in der Niederlage legt die Missstände schonungslos offen. Der Möchtegern-Diktator und seine Spießgesellen lassen ihr Land als Bananenrepublik erscheinen. Ein Kommentar von Thomas Schmoll

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No-Deal-Brexit Briten, dann macht euer Ding doch allein!

Seit mehr als drei Jahren schleppen sich die Brexit-Verhandlungen dahin, eine Fristverlängerung folgte der nächsten. Es wurde genug gesprochen. Scheitert eine Einigung, haben alle Seiten Pech gehabt. Aber das ist dann eben so. Ein Kommentar von Thomas Schmoll

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EY-Vertreter verweigern Aussage Gift und Galle für die Wirecard-Checker

Für die Wirtschaftsprüfer von EY, die jahrelang die Bilanzen von Wirecard billigten, läuft es nicht gut vor dem Untersuchungsausschuss. Erst sagt ein Konkurrent wenig Schmeichelhaftes über sie. Dann zeigen sich Abgeordnete genervt von einem "Computerladen"-Vergleich eines EY-Zeugen. Von Thomas Schmoll

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Nächste Aussageverweigerung? Bilanzprüfer im Wirecard-Kindergarten

Vor dem Wirecard-Untersuchungsausschuss sollen Zeugen der Wirtschaftsprüfungsfirma EY aussagen. Ob sie es tun, ist offen. Abgeordnete von Koalition und Opposition zeigen sich verärgert. Ein Kompromissangebot garnieren sie mit einer Drohung, die EY Millionen kosten könnte. Von Thomas Schmoll

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Genießt das Leben Ein Brief von 1941 rührt Belgien

In Antwerpen ist bei der Sanierung der berühmten St.-Jakobskirche im Gewölbe eine alte Streichholzschachtel gefunden worden, die eine 79 Jahre alte Botschaft von vier Handwerkern enthielt. Sie rieten der Nachwelt: "Genießt das Leben in vollen Zügen." Von Thomas Schmoll

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Überraschung bei Wirecard Eine Entschuldigung live aus dem Knast

Nachdem sich Ex-Wirecard-Chef Braun dem Untersuchungsausschuss fast völlig verweigert hatte, sorgte ein Zeuge für Staunen: Er bat um Vergebung. Das Gremium kann einen Erfolg verbuchen. Drei Beschuldigte kündigten öffentlich an, mit der Staatsanwaltschaft zu kooperieren. Von Thomas Schmoll

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Zeuge verweigert jede Auskunft Dr. Braun in der Endlosschleife

Der Untersuchungsausschuss, der den Wirecard-Skandal aufdecken soll, hört den früheren Konzern-Chef Markus Braun als Zeugen. Die Aussage wird zur Farce. Der inhaftierte Ex-Manager wiederholt immer nur einen einzigen Satz und verärgert damit die Abgeordneten. Von Thomas Schmoll

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Der Unfaire verlangt Fairness Die Tragik des Donald Trump

Auch in der Niederlage bleibt sich der US-Präsident treu: Er verhält sich jämmerlich. Damit macht er es Demokraten schwierig bis unmöglich, ihn ernst zu nehmen und zu respektieren. Leider heizt das die Polarisierung weiter an. Ein Kommentar von Thomas Schmoll

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Aus der Schmoll-Ecke Wendler ist nicht verrückt. Nein. Oder?

"In deinen Fesseln lag ich wie Blei am Boden - ich war wohl geistig völlig verwirrt", singt Herr Wendler. Wen hat er damit gemeint? Sich selbst? Seinen Manager? Fragt unser Kolumnist. Lesen Sie hier seinen neutralen und unpolitischen Befund. Eine Kolumne von Thomas Schmoll

Kriegen Sie auch öfter mal Mails von Unbekannten?

Aus der Schmoll-Ecke Die AfD hilft gern Witwen in Afrika!

Erst schickt Brianna rote Herzen, dann bietet Dr. Lucy Viagra an, bevor die krebskranke Frau Solomon darum bittet, ihr zu helfen, 13,5 Millionen US-Dollar in Deutschland anzulegen. So nicht! Unser Kolumnist hat die Betrüger zurückverarscht. Eine Kolumne von Thomas Schmoll

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Aus der Schmoll-Ecke Trump hat nur 30 Minuten für die BRD GmbH

Seit Jahrzehnten redet Deutschland über Parallelgesellschaften. Dabei gibt es hier längst Paralleluniversen: Die einen leben in einem Staat, die anderen in einem Unternehmen und warten auf Trump. Beobachtungen eines müden Kolumnisten. Eine Kolumne von Thomas Schmoll

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Aus der Schmoll-Ecke Nun auch Yoga unter Rassismus-Verdacht

Hurra, seit bekannt ist, dass Warnungen keine Drohungen sind, konnte die Diskussion über "Cancel Culture" als Gespensterdebatte entlarvt und abgeblasen werden. So einfach kann man es sich machen. Dann reden wir lieber über "die problematischen Seiten des Yoga". Eine Kolumne von Thomas Schmoll

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Roths "Stammbaumrecherche" Auch in den Grünen steckt ein Stück AfD

Ein Stadtrat jubelte einem Polizeipräsidenten das Wort "Stammbaumrecherche" unter. Solch groteske Zuspitzungen sind eigentlich ein Mittel der AfD. Das Stuttgarter Beispiel zeigt, dass auch fundamentalistische Grüne Debatten abwürgen und die Polarisierung festigen. Eine Abrechnung von Thomas Schmoll

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"Das KZ-Universum" Schöne Worte über das Morden

Der Franzose David Rousset verfasst 1945 kurz nach der Befreiung einen Bericht über seine Odyssee durch mehrere Konzentrationslager. Nun erscheint der Augenzeugenbericht erstmals auf Deutsch. Die Schilderungen entfalten einen gespenstischen Sog, dem man sich nicht entziehen kann. Von Thomas Schmoll

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Erfundenes Bundesamt Umweltaktivisten unter Fake-Verdacht

Im Netz taucht die Webseite eines fiktiven "Bundesamts" auf, hinter der offenbar eine Guerilla-Aktion steckt. RWE gibt dem Wirtschaftsministerium einen Hinweis. Die Regierung deutet Betrug an. Dennoch vergehen mehrere Tage, bis die Internetseite verschwindet. Von Thomas Schmoll

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Trump im Wahljahr Lieber Krieg als Niederlage

Vor einem Jahr warnte der US-Präsident vor "harten Leuten" in seiner Anhängerschaft, die "ab einem gewissen Punkt richtig übel" werden. Das klang wie eine Drohung - und war auch eine. Klar ist: Droht Trump eine Wahlniederlage, geht Amerikas Albtraum erst richtig los. Ein Kommentar von Thomas Schmoll

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Debatte um den Corona-Exit Kohle verdienen oder zu Asche werden?

Jeden Tag sterben in Europa Hunderte Menschen an der vom Coronavirus ausgelösten Krankheit Covid-19. Doch was sind die Folgen einer monatelangen Rezession für Staat und Gesellschaft? Deutschland muss sich der Diskussion stellen - und wohl ein Risiko in Kauf nehmen.  Von Thomas Schmoll

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Auswahl von Intensiv-Patienten Deutsche Ärzte rüsten sich für Worst Case

Was Ärzte in Mailand, Bergamo und Cremona längst durchmachen, nämlich über Leben und Tod zu entscheiden, kommt wohl auch auf deutsche Kollegen zu. Sie selbst wappnen sich für die "enorme emotionale und moralische Herausforderung", wer auf Intensivstationen weiter behandelt werden soll und wer nicht. Von Thomas Schmoll

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"Fledermaus aus der Hölle" Wunder um 90-jährige Corona-Geheilte

Erst Schlaganfall mit Hüftbruch, dann sucht sie das Coronavirus heim. Trotzdem überlebt die US-Amerikanerin Geneva Wood. Familie, Ärzte und Pfleger halfen, "dass sie die erste 90-Jährige ist, die das Covid-Virus in den Arsch tritt". Beigetragen hat auch ein besonderes Elixier: Kartoffelsuppe. Von Thomas Schmoll

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Inkompetenz und Ignoranz Das Coronavirus killt Trumps Politikstil

Was kein Demokrat und kein Amtsenthebungsverfahren vermochte, schafft jetzt eine Krankheit: die Wiederwahl des US-Präsidenten ernsthaft in Gefahr zu bringen. Nie wurden Trumps menschliche und politische Defizite so offensichtlich wie zu Zeiten des Coronavirus. Ein Kommentar von Thomas Schmoll

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Zeugin in eigener Sache Von der Leyen lobt sich selbst

Die Ex-Verteidigungsministerin sagt zur Berateraffäre aus. Sie spricht von Fehlern - die andere gemacht haben. Eigene Schuld? Nein. Selbstkritik? Fehlanzeige. Und ihre ehemalige Staatssekretärin? "Meisterte ihre Aufgabe mit großer Bravour." Von Thomas Schmoll

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Minderheitsregierungen Als die SPD das Tabu mit der Linken brach

Wie das linke Lager nach der Kemmerich-Wahl tobten 1994 CDU, CSU und FDP, als Sozialdemokraten und Grüne in Sachsen-Anhalt den "Dammbruch" wagten und sich von der SED-Nachfolgepartei PDS tolerieren ließen. Darf die SPD nun die Moralkeule schwingen? Von Thomas Schmoll

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